Schweiz
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Scientology im Visier der Basler Behörden – 40 Personen überprüft



Der Empfangsbereich, fotografiert in der neuen Scientology Kirche in Basel am Sonntag, 26. April 2015. Es handelt sich um die erste sogenannte Ideale Organisation (Ideale Org) in der Schweiz. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Scientology in Basel ist offenbar mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Bild: KEYSTONE

Wegen Verdachts auf Schwarzarbeit durch Ausländer ist Scientology in Basel ins Visier der Behörden geraten. Bei einer Kontrolle durch das baselstädtische Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) wurden diese Woche im neuen Scientology-Zentrum 40 Personen überprüft.

An der Aktion war auch die Polizei mit rund zehn Beamten beteiligt. Schwere ausländerrechtliche Vergehen wurden jedoch nicht festgestellt, wie Hansjürg Dolder vom AWA am Freitag sagte. Er bestätigte damit Angaben der «Basler Zeitung».

Dagegen habe sich bei der Kontrolle vom vergangenen Dienstag der Verdacht eines Umgehungsversuchs ergeben, bei dem der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer nicht anmeldet, um sich so die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen zu ersparen. Um wie viele Personen es geht und ob ein systematisches Verfehlen vorliegt, ist laut Dolder noch offen.

Scientology ist eine umstrittene religiöse Bewegung. 2014 wies Scientology in der Schweiz nach eigenen Angaben über 300 hauptamtliche Mitglieder auf, die 5000 Scientologen betreuten. Die Sektenberatungsstelle Infosekta sprach derweil in ihrem Bericht für 2014 von 800 bis 900 Mitgliedern. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • arpa 21.08.2015 16:22
    Highlight Highlight @ patrick
    es kommt mir gar nicht auf die grundidee an. jeder schöpft seine kraft aus irgendeiner quelle. diese i ndividuelle quelle muss jeder für sich finden. ohne kirche, ohne eine mitgliedschaft, ohne verpflichtungen.
    würde jeder in sein inneres blicken würde man merken dass es einem besser ist. kirchen und gruppierungen führen zu konkurenz und missgunst. viele wollen daraus profit schlagen (alle?).
    vieleicht versteht man was ich meine..
    • Patrick Bateman 26.08.2015 16:40
      Highlight Highlight Habe deinen Kommentar erst jetzt gesehen, sorry. Ich stimme dir zu. Jede Gemeinschaft, ob religiös oder ethnisch, entwickelt gewissermassen Chauvinismus. Den Punkt den ich meinte war eher: Die Sekte verfolgt Aussteiger & schlachtet die Anhänger finanziell aus (wahrscheinlich aus Naivität deren). Aber was haben die Katholiken jahrelang gemacht? Die Ungläubigen wurden verfolgt und getötet. Aber niemand will etwas über die Vergangenheit hören. Und was ist mit Kirchensteuern? Die Kirche muss uns nicht ausbeuten, schliesslich hat sie genug Anhänger um von jedem einen kleinen Betrag zu verlangen.
    • Patrick Bateman 26.08.2015 16:45
      Highlight Highlight und noch was, den Kommentar von @Moelal "Eine Sekte und zwar eine gefährliche". Gut, andere Argumente ausser Verfolgungen? Denn in anderen Religionen gäbe es da jede Menge mehr.
  • Xi Jinping 21.08.2015 12:40
    Highlight Highlight Diese Sekte verbieten. Einzige richtige Lösung hier...
    • Patrick Bateman 21.08.2015 13:30
      Highlight Highlight Ja komm, wo bleibt denn da noch die Religionsfreiheit? Soll doch jeder glauben was er will, Hauptsache, das Gesetz steht noch darüber. Sonst wäre doch die ganze Säkularisierung umsonst.
    • arpa 21.08.2015 13:49
      Highlight Highlight verbote bringen nichts.. aufklärung heisst das zauberwort!

      die menschen sollten einsehen dass ein gott kein geld oder arbeit verlangt..
      aber ich habs leicht reden als gottloser ;)
    • Patrick Bateman 21.08.2015 13:56
      Highlight Highlight @Arpa: Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen nicht im Klaren darüber sind, was in dieser Scientology Kirche vorgeht. Ich übrigens auch nicht, habe deshalb die letzten Minuten auf Wikipedia verbracht... Wusstest du, dass der Gründer die Religion aus rein steuertechnischen Gründen in Leben gerufen hat? https://de.wikipedia.org/wiki/L._Ron_Hubbard
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