Schweiz
Auto

Gotthard: Starker Reiseverkehr hat auf der A2 für Wartezeiten gesorgt

Lange Wartezeiten vor den Portalen des Gotthard-Strassentunnels

30.06.2024, 18:5430.06.2024, 18:54

Starker Reiseverkehr hat auf der A2 am Gotthard am Sonntag für Wartezeiten gesorgt. Auf Südseite des Tunnels waren die stehenden Kolonnen kurz nach Mittag 13 Kilometer lang. Über zwei Stunden lang mussten die Automobilisten vor dem Tunnelportal warten.

Das teilte die TCS-Verkehrsinformation im Kurznachrichtendienst X mit. Im Lauf des Nachmittags nahm die Reisewelle in Richtung Norden nach und nach wieder ab. Am Sonntagabend war die Kolonne auf 5 Kilometer geschrumpft.

Auf der nördlichen Seite des Tunnels mass die Autoschlange zwischen Amsteg UR und Göschenen UR Anfang Nachmittag acht Kilometer. Der Zeitverlust auf der Fahrt nach Süden betrug eine Stunde und zwanzig Minuten. Am Abend waren es dann noch drei Kilometer und eine halbe Stunde Wartezeit.

Die Gotthardroute hatte am Wochenende mehr Verkehr zu bewältigen als üblich, weil die Strecke über den San Bernardino auf der A13 seit gut einer Woche wegen Unwetterschäden gesperrt ist. Die Reparaturen an der San-Bernardino-Autobahn dürften in den Sommerferien zu noch längeren Staus als üblich Richtung Süden führen. (hkl/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
«Das könnte der erste schwere nihilistische Gewaltvorfall der Schweiz sein»
Gewaltforscher Dirk Baier erkennt in der Tat vom vergangenen Wochenende in Aarau ein Phänomen, das in dieser Form für die Schweiz neu ist. Und er kritisiert die Kommunikation der Polizei.
Herr Baier, Sie leben im Kanton Aargau und wollen sich einbürgern lassen. Wie nahe geht Ihnen die Tat von Aarau?
Dirk Baier: Sie geht mir nahe und weckt in mir die Neugier des Kriminologen. Es war zwar schnell klar, was passiert war, und doch blieb vieles offen. Wir suchen alle nach Erklärungen.
Zur Story