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Neue Europäische Bewegung zieht in den Kampf für die Personenfreizügigkeit

Neue Europäische Bewegung zieht in den Kampf für die Personenfreizügigkeit

09.05.2015, 19:1709.05.2015, 19:23

Die Neue Europäische Bewegung Schweiz (Nebs) will für die Personenfreizügigkeit kämpfen und die europäische Integration verteidigen. Zudem will sie sich für eine neue Europaabstimmung im 2017 engagieren.

Dies teilte die Nebs im Nachgang zur Generalversammlung vom Samstag in Bern mit. «Die Schweiz steht mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie in den nächsten zwei Jahren nicht mutiger gegen die Nationalisten wehrt, wird sie am Schluss allein und ohne Abkommen mit der EU dastehen», wird Nebs-Co-Präsident François Cherix in einer Mitteilung zitiert.

Für eine konstruktive Europapolitik

Im Wahljahr 2015 werde sich die Nebs - auch im Hinblick auf die anstehende klärende Abstimmung von 2017 - noch intensiver in den Wahlkampf einschalten und sich für eine konstruktive Europapolitik stark machen. Das Ziel sei klar: Es gehe darum, um jeden Preis den Verlust der Personenfreizügigkeit zu verhindern. Zudem müsse die Integration wieder ins Zentrum der Debatten gerückt werden.

Die Nebs will deshalb in der ganzen Schweiz Präsenz markieren mit einer Serie von Konferenzen, einer Broschüre für die pro-europäischen Parlamentskandidaten sowie einer grossangelegten Kampagne über die sozialen Medien.

Petition: Schweiz aus der Eurokrise raus

Auch nach den Wahlen plant die Nebs eine Reihe von Aktivitäten. Allen voran soll eine Petition lanciert werden, die das Parlament auffordert, die Schweiz ohne Verzug aus der Europakrise zu manövrieren.

Der Europapreis 2015 wurde an die Westschweizer Journalistin und Autorin Joelle Kuntz verliehen. Sie setzte sich gegen den Historiker Professor André Holenstein und den Clown Dimitri durch. Kuntz wurde für ihre Analysen zur Annäherung der Schweiz an Europa in zahlreichen Werken und Artikeln ausgezeichnet. (egg/sda)

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