Schweiz
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«Münchner Schläger» aus Küsnacht ZH muss 130'000 Franken Schadenersatz zahlen



Vor sieben Jahren haben drei Schüler aus Küsnacht ZH auf Schulreise in München wahllos Menschen verprügelt. Nun hat das Oberlandesgericht München den Haupttäter zu einer Schadenersatz-Zahlung von 120'000 Euro, umgerechnet knapp 130'000 Franken, verurteilt.

Schlagzeilen in den Muenchner Medien am Dienstag, 9. Maerz 2010. Drei Schweizer Jugendliche von der Weiterbildungsklasse- und Berufswahlschule Kuesnacht (WBK) muessen sich ab heute vor dem Richter verantworten. Sie verpruegelten im Juli 2009 in Muenchen grundlos Passanten. Den Schlaegern aus der Schweiz drohen langjaehrige Haftstrafen. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Münchner Zeitungen am 9. März 2010.
Bild: KEYSTONE

Ausserdem soll der Schweizer für alle künftigen eventuellen Gesundheitsschäden des Opfers haften, wie die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag berichtet. Beim Kläger handelt es sich um einen heute 53-jährigen Geschäftsmann, der im Jahr 2009 vom damals 16-jährigen Schweizer und seinen zwei Kollegen brutal zusammengeschlagen wurde.

Wahllos auf fünf Passanten eingeprügelt

Der ehemalige Schüler der Weiterbildungs- und Berufswahlschule Küsnacht ZH weilte damals auf Schulreise in der bayerischen Hauptstadt. Am Abend des 30. Juni attackierte er mit zwei Kollegen wahllos fünf Passanten und schlug sie zusammen.

Die Jugendkammer des Landgerichts München verurteilte das Trio im November 2010 zu Freiheitsstrafen von sieben Jahren, vier Jahren und zehn Monaten sowie zwei Jahren und zehn Monaten. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alan Smithee 02.08.2016 18:18
    Highlight Highlight Wer sagt das er ein RichKid ist?,nur weil er in Küsnacht die Schule besucht hat.

    Ich persönlich finde die Busse und die Bereits abgesessene Strafe angemessen.
    Mal ehrlich wie wäre dann das Strafmaß in Schweiz ausgefallen 2 Jahre höchstens für alle.
    Da war doch mal ein Richter am Werk der die Bezeichnung:Richter wirklich verdient hat.

    Jetzt nehmen wir mal an das er eben kein Richkid ist.
    Bei einem Monatslohn von ein paar tausend Franken
    Dürfte er dann ein paar Jahre auf ziemlich schmalen Fuß leben.
  • Mooatiao 02.08.2016 15:55
    Highlight Highlight Zu wenig !! Viiiieeel zuwenig . Er muss ja auch nicht mit bleibenden schäden rechnen ..wenn papa zahlt.. !! Geld bringt da nichts !!!
  • Frank Miller 02.08.2016 15:26
    Highlight Highlight Die Busse der Rich Kids wird Papi bezahlen, die müsste man nach Sibirien in ein Arbeitslager verfrachten.
  • winglet55 02.08.2016 14:49
    Highlight Highlight Bravo! Ein Urteil mit Wegweisenden Charakter, der diesen Idioten zeigt, das man Verantwortung für seine Taten übernehmen muss.
  • pamayer 02.08.2016 14:45
    Highlight Highlight Die meinten wohl, weit weg, irgendwo in Deutschland, können sie tun und lassen was sie wollen.
    Oder wahrscheinlich eher gar nichts gedacht.
    Dann lernen sie hoffentlich jetzt denken.

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