Quiz
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Der Klassiker der Suchtfilme überhaupt: «Trainspotting» – Renton (Ewan McGregor) im Heroin-Rausch.  bild: trainspotting/miramax

Das grosse Quiz der Süchte (Wenn's dich nicht abhängig macht, hast du verloren)

Wie viele Personen in der Schweiz konsumieren regelmässig Alkohol? Welche Gruppen sind besonders von Medikamentenabhängigkeit betroffen? Wie viele Personen sind in Schweizer Casinos wegen Suchtgefahr gesperrt? 



Suchtmittelbedingte Probleme haben sich im letzten Jahr nicht verändert und stagnieren auf hohem Niveau, das schreibt die Stiftung Sucht Schweiz in dem am Donnerstag veröffentlichten Suchtpanorama 2017 (siehe Infobox unten).

Gestützt auf verschiedene Studien präsentiert Sucht Schweiz in dem Suchtmonitor einen Überblick über Abhängigkeiten in den Bereichen Alkohol, Tabak, illegale Drogen, Medikamente, Glücksspiel und Internet-Konsum. 

In unserem Quiz kannst du zeigen, wie gut du dich beim Thema Sucht und Abhängigkeit auskennst.

Quiz
1.Alkohol, oft auch als gesellschaftliches Schmiermittel bezeichnet, ist nach wie vor weit verbreitet. Aber wie viele Schweizer (über 15 Jahre) sind konsequent abstinent?
14 Prozent der Bevölkerung
22 Prozent der Bevölkerung
9 Prozent der Bevölkerung
31 Prozent der Bevölkerung
2.Alkohol bringt bei übermässigem Konsum schwere gesundheitliche Schäden mit sich. Jährlich sterben 1600 Menschen frühzeitig an missbräuchlichem Alkoholkonsum, das sind ...
... drei Mal mehr Tote als bei Krebserkrankungen.
... sechs Mal mehr Tote als im Strassenverkehr.
... zwei Mal mehr Tote als bei Atemwegserkrankungen.
... zehn Mal mehr Tote als durch Suizid.
3.Welche der folgenden Aussagen zum Alkoholkonsum in der Schweiz stimmt NICHT:
Bottles of alcoholic drinks are lined up at a store in Madrid, Spain, December 2, 2016. REUTERS/Andrea Comas
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Der Konsum bei den 11–15-Jährigen ist in den letzten Jahren rückläufig.
Der Pro-Kopf-Konsum der Schweizer liegt bei 10,3 Litern reinen Alkohols.
Das Schweizerische Alkoholgesetz ist seit 1932 in Kraft.
Im Kanton Waadt ist der Verkauf von Alkohol in Shops und Take-aways nur bis 21 Uhr möglich – eine Ausnahme gibt's nur bei Wein.
4.Kommen wir zum Tabak: Wie viele Menschen greifen in der Schweiz regelmässig zum Glimmstengel?
Knapp 25 Prozent
33,3 Prozent
15 Prozent
11 Prozent
5.Welche der folgenden Aussagen zum Tabakkonsum in der Schweiz stimmt NICHT?
ZUR FRUEHLINGSSESSION VOM MONTAG, 27. FEBRUAR 2017, BIS FREITAG, 17. MAERZ 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Une vue des cigarettes defectueuses apres la conference de presse de presentation du jubile des 200ans de l'entreprise de tabac, fabriquant les cigarettes Parisienne, Burrus British American Tobacco Switzerland, BAT, ce vendredi 23 mai 2014 a Boncourt. (KEYSTONE/Stefan Meyer) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
KEYSTONE
Jährlich gehen 9,9 Milliarden Zigaretten in der Schweiz über die Ladentheke.
Gerade mal zwei von zehn Ex-Rauchenden schafften den Ausstieg im ersten Versuch.
Je höher der Bildungsstand, desto tiefer die Raucherquote.
Die Raucherquote ist bei Männern tiefer als bei Frauen.
6.Seit dem 1. Oktober 2013 werden Erwachsene, die mit weniger als 10 Gramm Cannabis erwischt werden, mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft. In der Praxis handhaben die Kantone die neue Gesetzesregelung aber ganz unterschiedlich. Welche drei Kantone stehen an der Spitze der Anzahl Ordnungsbussen pro 100'000 Einwohner?
Zürich, Wallis, Bern
Appenzell, Tessin, Neuenburg
Basel-Stadt, Genf, Aargau
Zug, Waadt, Jura
7.Eine Umfrage unter Rekruten ergab, dass jeder Zehnte in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens einmal zu verschreibungspflichtigen Medikamenten gegriffen hat – ohne dass eine medizinische Notwendigkeit vorgelegen hätte. Welche Gruppe von Medikamenten ist dabei am meisten verbreitet?
Schmerzmittel auf Opioid-Basis (Codein, Opiate, Buprenorphin)
Schlaf- und Beruhigungsmittel (u. a. Benzodiazepine)
Angsthemmer
Aufputschende Medikamente
8.Welche der folgenden Aussagen zum Langzeit-Konsum von Schlaf- und Beruhigungsmitteln ist FALSCH?
Frauen nehmen im Schnitt mehr als Männer regelmässig rezeptpflichtige Schlaf-und Beruhigungsmittel ein.
In der Deutschschweiz ist der Konsum verbreiteter als in der Romandie.
Je älter, desto verbreiteter die Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln.
Auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet sind etwa 160'000 Personen betroffen.
9.Schon 3000 Jahre vor Christus würfelten die Menschen um ihr Glück. Das Suchtpotential von Glücksspielen wurde allerdings lange stiefmütterlich behandelt. Zu Unrecht, wie die folgenden Fakten belegen. Eine der Antworten ist jedoch falsch. Welche?
Bild zur Frage
wikimedia commons
Schätzungsweise 75'000 Menschen haben einen problematischen Umgang mit Geldspielen.
Spielsucht verursacht jährliche soziale Kosten von bis zu 648 Millionen Franken.
Im Jahr 2015 waren über 45'000 Personen in Schweizer Spielbanken gesperrt.
Seit 2014 ist es legal, Online-Glücksspiel in der Schweiz anzubieten.

Sucht Schweiz kritisiert Politik und Wirtschaft

Suchtmittelbedingte Probleme haben sich im letzten Jahr nicht verändert und stagnieren auf hohem Niveau. Die unabhängige Stiftung Sucht Schweiz kritisiert in ihrem Suchtpanorama 2017, dass sich Politik und Wirtschaft nicht darum kümmern. So hätten die jüngsten suchtpolitischen Debatten eines gemeinsam: «eine dezidierte Position des Parlaments, nicht regulierend in diese Märkte einzugreifen», schreibt Sucht Schweiz im am Donnerstag veröffentlichten Bericht. «Die Politik akzeptiert die Situation, um die Interessen von einzelnen Akteuren zu verteidigen», erklärt Markus Meury, Mediensprecher von Sucht Schweiz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Denn Industrie und die entsprechenden Lobbys machten ihren Einfluss stark geltend. Dies zeigte sich etwa beim Tabakproduktegesetz, das wegen des vorgesehenen Werbeverbots vom Parlament an den Bundesrat zurückgewiesen wurde. (wst/sda)

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