Panorama
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM TOD VON BANDLEADER BENY REHMANN STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 22. DEZEMBER 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  - Beny Rehmann gewinnt den Prix Walo in der Kategorie

Rehmann erhielt 1984 den Prix Walo als bester Künstler, 2012 bekam er die Auszeichnung nochmals überreicht, diesmal als Ehrenpreis. Bild: KEYSTONE

Noch ein Schweizer Musiker tot

Bandleader und Trompeter Beny Rehmann gestorben



Der Bandleader und Trompeter Beny Rehmann ist tot. Er starb vergangenen Freitag 78-jährig. Der Gemeindeschreiber von Strengelbach AG, Silvan Scheidegger, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA einen entsprechenden Bericht von 20min.ch.

Nach Udo Jürgens, der am Sonntag in Gottlieben an einem Herzversagen verstarb, verliert die Schweiz innerhalb von nur drei Tagen zwei beliebte Musiker.

Unterschenkel amputiert

Rehmann hatte sich Anfang Dezember den rechten Unterschenkel amputieren lassen müssen. Davor hatte er seit Jahren an Durchblutungsstörungen der Beine gelitten und 2005 einen Gehirnschlag erlitten.

Rehmann erhielt 1984 den Prix Walo als bester Künstler, 2012 bekam er die Auszeichnung nochmals überreicht, diesmal als Ehrenpreis. Die Abschiedstournée mit seiner Showband absolvierte er bereits 1993, danach trat er als Solo-Musiker auf. 

«Schiffsfeger-Polka»

Der grösste Hit von Rehmann war der «Schiffsfeger-Polka», den er – wie viele seiner Stücke – selbst komponiert hatte. Für seine Platten wie «Romantic Dreams», «Das Herz voll Musik» oder «Wunschkonzert der Klassik» erhielten Rehmann und seine Bands 16 Mal Gold, sieben Mal Platin und einmal Doppelplatin. Seine erfolgreichste Scheibe «20 Jahre Beny Rehmann» stand 24 Wochen in der Schweizer Hitparade. 

Die erfolgreichste Zeit von Rehmann waren die 80er Jahre, als er mehrere TV-Shows bekam – «Beny Rehmann im Schnee» und «20 Jahre Beny Rehmann» etwa – und Auftritte in Hamburg, Island und Südafrika absolvierte. (sda)

(whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Video von Fallschirmsprung

Dieser Fallschirmspringer verlor im freien Fall das Bewusstsein – das Video zeigt, wie er dennoch überlebte

Christopher Jones war ein guter Fallschirmspringer – bis zu seinem letzten Flug: Der Australier verlor im freien Fall das Bewusstsein – und hatte Glück, dass sein Retter mitflog.

Und dann bewegt sich Christopher Jones plötzlich nicht mehr. Der 22-Jährige ist im freien Fall, sein Schirm ist noch nicht geöffnet, als er das Bewusstsein verliert. «Sky Dive 12'000 feet goes wrong» – so heisst der Titel des Videos, das am Sonntag bei YouTube hochgeladen und seitdem schon über 3 Millionen Mal geklickt wurde. «Fallschirmsprung in 3660 Metern Höhe geht schief».

Diese Nahtoderfahrung sei womöglich der beängstigendste Moment seines Lebens gewesen, heisst es in der Beschreibung des …

Artikel lesen
Link zum Artikel