Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Europäische Bewegung zieht in den Kampf für die Personenfreizügigkeit



Die Neue Europäische Bewegung Schweiz (Nebs) will für die Personenfreizügigkeit kämpfen und die europäische Integration verteidigen. Zudem will sie sich für eine neue Europaabstimmung im 2017 engagieren.

Dies teilte die Nebs im Nachgang zur Generalversammlung vom Samstag in Bern mit. «Die Schweiz steht mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie in den nächsten zwei Jahren nicht mutiger gegen die Nationalisten wehrt, wird sie am Schluss allein und ohne Abkommen mit der EU dastehen», wird Nebs-Co-Präsident François Cherix in einer Mitteilung zitiert.

Für eine konstruktive Europapolitik

Im Wahljahr 2015 werde sich die Nebs - auch im Hinblick auf die anstehende klärende Abstimmung von 2017 - noch intensiver in den Wahlkampf einschalten und sich für eine konstruktive Europapolitik stark machen. Das Ziel sei klar: Es gehe darum, um jeden Preis den Verlust der Personenfreizügigkeit zu verhindern. Zudem müsse die Integration wieder ins Zentrum der Debatten gerückt werden.

Die Nebs will deshalb in der ganzen Schweiz Präsenz markieren mit einer Serie von Konferenzen, einer Broschüre für die pro-europäischen Parlamentskandidaten sowie einer grossangelegten Kampagne über die sozialen Medien.

Petition: Schweiz aus der Eurokrise raus

Auch nach den Wahlen plant die Nebs eine Reihe von Aktivitäten. Allen voran soll eine Petition lanciert werden, die das Parlament auffordert, die Schweiz ohne Verzug aus der Europakrise zu manövrieren.

Der Europapreis 2015 wurde an die Westschweizer Journalistin und Autorin Joelle Kuntz verliehen. Sie setzte sich gegen den Historiker Professor André Holenstein und den Clown Dimitri durch. Kuntz wurde für ihre Analysen zur Annäherung der Schweiz an Europa in zahlreichen Werken und Artikeln ausgezeichnet. (egg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1

Vergiss nicht die Zeitumstellung am Sonntag! Es könnte die letzte sein

Die Zeitumstellung spaltet die Gemüter. Manche betonen die gesundheitlichen Vorteile der Uhrumstellung, andere beklagen ihre praktischen Nachteile. Nun sind in der EU sogar Bestrebungen im Gange, die Umstellung ganz abzuschaffen.

Es ist wieder soweit, die Sommerzeit geht zu Ende. Am Sonntag findet deshalb die Zeitumstellung statt. Zwei gute Nachrichten: Wir gewinnen eine Stunde und am Morgen ist es wieder heller. Die schlechte Nachricht: Am Abend ist es früher dunkel.

Der Unmut in der Bevölkerung ist sogar so gross, dass in der EU bereits diskutiert wird, ob man die Zeitumstellung abschaffen will. Mehr zur Geschichte hinter der Uhrumstellung, ihre Vor- und Nachteile und wann sie frühestens abgeschafft wird, erfährst du …

Artikel lesen
Link zum Artikel