Schweiz

Drei Schweizer Bergsteiger im Monte-Rosa-Massiv in den Tod gestürzt

Die Signalkuppe im Monte-Rosa-Massiv.
Die Signalkuppe im Monte-Rosa-Massiv.bild: wikimedia commons/karl haarmann

Drei Schweizer Bergsteiger im Monte-Rosa-Massiv in den Tod gestürzt

28.08.2016, 10:4528.08.2016, 16:06

Am Sonntagmorgen ist es auf der Südseite des Monte-Rosa-Massivs zu einem Bergunfall gekommen. Drei Schweizer Alpinisten sind dabei in den Tod gestürzt. Fünf Überlebende wurden von italienischen Rettungsmannschaften in eine Berghütte gebracht.

Die Alpinisten gehörten einer Seilschaft von insgesamt acht Personen an, wie Tiziano Trevisan, Sprecher der Bergrettungsorganisation im Aostatal, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Nachrichtenagenturen berichteten indes von einer sechsköpfigen Seilschaft.

Grosse Schneemassen hatten sich gelöst

Drei Bergsteiger stürzten um 7 Uhr rund 800 Meter in die Tiefe, nachdem sich grosse Schneemassen losgelöst hatten. Die anderen Bergsteiger konnten Alarm schlagen, wie mehrere Nachrichtenagenturen meldeten. Rettungskräfte brachten die Unversehrten in eine Berghütte.

Die Leichen sollten geborgen werden, wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen. Es bestand die Gefahr weiterer Schneeabbrüche. Zu der Identität der Verstorbenen machte die Bergrettung keine Angaben.

Das Video der Bergrettung:

Der Monte Rosa liegt an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Sein Hauptgipfel, die 4634 Meter hohe Dufourspitze, liegt in der Schweiz. Der Absturz ereignete sich gemäss der Nachrichtenagentur Ansa an der Signalkuppe. (egg/sda/ans/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Fitnessstudio, Bewegungskurs oder Verein – so unterschiedlich trainiert die Schweiz
Eine neue Analyse der AXA zeigt, wie die Schweiz trainiert: Baslerinnen und Basler lösen schweizweit am häufigsten ein Fitnessabos, während in Appenzell Innerrhoden der Vereinssport stärker im Vordergrund steht.
Ob Krafttraining im Fitnessstudio, Yoga im Kursraum oder Fussball im Verein: Die Wege, sich zu bewegen, sind vielfältig. In der Schweiz nutzen viele Menschen finanzielle Beiträge aus Zusatzversicherungen, um ihre sportlichen Aktivitäten zu unterstützen. Eine Analyse der 2025 bezogenen Leistungen der AXA-Versicherten zeigt nun regionale Unterschiede bei Fitnessabos, Bewegungskursen und Vereinsangeboten.
Zur Story