Schweiz
Food

Der Sommer ist zwar trocken, aber der Most wird gut

Der Sommer ist zwar trocken, aber der Most wird gut

24.08.2022, 10:1124.08.2022, 10:12
Apfelsaft, Most
Der Most hat dieses Jahr viel GeschmackBild: shutterstock

Die Mostobst-Ernte 2022 fällt durchschnittlich aus. Schuld ist der trockene Sommer, der die Früchte frühzeitig von den Bäumen fallen liess. Dennoch schmeckt der Most: Das Obst ist aromatischer und süsser als in anderen Jahren.

Der Schweizer Obstverband rechnet mit einer Ernte von 74'000 Tonnen Mostäpfeln und 5360 Tonnen Mostbirnen, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Mostapfel-Ernte gemäss Bio-Richtlinien schätzt der Verband auf knapp 5600 Tonnen, an Bio-Mostbirnen sollten gut 830 Tonnen anfallen.

Zugrunde liegt der Schätzung eine Bestandsaufnahme der hängenden Ernte mit den Fachstellen der Kantone Thurgau, St. Gallen und Luzern in 175 Betrieben.

Die Zahlen liegen leicht unter den Erwartungen. Die lange Trockenheit im Juli und August liess die grösstenteils unbewässerten Hochstammbäume einen Teil ihrer Früchte verlieren. Die vielen Sonnenstunden liessen dafür Süsse und Aroma in das Obst schiessen. Die Produkte dürften im Verkauf ab September dem Obstverband zufolge hervorragend sein. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Schwierig zu ertragen»: Walliser Polizeikommandant äussert sich erstmals zu Crans-Montana
Der neue Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler, hat sein Amt unter den aussergewöhnlichen Umständen der Brandkatastrophe von Crans-Montana angetreten. Nach drei Monaten beendet der 52-Jährige nun eine Phase des selbst auferlegten Schweigens.
Zur Story