Schweiz
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Im Kühlschrank der Unterkunft sind Kakerlaken zu finden. Bild: 20min

Kakerlaken in Aargauer Asylunterkunft – SVP-Grossrätin findet das unproblematisch

Eine Unterkunft für abgewiesene Asylbewerber steht wegen schlechten Standards in der Kritik – aber nicht alle stören sich an den Zuständen.

Kelly Spielmann / ch media



«Im Kühlschrank krabbeln Kakerlaken herum» – mit diesem Titel macht «20 Minuten» auf die Asylunterkunft für ausreisepflichtige Personen in Oftringen aufmerksam. Ein Iraner, der seit acht Monaten im Haus lebt, hat sich mit Bildern und Videos an das Onlineportal gewendet. Auf den Bildern sind eine schmutzige Toilette, eine komplett verkalkte Dusche sowie eine verrostete Herdplatte zu erkennen.

In den Zimmern reihen sich Kajütenbetten aneinander, für etwas Privatsphäre haben die Männer Bettlaken aufgehängt. Auch die Heizung funktioniere nicht, er schlafe deshalb oft mit zwei Decken und einer Jacke, erzählt der Bewohner gegenüber «20 Minuten». «Wir sind doch in der Schweiz und nicht in Asien», so der Iraner.

Der Kanton wehrt sich gegen die Vorwürfe – besonders gegen den, dass die Heizung nicht funktionieren würde. «Wir garantieren in allen Unterkünften gut beheizte Räumlichkeiten», sagt Stephan Müller, Leiter der Sektion Betreuung Asyl des Kantons, gegenüber «20 Minuten». Es sei dem Kanton aber bewusst, dass die Liegenschaft etwas älter sei – eine Renovation sei noch für dieses Jahr geplant. Die ausreisepflichtigen Asylbewerber würden aber nicht wie Menschen zweiten Grades behandelt. Man sei bestrebt, eine menschenwürdige Unterkunft bereitzustellen.

Klare Standards gefordert

Anders sieht das Lelia Hunziker, Geschäftsleiterin von Integration Aargau: «Es scheint, der Kanton Aargau will zur Abschreckung miserable Unterkünfte mit möglichst tiefen Standards bieten.

Wenn dem so ist, ist das zynisch und eines Kantons in einem reichen Land unwürdig.» Es würden Unterkünfte für Menschen geboten. «Auch Ausreisepflichtige sind Menschen», so Hunziker. «Für mich und hoffentlich auch für die Verantwortlichen.»

Die Unterkünfte müssten menschenwürdig und sicher sein sowie keine Gefahr für die psychische oder physische Gesundheit der Bewohner darstellen, so Hunziker. Auch Privatsphäre sowie individuelle Lebensgewohnheiten sollen in den Unterkünften in bescheidenem Mass Platz finden. «Unterkünfte wie die in Oftringen stellen aus meiner Sicht ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Bewohnerinnen und Bewohner dar», sagt sie. «Das darf nicht sein.»

Sie fordere deshalb klare Standards, welche überprüft werden können. Gäbe es klare Konzepte zur Unterbringung von Asylsuchenden, könnte auch eine Qualitätssicherung stattfinden. «Auch die Gemeinden sind in der Pflicht. Sie sollten, auch wenn sie nicht dafür zuständig sind, wissen, wie Menschen in ihrer Gemeinde leben», findet Hunziker.

Strategie des Kantons

«Man muss das Ganze im Verhältnis betrachten», meint hingegen Martina Bircher, SVP-Grossrätin aus der Nachbargemeinde Aarburg. «Dort leben ja Menschen, die einen negativen Bescheid erhalten haben und ausreisepflichtig sind. Sie dürften eigentlich gar nicht mehr in der Schweiz sein», so Bircher. «Wenn sie sich so an den Zuständen stören, könnten sie sich auch an das Gesetz halten und die Schweiz verlassen», findet sie.

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Martina Bircher, SVP-Grossrätin Aargau. Bild: screenshot 20min

Bircher zieht einen Vergleich mit Asylunterkünften in ihrer Heimatgemeinde Aarburg, wo Personen untergebracht sind, die noch auf einen Entscheid warten. «Das sind Welten», sagt sie zu den Unterschieden.

Sie nehme an, dass der Kanton für ausreisepflichtige Asylbewerber absichtlich nicht «topmoderne» Unterkünfte bereitstellt, damit sie das Land schneller verlassen. «Diese Strategie kann ich unterstützen», sagt die Grossrätin.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Aargauer Asylunterkunft wegen schlechter Zustände in den Medien erscheint. watson veröffentlichte bereits 2016 einen Bericht über eine Unterkunft in Holderbank. Auf den Bildern waren damals sanitäre Räume mit Algen und Schimmel an den Wänden zu sehen. Nur einige Monate später war die Unterkunft renoviert. (aargauerzeitung.ch)

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172Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 11.02.2019 02:47
    Highlight Highlight Den Betreuern den Lohn vorläufig komplett streichen und sie dazu zwingen, selber in der Unterkunft zu wohnen!

    Dann wäre die Unterkunft innert 3 Tagen wieder sauber. Wetten?
  • papipapo 10.02.2019 13:56
    Highlight Highlight Kakerlaken sind tiefschwarz, ohne transparente Körperteile. Es könnte sich um völlig verpeilte europäische Lebensmittelschädlinge handeln, die nicht mehr wissen, dass sie eigentlich nachtaktiv und lichtscheu sind. Wahrscheinlich sind es aber Waldschaben, keine Schädlinge, tagaktiv und nicht lichtscheu. Dieser Sommer war gut für sie. An meiner letzten Arbeitstselle hatten wir saisonale Diskussionen und schlussendlich Merkblätter aufgehängt.

    https://www.inro.ch/we_pdf/Merkblaetter/Merkblatt-Waldschabe-Deutsche-Schabe-2015.pdf
  • Einzeiler 09.02.2019 23:42
    Highlight Highlight Gruusig - sind diese SVP-Statements
  • atomschlaf 09.02.2019 22:17
    Highlight Highlight Einfach um dies mal klarzustellen: Es geht hier um ABGEWIESENE Asylbewerber, sprich um Leute, die in diesem Land rein gar nichts verloren haben und längst hätten ausreisen müssen.
    Da über ungenügende Standards der Unterkunft zu lamentieren, ist völlig fehl am Platz.
    Wenn es den Herrschaften nicht passt, dürfen sie jederzeit gerne ausreisen.
    • cgk 10.02.2019 05:40
      Highlight Highlight Vielleicht fehlt diesen Herrschaften ganz einfach eine Frau, die den Kühlschrank putzt.
    • Pidemitspinat 10.02.2019 09:20
      Highlight Highlight Schon mal überlegt, dass nicht alle das dafür nötige Kleingeld haben? Mal eben einen Flug nach Kasachstan zu buchen und mit Kreditkarte zu zahlen?
    • Pisti 10.02.2019 09:37
      Highlight Highlight Ganz genau, meiner Meinung nach müsste man den Leuten gar keine Unterkunft zur verfügung stellen. Dan gehen sie nämlich nach Hause oder reisen weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Ka 09.02.2019 19:21
    Highlight Highlight Wie so oft liegt die „Wahrheit“ wohl im Mittel. Die Hygiene ist nicht zumutbar, die Verantwortung dafür tragen die Leiter der Unterkunft.

    Dass dort nicht ISS auf Kosten der CH putzen geht finde ich aber auch selbstverständlich.

    Kurz, die Verantwortlichen müssen Strukturen schaffen, dass die Asylanten die Ordnung selber auferhalten. Belohnung für Leistung, Strafe für Unordnung / Nichtbeteiligung. Denke das könnte ein Ansatz sein.
    • ScherzKeks 10.02.2019 10:17
      Highlight Highlight Behlohnung ist eine saubere Unterkunft.
      Strafe ist ein Loch, mit Kakerlaken im Kühlschrank.

      Was soll da der Staat noch eingreifen? Kakerlaken sind da, wo die hygienischen Zustände unterrirdisch sind und Überraschung, das liegt in der Verantwortung desjenigen, der dort lebt.

      Im Militär waren wir oft weit mehr auf engstem Raum und glaubt mir, da war es dann ordentlich.

      Ich sehe das Problem noch ein wenig in der Kultur. Junge Männer die aus Strukturen kommen, in denen die Frau sämtliche häusliche Arbeiten übernimmt. Chaos vorprogrammiert, wenn auf einmal die Frau dazu fehlt.
  • Lisbon 09.02.2019 18:17
    Highlight Highlight Was sicher sein muss, ist eine gut im Schuss gehaltene Wohnung. Dann darf nicht reklamiert werden. Dass jemand putzen kommt, würde ich nicht erwarten. Die Asylbewerber müssen halt Sorge halten und auch selber sich organisieren. Bei und kommt auch niemand putzen und die wenigsten wohnen in einem Hotel..
  • Ökonometriker 09.02.2019 17:41
    Highlight Highlight Kann man den Leuten nicht mal ein paar Flaschen Javelwasser unt Putzutensilien zur Verfügung stellen? Damit liesse sich schon vieles verbessern... hatte in Asien mal ein paar Monate so eine Absteige. Die hatte gar keine Heizung, aber das war mit nach zwei Wochen egal. Die hygienischen Verhältnisse nervten aber massiv, da griff ich dann zu oben besagten Methoden.
  • rodolofo 09.02.2019 17:04
    Highlight Highlight Das wundert mich gar nicht.
    Diese SVP-Trulla findet halt, dass solche Ausländer keine angenehmen Wohnverhältnisse brauchen.
    Ausserdem sind die sich ja an Shithole-Verhältnisse in Shithole-Countries gewohnt und sollen durch möglichst unattraktive Asylunterkünfte abgeschreckt und vertrieben werden.
    Wenn die's zu schön haben, wollen noch mehr von denen zu uns kommen und uns unsere Servelats Wienerlis vom Grill klauen, obwohl sie Moslems sind!
    Eigentlich ist es kinderleicht, das bornierte Saugoof-Verhalten von SVP'lern zu imitieren.
    Alle Nicht-SVP'ler sind doof und blööd und brauchen nichts.
    • Richu 09.02.2019 22:26
      Highlight Highlight @rodoolfo: Sicher hast Du bemerkt, dass nur sehr wenige watson Leserinnen und Leser für deinen Kommentar das "Herz" angeklickt haben, weil deine Analyse in diesem Falle doch grossmehrheitlich nicht der Realität bzw. der Wahrheit entspricht !
    • rodolofo 10.02.2019 10:52
      Highlight Highlight @ Richu
      So wenige sind das doch gar nicht!
      Etwas mehr als 30%, was dem Wähleranteil der SVP entspricht (natürlich spiegelbildlich gesehen!).
  • honesty_is_the_key 09.02.2019 16:55
    Highlight Highlight Ich wünsche mir für alle Menschen menschenswürdige Unterkünfte. Und es klingt wirklich so als wäre da einiges nicht okay bei den Asylunterkünften im Kanton Aargau.

    Was ich allerdings nicht verstehen kann - warum putzen die Bewohner die Unterkunft nicht ? Dadurch würde die Unterkunft zwar nicht bequemer werden, aber sie wäre sauber und Kakerlaken frei. und das wäre doch schon viel besser als der Status Quo.

    P.S. und ja klar, putzen macht den wenigsten Menschen Spass, mir auch nicht. Ich habe aber auch keine Putzfrau die das für mich macht.
  • Jaklar 09.02.2019 15:10
    Highlight Highlight Beschämend für die schweiz. Sind wir wirklich so geworden. Ich höre doch immer von der christlichen leitkultur.....
    alles nur geschwafel?
    • rodolofo 09.02.2019 17:05
      Highlight Highlight Nein. Alles nur Sonntagspredigten.
  • Fairness 09.02.2019 14:36
    Highlight Highlight 3/3

    Abfälle sollten jeden Tag aus der Wohnung entfernt und in verschlossene Mülltonnen oder Abfallcontainern verbracht werden.
    Verstauen Sie Abfall oder Kompost in verschlossenen Containern.
    Lassen Sie Windeln oder Schmutzwäsche nicht offen herumliegen.
    Lassen Sie kein Wasser im Waschbecken oder Eimern über Nacht stehen.“
    • Kane88 09.02.2019 14:59
      Highlight Highlight Sehr gut. Bitte in die entsprechenden Sprachen übersetzen und in den Unterkünften aufhängen!
    • rodolofo 09.02.2019 17:06
      Highlight Highlight ...zusammen mit alten GABI-Plakaten vom Zivilschutz.
  • Fairness 09.02.2019 14:36
    Highlight Highlight 2/3
    Die sicherste Möglichkeit, Kakerlaken Einhalt zu gebieten, besteht darin, ihnen die Lebensgrundlage, also vor allem Wasser und Lebensmittel zu entziehen:
    „Bewahren Sie Lebensmittel nur in verschlossenen Behältern oder Tüten auf.
    Wischen Sie Lebensmittelrückstände oder Lebensmittelreste unverzüglich weg.
    Entfernen Sie Lebensmittelrückstände unter Herden und Kühlschränken.
    Waschen Sie benutztes Geschirr und Töpfe nach Gebrauch ab.
  • Fairness 09.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Empfehlungen an die Betroffenen von rentokil:

    Kakerlaken lieben es warm und feucht. Führen Sie daher immer wieder Stosslüftungen in den betroffenen Zimmern durch und regulieren Sie die Heizung herunter.
    Wenn Sie kürzlich von einer Urlaubsreise zurückgekehrt sind: Nehmen Sie das gesamte Urlaubsgepäck einschliesslich Kleidung, schütteln Sie diese ausserhalb der Wohnung aus und untersuchen alle Teile nach Rückständen von Kakerlaken (Insekten, Häutungsreste, Eier etc.).
  • Maracuja 09.02.2019 13:44
    Highlight Highlight Hier noch für alle Besserwisser 2 Infos zu Kakerlaken

    Kakerlaken sind gefährlich und können eine Vielzahl gefährlicher Krankheiten wie Tuberkulose, Salmonellose, Typhus, Ruhr, Schimmelsporen und Wurmparasiten auf den Menschen übertragen

    Kakerlaken-Befall entsteht nicht aufgrund mangelhafter Hygiene oder Sauberkeit, sondern werden meist über Nahrungsmittelverpackungen, gebrauchte Küchengeräte oder mit dem Urlaubsgepäck zu Hause eingeschleppt

    https://www.rentokil.ch/kakerlaken-schaben/
    • Schluch 09.02.2019 15:19
      Highlight Highlight Also doch die Hygiene
    • rodolofo 09.02.2019 17:13
      Highlight Highlight Es kommt darauf an, ob die wirklichen, grossen Kakerlaken aus den Tropen gemeint sind, oder nur die Küchenschaben, die vom Volksmund zu Kakerlaken hochstilisiert werden.
      Die Tropen-Kakerlaken sind wirklich enorm eklig!
      Wenn so eine über Deine Bettmatratze krabbelt, dann machst Du kein Auge mehr zu, bis Du das Viech mit einem Pantoffel erschlagen hast!
      Aber Schaben sind relativ harmlos.
      Wenn sie noch nicht drin sind in der Wohnung, kommen sie auch von draussen rein.
      Sauber halten und jede sichtbare Schabe totmachen genügt meistens, um sie in Schach zu halten. Sonst muss der Kammerjäger ran!
    • Maracuja 09.02.2019 20:50
      Highlight Highlight @rodolofo: Sauber halten und jede sichtbare Schabe totmachen genügt meistens, um sie in Schach zu halten

      Die sichtbaren Tiere sind nur die Vorhut. Einmal mehr äussern Sie sich wieder zu einem Thema von dem Sie Null Ahnung haben. Küchenschaben kann man nicht in Schach halten, sondern muss sie mit Gift bekämpfen. Dies überlässt man besser dem Fachmann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 09.02.2019 13:32
    Highlight Highlight Bei Kakerlaken, Staub oder Dreck kann man selber Hand anlegen bzw. man hat genug Zeit. Putzen ist keine reine Frauensache. Schimmel ist etwas anderes, sofern man nicht selber Schuld ist durch falsches lüften. Vielleicht können die Gemeinden zusammen mit nem Zustupf solche Anlagen renovieren.
  • Randalf 09.02.2019 13:27
    Highlight Highlight Die Kakerlaken sind ein Problem. Eine Toilette hingegen kann man reinigen und soll das auch tun. Eine Dusche kann man entkalken und einen Herd kann man putzen. Da muss ich nicht auf einen Sozialarbeiter warten.
    • Enzasa 09.02.2019 17:40
      Highlight Highlight Randalf stell dir vor du bist in einem afghanischen Supermarkt.
      Bist du in der Lage die geeigneten Reinigungsmittel zu kaufen und das Zubehör zum Reinigen? Bist du in der Lage die Hygienevorschriften zu lesen, zu verstehen und umzusetzen.
    • Randalf 09.02.2019 19:20
      Highlight Highlight @Enzasa
      Ja, ich wäre in der Lage dazu. Ausser dem glaube ich nicht das es afghanische Supermärkte für low budget Leute gibt. Um eine Toilette zu putzen brauche ich keine Übersetzung. Da genügt meine Erfahrung. Wenn dieser Herr nach 8 Monaten das postet, muss nicht nur bei ihm und seiner Erziehung alles schief gelaufen sein, sondern auch bei der Aufsichtsbehörde
    • Maracuja 09.02.2019 21:03
      Highlight Highlight @Randalf

      Die Nothilfe für abgewiesen Asylbewerber beträgt 8.50 Fr täglich (sie muss für Essen, Hygieneartikel, Kleider reichen, für Kinder sind es nur 5 Fr.). Oft wird sie gar nicht bar ausgezahlt, sondern in Form von Sachleistungen oder Gutscheinen. Teure Entkalkungsmittel liegen bei diesem Budget nicht drin. Ich bin auch der Meinung, dass Bewohner dieser Anlagen das Putzen selbst übernehmen sollten, aber die Reinigungsmittel und Putzzeug sollten zur Verfügung gestellt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 09.02.2019 13:24
    Highlight Highlight Der eigentliche Skandal ist doch der bauliche Zustand dieses Hauses, der nur durch jahrelang unterlassenen Unterhalt zu erklären ist. Und dass ein Hausbesitzer noch Steuergelder für so eine die Gesundheit der Bewohner gefährdende Bruchbude bekommt. DAS sollte mal genau unter die Lupe genommen werden: Wer entscheidet im Kanton Aargau in diesen Fragen, und zu wessen materiellen Gunsten? Hier geht es um die wahren Profiteure vom Asylwesen in der Schweiz. Und das sind keine Sozialarbeiter. Einmal durchleuchten, bitte!
    • Kane88 09.02.2019 15:04
      Highlight Highlight Je schneller die Leute mit negativem Asyl Entscheid die Schweiz verlassen, desto schneller sind sie die Probleme los und wieder selber für die Hygiene zuständig!
    • Magnum 09.02.2019 15:59
      Highlight Highlight Mir geht es aber in meinem Kommentar ausdrücklich um schamlose Hausbesitzer, die mit ansonsten nicht mehr zu vermittelnden Gammel-Immobilien Steuergelder einstreichen. Das sind mit allergrösster Wahrscheinlichkeit eben keine Ausländer, sondern alteingesessene Schweizer.
      Schimmel und Kakerlaken sind übrigens ein Gesundheitsrisiko - eine Unterbringung in solchen Objekten grenzt an versuchte Körperverletzung und ist eines reichen Landes wie der Schweiz einfach nur unwürdig.
    • Weiss 09.02.2019 17:20
      Highlight Highlight Kannst ja mal - nur so aus Neugierde und zur Erwiterung deines Horizontes - einen Minat in eine solche Unterkuft ziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 09.02.2019 13:23
    Highlight Highlight Wem es nicht passt, der kann ja gehen. Wir wollen Flüchtlingen helfen und nicht llegal eingereisten Wirtschaftsflüchtlngen.
    • Weiss 09.02.2019 17:24
      Highlight Highlight Nicht alle Flüchtlinge sind legal eingereist. Und umgekehrt. Auch „Wirtschaftsflüchtlinge“ fliehen vor den katastrophalen Zuständen in ihren Ländern.
      Und die haben ihre Ursachen meist in Kriegen. Also bitte etwas nachdenken, falls möglich.
    • Eh Doch 11.02.2019 10:23
      Highlight Highlight Hört doch endlich auf mit diesem bescheuertem Ausdruck Wirtschaftsflüchtlinge, dieser Begriff könnte man wenn überhaupt noch bei den deutschen Einwanderer benützen. Diese kommen eben aus rein wirtschaftlichen Gründen also Lohntechnischen hier her arbeiten. Alle anderen haben schlichtweg zu wenig Geld um ein würdiges Leben zu haben oder eine warme Mahlzeit
  • Silent_Revolution 09.02.2019 13:16
    Highlight Highlight Für den Unterhalt einer Unterkunft die vom Staat gestellt wird und die Bewohner über keinerlei Mietrechte verfügen sind sicher nicht die Bewohner verantwortlich.

    Soviel zum Thema "Putzt doch selbst". Man könnte sowas wie Ämtli einführen und jeder könnte einen Teil zur Sauberkeit beitragen. Hierfür benötigt es Sozialarbeit. Wenn sich die Bewohner dann weigern, kann man ihnen eine Mitschuld geben.

    Man kann nicht erwarten, dass sich verschiedenste Ethnien, die aufgrund der Ausreisepflicht vor einer unklaren Zukunft stehen in einer Unterkunft, in welcher ihnen nichts gehört selbst organisieren.
    • MacB 09.02.2019 14:23
      Highlight Highlight Doch!
    • Caturix 09.02.2019 14:39
      Highlight Highlight @ MacB
      Nein
    • kk12345 09.02.2019 14:43
      Highlight Highlight Wieso genau kann man das nicht erwarten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phoria 09.02.2019 12:33
    Highlight Highlight War in einer andere Unterkunft für Asylsuchende (egal welcher Status) im Kanton Aargau und die Umstände sind nicht viel besser. Dass es schmutzig ist, ist laut einem Freund, der dort lebt, echt den Bewohnern anzulasten. Es gibt aber auch einfach ungenügende Betreuung, dort gehen bspw. Einfach Jugendliche von aussen rein zum saufen. Einmal pro Woche kommt ein überforderter Betreuer, der sich einen feuchten Dreck um Probleme im Heim schert, sich nicht um kaputte Gegenstände kümmert und die Post nicht immer bringt. Der Kanton Aargau behandelt Asylsuchende klar wie Menschen zweiter Klasse.
    • mogad 09.02.2019 14:53
      Highlight Highlight Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, sind keine Asylsuchenden mehr. Sie haben das Land zu verlassen.
    • Kane88 09.02.2019 15:07
      Highlight Highlight An deren Stelle würde ich sofort wieder nachhause reisen.
    • Phoria 09.02.2019 15:55
      Highlight Highlight mogad: Es hat v.a. Asylsuchende, die noch keinen Entscheid erhalten haben, in dem Heim.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BossAC 09.02.2019 12:32
    Highlight Highlight Mein Vater renoviert beruflich u.A. solche Unterkünfte - und zwar immer wieder die Gleichen und dies schon nach kürzester Zeit. Bin auch der Meinung, dass die Schweiz den Asylanten eine würdige Unterkunft bieten muss. Aber die Wahrheit ist leider auch, dass viele einfach nicht Sorge tragen bzw. auch nicht putzen, selbst wenn sie die Zeit dazu eigentlich hätten. Gutes Bsp. ist das Bild mit der Kakerlake. Dieser Kühlschrank wurde nie mit einem Lappen abgewischt! Das kann doch nicht Aufgabe des Staates sein, die Hausarbeit zu übernehmen...
    • Enzasa 10.02.2019 06:57
      Highlight Highlight Wenn ich in einer Lehmhütte wohnte, ohne fließendes Wasser und ohne Strom, wenn ich über einem Lagerfeuer kochte und Wasser aus dem Brunnen schöpfte, woher kommt der Kenntnisstand wie ich einen Elektroherd reinige oder eine Dusche entkalke?
      Es ist die Aufgabe des Staates Integration zu fördern und dazu gehört das Wissen wie man putzt
    • E7#9 10.02.2019 10:18
      Highlight Highlight Enzasa: Wer fähig ist Elektrogeräte zu benutzen (geht ja auch trotz Aufwachsen ohne Strom, fliessendes Wasser etc.), der ist auch befähigt sie zu putzen.

      Für abgewiesene Asylbewerber gibt es mMn keinen staatlichen Integrationsauftrag. Die derart anspruchsvolle Putzausbildung wäre dennoch schnell vermittelt. Man nimmt einen feuchten Lappen, ev. das richtige Mittel, und macht damit den Dreck weg.
  • salamandre 09.02.2019 12:24
    Highlight Highlight Kakerlaken sind NIE unproblematisch, egal wo sie auftreten!
    • tomtom1 09.02.2019 12:52
      Highlight Highlight Du warst noch nie im Süden in den Ferien??
    • Fairness 09.02.2019 13:26
      Highlight Highlight Kakerlaken hatte ich schon im Vierstern-Hotel direkt am Strand in Florida am Golf von Mexico. Unsere Kinder haben sie mit Freude gejagt und irgendwann gefangen.
    • Ichiban 09.02.2019 13:43
      Highlight Highlight Ohhh was für ein vergleich. Deine kinder, welche mit ihren eltern in einem viersternehotel ferien machen können haben sich gefreut, dann sollen sich auch diejenigen freuen die einer ungewissen zukunft entgegen blicken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dönergott 09.02.2019 12:05
    Highlight Highlight Ich finde auch, dass es Standards geben sollte. Genauso denke ich aber, dass die Bewohner verantwortlich gemacht werden sollten, damit die Unterkünfte in einem akzeptablen Zustand bleiben. Als Mieter sind wir auch verantwortlich, dass unser Zuhause nicht unbewohnbar wird. Verkalkte Toilette? Reinige ich selbst. Verrostete Herdplatten? Schrubben! Für die Kakerlaken müsste der Betreiber wohl einen Kammerjäger rufen, aber auch Kakerlaken kommen nicht einfach so.
    • Joe Smith 09.02.2019 13:53
      Highlight Highlight Doch, Kakerlaken kommen einfach so. Kakerlaken haben mit Hygiene rein gar nichts zu tun.
    • Dönergott 09.02.2019 14:22
      Highlight Highlight @Joe nicht mehr ganz gebacken oder was? Natürlich haben Kakerlaken was mit Hygiene zu tun. Sie verschlechtern diese nämlich du Besserwisser. Muss nicht sein, dass sie durch mangelnde Hygiene angezogen werden, aber sie vermehren sich ganz sicher schneller, wenn keine Massnahmen getroffen werden.
    • mogad 09.02.2019 14:55
      Highlight Highlight @Joe. Falsch.
  • Ms. Song 09.02.2019 11:59
    Highlight Highlight Wieso reinigen sie die Unterkunft nicht selbst? Wäre ja eine Möglichkeit. Sie leben ja nicht im Hotel.

    • Maracuja 09.02.2019 12:53
      Highlight Highlight Stehen Putzmittel und Putzwerkzeug zur Verfügung? Abgewiesene Asylbewerber bekommen nur Nothilfe, dieses Geld reicht zum Überleben (Essen, Seife, Zahnpasta) nicht um Putzmittel zu kaufen. Bei Schimmel und Kakerlaken helfen eh nur noch Sanierung bzw. spezialisierte Firmen.
    • Echo der Zeit 09.02.2019 13:00
      Highlight Highlight Steht irgendwo geschrieben das sie das nicht machen ?
    • Cédric Wermutstropfen 09.02.2019 13:54
      Highlight Highlight @Echo der Zeit: Offensichtlich tun sie das nicht. Eine schmutzige Toilette ist so, weil sie nicht geputzt wird, ein Herd wird auch nicht aus dem Nichts rostig, wenn man ihn pflegt und auch die Dusche will gereinigt sein. Kakerlaken kommen auch nicht aus dem Nichts, aber anscheinend fühlen sie sich dort heimisch. Die Asylbewerber könnten wohl sehr viel selbst zu einer Hygieneverbesserung beitragen. Einzig Mängel in der Bausubstanz sollte man nicht ihnen überlassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 09.02.2019 11:55
    Highlight Highlight Zitat Martina Bircher: Seit 2014 bin ich im Gemeinderat für das Ressort Soziales, Gesundheit und Jugend verantwortlich.....Auf kantonaler Ebene bin ich seit 2017 im Grossen Rat sowie Mitglied er Sozial- und Gesundheitskommission. Aha.....
    • Eh Doch 11.02.2019 10:34
      Highlight Highlight ouw shiiit
      finde ich verantwortungslos eine solche Person in so ein Amt zu wählen, wo es direkt Menschen betrifft. Die ist sicher aus reichem Haus, Papi hat sie dann im Wahlkampf finanziert. Aber die kommt hoffentlich auch noch auf die Welt
  • N. Y. P. 09.02.2019 11:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • G. Schmidt 09.02.2019 11:24
    Highlight Highlight In meiner Wohnung hätte ich auch Kakerlaken, wenn ich nicht putze...
    • Maracuja 09.02.2019 12:55
      Highlight Highlight Gegen Kakerlaken hilft kein Putzen, da hilft nur der Kammerjäger.
    • Tessinerli 09.02.2019 13:08
      Highlight Highlight @Maracuja: ich glaube G.Schmidt bezieht sich mehr auf das putzen BEVOR es überhaupt soweit kommt, dass sich Kakerlaken einnisten können.
      Und da stimme ich @G.Schmidt zu!
    • Maracuja 09.02.2019 13:40
      Highlight Highlight @Tessinerli

      Fachleute sehen das anders: Kakerlaken-Befall entsteht nicht aufgrund mangelhafter Hygiene oder Sauberkeit, sondern werden meist über Nahrungsmittelverpackungen, gebrauchte Küchengeräte oder mit dem Urlaubsgepäck zu Hause eingeschleppt. https://www.rentokil.ch/kakerlaken-schaben/
      Habe mal in einem verseuchten Stadtteil gelebt und öfters Firmenwagen von Rentokill zu nächtlicher Stunde vor Restaurants gesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 09.02.2019 11:05
    Highlight Highlight Bircher, Müller-Boder, Oberwil-Liiri, Burgherr. Mein Gott, was hat die $SP bloss für Scheinpolitiker im Kanton Aargau. Ich hoffe, die Wähler werden sich im Herbst daran erinnern und keine von diesen Gestalten nach Bern wählen. Gleich wie die MüBo ihr Wissen über den Klimawandel aus Ice Age hat, hat Bircher ihr Wissen über Hygiene wohl aus "Ants"
    • Makatitom 09.02.2019 13:09
      Highlight Highlight $SVP meinte ich natürlich
    • Kane88 09.02.2019 15:12
      Highlight Highlight Ja, die SP hat viele Scheinpolitiker, dass sehen Sie richtig. 👏👏👏
    • Makatitom 09.02.2019 15:48
      Highlight Highlight Keine 2% Scheinpolitiker hat die SP, lieber Kane. Im Gegensatz zu den Nationalblocheristen, wo es weit über 80% sind, und daneben noch Scheinprofessoren und Scheinjournalitiker, ausserdem Krankenkassenplünderer (mit Krankenmobilien).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 09.02.2019 11:04
    Highlight Highlight Ich musste den Namen noch nicht mal lesen, da wusste ich schon, wer mutwillige Körperverletzung an abgewiesenen Asylbewerbern so toll findet. Das ist übrigens die selbe, die mal fast eine Woche lang behauptet hat, dass ihre Gemeinde wegen Asylbewerbern die Steuern erhöhen müsse. Hat sich natürlich als Lüge herausgestellt. Frau Bircher hält sich für die Klassenkönigin/Rädelsführerin, die ihre komplette politische Karriere darauf aufgebaut hat, ziellos nach unten zu trampeln. Hoffentlich merken das die Aargauer auch bald, bevor Birchers gehässige Entscheidungen ernsthafte Opfer mit sich bringen.
    • Shabaqa 09.02.2019 13:59
      Highlight Highlight Ging mir genau gleich. Wenn das Niveau ins Bodenlose sinkt, kann dahinter fast nur Martina Bircher stecken. Ausser ein Mann ist dafür verantwortlich. Dann hat wahrscheinlich Andreas Glarner zugeschlagen.
  • Echo der Zeit 09.02.2019 11:02
    Highlight Highlight Das ist Normal bei SVP Leuten - auf Schwache Runtertreten - so auch kürzlich in Dübendorf bei der Sozialhilfe Dokumentiert.
  • FrancoL 09.02.2019 10:54
    Highlight Highlight Ich dachte das Menschen mit einer beschränkten Denke wie diese Martina nichts in der Politik zu suchen haben, auch nicht in der SVP, denn was sie anführt ist unterste Schublade und sie sollte kein politisches Amt kleiden können.
    • durrrr 09.02.2019 12:16
      Highlight Highlight Zum Glück entscheidest nicht DU, wer in diesem Land ein politisches Amt bekleiden darf und wer nicht.

      Ausserdem könnten die abgewiesenen Asylbewerber ihre Unterkunft reinigen oder am Besten ihr rechtliches Urteil befolgen und die Schweiz verlassen.
    • FrancoL 09.02.2019 13:01
      Highlight Highlight @Durrr; Nur schade dass die Einstellung der Dame der Schweiz schadet, Dir wohl nicht aber der vernünftigen Schweiz.
    • Maracuja 09.02.2019 13:03
      Highlight Highlight @durrrr: Ausserdem könnten die abgewiesenen Asylbewerber ihre Unterkunft reinigen

      Womit? Mit blossen Händen? Oder steht das erforderliche Putzzeug zur Verfügung. Gesundheitsschädigende Unterkünfte (Schimmel und Schädlinge) gehen gar nicht, egal ob es sich bei den Betroffenen um Mieter, Häftlinge, Asylbewerber oder abgewiesene Asylbewerber handelt. Aber eben typisch SVP-Vertreter, für die sind Schweizerische Werte das Wienerli und nicht der Verfassungsgrundsatz „dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“.
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  • El Vals del Obrero 09.02.2019 10:52
    Highlight Highlight Wenn das kein Problem ist, darf sie ja gerne selber auch dort einziehen.

    Klar muss es kein 5-Stern-Hotel sein. Aber auch nicht so, dass die Gesundheit gefährdet wird.
  • SchweizAbschaffen 09.02.2019 10:52
    Highlight Highlight Das sind eben die berühmten "schweizer Werte", die die SVP beschwört.
    Tja ...
  • Don Alejandro 09.02.2019 10:48
    Highlight Highlight Hygienische Mindeststandards sollten sicherlich gegeben sein. Die SVP-Grossrätin scheint sich also mit Kakerlaken wohl zu fühlen, vielleicht sollte sie mal den Kammerjäger mit nach Hause nehmen.
  • Beggride 09.02.2019 10:24
    Highlight Highlight Dass man den ausreisepflichtigen die gleichen Standards bieten muss, kann man sich drüber streiten. Dennoch sollten die physische und psychische Gesundheit der MENSCHEN Priorität haben. Und die Antwort der SVP-Frau überrascht in keinster Weise...
    • Hensamatic 09.02.2019 10:46
      Highlight Highlight „Dennoch sollten die physische und psychische Gesundheit der MENSCHEN Priorität haben.“
      Und genau deshalb müssen gewissen Standarts eingehalten werden. Was gibt dem Kanton/der Gemeinde das Recht, diese Menschen anders zu behandeln, nur weil sie ausreisepflichtig sind? Was kommt als nächstes? Asylsuchende, die noch auf einen Entscheid warten, Sozialhilfeempfänger ...
      Diese Tendenzen gab es schon öfter in der Geschichte und sie haben meistens im Kleinen begonnen und nicht schön geendet.
    • mogad 09.02.2019 11:47
      Highlight Highlight Wie wärs, wenn die Herren mal einen Putzlappen in die Hand nehmen würden?
    • Beggride 09.02.2019 14:21
      Highlight Highlight Hensamatic,
      Ich weiss, was du meinst. Ich meinte auch nicht, wie du das lesen konntest, dass diese Verhältnisse zu goutieren sind. Sondern nur, dass die ausreisepflichtigen, die ja eben weil sie ausreisepflichtige sind, nur vorübergehend in so einer Unterkunft sind.
      Und wenn ich zum Beispiel in ein Studentenheim für ein halbes Jahr einziehe, kaufe ich ja auch nicht ansatzweise so viele und gute Sachen, wie wenn ich in ein permanentes Heim einziehe (bei einigermassen gleichen Wohnungsgrössen)...
  • Töfflifahrer 09.02.2019 10:20
    Highlight Highlight SVP und menschenwürdige Unterkunft scheint ein Widerspruch in sich selbst zu sein.
    • öpfeli 09.02.2019 10:29
      Highlight Highlight Ausser für sich selbst natürlich 😉
  • Olmabrotwurst 09.02.2019 10:15
    Highlight Highlight Der Aargau, schon wieder ;)
    • Barracuda 09.02.2019 13:26
      Highlight Highlight Da muss man wohl relativieren. Da watson relativ viele Beiträge von CH-Media (u.a. Aargauer Zeitung) kopiert, sind Berichte aus dieser Region überproportional vertreten.

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