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Nicht alle Schweizer Internet-Provider halten, was sie versprechen. bild: shutterstock

Highspeed-Internet? Diese Internet-Provider liefern die Leistung, die sie versprechen

Bieten die grössten Schweizer Internet-Provider den Speed, den sie versprechen? Das Fachmagazin «Connect» hat den Test gemacht.



Quickline hat den Internet-Festnetztest des Fachmagazins «Connect» gewonnen. Die zweitgrösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz hat sich überraschend auf Platz eins gehievt vor Sunrise und der Swisscom.

Auf Rang vier und fünf liegen Salt und UPC, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Test von «Connect» hervorging. Die Schweizer Festnetze seien «voll auf Draht», schrieb das Fachmagazin: Sie würden in Coronazeiten der hohen Belastung durch Homeoffice, Fernunterricht und Videostreaming problemlos standhalten.

Quickline und Sunrise erhielten die Note «sehr gut», Swisscom und Salt «gut» und UPC ein «befriedigend».

Überraschungssieger Quickline biete überragende Leistungen bei den Web-TV-Messungen, schrieb «Connect». Auch die Leistungen bei den Web Services seien sehr gut. Bei den Highspeed-Internet-Tests erzielte Quickline sehr gute Ergebnisse und sei Zweitbester im Testfeld. Allerdings gebe es hier erhöhte Anteile von Messungen, bei denen die Download-Bandbreite bei gleichzeitigem Upload unter 90 Prozent des vertraglich vereinbarten Werts sinke, hiess es. Dies sei ausgeprägt beim Gigabit-Kabelanschluss (Gbit/s) der Fall.

Auch beim Zweiten, Sunrise, fielen die Datenraten bei Downloads mit gleichzeitigem Upload häufig unter 90 Prozent der vertraglich vereinbarten Bandbreite - ausgeprägt beim 1-Gbit/s-Anschluss und bei Uploads unter Last auch bei den 200-Mbit/s-Leitungen.

Die besten Leistungen im Testfeld zeigte Sunrise bei den Web-Services. Dem steht allerdings die zweitlangsamste Antwortzeit zu Gaming-Servern gegenüber. Sehr gut sind die Ergebnisse der Fotobuchmessungen. Die Leistungen bei Web-TV sind noch gut, im Gesamtvergleich aber die schwächsten, wie «Connect» schrieb.

Bei der Nummer drei, Swisscom, sank in auffällig vielen Fällen die Download-Bandbreite unter 90 Prozent des vertraglich vereinbarten Wertes - besonders ausgeprägt beim 1-Gigabit-Glasfaseranschluss. Die Web-Service- und Web-TV-Tests zeigten sehr gute Leistungen, wenngleich sie die zweitschlechtesten im Testfeld gewesen seien, schrieb das Magazin. Dafür erzielt Swisscom gemeinsam mit Sunrise die schnellste Auflösungszeit zu DNS-Servern aus der Top-1000-Alexa-Liste.

Salt als Vierter erreichte bei allen Messungen die versprochene Geschwindigkeit von 10 Gbit/s nicht. «Diese Anschlüsse können selbst unter optimalen Bedingungen nur eine nutzbare Datenrate von 8 Gbit/s erzielen. Darauf weist Salt aber nur versteckt hin», kritisierte «Connect»: «Trotz dieser Einschränkung sind diese Leitungen die schnellsten im Testfeld.»

Die Leistungen bei Web-Services und Web-TV seien die Zweitbesten im Vergleich. Die Uploadzeiten zu Fotobuchdiensten und Youtube-Antwortzeiten könnten aber besser sein, hiess es.

Die rote Laterne hält UPC: «Wie bei Kabelanschlüssen leider häufig, sinken Upload- und Download-Datenraten in vielen Fällen unter 90 Prozent der vereinbarten Bandbreite - je höher die versprochene Geschwindigkeit, umso ausgeprägter. Somit sind die Highspeed-Leistungen nur ausreichend», urteilte «Connect».

Bei den Web-Services schneide UPC gut ab, liege im Gesamtvergleich aber dennoch auf dem letzten Rang. Dies zeige sich auch an langsamen Gaming-Pings und bei den Fotobuch-Uploads. Sehr gute Leistungen gebe es beim Web-TV.

(oli/sda/awp)

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