Schweiz
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Bundesrat Guy Parmelin, spricht an einer Medienkonferenz zum Planungsbeschluss Air2030 am Mittwoch, 23. Mai 2018, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. Der Planungsbeschluss zum Schutz des Luftraums, ein weitreichendes Konzept, welches die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und eines bodengestuetzten Systems zur Luftverteidigung vorsieht, soll in die Vernehmlassung geschickt werden. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP) erläutert den Kampfjet- Bild: KEYSTONE

Gripen, Rafale, Eurofighter, F/A-18 Super Hornet und F-35A: Das ist die Kampfjet-Shortlist



Der Bundesrat hat seine Pläne für die Luftverteidigung in die Vernehmlassung geschickt. Die Eckwerte waren bereits bekannt: Das Volk soll über die Milliarden für Kampfjets und Fliegerabwehr-Raketen abstimmen, nicht aber über die gewählten Modelle.

Das Paket, das an die Urne kommt, hat der Bundesrat schon letzten November geschnürt. Dieses enthält neue Kampfjets, die ab 2025 die F/A-18 ablösen sollen. Neue Boden-Luft-Raketen ersetzen die heute eingesetzten Luftverteidigungssysteme. Die Kosten belaufen sich auf maximal 8 Milliarden Franken.

Im März beschloss der Bundesrat, das Volk einzubeziehen. Erstmals will er dem Parlament einen so genannten Planungsbeschluss von grosser Tragweite vorlegen. Ein solcher würde dem fakultativen Referendum unterstehen. Es handle sich um einen sicherheitspolitischen Grundsatzentscheid, sagte Verteidigungsminister Guy Parmelin am Mittwoch vor den Bundeshausmedien.

Er glaubt nicht, dass damit der Weg für das Finanzreferendum geebnet wird. Laut Parmelin steht die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung auf dem Spiel. Zudem geht es um mehrere Milliarden Franken für eine Beschaffung, die sich über zehn Jahre hinzieht. Das rechtfertigt nach Ansicht des Bundesrats einen referendumsfähigen Planungsbeschluss. Ob das Volk in Zukunft bei allen grossen Rüstungsvorhaben mitreden darf, liess Parmelin offen.

Typen-Debatte vermeiden

Ein allfälliger Urnengang findet voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 statt. Welches Kampfflugzeug und welches Luftverteidigungssystem gekauft wird, entscheidet der Bundesrat erst nach der Abstimmung. Damit vermeidet er eine öffentliche Debatte über die Typenwahl und mögliche Mängel des Flugzeugs. Eine solche Diskussion hatte 2014 den Gripen zum Absturz gebracht.

Umfrage

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

  • Abstimmen

1,463 Votes zu: Welcher Kampfjet soll's denn sein?

  • 16%Der Gripen
  • 11%Der Eurofighter
  • 10%Der Rafale
  • 8%Der F/A-18 Super Hornet
  • 31%Der F-35A
  • 4%Keiner von denen
  • 20%Keiner von denen und auch sonst keiner

Immerhin gibt es schon eine engere Auswahl. Evaluiert werden wiederum der Gripen E des schwedischen Herstellers Saab, der Rafale von Dassault sowie der Eurofighter von Airbus. Aus den USA sind die F/A-18 Super Hornet und das Tarnkappenflugzeug F-35A von Lockheed Martin im Rennen.

Wie viele Flugzeuge gekauft werden sollen, hängt vom Typ respektive vom Systempreis ab. Voraussichtlich sind 30 bis 40 Flugzeuge nötig, um die vom Verteidigungsdepartement VBS formulierten Anforderungen zu erfüllen. Auf diese Anzahl Maschinen beziehen sich auch die Offertanfragen, die im Juli an die Hersteller gehen.

Für die Boden-Luftverteidigung kommen die Patriot-Raketen des US-Herstellers Raytheon in Frage, ausserdem die mit Aster-Raketen bestückte Waffenplattform SAMP/T des europäischen Konsortiums Eurosam und das System David's Sling, das vom israelischen Herstellers Rafael zusammen mit Raytheon entwickelt worden ist.

Neue Flugzeuge ab 2025

Die Typenwahl will der Bundesrat im Lauf des Jahres 2020 treffen. Das Parlament soll mit dem Rüstungsprogramm 2022 über die Beschaffung entscheiden. Die neue Flugzeuge würden zwischen 2025 und 2030 ausgeliefert. Bis dahin müssen in erster Linie die verbleibenden F/A-18 den Schweizer Luftraum schützen.

Gemäss dem Planungsbeschluss muss auch die Beschaffung der Boden-Luft-Raketen bis 2030 abgeschlossen sein. In diesem hält der Bundesrat auch fest, dass 100 Prozent des Vertragswertes durch Gegengeschäfte in der Schweiz kompensiert werden müssen.

Zum Gesamtpaket Air2030 gehören auch ein neues Führungssystem sowie Werterhalt und Ersatz von Radarsensoren. Diese werden vorab und unabhängig von den grossen Systemen beschafft. Die Vernehmlassung dauert bis am 22. September 2018. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheRealSnakePlissken 24.05.2018 14:49
    Highlight Highlight Grade - Donnerstag, 14:30 Uhr- sind zwei F/A-18 über Zürich gedonnert. Oui, Monsieur Parmelin, wir haben gehört und verstanden 😉
    2 1 Melden
  • Antifa Bern #fcksvp #fckCH 23.05.2018 20:52
    Highlight Highlight Ganz einfach: Die Schweiz braucht weder eine Armee, noch eine Luftwaffe, noch eine Polizei! #ACAB!
    7 30 Melden
    • ldk 23.05.2018 22:29
      Highlight Highlight Ja, das kommt dann sicher gut..😏
      15 0 Melden
  • Rolf Meyer 23.05.2018 18:59
    Highlight Highlight Ich bin gegen die Anschaffung von neuen Kampfjets. Besser nur eine Luftpolizei und dafür das Geld in eine stärkere (Flug)abwehr investieren.
    5 14 Melden
    • 7immi 23.05.2018 19:33
      Highlight Highlight auch für die luftpolizei brauchts neue flieger, da die momentanen ihre lebensdauer erreicht haben und der betrieb immer teurer wird. die luftpolizei wird klar stärker gewichtet, es ist aber nicht viel teurer, eine verteidigungsluftwaffe parallel zu betreiben. ausbildung und flugstunden brauchen die piloten so oder so, die flugzeuge sind auch vorhanden. die mehrkosten sind also niedrig.
      15 3 Melden
  • Turrdy 23.05.2018 18:08
    Highlight Highlight Das mit dem 100% Kompensieren mit Gegengeschäften ist einfach eine dumme Idee, das bläst das Ganze (auch der Preis pro Flugzeug) unnötig auf!
    25 2 Melden
  • crik 23.05.2018 17:57
    Highlight Highlight Ich bin immer noch der Meinung: Ja zu 10-12 Fliegern für die Luftpolizei (reicht gemäss Experten), nein zu einer Luftwaffe.

    Nur eine deutlich stärkere Armee würde einen Angriffskrieg gegen die Schweiz führen, in diesem Fall wären die 30-40 Flugzeuge schnell besiegt. Ein Auslandeinsatz der Schweizer Luftwaffe ist extrem unwahrscheinlich.

    Wir wollen aber die internationalen Einrichtungen in Genf, das WEF, Sportanlässe etc. schützen können.

    Ich bin enttäuscht, dass die armeekritischen Gruppen diese Option nicht vorschlagen. Die kommende Abstimmung wird für diese nicht zu gewinnen sein.
    22 13 Melden
    • Eine_win_ig 23.05.2018 18:37
      Highlight Highlight Wie 10-12 reichen sollen müssen Sie mir erklären. 1/3 befondet dich generell etwa in der Wartung. Macht dann 8. Beispiel WEF: 2 in der Luft, 2 auf Abruf, die die Ablösen, welche in der Luft sind danach. Also mindestens 8 Flugzeuge für den 24h Betrieb, da auch nach dem flug gewartet werden muss.
      Abgesehen davon würden nur 12 Flugzeuge so schnell ihr Lebensende (Limite Flugstunden) erreichen dass danach bald wieder neue beschafft werden dürfen.
      18 3 Melden
    • crik 23.05.2018 23:33
      Highlight Highlight @Eine_win_ig: Wurde im Vorfeld der Gripen-Abstimmung diskutiert, und die Zahl von 10-12 Flugzeugen wurde als realistisch angeschaut.

      Soweit ich mich an die Diskussion damals erinnern kann, sollten WEF etc. damit kein Problem sein. In unvorhersehbaren Fällen (z.B. Krieg in der Nähe) könnte der Luftraum etwa 3 Wochen vollständig überwacht werden, danach müsste man z.B. eine Kollaboration mit Österreich aufziehen.
      3 3 Melden
    • Eine_win_ig 24.05.2018 14:49
      Highlight Highlight 12 Flugzeuge hab ich nur auf der Website der GSoA gefunden, sonst nirgends. Keine Experten, welche das bestätigen. Und wie man genau mit 12 Flugzeugen machen soll, ist nicht ersichtlich:
      4 Flugzeuge im Alarmzustand heisst:
      4 weitere, welche aus dem Zustand kommen und gewartet werden müssen, 4 weitere, welche für den Alarmzustand vorbereitet werden. 4 weitere in der periodischen Langzeitwartung. Und schon bin ich bei 16. Falls es Expertenquellen gibt, bin ich sehr gerne meine Meinung zu überdenken und die Argumente anzuschauen. Aber eine Aussage der GSoA ist keine Expertenmeinung.
      5 2 Melden
  • Caturix 23.05.2018 17:56
    Highlight Highlight Egal welchen es muss einfach der billigste im Unterhalt sein. Man muss die Kosten beim kauf auch berücksichtigen aber wenn er dann im Unterhalt teurer ist dann bringt es auch nichts zu sparen.
    9 4 Melden
  • nib 23.05.2018 17:13
    Highlight Highlight Die Kompensatiosgeschäfte sind die eigentliche Schweinerei an diesen deals. Keine Transparenz, versteckte Subventionen der Rüstungsindustrie - davon profitieren ganz wenige und die Allgemeinheit bezahlt durch höhere Anschaffungspreise. Darüber sollte man abstimmen, der Typ ist einerlei.
    17 5 Melden
    • Eine_win_ig 23.05.2018 18:41
      Highlight Highlight Wenn ich meinen Militärökonomiedozent paraphrasieren darf: Kompensationsgeschäfte sind die dümmste Erfindung in der Ökonomie seit langem.
      13 1 Melden
  • Typ 23.05.2018 16:45
    Highlight Highlight Ich bin kein Pilot. Keine Ahnung was die Luftwaffe braucht, die wissen das selber sicherlich am besten, da sie täglich damit arbeiten.

    Ich könnte genausowenig über SBB- Loks, Wasserturbinenmodelle oder Tunnelbohrmaschinen abstimmen.

    Das gehört den Experten überlassen!
    50 11 Melden
  • Ueli der Knecht 23.05.2018 16:28
    Highlight Highlight Auch die Russen bauen ganz ansprechende Flugis. OC Oerlikon und Sulzer könnten diese Dinger NATO-tauglich machen.

    Mir würde die Suchoi Su-35S gefallen. Aber auch Putins Liebling T-50 ist ganz ansprechend. Ich wundere mich, warum diese Modelle nicht in der Auswahl sind.

    Play Icon

    31 38 Melden
    • Juliet Bravo 23.05.2018 17:02
      Highlight Highlight Vielleicht ist es, weil man kein politisches Statement der Unterstützung der Krim-Annexion oder der Beteiligung am Ukrainekonflikt abgeben will.
      14 6 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 23.05.2018 17:06
      Highlight Highlight Ich glaube weil Russland nur an Verbündete verkauft, ausserdem würde das bedeuten das wir nicht mehr im NATO Luftraumschutzsystem sind. Die Jets wären nicht Kompatibel mit fast allen unseren Waffen die NATO Standards haben. So eine Umstellung auf russische Systeme wäre extrem teuer obwohl die Qualität steigen würde (wir haben nicht die besten NATO Waffen...). Aber insgesamt hast du recht russische Jets sind NATO Jets überlegen.
      17 6 Melden
    • Eine_win_ig 23.05.2018 17:12
      Highlight Highlight Politisch inoportun. Punkt.
      Man stelle sich vor, dass die Schweiz bei den Russen einkaufe. Die Zusatzkosten für eine "verwestlichung" würden den Mirage Skandal lachhaft wirken lassen.
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SpikeCH 23.05.2018 16:25
    Highlight Highlight Meine Fresse.
    man lernt aber auch nie dazu.

    Lasst doch über solche komplexen Dinge die Leute entscheiden die Ahnung haben und hinter die Kulissen sehen. (Gegengeschäfte, internationale Trainings, Politik usw)

    Die meisten Stimmbürger sind schon am Rande der technischen Überforderung wenn Sie einen Fernseher anschliessen, eine Mikrowelle bedienen, oder ein Auto kaufen- trauen sich aber gleichzeitig zu, bei der Typenwahl des NKF mitzureden?

    Ich vertraue auf die Kompetenzen der Experten, und bin sicher man wird den besten Deal abschliessen. danke.
    43 61 Melden
    • maricana 23.05.2018 17:05
      Highlight Highlight Leute welche "Ahnung" haben wissen real gar nichts, d.h. sie sind absolut inkompetent.
      19 9 Melden
    • Zarzis 23.05.2018 17:36
      Highlight Highlight SpikeCH
      Schon Eurofighter, Mirage, Gripen u.v.m.
      Vergessen. Die sogenannten Experten brauchen doch immer so seltsames Farbiges Papier um sich Entscheiden zu können.
      Wie etwa beim Gripen, da haben Parlamentarier die anfänglich dagegen waren, beim Schwedischen Botschafter nachgefragt, ob er ihnen nicht Argumente geben kann, damit sie ihren Meinungsumschwung Erklären können.
      Heisst Danke für den Check, aber das kann ich den Wählern nicht als Grund zum Meinungsumschwung angeben!
      19 3 Melden
    • crik 23.05.2018 17:50
      Highlight Highlight Zitat: "Das Volk soll über die Milliarden für Kampfjets und Fliegerabwehr-Raketen abstimmen, nicht aber über die gewählten Modelle."
      21 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mitsch 23.05.2018 16:23
    Highlight Highlight Ich bin enttäuscht... kein Senkrechtstarter in der engeren Auswahl...!

    Aber ganz generell: Alter Wein in neuen Schläuchen.
    43 10 Melden
    • superhornet 25.05.2018 10:16
      Highlight Highlight STOVL in der Schweiz Ihr ernst ?
      0 0 Melden
    • Mitsch 25.05.2018 11:26
      Highlight Highlight @superhornet

      Natürlich nicht... ausser wir bestellen noch 3-4 Flugzeugträger dazu ;-).

      ...einfach zur Sicherheit: Nein, auch dann nicht mein ernst...
      0 0 Melden
  • Armend Shala 23.05.2018 16:05
    Highlight Highlight Mal schauen wie die Fliegerli islamistische Attentäter am HB aufhalten wollen. Bombt man dann einfach drauf?
    20 42 Melden
    • 7immi 23.05.2018 17:37
      Highlight Highlight mal schauen wie polizisten mit schutzwesten ein flugzeug mit funkausfall begleiten... es gibt verschiedene aufgaben und aufträge für den staat, die man nicht gleichzeitig abdecken kann. die eine gefahr macht die andere ja nicht inexistent.
      19 1 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 23.05.2018 16:03
    Highlight Highlight Ich hätte gerne Sukhois oder Tupolevs. F-35 ist die grösste Geldverschwendung der US Militärgeschichte.
    36 23 Melden
    • Zarzis 23.05.2018 17:31
      Highlight Highlight Das habe ich schon mehrmals gelesen, das sogar die US Armee vom F35 nicht überzeugt ist. Das er weit hinter den Versprechen liegt.
      Aber er ist der Ferrari der Flieger und schon wollen die Armee Spezialisten, den.
      Ober was Taugt ist doch egal. Hauptsache der Teuerste! Ist ja nicht deren Geld!
      9 5 Melden
    • Lf1 23.05.2018 19:12
      Highlight Highlight Sukhois wären glaube ich auch das richtige vor allem keine ami bauteile....
      4 3 Melden
  • Tomtom64 23.05.2018 15:58
    Highlight Highlight Am liebsten gar keinen, was leider (noch) nicht geht. Darum den relativ günstigen Gripen und dafür viel Geld in Cyber-Defence, denn da werden künftig die Schlachten geschlagen.
    51 21 Melden
  • dcfk51 23.05.2018 15:58
    Highlight Highlight Wie wärs mit dem PAK-FA oder Su35? Günstiger und perfekt...
    14 21 Melden
    • PlüschBerserker 23.05.2018 19:07
      Highlight Highlight Russischer Schrott, amerikanischer Schrott, all made in China
      1 3 Melden
  • Der Rückbauer 23.05.2018 15:51
    Highlight Highlight Ja kein US-Produkt, denn die bleiben am Boden, wenn die Amis das wollen. Mit Knopfdruck geht das.
    36 47 Melden
    • Jakal 23.05.2018 16:05
      Highlight Highlight Gerüchte vom Hörensagen. Aber gut möglich, dass die Software eines solchen Systems per Knopfdruck lahmgelegt werden kann. Europäer können sowas natürlich nicht; Oder machen sowas nicht, auch wenn sie könnten. Weil das sind ja die Lieben auf dieser Welt, gell ...
      28 10 Melden
  • Nicosinho 23.05.2018 15:49
    Highlight Highlight Der F35 Kampfjet ist der mit Abstand stärkste und modernste Jet! Sehr teuer aber dann hätten wir für die ca. nächsten 30 Jahre Ruhe mit diesem leidigen Thema ;-)
    11 63 Melden
    • Schnuderbueb 23.05.2018 16:01
      Highlight Highlight Unsere und andere Kriegsminister geben nie Ruhe und dies Seit es den Homo erectus gibt.
      25 8 Melden
    • giandalf the grey 23.05.2018 16:38
      Highlight Highlight Der F35 ist nicht nur teuer, sondern auch viel weniger wendig als Eurofighter/Gripen/Rafale. Und die Wendigkeit ist in einem kleinen Land mit Bergen doch irgendwie wichtiger als die Tarnkappeneigenschaften (die der einzige Vorteil der F35 sind).
      36 6 Melden
  • Chualee 23.05.2018 15:41
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach kommen von den zur Auswahl stehenden Fliegern realistisch gesehen nur der Gripen und der Rafale in Frage. Der F-35 ist als kleine Schweiz mit seinen gewaltigen Kosten und immernoch vielen ungelösten Problemen nicht zu verantworten. Der F/A-18 Super Hornet wäre zwar praktisch, da die grosse Ähnlichkeit zum jetztigen Flieger vieles vereinfacht, aber dennoch aufgrund seiner grösseren Spannweite Zusatzkosten an Infrastruktur hervorrufen würde. Der Eurofighter ist und bleibt bei den europäischen Streitkräften ein Sorgenkind mit seinen regelmässigen technischen Defekts.
    92 22 Melden
    • giandalf the grey 23.05.2018 16:34
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Aber der Gripen überzeugt mich auch nicht. Nur schon weil er zweistrahlig ist würde ich den Rafale dem Gripen sofort vorziehen. Würde es darum gehen eine kleine Rafale-Flotte zu kaufen, würde ich wohl Ja stimmen. Aber nicht wenn es um andere oder nicht weiter definierte Modelle geht.
      14 14 Melden
    • haze 23.05.2018 17:24
      Highlight Highlight Hätte es nicht besser sagen können!
      5 1 Melden
    • Demo78 23.05.2018 20:24
      Highlight Highlight 2 strahlig hat nur beschränkt wen überhaupt Vorteile. F/A 18 stürzen ab wenn ein Triebwerk ausfällt, passiert mit CH und Canada Jet´s. Google crash CF18
      5 0 Melden
  • piedone lo sbirro 23.05.2018 15:38
    Highlight Highlight ohne volkszustimmung über den genauen kampfjet-typ geht gar nichts herr parmelin.
    50 72 Melden
    • Gringoooo 23.05.2018 15:59
      Highlight Highlight Als nächstes will ich aber auch abstimmen welches Putzmittel für die Reinigung der Bundeshausscheiben verwendet wird und mit welchem Reagenzglas die Lebensmittelproben getestet werden, mit welchem Fahrzeug die Grenzpolizei fahren darf, welche Schutzwesten sie tragen sollen usw.
      Zwar habe ich von alledem keine Ahnung - hauptsache ich kann mitreden.
      42 40 Melden
    • Hand-Solo 23.05.2018 16:03
      Highlight Highlight Wieso nicht? Die Typenwahl ist Sache der Fachleute, wie bei allen anderen Beschaffungen auch.
      35 31 Melden
    • SpikeCH 23.05.2018 16:28
      Highlight Highlight genau hierbei liegen Sie falsch.
      und viele andere auch.

      Warum lassen Sie nicht die Leute eine solche Entscheidung treffen, die auch die nötigen Kompetenzen dazu haben?

      Ich darf genau so wenig mitreden, welche Züge die SBB kauft, welche Masten die Swisscom aufstellt, oder mit welchem Gelb-Ton die neuen Postautos angestrichen werden.

      Nur weil man glaub man habe Ahnung von so einer komplexen Materie ist man noch lange nicht qualifiziert darüber zu entscheiden. punkt.
      39 37 Melden
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