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Katholische Kirche

Papst akzeptiert Rücktritt von umstrittenem Limburger Bischof



FILE - In this Aug. 29, 2013 file picture the Bishop of Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst talks during the blessing of a new Kindergarten in Frankfurt, Germany. Pope Francis temporarily expelled a German bishop from his diocese on Wednesday Oct. 23, 2013  because of a scandal over a 31-million-euro  ( US dlrs 42 million)  project to build a new residence complex, but refused popular calls to remove him. The Vatican didn’t say how long Bishop Franz-Peter Tebartz-van Elst would spend away from the diocese of Limburg. But it said Limburg’s newly named vicar general, the Rev. Wolfgang Roesch, would run the diocese during Tebartz-van Elst’s “period of time away.”  (AP Photo/Michael Probst,File)

Gab 40 anstatt 10 Millionen für den Umbau seiner Residenz aus: Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.  Bild: AP

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kehrt nicht in sein Amt in Limburg zurück. Das hat der Vatikan am Mittwoch mitgeteilt. Papst Franziskus akzeptierte den Rücktritt des umstrittenen Bischofs. Tebartz-van Elst war wegen der explodierten Kosten für den Bau seines Bischofssitzes in die Kritik geraten. In der Diözese Limburg sei es zu einer Situation gekommen, «die eine fruchtbare Ausübung des bischöflichen Amtes» durch Tebartz-van Elst verhindere, heisst es in einer Mitteilung des Vatikans vom Mittwoch.

Der scheidende Tebartz-van Elst werde zu gegebener Zeit mit einer anderen Aufgabe betraut. Der Vatikan setzte Manfred Grothe als Apostolischen Administrator in Limburg ein. Der Papst bat die Gläubigen und den Klerus des Bistums, «die Entscheidung des Heiligen Stuhls bereitwillig anzunehmen und sich darum zu mühen, in ein Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung zurückzufinden». (rar/sda/dpa/afp)

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