Schweiz
Bundesrat

Burkhalter fordert Hilfe für Syrien-Flüchtlinge

IS-Vormarsch

Burkhalter fordert Hilfe für Syrien-Flüchtlinge

28.10.2014, 14:3728.10.2014, 14:40

Der Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter hat an der Internationalen Flüchtlingskonferenz in Berlin zu rascher Hilfe für die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufgerufen. Beinahe 14 Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen, sagte Burkhalter am Dienstag vor Vertretern aus 40 Ländern.

Die Schweiz hat laut dem Bundesrat bisher rund 115 Millionen Franken für die Krise in Syrien und dem Irak bereitgestellt. Sie unterstützt damit unter anderem humanitäre Organisationen, die in der Region tätig sind, und führt Direktaktionen durch. So wurden etwa 70 Schulhäuser in Jordanien und Libanon, in denen syrische Flüchtlingskinder zur Schule gehen, saniert. 

Wegen des Bürgerkriegs in ihrer Heimat sind in den vergangenen Jahren bis zu fünf Millionen Menschen aus Syrien in die Nachbarstaaten geflüchtet. Besonders betroffen ist Libanon, wo Schätzungen zufolge mittlerweile weit mehr als eine Million Syrer leben. (wst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Kinder schuften bis zur Erschöpfung – die dunkle Seite der Schweizer Industrialisierung
Eine eigenartige Allianz von Kapitalismus und Katholizismus ermöglichte die massive Ausbeutung vieler Kinder – nicht weit weg, sondern im 19. Jahrhundert mitten in der Schweiz. Tage mit bis 16 Stunden Arbeit waren komplett normal.
Sehr gerne würde der Historiker von heute die Geschichte des elfjährigen Fabrikkindes Maria Gwerder erzählen, das in Neuägeri bis zu 16 Stunden am Tag in der nahen Spinnerei arbeitete. Oder das Leben des zwölfjährigen Anton Bossard nacherzählen, der nach den langen Arbeitstagen in der Fabrik noch in der Arbeitsanstalt die Gänge wischen, in der Küche Kartoffeln schälen und die Gartenbeete umstechen musste.
Zur Story