Schweiz
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Häuser, sorry «Häuser», unter 10'000 Franken

Du möchtest eigene vier Wände? Vergiss es! (auch wenn du viel verdienst)



Nur 7 von 100 Haushalten können sich eigene vier Wände leisten

Da die Preise für Eigenheime auch ausserhalb der Zentren weiter steigen, ist für 93 Prozent der Haushalte ein Eigenheim unbezahlbar. Zudem seien viele Eigentümer an ihrer Tragbarkeitsgrenze, sagte Immobilienexperte Donato Scognamiglio.

Eigenheime wurden in 10 Jahren 73 Prozent teurer

Der Traum vom Eigenheim ist laut dem Leiter des Immobiliendienstleisters IAZI auch für viele Gutverdienende unerfüllbar geworden. In Zürich verteuerten sich die Eigenheimpreise die letzten 10 Jahre um 73 Prozent, in Basel um 53 Prozent und in Genf um 59 Prozent. Die Teuerung betraf aber auch Luzern (48 Prozent), Lugano (47 Prozent) und Sion (56 Prozent).

40 Prozent besitzen bereits ein Eigenheim

Um mehr als einen Drittel erhöhten sich die Preise zudem in St. Gallen (36 Prozent), Chur (34 Prozent) und Bern (36 Prozent). Rund 40 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer besitzen ein Eigenheim und die, die noch eines suchen, kriegen immer weniger für ihr Geld.

58 statt 109-Quadratmeter

Gemäss IAZI konnte sich ein Haushalt mit einem Jahreseinkommen von 120'000 Franken und Eigenmitteln von 150'000 Franken in Zürich im Jahr 2000 eine Wohnung von 109 Quadratmetern leisten. Letztes Jahr lag für dieses Geld noch eine 58-Quadratmeter-Wohnung drin. (whr/sda)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blitzesammler 16.11.2017 06:32
    Highlight Highlight Also.... wir habe vor 10 Jahren ein kleines Haus auf dem Land gekauft und es kostet heute noch genau so viel oder wehnig wie damals. Das gibt es auch noch, Die Preise steigen vorallem in der nähe von Grossen Städten. Wenn es heisst ,,in der Schweiz,, ist das also schwachsin.
  • Henzo 15.11.2017 20:31
    Highlight Highlight Landpreise und kosten für architekten und bauarbeiter steigen an. Macht das ganze teurer aber es gibt auch weitere punkte, die nicht zu vernachlässigem sind: Heute baut man minergie häuser, baut alle möglichen regelungstechnischen feinheiten ein und pflanzt kollektoren aufs dach. Klar ist das teurer. Lohnt sich danm aber auf die lange zeit.
    • geissenpetrov 15.11.2017 22:33
      Highlight Highlight Das mag alles stimmen. Jedoch sind die steigenden Preise in erster Linie der Nullzins-Strategie der Banken geschuldet. Dies führt dazu, dass die Finanzelite keine Rendite mehr erzielen kann, wenn das Geld nur noch auf den Konten herumliegt. Der Immobilienmarkt wurde im Stillen zum Anlageobjekt der Superreichen. Hedgefonds, oftmals auch aus dem Ausland, reissen sich alles unter den Nagel, was irgendwie profitabel scheint. Dies treibt die Preise nach oben. Selbsterklärend, dass der normale, ehrliche Arbeiter hier nicht mehr mitspielen kann.
  • Triumvir 15.11.2017 17:15
    Highlight Highlight Das ist nur (aber immerhin) eine der Folgen der Gelschwemme und Nullzinspolitik der Nationalbanken der letzten Jahre. Denn wenn die Nationalbanken den Markt mit Papiergeld fluten, dann kommt es früher oder später zu Inflation...Denn Sachwerte können im Gegensatz zu Fiat-Geld nicht - quasi aus dem Nichts heraus - produziert werden...so wird es weitergehen bis zum grossen Platzen der nächsten Blase. Dann können sich aber auch wieder viele Menschen nix mehr leisten...ein ewiger Kreislauf....
    • geissenpetrov 15.11.2017 22:43
      Highlight Highlight Jetzt hab ich weiter oben fast das Gleiche geschrieben. Ich müsste erst alle Kommentare lesen, bevor ich loslege mit schreiben :/
      Nun nutze ich die Gelegenheit, um nachzufragen, wie man den, von Dir beschriebenen, Kreislauf durchbrechen könnte. Gibt es hier praktikable Varianten?
    • Triumvir 17.11.2017 08:10
      Highlight Highlight @geissenpetrov: ja die würden eigentlich existieren, man könnte zB den Goldpreisbindung wieder einführen und den Banken verbieten, Geld aus dem nichts zu schaffen...so weit wird es aber leider sicher nicht kommen, denn das werden die Bankster schon zu verhindern wissen...
    • geissenpetrov 18.11.2017 02:51
      Highlight Highlight Vollgeld kenn ich natürlich. Es braucht aber auch einen Kapitalschnitt. Siehe das Video ab 51:00:
      Play Icon

  • Madison Pierce 15.11.2017 16:45
    Highlight Highlight Die Preissteigerungen sind unter anderem dem neuen Raumplanungsgesetz zu verdanken, welches vom Volk angenommen wurde.

    Es gibt kaum mehr Einzonungen, obwohl wegen der Zuwanderung dringend mehr Platz benötigt würde. In unserer Gemeinde steht aktuell gerade eine einzige Parzelle zum Verkauf. Kein Wunder treibt das magere Angebot den Preis hoch!

    Bauen ist nicht teurer geworden, nur das dafür benötigte Land.
  • Ökonometriker 15.11.2017 16:29
    Highlight Highlight Ich finde bedenklich, dass Eigenheimpreise nicht in den Konsumentenpreisindex eingerechnet werden. Das verzerrt die Inflationsberechnung und führt zu Anlageblasen.
  • RatioRegat 15.11.2017 15:05
    Highlight Highlight Die Entwicklungen sind höchst bedenklich, denn schliesslich braucht jeder ein Dach über dem Kopf. Wer sich kein Eigenheim leisten kann, dem bleibt nichts übrig als jeden Monat einen beachtlichen Teil seines Einkommens an den Vermieter abzutreten. Aufgrund der steigenden Mietpreise und KK-Prämien bleibt auch weniger Geld zum Sparen übrig.

    Die Armeren finanzieren die Reicheren und werden dabei noch ärmer.





  • N. Y. P. D. 15.11.2017 14:38
    Highlight Highlight Eigenheime wurden in 10 Jahren 73 Prozent teurer. (text)

    Nun gut,
    wir werden zu einem Monaco II !

    Die Schweiz für Reiche, Oligarchen und eingewanderte Superreiche, die notabene untermotiviert sind, angemessen Steuern zu bezahlen.

    Der Rest geht malochen und schaut wie er das Geld für Miete, Krankenkasse und Krippe zusammenbekommt.

    Diese Entwicklung muss einem wirklich, wirklich Sorgen bereiten.
    • Vespa Timo 15.11.2017 15:10
      Highlight Highlight Bin kein Oligarch und habe eine Eigentumswohnung... Eigentum ist kein Grundrecht! Sei anders glücklich...
    • Scaros_2 15.11.2017 15:25
      Highlight Highlight Kann dir die Pfalz empfehlen. Guter Weisswein, freundliche Menschen. Gutes Internet, (das gibt es auch in DE, teils) und schönes klima.
    • Trump's verschwiegener Sohn 15.11.2017 15:34
      Highlight Highlight Das Volk muss sowas auch immer mitmachen. Wenn in einer Demokratie bestimmte Parteien ein bestimmtes Mass an Unterstützung bekommen, dann passieren solche Sachen. Und Obligarchen und Superreiche haben noch nie in Immobilien gewohnt, welche für Normalsterbliche auch nur annähernd in Greifweite waren, auch nicht vor 10,20 oder 30 Jahren.
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