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Geheimgang entdeckt

Seit zwei Tagen geistert diese Horrorstory durchs Netz. Noch ist der Ausgang offen – genau wie die Frage, ob die Story echt ist



Reddit User «lmbrjack» hat den Bubentraum-Jackpot geknackt. Der nach eigenen Angaben 22-Jährige hat in einem kleinen Ort in Illinois, USA, ein Haus gekauft. Ein Haus mit einem Extra.

Zwei Wochen nachdem er mit seiner Freundin eingezogen war, entdeckte das junge Paar im Keller befindlichen Bad eine Art Geheimtür. 

Der Raum dahinter war mit Teppich ausgelegt. Weshalb legt man einen solchen Raum mit Teppich aus? Weil man ihn öfters frequentiert? Oder zur Schallisolierung?

In der Ecke fand «lmbrjack» eine schwarz bemalte Tür.

Die Tür war mit zwei Schlössern gesichert.

«lmbrjack» spekuliert, die Schlösser seien nicht angebracht worden, um jemand von etwas fernzuhalten, sondern um etwas oder jemanden einzuschliessen.

Ausserdem scheint ihm verdächtig, dass der verschlossene Raum über eine eigene Belüftung verfügte.

Und sehr unfachmännisch gezimmert war.

«lmbrjack» brauchte einen Tag, um die Schlösser zu öffnen. Danach dokumentierte er seine Horrorstory weiter.

Video: YouTube/lmbrjack reddit

Hinter der verschlossenen Türe fand der 22-Jährige einen kleinen Safe und einen Koffer.

Im Koffer befanden sich diverse Couverts mit ausländischem Geld...

Schmuck, ein Schweizer Taschenmesser und Uhren. Im Safe hingegen...

und jetzt wird es furchteinflössend und enttäuschend gleichzeitig...

fand er Videokassetten. Beschriftet mit «nonononono».

Die sechs Kassetten sind mit einer Art Datumsangabe versehen und scheinen aus den Jahren 1994 bis 1995 zu stammen. Dies ist allerdings nur eine Vermutung.

Zusätzlich fand er diesen Brief.

«lmbrjack» vermutet, der Raum sei ein altes Gewächshaus für den heimlichen Anbau von Marihuana – befürchtet aber auch, es könnte sich um eine Art Folterkammer handeln. 

Selbstverständlich wird die Echtheit der Story angezweifelt. Geschicktes Marketing für einen Film, ein Videogame oder einfach nur ein Hochstapler wird hinter «lmbrjack» und seinem Geheimhang vermutet.

Dass er an einem Halloween-Fest als Horrorfigur Slenderman auftrat, heizt die Spekulationen zusätzlich an.

«lmbrjack» selbst beteuert, er sei kein Marketingmensch, kein Filmstudent oder dergleichen. Er sei ein einfacher Metallschlosser, der gerne PC-Games spiele und Musik mache. Nach Veröffentlichung seiner Geschichte habe er Morddrohungen erhalten und das Ganze würde für ihn langsam auch zum virtuellen Albtraum.

Wir lassen das mal so stehen und können die Auflösung der so oder so exzellenten Geschichte kaum erwarten. Wir werden Sie auf dem laufenden halten, wie die Story endet.

(tog via Reddit und nochmals Reddit, der Plattform, der man nicht genug danken kann, für genau solche Geschichten.)

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