Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sunrise kontert Swisscom mit neuem Power-User-Abo
.

Wer bei Sunrise künden will, muss sich künftig per Chat oder Telefon mit dem Kundendienst herumschlagen.

«Abstrus und kundenfeindlich»: Sunrise akzeptiert Kündigung per Brief und Email nicht mehr

Sunrise prescht vor: Der zweitgrösste Telekomanbieter der Schweiz lässt künftig eine Kündigung per Brief oder Email nicht mehr gelten. Akzeptiert werden nur noch Kündigungen per Chat oder Anruf im Call-Center.



Die neue Kündigungsregelung von Sunrise stösst beim Konsumentenschutz auf heftige Kritik: Die Neuerung, die ab dem 28. Mai in Kraft tritt, sei abstrus und kundenunfreundlich.

Sunrise begründet die Änderung insbesondere mit der Vermeidung von Missverständnissen im Kündigungsprozess. Immer mehr Kunden hätten Bündelangebote aus Telefonie, Internet oder Fernsehen abonniert, erklärte Sprecherin Therese Wenger am Freitag auf Anfrage: «Leider gibt es daher oft auch Unklarheiten in schriftlichen Kündigungen, und es braucht immer mehr Rückfragen, die ganz einfach am Telefon oder Chat im direkten Kundenkontakt geklärt werden können.»

Kündigungen im direkten Kontakt mit den Agenten am Telefon oder per Chat hätten für beide Seiten Vorteile, sagte Wenger: Der Kunde müsse keinen Brief mehr schreiben, nicht mehr zur Post gehen und keine Einschreibegebühren mehr bezahlen.

Die neue Regel ab dem 28. Mai gälte nur für Kündigungen von Mobil- und Internetabos, wenn nicht gleichzeitig die Rufnummer zu einem anderen Anbieter portiert werde. «Ist dies der Fall, bleibt alles beim alten. Das heisst, dass der neue Anbieter im Auftrag des Kunden die Kündigung direkt über das Portierungssystem eingeben kann», erklärte Wenger.

Heftige Kritik

Das Verbot von Kündigungen per Brief oder Email sei äusserst befremdlich und für die Kunden von Sunrise von grossem Nachteil, kritisierte die Stiftung für Konsumentenschutz das Vorgehen in einem Communiqué: «Vermutlich werden sie bei einem Telefonanruf oder Chat angehalten oder genötigt, das Abo weiterzuführen.» Für etliche Kunden sei es sehr unangenehm, eine Kündigung gegenüber einem Sunrise-Mitarbeiter zu begründen und durchzuziehen.

Zudem befürchtet die SKS, dass die Sunrise-Kunden nichts mehr in der Hand hätten, um die Kündigung zu belegen. Bei rechtlichen Differenzen liegt die Beweislast beim Kunden und nicht beim Unternehmen.

Diese Angst sei unbegründet, versichert Sunrise: «Selbstverständlich erhält der Kunde nach seiner Kündigung per Telefon oder Chat eine schriftliche Bestätigung», erklärte Sprecherin Wenger.

Darum will Sunrise Kündigungen per Telefon oder Chat

«Solche kundenunfreundlichen Kündigungsvorschriften sind eines etablierten Telekomunternehmens wie Sunrise nicht würdig», kritisierte SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder. «Der Konsumentenschutz hat Sunrise aufgefordert, umgehend auf den abstrusen Entscheid zurückzukommen. Die Kunden sollen weiterhin die Möglichkeit haben, einseitig und schriftlich die Kündigung aussprechen zu können, ohne sich über die Gründe der Kündigung äussern zu müssen.»

Telekomexperte Ralf Beyeler vom Internetvergleichsdienst Moneyland findet die Neuerung von Sunrise eine Schweinerei. «Das Ziel von Sunrise ist klar: Die Sunrise-Mitarbeiter offerieren den Kündigungswilligen im direkten Kontakt billigere Angebote, um die Kunden bei der Stange zu halten. Erst auf Nachfrage erfahren die Kunden dann, dass die neuen Verträge eine Laufzeit von 24 Monaten haben.»

Obligationenrecht erlaubt formlose Kündigung

Das Gesetz verbietet die Abschaffung der brieflichen Kündigung allerdings nicht, räumte Stalder von der SKS auf Anfrage ein: Das Obligationenrecht erlaube eine formlose Kündigung und schreibe nicht vor, dass eine Kündigung schriftlich zu erfolgen habe. Der rechtliche Spielraum sei gross. Jedes Unternehmen könne diesen mit eigenen Regeln in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen selber festlegen.

Allerdings ist die Kündigung per Brief immer noch die Norm in der Schweiz: «Sunrise ist unseres Wissens das einzige grosse Unternehmen, das eine Kündigung per Brief nicht mehr gelten lässt», sagte Stalder.

Bei der Swisscom ist dies nicht geplant: «Kunden können heute bei der Swisscom telefonisch oder schriftlich kündigen», erklärte Konzernsprecherin Annina Merk.

Sunrise-Chef: Keine Gespräche mit UPC (Liberty Global) über Fusion

Sunrise erteilt Ideen über einen Zusammenschluss mit Konkurrentin UPC eine Absage: «Es gibt keine Gespräche mit dem UPC-Mutterkonzern Liberty Global», sagte Sunrise-Chef Olaf Swantee am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

«Wir sind überzeugt von unserer Stand-alone-Strategie. Wenn es irgendwann einmal zu einer Konsolidierung im Schweizer Markt kommt, sind wir in einer sehr starken Position», betonte Swantee.

Sunrise haben einen Glasfaser-Deal mit den Stromversorgern gemacht, der Sunrise die ultraschnellen Leitungen für 25 Jahre sichere. Zudem sei die Nummer zwei im Schweizer Telekommarkt und im Mobilfunk mit 4G und künftig mit der neuen Mobilfunkgeneration 5G sehr stark.

Wiederkehrende Gerüchte
Die Hochzeitsgerüchte zwischen der Kabelnetzbetreiberin UPC und Sunrise tauchen immer wieder auf. Zuletzt hatte im Februar die Sonntagspresse darüber berichtet, dass Liberty Global eine Übernahme von Sunrise, aber auch von Salt erwägen könnte. Laut Analysten würde eine Kombination von Sunrise und UPC bedeutende Synergien bringen.

Vor zwei Monaten hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg von Gesprächen über eine mögliche Zusammenlegung der Geschäfte in der Schweiz berichtet. Die Gespräche seien allerdings in einer frühen Phase. Ein Gemeinschaftsunternehmen von UPC und Sunrise könnte einen Marktwert von rund 4 Milliarden Franken haben, hatte Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. 

(oli/sda/awp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

79
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 06.05.2018 07:14
    Highlight Highlight Egal was Sunrise verlangt und will. Kündigungen weiterhin per eingeschriebenen Brief, denn nur das ist rechtlich verbindlich. Wie soll bewiesen werden, dass eine email abgeschickt eingegangen ist oder das Telefon entgegengenommen wurde ?
  • Shin Kami 05.05.2018 13:13
    Highlight Highlight Wenn es wirklich um das vermeiden von Missverständnissen gehen würde, könnte Sunrise auch die Kündigung über die Website machen, da kann man dann gezielt auswählen, was man kündigen will, es gibt also keine Missverständnisse. Am besten sollten Sunrise Kunden denen die neue Regelung nicht passt einfach weiterhin per Brief kündigen und dann nicht mehr bezahlen. Die Kündigung per Brief ist von gesetztes wegen trotzdem gültig, egal was Sunrise dazu in ihre AGB schreibt.
  • Katzenseekatze 05.05.2018 12:04
    Highlight Highlight Ich bin seit über 20 Jahren bei Sunrise und hatte nur einmal ein Problem, das sich jedoch rasch richten liess. Ansonsten bin ich mega zufrieden. Der neueste Coup ist jedoch nicht in meinem Sinn. Liebe Sunrise - belasst doch die Dinge, wenn sie gut funktionieren....
  • Ophelia Sky 05.05.2018 06:09
    Highlight Highlight Ich habe im Januar bei sunrise angerufen um mein Mobilabo zu künden. Es hat problemlos geklappt. Keine Wartezeit, keine Missverständnisse. Das beste war die 60 Tage kündigungsfrist. Nicht auf Ende Monat sondern genau 60 Tage. Somit war ich bereits Mitte März frei und nicht erst Ende März. Ich bin sehr zufrieden mit sunrise. Ihr Kundendienst hat sich in den letzten 5 Jahren stark verbessert.
    • sontau 05.05.2018 11:41
      Highlight Highlight haha, warum hast du dann gekündigt?
    • cheeky Badger 05.05.2018 14:15
      Highlight Highlight @ sontau

      Denn es kann keinen anderen Kündigungsgrud geben, als einen schlechten Kundendiest?

      Oder was genau möchtest du Fragen?
    • Ophelia Sky 05.05.2018 16:03
      Highlight Highlight 2 Monate reisen und schlechter Empfang am neuen Ort. Ansonsten aber top
  • 90er 05.05.2018 00:06
    Highlight Highlight @alle Juristen hier
    Mal angenommen Sunrise zieht das ganze durch und passt ihre AGB entsprechend an, steht mir dann nicht ein Sonderkündigungsrecht zu?
    • Gawayn 05.05.2018 17:17
      Highlight Highlight Das kommt mir doch dem "täubele" von einem Kind gleich.

      Als ob irgendwer, sich die Zeit nimmt einen ordentlichen Brief zu verfassen, frankieren und den per Post schleppen und per Einschreiben abschicken.

      Aber hauptsache meckern

      Dazu kommt.
      Wieso will man überhaupt kündigen?

      Will man den Vertrag nicht mehr, wechselt man auf Prepay.

      Will man mit der Nummer zu einem anderen Anbieter, macht das der Anbieter.
      Will man eine andere Nummer
      Ändert man die.

      Die welche Kündigung schreien, haben meist keine Ahnung...
  • waffel 04.05.2018 21:27
    Highlight Highlight Manchmal habe ich das Gefühl, da sitzen Leute im Management, die denken sich: "Hm, so ruhig da draussen. Was könnten wir uns den heute wieder Doofes ausdenken, damit wir etwas Aufmerksamkeit in den Medien kriegen? Egal, ob gute oder schlechte."
  • roknroll 04.05.2018 17:28
    Highlight Highlight Was passiert mit den restlichen Produkten (TV, Internet), wenn ich meine Festnetznummer rausportiere?
    Kriege ich dann umgekehrt einen Anruf von Sunrise?
    #don't-leave-me-this-way

    Die neue Regel ab dem 28. Mai gälte nur für Kündigungen von Mobil- und Internetabos, wenn nicht gleichzeitig die Rufnummer zu einem anderen Anbieter portiert werde. «Ist dies der Fall, bleibt alles beim alten. Das heisst, dass der neue Anbieter im Auftrag des Kunden die Kündigung direkt über das Portierungssystem eingeben kann», erklärte Wenger.
  • ujay 04.05.2018 16:42
    Highlight Highlight Einfach schriftlich per Einschreiben kündigen. Der Friedensrichter wird freundlich lächelnd den/die Vertrer/in von Sunrise unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Nachher den Aufwand Sunrise in Rechnung stellen. Stundensatz des aktuellen Lohnes und ev. andere Spesen einsetzen. Funktioniert erwiesenermassen.
    • who cares? 04.05.2018 21:04
      Highlight Highlight Rechtlich gesehen ist leider Sunrise auf der sicheren Seite, wenn sie die Bestimmung sauber in den AGBs festgehalten und darauf hingewiesen hat. Wir haben in der Schweiz weitgehende Vertragsfreiheit. Oder hast du den OR-Artikel, der dir zwingend ein Recht auf schriftliche Kündigung einräumt?
    • Fabio74 04.05.2018 22:05
      Highlight Highlight @who cares: Das wäre dann zu klären ob die AGBs korrekt wären oder nicht gegen Treu und Glauben verstossen.
      Nämlich mein Recht einen schriftlichen Vertag auch schriftlich zu kündigen
      Vor allem wenn man weiss was für ein Saftladen diese Callcenters sind
    • ujay 05.05.2018 04:47
      Highlight Highlight @Who cares. Blödsinn. Die Vertragsfreiheit gem. OR betrifft beide Seiten. Die Kündigung wird rechtskräftig, wenn ich diesen Fakt nachweisen kann. Ob schriftlich oder mündlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andiflyer 04.05.2018 16:20
    Highlight Highlight Und...total lachhaft, den nach OR muss die schriftliche Künding (Mail, Brief) akzeptiert werden. Punkt
  • EMkaEL 04.05.2018 15:50
    Highlight Highlight Habe vor einem Monat telefonisch bei UPC gekündigt. Schnell und unkompliziert.. Schriftliche Bestätigung erhalten, alles problemlos.
    Habe besseres zu tun als dafür einen brief zu schreiben.
    • Fabio74 04.05.2018 22:06
      Highlight Highlight habs lieber schriftlich festgehalten als telefonisch.
  • Magnum44 04.05.2018 15:21
    Highlight Highlight Ist ja schön, dass hier in den Kommentaren eine derart konsumentenfreundliche Rechtsauffassung herrscht, die Realität sieht aber ein wenig anders aus:
    Das OR äussert sich zu der ganzen Geschicht nicht direkt, einzig über die "AGB-Kontrolle" kann hier Einfluss genonmen werden, sofern Sunrise nicht auf die aussergewöhnliche Klausel hinweist - was i.c. bestimmt der Fall ist. Bleibt noch (der neue) UWG 8, dessen Anwendung vom BGer im - soweit ich weiss - einzigen Fall (Prolongationsklausel in einem Fitnessvertrag) verneint wurde. Aber natürlich, ein Erfolg vor Gericht ist nicht ausgeschlossen.
  • Gawayn 04.05.2018 15:17
    Highlight Highlight Ich hab mal für einen Mobilfunkanbieter gearbeitet.

    Ich kann die Sunrise verstehen.

    Gut 80% der Kündigungen schriftlich eingereicht, mussten mühsam wieder aktiviert werden, weil der Kunde eigentlich was Anderes wollte.

    Ich sehe es täglich die DAU's die rum motzen aber von rein gar nichts eine Ahnung haben.

    Typischer Spruch auf die Frage:
    "Warum haben sie denn die Nummer gekündigt?"

    "Na weil ich sie behalten wollte"

    Hätte ich für jedes Mal, nur 1 Franken dafür bekommen...

    Arbeitet nur mal einen halben Tag an so einer Hotline.
    Dann stellt ihr sowas nie wieder in Frage
    • Gawayn 04.05.2018 18:16
      Highlight Highlight Was geht denn hier ab?!

      Gibt es wirklich derart Viele, die unbedingt ein Schreiben mit Tabulatoren sauber verfasst 1 Franken bezahlen wollen um zu kündigen?

      Oder wollen die nur stänkern.

      Die würden noch viel mehr motzen wenn es nur schriftlich gehen würde.

      Nee ich denke, manche wollen halt nur motzen
    • Fabio74 04.05.2018 22:07
      Highlight Highlight und wenn man telefonisch kündigt und das outgesourcte Callcenter keine AHnung hat und was kündigt was ich nicht gesagt habe, hat der Kunde den Ärger am Hals
      Fazit: Die Servicewüste die Sunrise immer schon war, lebt immer noch
    • Gawayn 05.05.2018 07:36
      Highlight Highlight Jeder Callcenter Agent überall hat exakte Vorgaben wie ein Anruf bearbeitet wird.

      Eine Kündigungsanfrage geht IMMER zuerst an die Retention.

      Die klärt ab ob man wirklich kündigen will.
      (Kommt doch oft vor, das der Kunde was Anderes will)
      Fast immer wollen die zu einem anderen Anbieter, oder auf Prepay wechseln.
      Dann wenn er gehen will, gibt es IMMER eine schriftliche Bestätigung.

      Es gibt nämlich viel mehr Anrufe, die Kündigung zurück zu ziehen, als die wirklich kündigen wollen

      Ist so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 04.05.2018 14:57
    Highlight Highlight Einfacher, schneller und kostet nichts.
    Was will man mehr, ausser stänkern??
    • Tiny Rick 05.05.2018 18:11
      Highlight Highlight Begreife es auch nicht? Geht doch viel einfacher als einen Brief verfassen und auf die Post bringen. Auch ökologischer und viel zeitgemässer. Einfach dämlich dieser Aufschrei in der Kommentarspalte...
  • Patho 04.05.2018 14:19
    Highlight Highlight Kündigung per Anruf und denen mitteilen, dass man eine Arbeitsstelle im Ausland hat und auswandert, da werden die einen ja wohl kaum zu einem Abo überreden wollen ;)
    Des Weiteren kommt eine Kündigung durch den Kunden auch sehr selten vor, da man in der Regel zu einem anderen Anbieter wechselt ohne die Nummer zu wechseln. Und dann übernimmt ja auch der neue Anbieter die Kündigung, weshalb also die Aufregung :)

    Chilleds mal, Stress isch ungsund ;)
  • hippiekacke 04.05.2018 14:12
    Highlight Highlight Ich verstehe den Aufschrei nicht. Mich nervt immer wenn man nur schriftlich kündigen kann....
  • CASSIO 04.05.2018 14:07
    Highlight Highlight die sollen doch wollen, was sie wollen. mich halten sie soeben davon ab, wieder zurück zu wechseln.
  • xname 04.05.2018 14:04
    Highlight Highlight "Der rechtliche Spielraum sei gross. Jedes Unternehmen könne diesen mit eigenen Regeln in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen selber festlegen."

    Das stimmt nicht!
    Nach OR ist es klar geregelt.
    Ein Einschreiben gilt bei nicht Entgegennehmen bei einer zweiten Zustellung sogar als rechtlich zugestellt, selbst wenn die Annahme des Briefes auch dann nicht erfolgte.
    AGBs, die nicht nach dem allgemeinen Recht gehen, sind auch nicht gültig.
    Eine Kündigung darf gar nicht verweigert werden, wenn schriftlich erfolgt, da verbindlich und nach OR-Recht.
    Die SKS sollte richtig informieren.
    • Qui-Gon 04.05.2018 15:21
      Highlight Highlight so viel Halbwissen auf einem Haufen, da wird einem ganz schwindlig. Das OR sagt (ausser in Spezialfällen, wie z.B. Miete oder Arbeitsvertrag), nicht generell, wie eine Kündigung auszusehen hat. Die Parteien können das abmachen, auch via AGB.
    • who cares? 04.05.2018 21:07
      Highlight Highlight Das mit der Annahme ist sowieso falsch. Und auch wenn der Brief als zugestellt klassifiziert wird, die Kündigung auf diesem Weg muss trotzdem nicht akzeptiert werden, wenn in den AGB explizit nicht vorgesehen.
    • Fabio74 04.05.2018 22:12
      Highlight Highlight @who cares: Die AGB stehen nicht über der Verfassung und nicht über dem OR! Sehr vieles was in den AGB steht, verstösst gegen geltendes Recht
      ICh wundere mich einfach, wie viele Menschen in diesem Land alles mit sich machen lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zwerg Zwack 04.05.2018 13:49
    Highlight Highlight Naja, die schriftliche Kündigung zu verbieten ist wohl noch nicht akzeptabel heutzutage. Aber ich bin grundsätzlich immer für die Verringerung von Briefpost. Es ist schliesslich 2018.

    Ich habe schon etliche Verträge telefonisch gekündigt und dabei nie ein Problem gehabt. Im Gegenteil, nach 2, 3 Minuten ist dies erledigt.
  • Sapperletti 04.05.2018 13:47
    Highlight Highlight Auch Salt verweist bei einer Kündigungsabsicht auf den telefonischen Kundenservice..
  • mxpwr 04.05.2018 13:36
    Highlight Highlight Bei Salt konnte ich zwar vor rund einem Jahr schriftlich kündigen, ich erhalte aber weiterhin Rechnungen und Mahnungen. Auch nicht unbedingt besser :)
  • thatstheshit 04.05.2018 13:30
    Highlight Highlight Also ich finds geil! Eine Schikane ist eher, wenn die Kündigung nur per Brief akzeptiert wird (auch wenn dies gem. OR korrekt ist).
  • El Vals del Obrero 04.05.2018 13:26
    Highlight Highlight Warum nicht gleich eine AGB, die Kündigungen nur dann als gültig ansieht, wenn man auf den Knien zur Firmenzentrale kriecht, man ein Hemd mit gelben Streifen und violetten Kreisen trägt, dort genau zwischen 2:30 und 3:17 Uhr, aber nur während durch 3 teilbaren Minuten, im Handstand den Kündigungswunsch auf Suaheli vorsingt, ohne einen falschen Ton zu treffen?
  • greeZH 04.05.2018 13:23
    Highlight Highlight Hatte eigentlich gerade vor von Swisscom zu Sunrise zu wechseln. Hat hier drin jemand einen besseren Vorschlag?
    • Nathiii 04.05.2018 15:32
      Highlight Highlight Habe vor kurzem zu Wingo gewechselt und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.
    • Siebenstein 04.05.2018 18:05
      Highlight Highlight Auch wenn das im aktuellen Kontext etwas blöd klingt, mach's einfach! Auch wenn Sunrise gerade"etwas blöd tut"und manche Kommentare mit geifertropfender Kritik strotzen ist der Laden aus meiner Sicht okay. Bei der Swisscom ist, gelinde gesagt, auch nicht alles Gold was glänzt...
    • Mr_Boulala 04.05.2018 18:54
      Highlight Highlight Sunrise ist gut solange du keine Probleme hast und mit dem Kundendienst zu tun hast. War bei mir leider wegen einer Falschverrechnung der Fall. Ansonsten ist Sunrise aber völlig okay. Gutes Handynetz ohne Störungen, TV und Internet ebenfalls über zwei Jahre störungsfrei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 04.05.2018 13:22
    Highlight Highlight Ich dachte erst, das sei ein Witz...

    Wurde es zu teuer die Kündigungen zu schreddern, oder was ist los?
  • Bruno S.1988 04.05.2018 13:20
    Highlight Highlight Habe bereits vor 3 Monaten bei Sunrise gekündigt. Wollte beim Chat eigentlich nur nach der Adresse für die schriftliche Kündigung fragen, da haben sie mir gesagt, das sei auch per Chat möglich...Na gut! Muss ich nicht extra zur Post. Die Kündigung wurde durchgeführt, und nun? Den Chatverlauf konnte ich mir nicht aufs Mail schicken. Printscreen habe ich gemacht, aber ist das rechtsgültig? Habe daraufhin per Chat nochmals die gleiche Person im Kundendienst erreicht und nach einer schriftlichen Bestätigung per Mail verlangt. "Sie sind aber ganz schön vorsichtig", hat er mir gesagt... Jaja, du mich auch!
    • Siebenstein 04.05.2018 18:10
      Highlight Highlight Hat denn irgendwas nicht funktioniert? Mal einfach auf Verdacht meckern schadet dem Herzen! 🤗
    • Mr_Boulala 04.05.2018 18:51
      Highlight Highlight Kündigung hat bei mir zwar einwandfrei fumktioniert. Dafür hatte ich aber ein Problem, dass mir etwas fälschlicherweise verrechnet wurde. Habe immer angerufen und nach 30minütigen Erklärungen und Diskussionen wurde mir gesagt es ist ok und der Betrag wird in der nächsten Recgnung gutgeschrieben. 4 Monate lang klappte es nicht, ich musste jedes Mal wieder anrufen und ab dem zweiten mal habe ich eine schriftliche Bestätigung verlangt. Aber nein, die Call Center Mitarbeiter hatten weder Berechtigung mir eine Mail zu schreiben noch mich jemanden mit Mailaccount zu verbinden. Meckern also zu recht.
  • fcsg 04.05.2018 13:04
    Highlight Highlight Aufgrund der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine solche Klausel allein in den AGB wohl ungültig, da sie ungewöhnlich ist. Die Begründung ist zudem abstrus, Sunrise kann bei Fragen zur Kündigung ja immer noch Kontakt mit dem Kunden aufnehmen.
    • mrcharliebrown 04.05.2018 13:33
      Highlight Highlight Das denke ich nicht. Unser BGer ist sehr AGB-freundlich. Auch gegenüber ungewöhnlichen und unverständlichen Klauseln.
    • Magnum44 04.05.2018 14:56
      Highlight Highlight Sunrise kann einfach auf die Klausel hinweisen und Zack ist die Ungewöhnlichkeitsregel vom Tisch.
    • Fabio74 04.05.2018 22:14
      Highlight Highlight falsch Magnum. Sunreise kann drauf hinweisen, heisst aber lange nicht dass dies vor Gericht stand halten würde
  • Blitzableiter 04.05.2018 12:56
    Highlight Highlight Mit deren inkompetenten Service wird das wohl künftig zur Herkules Aufgabe.
  • giguu 04.05.2018 12:56
    Highlight Highlight Geile Land.... 3 Telkos, eine ist viel zu teuer und die anderen beiden nicht viel günstiger und unter aller Sau... Warum gibt es die zwei Firmen eigentlich noch? Um die Preise der Swisscom zu rechtfertigen??
  • Pafeld 04.05.2018 12:47
    Highlight Highlight Ich kann mich noch gut an die Kassensturzsendung erinnern, wo die Hotline von Sunrise zur schlechtesten der Schweiz gekührt wurde. Wünsche also allen Sunrise-Kunden viel Spass.
  • N. Y. P. D. 04.05.2018 12:44
    Highlight Highlight Sunrise will Kündigungen nur noch per Telefon oder Chat.

    Verstösst gegen das OR (Obligationenrecht).

    Man darf weiterhin per Einschreiben künden. Da kann Sunrise ihre AGB's gestalten, wie sie will.
    • Pascal91 04.05.2018 13:06
      Highlight Highlight Nöö, wie kommst du darauf? Das OR schreibt nicht vor, dass die Kündigungen formlos gültig sind. Es macht einfach keine Formvorschriften. In den AGB kann dies selbstverständlich dann von den Firmen eingeschränkt werden!

      Ich finde es aber auch unter aller Sau, was Sunrise hier abzieht.
    • Oberon 04.05.2018 13:13
      Highlight Highlight Bitte keine falschen Aussagen machen.
      Es ist in unserem OR eben nicht geregelt ob eine Kündigung ausschliesslich in schriftlicher Form, eingeschrieben, etc.. erfolgen muss. Demnach hat das Unternehmen die Möglichkeit, dies so zu gestalten wie es zu seinen Prozessen passt.

      Natürlich kann dies jeder für sich entscheiden, ob Sunrise noch der richtige Partner für diese Dienste ist.
    • mrcharliebrown 04.05.2018 13:33
      Highlight Highlight Verstösst eben nicht gegen das OR.
    Weitere Antworten anzeigen

Kampf gegen Food Waste: Löst «Verfallsdatum» «mindestens haltbar bis» ab?

Pro Person landen jedes Jahr 190 Kilogramm geniessbare Lebensmittel im Abfall. Jetzt prüft der Bundesrat, ob ein neuer Begriff auf Verpackungen das Problem lindern könnte. Doch der Konsumentenschutz ist skeptisch.

Ist das Joghurt noch essbar, der Käse in Ordnung, die Bratwurst unverdorben? Ein Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verschafft Orientierung – aber führt manchmal auch dazu, dass viele Lebensmittel im Abfall landen, obwohl sie noch einwandfrei wären. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Geniessbarkeit selber zu testen. So zeigte zum Beispiel eine Untersuchung der Stiftung Konsumentenschutz, dass zwei Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums 92 Prozent der verpackten Milch- und …

Artikel lesen
Link zum Artikel