Schweiz
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epa05253035 A hand shows the 'wolf salute' of the Grey Wolves, during a pro-Turkish demonstration in the city centre of Munich, Germany, 10 April 2016. The term 'Grey Wolves' refers to members of the Turkish right-wing extremist Nationalist Movement Party (Milliyetci Hareket Partisi, MHP).  EPA/PETER KNEFFEL

Der Wolfsgruss ist das Symbol der rechtsextremen türkischen Bewegung. Bild: EPA/DPA

Polizei verbietet Treffen der «grauen Wölfe» in Reinach (BL)



Ein als kultureller Event deklarierter Anlass der nationalistischen türkischen Grauen Wölfe darf nicht stattfinden. Die Baselbieter Polizei hat die Veranstaltung am Freitagnachmittag aus Sicherheitsgründen verboten.

Diesen Entscheid fällte die Polizei gemäss einem Communiqué in Absprache mit der Sicherheitsdirektion Baselland nach den «neusten Entwicklungen»: Am Freitagmorgen hatten Linksextreme in den sozialen Medien zu einer «Antifa-Demo» in Reinach aufgerufen, um die Veranstaltung der Türken zu verhindern.

Unter den neuen Voraussetzungen seien Sicherheit und öffentliche Ordnung für die Bevölkerung nicht mehr gewährleistet, hielt die Baselbieter Polizei fest. Sie werde das Verbot der Veranstaltung selbst sowie jeglicher ebenfalls untersagter Gegenbewegungen durchsetzen. 

«Kulturveranstaltung»

Diesen Samstag hätten sich die «Grauen Wölfe» in Reinach (BL) getroffen. Schätzungen gingen von mehreren hundert Personen aus, die der ultranationalistischen türkischen Bewegung nahestehen – oder sie in der Diaspora massgeblich prägen. Sogar zwei Ehrengäste wurden über Facebook angekündigt: Cemal Cetin, der Präsident der europäischen Dachorganisation der Grauen Wölfe, sowie Orhan Ilhan, der Vorsitzende des französischen Ablegers.  

Mit einem Flyer, der für eine Kulturveranstaltung warb, wurde der Event angekündigt. Nach aussen erschien der Event der türkischen Ultranationalisten unverfänglich. 

Doch: Ihre Lieder bedienen sich nur nationalistischer Inhalte, an ihren Konzerten recken die Zuhörer ihre Finger auch zum Wolfsgruss. Das Handzeichen gilt als Symbol der rechtsextremen Türken. (ohe/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 18.03.2017 11:39
    Highlight Highlight Der einzige richtige Weg, den Extremisten aus der Türkei den Weg aufzuzeigen, dass wir hier nicht alles zu dulden bereit sind. All diesen Erdogan-Fans muss klar gemacht werden, dass sie bei uns nicht erwünscht sind und ihre sog "Politik" in dem Staat praktizieren, in welchem die Meinungs- und Pressefreiheit nicht erwünscht sind, in welchem tausende von Menschen inhaftiert und gefoltert werden in welchem nur vor dem Diktator gekuscht und der Bückling akzeptiert werden. Erstaunlich ist nur, dass all diese Leute immer noch von Demokratie sprechen, obwohl sie nicht wissen, was das bedeutet.
  • Selbst-Verantwortin 18.03.2017 00:31
    Highlight Highlight Wenn die Polizei vor den Linksextremen kapituliert gibt sie unsere Werte auf (völlig unabhängig ob wir die Wölfe gut finden - deren Meinung ich verurteile).
    Die Linksextremen stellen sich hier auf eine Stufe mit Erdogan, Putin etc.
  • Selbst-Verantwortin 18.03.2017 00:28
    Highlight Highlight Auch wenn ich die Meinung verurteile, ist es Kern unserer freien Schweiz, die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
    Die Linksextremen sind Feinde unserer Freiheit und Meinungs-Terroristen.
  • pamayer 17.03.2017 19:04
    Highlight Highlight Bravo Antifa!
    Künden gegendemo an und der Reinacher Gemeindepräsident bittet die Kapo, die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen zu verbieten.

    So werden die Rechten im Zaum gehalten.

    Grossartig.
  • Sageits 17.03.2017 18:36
    Highlight Highlight Warum haben die Grauen Wölfe die Veranstaltung eigentlich nicht von sich aus auf unbestimmte Zeit verschoben? Das wäre doch eine grossmütige Geste gewesen. Bei der aufgeheizten Stimmung die gerade herrscht doch die weiseste Entscheidung. So sind sie voll die Opfer, ob sie das nun selber ausschlachten oder nicht. Irgendjemand wird sicher in diese Kerbe hauen. Und Wölfe als Opfer sind irgendwie keine richtigen Wölfe mehr. Die haben sich selber kastriert und merken es nicht. Oder zu spät ...
  • ghawdex 17.03.2017 16:58
    Highlight Highlight Am Samstag Abend ist übrigens im Joggeli noch FCB - GC. Auch dafür wird die Polizei etwas mehr als bei anderen Spielen im Einsatz sein und damit ensprechende Kräfte schon verplant haben.
  • Majoras Maske 17.03.2017 16:45
    Highlight Highlight Recht so. Nazis sollen keinen Platz haben um ihre Ideologie zu verbreiten, ganz egal ob dass atheistische, christliche oder islamische Extremisten sind.
  • ciaociao 17.03.2017 16:26
    Highlight Highlight Ne, das ist das Fuchs-Zeichen von BabyMetal!
    Benutzer Bild
    • supremewash 17.03.2017 17:32
      Highlight Highlight Sieht an jedem beknackt aus.
  • pun 17.03.2017 16:16
    Highlight Highlight Gut so. Kein Fussbreit für rechtsextreme Terroristen - ganz egal wo sie herkommen.

    "Nach Angaben der türkischen Behörden begingen die Grauen Wölfe allein zwischen 1974 und 1980 insgesamt 694 Morde."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_W%C3%B6lfe#Gewalttaten
  • Calvin Whatison 17.03.2017 16:07
    Highlight Highlight Richtig so, sowas muss echt nicht geduldet werden.
  • sherpa 17.03.2017 15:43
    Highlight Highlight Gut so, denn dieser so genannte "Kulturverein" wird weder für die Sicherheit aufkommen können oder wollen. Eine entsprechende Reaktion von "Helden am Bosporus" wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Lassen wird diesen Despoten doch meckern, langsam aber sicher hört ihm eh niemand mehr zu.
  • saukaibli 17.03.2017 15:40
    Highlight Highlight Huch, jetzt weist Erdogan sicher alle Schweizer Kühe aus und seine Fanboys zerdrücken aus Protest Käse.
    • Ursus ZH 17.03.2017 20:10
      Highlight Highlight Ogottogott, was sollen wir dann auch mit all den Kühen tun, wo's immer mehr Veganer gibt?
      Ach ja, Erdoleaks will demnächst Dokumente vorlegen, warum die Ziegen (es hat nämlich auch Schweizer Ziegen in der Türkei) nicht von der Ausweisung betroffen sein werden. Gemäss seriösen Informanten sollen die nämlich von Erdi noch irgendwie gebraucht werden.
  • sherpa 17.03.2017 15:37
    Highlight Highlight Gut so, egal was diese sog "Kulturverein"-Verantwortlichen nun sagen werden. Denn für die Sicherheit, können und wollen sie erst gar nicht garantieren. Möglich, dass der "große Held" vom Bosporus wieder irgendwas zu meckern hat. Lassen wir ihn doch meckern, denn langsam aber sicher hört ihm eh niemand mehr zu.
  • Paul_Partisan 17.03.2017 15:36
    Highlight Highlight In Your Face Faschos :D
  • John Smith (2) 17.03.2017 15:35
    Highlight Highlight Basler Polizei verbietet Treffen der «grauen Wölfe» in Reinach? Seit wann kann die Basler Polizei im Baselbiet etwas erlauben oder verbieten?
    • ciaociao 17.03.2017 17:12
      Highlight Highlight mimimimi..
    • niklausb 18.03.2017 14:19
      Highlight Highlight Lol der eintrag stammt eigentlich von mir was geht denn hier ab?
  • sihtalrebel 17.03.2017 15:34
    Highlight Highlight Gut so
  • knight 17.03.2017 15:27
    Highlight Highlight danke antifa!!! :)
    • Domino 17.03.2017 17:08
      Highlight Highlight Das erste mal bin ich gleicher Meinung. Hier hat die Antifa alles richtig gemacht 👍 Schön das die schweizer Antifa islamischen Faschismus auch als solchen erkennt und handelt. Das wird sie positiv in die Medien bringen und bei ausländischen Antifaschisten zu reden geben.
  • Texup 17.03.2017 15:26
    Highlight Highlight Basler Polizei verbietet?? Was verbietet die Basler Polizei im Baselland??
    Steht das so in der Medienmitteilung der Baselbieter Polizei? Oder der Basler Polizei?
    Verzwickte Sache diese Halbkantone.
    • ciaociao 17.03.2017 17:13
      Highlight Highlight mimimi

Türkei schiebt «IS»-Kämpfer nach Europa ab – aber nicht in die Schweiz

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