Russland
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Ukraine

Prorussische Separatisten lassen Rot-Kreuz-Mitarbeiter wieder frei



epa04198678 Pro-Russian protesters shout slogans as they ride a captured Ukrainian APC in Mariupol, Ukraine, 09 May 2014. Two eastern Ukrainian provinces will go ahead with a referendum on seceding from the country as planned this weekend despite Russian President Vladimir Putin's call for a delay, separatist leaders told Russia's Interfax news agency on 08 May. 'The referendum on May 11 will take place,' said Miroslav Rudenko, a separatist leader of the self-proclaimed Donetsk People's Republic. The secession referendum will let the three million residents of the provinces of Luhansk and Donetsk vote on whether they want to stay part of Ukraine. Ukrainians opposed to a split see it as a precursor to an eventual merger with Russia, as happened with Crimea in March.  EPA/ALEXEY FURMAN

Aktivisten in Mariupol. Bild: EPA/EPA

Neun in Donezk festgehaltene Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) sind wieder frei. Prorussische Kräfte hätten das Vorhaben der acht Ukrainer und eines Schweizers in der ostukrainischen Grossstadt kontrolliert und sie bald freigelassen, sagte IKRK-Sprecher David Pierre Marquet der Nachrichtenagentur DPA am Samstag. 

Die Mitarbeiter hätten Medikamente und persönlichen Dinge behalten. Sie würden nun in der unruhigen Region ihre humanitäre Arbeit aufnehmen und eine «medizinische Einschätzung» vorbereiten. 

Ein Sprecher der selbsternannten «Volksrepublik Donezk» hatte der Nachrichtenagentur AFP gesagt, die Rot-Kreuz-Arbeiter seien unter Spionageverdacht festgenommen worden. Örtliche Medien hatten von der Festnahme von sechs Einheimischen und einem Franzosen berichtet. 

Im Gebiet Donezk wollen moskautreue Kräfte am Sonntag in einem Referendum über eine Abspaltung von Kiew abstimmen lassen. (jas/sda/dpa) 

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