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Warum wir ein Importverbot für Stopfleber brauchen

In der Schweiz verboten: die Produktion von Stopfleber oder Foie gras.
In der Schweiz verboten: die Produktion von Stopfleber oder Foie gras.bild: CC-by L214 éthique & animaux
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Warum wir ein Importverbot für Stopfleber brauchen

Foie gras. Was für manche nach Festtagsmenü klingt, bedeutet für Enten und Gänse grosses Leid. Die Schweiz verbietet die Produktion seit über 40 Jahren, weil die Zwangsfütterung der Tiere als schwere Tierquälerei gilt. Und trotzdem landet die vermeintliche Spezialität weiterhin auf Schweizer Tellern. Warum? Weil wir sie einfach importieren.
18.05.2026, 00:00
Dieser Inhalt wurde von Vier Pfoten verfasst

Stopfleber (Foie gras) entsteht nicht durch Zufall. Sie entsteht durch einen Prozess, der für die Tiere eine extreme Qual ist. Enten und Gänse werden mehrmals täglich mit einem Metall- oder Plastikrohr zwangsernährt. Die Leber wächst auf das Zehnfache ihrer normalen Grösse an. Die Tiere leiden unter Atemnot, Schmerzen und Stress. Viele können kaum noch stehen.

In der Schweiz wäre diese Art der Produktion gemäss Tierschutzgesetzgebung strafbar. Aber wir importieren die Produkte trotzdem. Dieser Widerspruch ist es, den die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN nicht länger hinnehmen will. «Foie gras ist ein Produkt aus systematischer Tierquälerei. Die Zwangsfütterung verursacht enormes Leid und hat in einer verantwortungsvollen Gesellschaft keinen Platz», sagt Nicolas Roeschli, Campaigner von VIER PFOTEN Schweiz.

Was politisch gerade passiert – und warum es jetzt zählt

Die eidgenössische Initiative «Ja zum Importverbot für Stopfleber» will die Einfuhr von Stopfleber und Stopfleberprodukten verbieten. Der Nationalrat hat sich zu dieser Initiative bereits beraten und die Initiative zur Ablehnung empfohlen, aber gleichzeitig einen indirekten Gegenvorschlag angenommen. Dieser Gegenvorschlag sieht vor, dass ab 2027, wenn die neue Deklarationspflicht umgesetzt werden muss, die Importmengen von Foie gras, Magret (Brustfilet einer zwangsernährten Ente oder Gans) und Confit (Keule einer zwangsernährten Ente oder Gans) systematisch beobachtet werden. Wenn die Importe nicht sinken, sollen Massnahmen ergriffen werden.

Bild
bild: L214 Éthique & animaux

Der Gegenvorschlag sieht derzeit aber kein verpflichtendes Importverbot vor, sondern vorerst Massnahmen wie weitere Kennzeichnungspflichten oder Bedingungen in Bezug auf die Herstellungsverfahren. Gleichzeitig lässt er noch zu viele Unsicherheiten in Bezug auf den Zeitpunkt ihrer Umsetzung zu. Daher bleibt offen, was passiert, wenn durch die Deklarationspflicht die Importe kaum sinken.

Als nächstes wird sich der Ständerrat sowohl zur Initiative als auch zum Gegenvorschlag positionieren.

Mehr zur Gesetzeslage und zu den Importzahlen von Foie gras in der Schweiz

Was es jetzt braucht: Konsequenz statt Widerspruch

VIER PFOTEN unterstützt die Stopfleber-Initiative vollumfänglich. Ein Importverbot wäre der konsequenteste Schritt: Wenn wir Tierquälerei im Inland verbieten, sollten wir sie nicht über Importe indirekt unterstützen.

Gleichzeitig wäre ein starker Gegenvorschlag ein wichtiger Fortschritt. Dafür braucht es aber:

  • klare Kriterien, die nachvollziehbar sind
  • verbindliche Massnahmen
  • eine starke Umsetzung der Deklarationspflicht

Denn das Ziel ist nicht Symbolpolitik, sondern Tierleid zu reduzieren.

Warum so viele Menschen hinschauen – und warum das gut ist

Es geht nicht um Verzicht. Es geht nicht um Verbote aus Prinzip. Es geht um Mitgefühl.

Viele Restaurants verzichten bereits freiwillig auf Foie gras. Viele Konsumentinnen und Konsumenten auch. Die Gesellschaft ist bereit. Jetzt muss die Politik nachziehen.

Was du tun kannst

  • Dich über die Stopfleber-Initiative informieren
  • Mit deinem Umfeld über Foie gras und Tierleid sprechen
  • Restaurants unterstützen, die auf Foie gras verzichten
  • Alternativen wie Faux gras oder Noix gras ausprobieren

Am Ende geht es um Konsequenz: Was als Tierquälerei gilt, verliert diesen Charakter nicht an der Grenze. Organisationen wie VIER PFOTEN tragen wesentlich dazu bei, diesen Widerspruch sichtbar zu machen.

Dieser Inhalt wurde nicht von der watson-Redaktion verfasst.
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