Schweiz
Blaulicht

Reitschule Bern: Zivile Polizisten sollen Zeche geprellt haben

Zivile Polizisten sollen Zeche in Reitschule-Beiz geprellt haben – Polizei widerspricht

29.03.2019, 09:4729.03.2019, 10:17

Die unendliche Geschichte geht weiter: Wieder einmal gab es einen Polizeieinsatz bei der Reitschule. Das Kulturzentrum erhebt schwere Vorwürfe auf Twitter. Aber der Reihe nach:

Gestern Abend seien Personen beim Drogenhandel beobachtet worden, schreibt die Polizei Bern auf Twitter. Als sie die betreffenden Personen kontrollieren wollten, seien diese ins «Sous le Pont» (die Beiz der Reitschule) geflüchtet.

Die Polizei rückte nach, es kam zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Die Polizei schreibt, sie seien mit Flaschen und Eisenstangen angegriffen worden, die Reitschule beklagt mehrere Verletzte durch Reizgas (die Polizei bestätigt den Pfefferspray-Einsatz).

Die Bilanz des Abends gemäss der Kapo Bern: 10 angehaltene Personen, 11 Anzeigen und die Beschlagnahmung einer geringen Menge an Partydrogen und Haschisch.

Ein Vorwurf der Reitschule hat es aber in sich: Vor der Razzia hätten zwei zivile Polizisten im Sous le Pont gegessen und danach die Rechnung nicht bezahlt, sagt die Reitschule auf Twitter.

Die Polizei streitet den Vorfall ab. Polizeisprecher Gnägi sagte auf Anfrage von watson, dass keine zivilen Einsatzkräfte im Restaurant waren.

(jaw)

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Die Berner Reitschule
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Die Berner Reitschule
Der Vorplatz der Berner Reitschule.
quelle: keystone / peter klaunzer
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