Populärkultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Watson bei der UNO

Hört auf, Feminismus mit Männerhass gleichzusetzen



epa04409881 N Women Goodwill Ambassador British actress and model Emma Watson attends the HeForShe Campaign at the United Nations headquarters in New York, New York, USA, 20 September 2014.  EPA/JASON SZENES

Emma Watson spricht als Sonderbotschafterin vor den Vereinten Nationen.  Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

«Vielleicht», so vermutet Emma Watson in ihrer Rede, «fragen Sie sich, was dieses Harry-Potter-Mädchen wohl auf dem UN-Podest macht.» Das sei eine berechtigte Frage. Gut möglich, dass sie nicht qualifiziert sei über Feminismus zu sprechen und die Menschen für die «HeForShe»-Kampagne zu gewinnen. Aber der Kampf um die Gleichheit von Frau und Mann sei eine Angelegenheit, die ihr am Herzen liege und wenn sie nicht spreche, «wer dann, und wenn nicht jetzt, wann dann?»

Die junge Schauspielerin habe festgestellt, dass das Wort Feminismus zunehmend mit dem Wort Männerhass gleichgesetzt werde. Das müsse auf der Stelle aufhören. Denn, so fährt sie fort, «die Definition von Feminismus ist der Glaube an die gleichen Rechte und Chancen für Mann und Frau. Das ist die Theorie der politischen, ökonomischen und sozialen Gleichheit der Geschlechter.»

Actress Emma Watson (L), United Nations Secretary General Ban Ki-moon and his wife Yoo Soon-taek pose for a photo during a photo opportunity promoting the HeForShe campaign in New York September 20, 2014.     REUTERS/Carlo Allegri (UNITED STATES - Tags: SOCIETY ENTERTAINMENT POLITICS)

Emma Watson, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und seine Frau Yoo Soon-taek posieren für die «HeForShe»-Kampagne. Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Watson betont, dass es in diesem Kampf für Gleichheit um die Freiheit beider Geschlechter gehe. Wie aber könne man etwas verändern, «wenn nur die Hälfte der Bevölkerung zu den Gesprächen eingeladen ist?» 

«Wie soll sich etwas verändern, wenn nur die Hälfte der Bevölkerung zu den Gesprächen eingeladen ist?»

Die Männer müssten demnach ihren Teil beitragen, denn sie seien ebenso wie die Frauen in gewissen Geschlechts-Stereotypen gefangen: «Ich habe junge Männer gesehen, die unter geistigen Krankheiten litten, aber unfähig waren nach Hilfe zu fragen, weil sie Angst hatten, dies könnte ihrer Männlichkeit schaden.»

«Wenn Männer nicht kontrollieren müssen, müssen Frauen auch nicht kontrolliert werden.»

Watson fordert die Freiheit beider Geschlechter: Beide sollten sensibel sein dürfen, beide stark. Und «wenn Männer nicht kontrollieren müssen, müssen Frauen auch nicht kontrolliert werden.» 

Darum gehe es in «HeForShe». Um Frieden.

Bei Buzzfeed können Sie die ganze Rede in Englisch nachlesen.

(rof)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0815-Schneefiguren kann jeder – staune über diese 27 Meisterwerke!

Wie viele Schneefiguren hast du in deinem Leben bereits gesehen? Bleibst du überhaupt noch deswegen stehen, um ihn dir vielleicht genauer anzusehen?

Eines können wir mit Sicherheit sagen, bei diesen Schneefiguren würdest du es bestimmt tun. Denn sie sind alles andere als 0815.

(smi)

Artikel lesen
Link zum Artikel