Schweiz
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Gegner der Flüchtlingspolitik blockieren Autobahnzoll Basel-Weil

Der Autobahnzoll Basel-Weil musste am Samstagnachmittag für mehrere Stunden gesperrt werden. Demonstranten hatten die Schliessung mit einer Sitzblockade provoziert. Die Aktivisten protestierten die Flüchtlingspolitik in Europa.



Am Samstagnachmittag hat eine Gruppe von rund 60 Personen durch eine Sitzblockade den Autobahn-Grenzübergang Basel-Weil blockiert.

Zur Unterstützung der deutschen Einsatzkräfte standen Ordnungsdienstkräfte der Kantonspolizei Basel-Stadt und des Schweizer Grenzwachtkorps auf dem Zollareal im Einsatz, wie die Basler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. 

Die Demonstranten protestierten gegen die gegenwärtige Flüchtlingspolitik in Europa. Wie der «Südkurier» schreibt, wurden zwischen 30 und 40 Aktivisten festgenommen. Gegen sie werde nun wegen Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehr ermittelt.

Kurz nach 13 Uhr begaben sich die die Demonstranten auf die auf deutschem Hoheitsgebiet liegende Gemeinschaftszollanlage und blockierten sämtliche Fahrbahnen.

Ab ca. 13.30 Uhr musste die Autobahn zeitweise in beiden Fahrtrichtungen bis etwa 15 Uhr gesperrt werden. Auf Schweizer Seite wurde der in Richtung Norden fahrende Verkehr nach dem Schwarzwaldtunnel von der Autobahn abgeleitet. Rund um die Autobahn kam es zu grösseren Verkehrsbehinderungen. 

Die nicht allzu unwahre Analyse der Jungen SVP Schweiz.

Diese Aktion stünde in keinem Zusammenhang mit der bewilligten Kundgebung vom Samstagnachmittag in der Basler Innenstadt. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 03.04.2016 22:32
    Highlight Highlight Ohje, nach dem grossen Osterstau
    im Süden, mussten die armen
    Schweizer Einkaufstouristen, nun
    noch im Norden Geduld üben.
    Kann mir gut vorstellen, das Familien so wieder einmal zusammen diskutierten. Zudem
    konnten viele ihre Stausucht
    befriedigen.
    1 6 Melden
  • trollo 03.04.2016 18:37
    Highlight Highlight waren das jetzt aktivisten welchen die eu flüchtlingspolitik zu streng oder zu lasch ist? es gibt sicher beide sorten.
    3 0 Melden
  • Süffu 03.04.2016 10:41
    Highlight Highlight es gäbe genügend Orte/Projekte, wo not am Mann/Frau ist, warum man sich jetzt da wütend auf die Strase setzen muss, kann ich nicht verstehen. Hat diese Aktion nun jemanden aufgerüttelt? Sagt Hans Muster im stehenden Auto nun *huch unsre Flüchtlingspolitik ist scheisse?
    13 1 Melden
  • runner 03.04.2016 08:58
    Highlight Highlight Die Flüchtlingssituation besteht deshalb weil die EU gegen geltende EU- und Verfassungsrechte verstossen hat und weiter verstösst (s. Link Prof. Dr. Ulrich Vosgerau) und die Schweiz darf das jetzt mit ausbaden http://www.ulrich-vosgerau.de/aktuelles/
    13 1 Melden
    • Maxx 04.04.2016 14:31
      Highlight Highlight Na ja Schubidu. Zeig doch lieber auf was du den konkret für Flüchtlinge schon geleistet oder gespendet hast. Nur die Anderen beleidigen die eine klare Meinung haben ist einfach nur armselig. Warum sollen wir der ganzen Welt helfen. Es gibt genügend arme Familien in der Schweiz die am Limit sind. Da sehe ich nicht ein, weshalb eine 5-köpfige Familie von uns von A-Z durchgefüttert werden soll, während viele CHer auf ein 3-Kind verzichten, weil dieses zu teuer ist.
      0 1 Melden
    • Schubidubidubid 04.04.2016 17:55
      Highlight Highlight Lieber Maxx. Ich habe niemanden beleidigt in meinen Augen. Wir haben in der Schweiz vor allem eines: mehr als genug Geld, um sowohl den Armen in der Schweiz als auch den Flüchtlingen helfen zu können.

      Mein persönlicher Einsatz für Flüchtlinge – ich tue was ich kann – hat hier irgendwie nix verloren. Was hat das mit dieser Diskussion zu tun?
      1 0 Melden
  • B1O 03.04.2016 02:27
    Highlight Highlight das heisst du bist "gegen" Flüchtlinge? wtf!
    1 14 Melden
    • Retarded Wizard 03.04.2016 03:09
      Highlight Highlight Ich nehme schwer an, dass du auf meinen Kommentar antworten wolltest.

      Naja gegen Flüchtlinge kann ich ja nicht sein :), ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt.

      Ich bin gegen jegliche Hilfe oder Aufnahme von Flüchtlingen, die unsere Lebensweise und Politik mitverursacht, sofern wir diese nicht zu ändern gedenken.

      Also ja, ich sehe nicht ein warum ich auch nur einem Flüchtling in irgendeiner Weise helfen sollte. Es wäre einfach nur heuchlerisch.
      21 7 Melden
    • Schubidubidubid 03.04.2016 08:12
      Highlight Highlight Etwa gleich heuchlerisch, wie wenn man sich es in der Schweiz gutgehen lässt und auf seinem fetten Arsch rumsitzt. Wir profitieren von der weltpolitischen Lage und von den Gründen, die die Krise im Osten überhaupt entstehen liessen. Es ist dermassen arrogant und widerlich zu sagen, dass ein Einzelner da nichts dafür könne. Dann noch rumzuproleten, dass wir niemandem helfen sollten, ist doch etwas befremdlich.
      13 24 Melden
    • Retarded Wizard 03.04.2016 13:39
      Highlight Highlight Ich habe nie behauptet, dass ich mich nicht als Teil des Problems sehe.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Retarded Wizard 02.04.2016 19:41
    Highlight Highlight "Man will" sichere Routen, offene Grenzen und Flüchtlinge auf der ganzen Welt verteilen.

    Trotzdem soll alles beim Alten bleiben. Weiterhin zulassen, dass Waffen an Kriegsregionen geliefert werden. Weiterhin die USA bei ihren dreckigen Machenschaften im Osten decken. Auch der Wohlstand soll beibehalten werden.
    Wir konsumieren hier für 2 Planeten und wollen es plötzlich der ganzen Welt ermöglichen.

    Selbstzerstörung par excellence.

    Solange gewisse Firmen in der Schweiz staatlich geschützt werden, und die Politik unverändert bleibt, sehe ich nicht ein, warum ich für Flüchtlinge sein sollte.
    29 50 Melden
    • mortiferus 02.04.2016 20:37
      Highlight Highlight Todesspiralen überall. Es kommt wie bei den Wikingern auf Island, alle Bäume werden gefällt, bis zum Letzten. Dann sitzen wir vor dem Feuer, werfen den letzten Ast rein und werden uns beklagen und gegenseitig beschuldigen. Eine erbärmliche Herde von Lemminge sind wir. Das was uns "Fortschreiten" lässt, die gelobte Intelligenz zusammen mit unserer Aggressivität und Egoismus wird auch unser Untergang sein. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Wäre neugierig was aus unserer Asche entsteht. Jedenfalls werden die Menschen in der Zukunft mit Verachtung auf uns zurückschauen.
      29 14 Melden
    • Retarded Wizard 02.04.2016 21:03
      Highlight Highlight Dem ist nichts hinzuzufügen.
      11 17 Melden
    • trio 03.04.2016 03:00
      Highlight Highlight Grundsätzlich könnte man ihrer Aussage ja zustimmen. Allerdings finde ich es sehr bedenklich, die Schwächsten für unsere Politik bluten zu lassen. Darum haben wir eine Pflicht, Flüchtlinge aufzunehmen.
      8 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erode Terribile 02.04.2016 19:36
    Highlight Highlight Ha und was ausser Chaos haben diese rotgrünen erreicht - Chaos.
    Das denken einiger Protestierenden ist am obersten Limit angekommen.
    49 37 Melden
  • Doolin 02.04.2016 19:02
    Highlight Highlight #safepassageNOW #wearemany
    User Image
    29 69 Melden
    • Stachanowist 02.04.2016 19:50
      Highlight Highlight Es besteht ein Unterschied zwischen der Flucht Syrien => Türkei und der Migration Türkei => Griechenland => Mazedonien => Serbien => Ungarn => Österreich => Deutschland (+ ggf. => Dänemark => Schweden).
      49 9 Melden
    • Bijouxly 02.04.2016 21:24
      Highlight Highlight @Doolin
      Und mit welchem Hintergedanken verwendest du #wearemany? ist das eine legitimation für irgendetwas? kann man geltendes recht ausser kraft setzen nur weil #wearemany..? da gäbe es auch noch andere tolle ansätze:
      bessere luft auf kosten der dritt welt staaten #wearemany
      schuldbildung nur für braunhaarige #wearemany
      staatlich subventionierte whirlpools für singles #wearemany
      usw.
      we are many ist kein grund für irgendetwas. genau diese gedankenhaltung ist es, die zum politischen chaos führt. recht ist nicht an einer zahl ausgerichtet, recht gilt immer!
      32 10 Melden
    • Doolin 02.04.2016 22:32
      Highlight Highlight Bijouxli
      Sagt dir "the voice of thousands" etwas?
      Darum!
      User Image
      7 17 Melden
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  • LaPaillade #BringBackHansi 02.04.2016 19:02
    Highlight Highlight Oh wow die Kommentarspalte hier ist wieder mal super.
    Find nur ich dies so, oder sind die Kommentare am Wochenende häufig bürgerlicher?
    Watson wird wohl langsam Opfer des Erfolges.
    55 83 Melden
    • Patamat 02.04.2016 19:33
      Highlight Highlight Böse Zungen könnten behaupten, das liege daran, dass die Bürgerlichen unter der Woche arbeiten müssen und daher weniger Zeit zum Kommentieren haben. ;-)
      96 39 Melden
    • dopaminho 02.04.2016 20:07
      Highlight Highlight Meine These: Die rechten haben keine Freunde und kein Privatleben
      45 53 Melden
    • giguu 02.04.2016 23:49
      Highlight Highlight ist doch keine frage ob bürgerlich oder nicht. schaut euch mal die kommentare im 20min an. dort sind rechtspopulistische, bezahlte kommentarschreiber am werk. davon würd ich gerne mal was lesen
      6 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 02.04.2016 18:18
    Highlight Highlight An alle: Demonstriert wurde, weil die Aktivisten willen, dass man alle Grenzen für jedermann öffnet.
    Da frage ich mich, wie naiv man eigentlich sein kann. Haben die sich überhaupt auch nur einmal gefragt, was dies für folgen hätte? Die Lage in Europa würde sich nur noch mehr zuspitzen.
    Man kann genau soviele in ein Land hinein lassen, wie auch darin Platz finden. NICHT EINEN EINZIGEN MEHR!
    87 44 Melden
    • Fabio74 02.04.2016 18:51
      Highlight Highlight Nur wie viele in ein Land passen ist die Frage. Das Boot war hier auch schon mal voll, als man Juden wissentlich an die Nazis ausgeliefert hatte.
      45 36 Melden
    • Hierundjetzt 02.04.2016 22:08
      Highlight Highlight Bitte den Satz korrekt zu Ende führen:

      ...und es gab keinen Grund / Abkommen / Vertrag die Juden abzuweisen.

      Es gab keinen Grund den Judenstempel zu erfinden und einzuführen. Haben die Nazis dann dankbar von uns übernommen

      Solche elementare Dummheiten schaffen wir auch alleine.

      Ach ja, das EJPD, dass dies alles verfügt hatte, war in SVP (BGB) Hand. Waaaas für ein Zufall
      13 17 Melden
  • Grundi72 02.04.2016 17:46
    Highlight Highlight Open all borders..

    Wohlstands Sozialisten... Würden gescheiter arbeiten gehen, dann könnten sie mit dem verdienten Geld ein paar Flüchtlinge in ihrer WG aufnehmen. Ah nein, das sollen ja die anderen, die Bonzen zahlen.

    Vermutlich müssen die krassen Demonstranten aber eh am 7i zu Hause sein, bei den gutbürgerlichen Eltern gibts heute Rindsfilet im Teig.
    143 65 Melden
    • Fabio74 02.04.2016 18:31
      Highlight Highlight Noch mehr dämliche pauschale Vorurteile?
      58 100 Melden
    • Fabio74 02.04.2016 18:51
      Highlight Highlight wow so viele Blitze... Lieber Wohlstands-Sozialist als Schlechtmensch
      42 65 Melden
  • pun 02.04.2016 17:35
    Highlight Highlight capt'n here: "grenze dicht - open all borders" lässt auf einen zusammenhang mit der flüchtlingskrise schliessen. vor allem der zweite teil ist eine bekannte forderung im linken millieu und natürlich auch unter den z.b. in idomeni aufgehaltenen flüchtlingen. schätze mal die aktivistInnen wollten uns einen spiegel vor augen halten.
    23 58 Melden
    • florentino 02.04.2016 17:59
      Highlight Highlight Thanks Captain! 👍🏼💪🏼
      15 11 Melden
    • Bobo B. 02.04.2016 18:02
      Highlight Highlight Ich würde diesen "Aktivisten" was ganz anderes vor die Augen halten...
      55 31 Melden
  • Angelo C. 02.04.2016 16:54
    Highlight Highlight Wäre interessant, gewiss aber zumindest informativ gewesen, wenn man den eigentlichen Grund für die Demo an der deutsch-schweizerischen Grenze wenigstens eruiert und berichtet hätte, tztz🙄!

    So ist das eine reine Leernummer, sorry....
    78 10 Melden
    • Erode Terribile 02.04.2016 19:38
      Highlight Highlight eben genau das weiss man immer noch nicht.
      9 1 Melden
  • wozOn 02.04.2016 16:51
    Highlight Highlight @watson
    bitte schreibt auch weshalb die Leute Demonstrieren.
    Hey wir sind nicht in der Türkei!
    54 11 Melden
    • WStern 02.04.2016 18:53
      Highlight Highlight Jep, danke @wozOn und Angelo C. Zur Klarstellung: Der Artikel wurde in einer ersten Version publiziert, ohne dass ersichtlich war, was der Grund für die Demonstration war.
      7 6 Melden

Schwere Unfälle auf Schweizer Strassen haben vor allem einen Grund: Ablenkung

Die meisten schweren Verkehrsunfälle sind gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) auf abgelenkte Verkehrsteilnehmende zurückzuführen. Sorgen bereiten die schweren Personenschäden bei Radfahrenden.

1111 Menschen waren im Jahr 2017 auf Schweizer Strassen wegen abgelenkter Verkehrsteilnehmender schwer oder tödlich verletzt worden, wie die BFU gestützt auf ihren Sinus-Report 2018, der das Sicherheitsniveau und das Unfallgeschehen im Strassenverkehr analysiert, mitteilte.

Unaufmerksame …

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