DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

IS-Vormarsch

Burkhalter fordert Hilfe für Syrien-Flüchtlinge



Der Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter hat an der Internationalen Flüchtlingskonferenz in Berlin zu rascher Hilfe für die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufgerufen. Beinahe 14 Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen, sagte Burkhalter am Dienstag vor Vertretern aus 40 Ländern.

Die Schweiz hat laut dem Bundesrat bisher rund 115 Millionen Franken für die Krise in Syrien und dem Irak bereitgestellt. Sie unterstützt damit unter anderem humanitäre Organisationen, die in der Region tätig sind, und führt Direktaktionen durch. So wurden etwa 70 Schulhäuser in Jordanien und Libanon, in denen syrische Flüchtlingskinder zur Schule gehen, saniert. 

Wegen des Bürgerkriegs in ihrer Heimat sind in den vergangenen Jahren bis zu fünf Millionen Menschen aus Syrien in die Nachbarstaaten geflüchtet. Besonders betroffen ist Libanon, wo Schätzungen zufolge mittlerweile weit mehr als eine Million Syrer leben. (wst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kriminelle Ausländer schneller ausschaffen: Nationalrat peitscht Verschärfung durch

Das PMT hat die Diskussion über Grundrechte lanciert, jetzt peitscht das Parlament die nächste Einschränkung durch: Straffällige ausländische Personen sollen ohne Gerichtsverfahren ausgeschafft werden. Beobachter fragen sich: Wo bleibt die Opposition?

Bundesrat und Nationalrat wollen die Ausschaffungspraxis von straffälligen Ausländerinnen und Ausländern verschärfen. Anfangs Woche wurde ein entsprechender Vorstoss gutgeheissen. Dieser wird von aussen kritisiert, doch im Parlament selber blieb es ruhig.

«Die individuellen Rechte ausländischer Personen werden erneut beschnitten und dass besonders die Linke das nicht stärker bekämpft, erstaunt mich», sagt Sozialwissenschaftlerin Christin Achermann.

Sie zieht den Vergleich mit dem am Sonntag …

Artikel lesen
Link zum Artikel