Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Junge SVP Schweiz kontert den Schwingerhemd-Aufruhr an der Schule Gossau ZH mit einer Politaktion.
Quelle: Facebook jsvp

Lehrerin verbietet das Tragen von Schwingerhemden – die Junge SVP Schweiz kontert auf Facebook

An der Sekundarschule in Gossau ZH wurde Schülern verboten das Schweizer Schwingerhemd zu tragen – das sei rassistisch. Ein Steilpass für die Junge SVP Schweiz, die das Thema aufnimmt und für eine Politaktion nutzt.

14.12.15, 08:17 14.12.15, 12:20

Jürg Krebs / Aargauer Zeitung



Eine Lehrerin der Sekundarschule Berg in Gossau ZH forderte zehn Schüler auf, das Schwingerhemd wieder auszuziehen, mit dem sie zum Unterricht erschienen waren. Dieses ist blau-weiss gehalten und mit Edelweissmotiven versehen und wird von Schwingern getragen. Die Lehrerin begründete ihren Entscheid damit, dass die Aktion rassistisch und ausländerfeindlich sei. Wie die «Sonntags-Zeitung» berichtete, hätten die Schüler zeigen wollen, dass sie «stolze Schweizer und patriotisch» seien.

Hintergrund ist gemäss der Zeitung ein Streit zwischen Schweizer Jugendlichen und solchen aus dem Balkan. Letztere hätten sich in einem Aufenthaltsraum abschätzig über die zu hörende Schweizermusik geäussert.

Der Gossauer Schulleiter hat weder an der Leibchenaktion noch am Hemdenverbot Freude, wie er gegenüber der «Sonntags-Zeitung» erklärte. Die betreffende Lehrerin habe selbst eingesehen, dass sie überreagiert habe. Der Schulleiter will am Montag erneut das Gespräch mit den Schülern suchen.

Im Schwingerhemd zur Arbeit

Doch nun nimmt das Thema eine viel grössere Dynamik an. Die Junge SVP Schweiz greift das Thema auf. In einem Inserat, das sie am Sonntagabend über Facebook verbreitet, schreibt sie von einer «verkehrten Welt». Muslimischen Mädchen sei es per Bundesgerichtsurteil erlaubt, Kopftüchern an der Schule zu tragen, den Schweizern aber nicht das Schwingerhemd. Die JSVP hält dies für einen «unhaltbaren Schweizerhass».

Dieses Inserat lancierte die Junge SVP Schweiz am Sonntagabend.

Und sie geht noch einen Schritt weiter: Sie fordert über Facebook alle Jugendlichen und Erwachsenen dazu auf, zum Unterricht oder zur Arbeit im Edelweisshemd zu erscheinen. Sie sollen dort Fotos von sich machen und der JSVP zukommen lassen.

Ein ähnlich begründetes Schwingerhemden-Verbot an einer Luzerner Schule hatte bereits im Frühjahr 2015 schweizweit für Aufsehen gesorgt und seitens der Jungen SVP zu einer Edelweiss-Hemden-Aktion geführt. 

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

131
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sauraus 14.12.2015 20:51
    Highlight Rassismus ist die hässliche Schwester des Patriotismus.
    Ich verabscheue beide.
    26 9 Melden
  • Sandokan 14.12.2015 18:47
    Highlight Was für eine Frechheit das Edelweisshemmli zu instrumentalisieren. Da sieht man das diese hetzerische SVP und ihr Pöbel der Schweiz nicht gut tut. Wird ja immer schlimmer, wohin soll das bloss führen? Unsere Gesellschaft ist sich zunehmend am radikalisieren mit Hilfe von Medien und Demagogen , Toleranz ist zu einem Fremdwort mutiert. Diese Hetze ist Gift für unsere Welt und überall zu beobachten.
    30 8 Melden
    • FrancoL 14.12.2015 20:23
      Highlight Die Hetze ist das Brot der ewig gestrigen die keine Argumente mehr haben.
      14 3 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 14.12.2015 17:51
    Highlight Was ist dann eigentlich mit den Fussballern im Natitrikot und der Schweizerfahne auf der Brust, die den Doppeladler zelebrieren? Das Natitrikot ist wohl bald auch rassistisch und der Doppeladler nicht so schlimm und überhaupt nicht rassistisch?!? Die Natispieler sind dann fremdenhasserische Migranten???
    9 25 Melden
    • Amanaparts 14.12.2015 18:15
      Highlight Wtf??
      22 6 Melden
    • FrancoL 14.12.2015 20:29
      Highlight Lassen Sie den Artikel das sein das er sein kann und will. Beginnen Sie nicht eine neue Hetze mit Emblemen die hier nicht zur Diskussion stehen. Es geht nicht um das Emblem sondern um die Nutzung desselben für eine Macht- oder Identitätsbekundung in der Klasse, so ja auch von den Schülern klar dargelegt. Dieses Verhalten im Schulzimmer steht zur Diskussion und kann ruhig auch kontrovers besprochen werden aber bitte ohne das Schwingerhemd.
      12 5 Melden
    • Citation Needed 14.12.2015 20:30
      Highlight Die können von mir aus einen fünffachadler zelebrieren, solange die auf dem Rasen vollgas geben! Ernsthaft. Das sind Schweizer Doppelbürger (meist), die sich gegen ihr Herkunftsland entschieden haben und deswegen doch nicht ihre Wurzeln vergessen müssen?! Oder hätte Hitzfeld CH-Deutsch reden müssen, damit wir ihn als erfolgreichen Nati-Trainer ever akzeptierene? Nein. Job gut machen und Herzblut reicht völlig. Zum Thema: da handelt es sich scheinbar um einen innerschulischen Konflikt, der nun dekontexualisiert & instrumentalisiert wird. Warten wir, bis wir beide Seiten der Story haben.
      14 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lalela 14.12.2015 16:17
    Highlight Lassen wir doch die junge SVP geschlossen in Edelweiss Hemden erscheinen...aber tun ihnen nicht den Gefallen auf die versuchte Provokation zu reagieren!
    15 5 Melden
  • ferox77 14.12.2015 13:21
    Highlight "zu Spannungen zwischen Schweizer Jugendlichen und Schülern aus dem Balkan gekommen sein"
    Jede der beiden Kulturen muss sich hinterfragen, was sie tun kann, um solche Auseinandersetzungen zu verhindern.
    Als Vertreter der hierher gehörenden Kultur hat man sich bestimmt schon des öfteren Gedanken darüber gemacht.
    Die Lösung hat den schönen Namen: "Rückflug"
    22 33 Melden
    • Aspirin 14.12.2015 18:36
      Highlight Wohin möchtest Du denn zurückfliegen?
      21 6 Melden
    • FrancoL 14.12.2015 20:35
      Highlight Es gibt Kommentare die lassen tief blicken. Tief in einen Abgrund der Hetze und des Hasses. Einen Abgrund den die Schweiz in keiner Form verdient und heute in der Mehrheit nicht wünscht. Dieser Abgrund der Hetze und des Hasses wird zum Dogma eines Teils der Bevölkerung. Wehe den Anderen wenn dieser Bevölkerungsteil eine Mehrheit erreicht.
      10 5 Melden
    • Citation Needed 14.12.2015 20:35
      Highlight Sorry, ferox, irrtümlich Herzli gedrückt, sollte Blitz sein. Es sollen sich wirklich beide Seiten Gedanken machen. Denn vor allem soll man Jugendliche Jugendliche sein lassen. Die haben FLAUSEN im Kopf und neigen brutal zum Dramatisieren. Ich bin überzeugt, ohne die mediale Kampagne jetzt wäre der Fall mit guter Vermittlung zu einem netten Lehrstück über den Umgang mit Konflikten geworden, jetzt wird er national aufgebauscht und das tut der Sache sicher eher schlecht als gut.
      9 0 Melden
  • Romina 14.12.2015 13:13
    Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Lehrerin gar kein Verbot ausgesprochen hat und alles nur aufgebauscht wird, damit die Rechten wieder was zu motzen haben. Ich denke wir haben dringendere Probleme. Don't cry ober spilled milk ;)
    21 15 Melden
    • Citation Needed 14.12.2015 20:37
      Highlight agreed!
      6 3 Melden
  • Linus Luchs 14.12.2015 13:02
    Highlight Die Gründe für den Konflikt, der sich an dieser Schule manifestiert, liegen in einer gesellschaftspolitischen Entwicklung. Wenn ein Gemeindeammann anonyme Flugblätter mit hetzerischen Botschaften verteilen oder ein Nationalrat auf Facebook rassistische Fotoscherze verbreiten darf, überrascht es nicht, wenn sich im interkulturellen Zusammenleben Aggressionen entwickeln. Der Konflikt an der Schule in Gossau gehört zum Feuer, das die Brandstifter mit dem Sünneli-Logo ununterbrochen legen. Und wenn die Lehrer diesen Zusammenhang im Unterricht aufzeigen würden, hätten sie die Gossauer SVP am Hals.
    23 8 Melden
  • Marmot 14.12.2015 12:50
    Highlight 20min bauscht mal wieder ein Thema unnötig auf und watson zieht mit, um noch die Klicks und Kommentare von der anderen Seite des politischen Spektrums abzuholen.

    Danke an das "andere" Newsportal!
    17 6 Melden
  • zombie woof 14.12.2015 11:42
    Highlight Soll noch einer sagen die SVP könne sich nicht anpassen, jedenfalls die JSVP schafft es ohne weiteres, sich auf das Niveau pupertierender Kinder zu begeben!
    45 9 Melden
    • huracan 14.12.2015 14:28
      Highlight Sorri han ase möse lache dasi de blitz troffe anstatt s herzli :'D
      9 1 Melden
    • Citation Needed 14.12.2015 20:38
      Highlight huracan: hihi, 'möse'
      Dialekt ist schon lustig mängisch.
      ;-)
      8 0 Melden
  • adritschka 14.12.2015 11:40
    Highlight wie schnell doch alli emmer provoziert send. chilleds doch eifach mol ond lönd die andere lo läbe.

    es esch es hemli. fertig. mer chas au öberbewerte ond -interpretiere. ond mer chan au öberspetzt die ganz sach weder darstelle ond sech im tüfschte ch-wert, anschinend im edelwiis hemli, verletzt fühle. wieso chönd akzeptanz und humor ned DIE gröschte schwiizer wert si? es wär doch alles vell eifacher.

    es theater mache, demet es theater gmacht esch. lachid doch mol dröber, öber die ganz situation. ech meine d schwiiz stohd chopf wege einere ussag zumne hemli. vonere lehreri.
    17 5 Melden
  • karl_e 14.12.2015 11:26
    Highlight Die Lehrerin hätte gescheiter versucht, den Ursachen des Streits auf den Grund zu gehen und zu schlichten.
    47 5 Melden
  • Rosa_Rot 14.12.2015 11:09
    Highlight Jede Form von Uniformierung ist an vielen Schweizer Schulen nicht erlaubt, z. B. Militärklamotten. Vor allem wenn es zu Konflikten führt!
    26 21 Melden
  • Forrest Gump 14.12.2015 10:46
    Highlight Kann die Reaktion der Lehrerin zumindest teilweise nachvollziehen. Bin der Meinung, dass jeder anziehen soll was er möchte, sei es ein Kopftuch, Schwingerhemd oder Schweizerdress, solange auf das Kleidungsstück keine rassistischen Motive oder Texte gedruckt sind. In diesem Fall wurden die Hemden jedoch nur mit der Absicht getragen, die ausländischen Mitschüler zu provozieren, was von der Lehrerin zurecht gerügt wurde. Das sollte aber mit dem Schulleiter abgesprochen und transparent kommuniziert werden.

    Dass die JSVP dieses Thema nun so nutzt, zeigt einmal mehr ihr geistiges Niveau..
    107 44 Melden
    • FrancoL 14.12.2015 10:48
      Highlight Besten Dank; das kann ich 100% unterstützen.
      52 25 Melden
    • Sapere Aude 14.12.2015 11:11
      Highlight Konsequenterweise hätte sie alle nationalistische oder ideologischen Symbole im Unterricht untersagen sollen. Jetzt ist der Konflikt weiter eskaliert, weil eine Gruppe sich zu Recht diskriminiert fühlt. (Hierbei spielt es keine Rolle welche Gruppe angefangen hat)
      30 8 Melden
  • Hansli 14.12.2015 10:43
    Highlight Was haltet Ihr davon?
    136 21 Melden
    • DerWeise 14.12.2015 11:06
      Highlight wieviele Frauen hier wohl ein Herz gegeben haben ;)
      10 16 Melden
    • Yolo 14.12.2015 12:44
      Highlight You made my day!
      4 3 Melden
    • Hansli 14.12.2015 13:26
      Highlight Sollte so wieder legal sein?!
      3 4 Melden
  • saugoof 14.12.2015 10:42
    Highlight Zeigt eigentlich wieder einmal dass die SVP an Lösungen gar kein Interesse hat und nur Oel in's Feuer giessen will.
    73 27 Melden
  • FrancoL 14.12.2015 10:42
    Highlight Jeder kann aus dem Artikel den Passus herausnehmen und bewerten den er will. Wohl eher eine Schwäche des Artikels! Mir scheint allerdings klar: es geht nicht um die Hemden sondern um die organisierte Aktion. Und solche und ähnliche ORGANISIERTE Aktien die letztlich Andere bewusst ausgrenzen haben in der Schule nichts zu suchen.
    47 11 Melden
    • Michael Graf (2) 14.12.2015 11:16
      Highlight Auch als Schweizer Schüler hätte ich mich bei so einer Edelweiss-Armee in der Klassee mehr als unwohl gefühlt, und wäre froh gewesen, wenn man dem Spuk ein Ende setzt.
      31 9 Melden
    • Anam.Cara 14.12.2015 12:03
      Highlight Andererseits unterschätzen wir vielleicht auch das Konfliktpotenzial an einigen Schulen. Jungs haben sich schon immer gruppiert um die Mechanismen der Macht auszuprobieren. Früher war es Adidas gegen Puma, heute ist es z.B. Kosovo gegen Schweiz. Provokationen sind ja in der öffentlichen Schule normal. Ich kann unter diesem Aspekt durchaus verstehen, dass die Schweizer Jungs sich gruppieren und ihre Grenze ziehen wollen.
      Das Problem - wie schon in anderen Kommentaren erwähnt - sind nicht die Hemden, sondern der Konflikt, der darunter liegt. Sonst müssten wir über Schuluniformen diskutieren...
      15 0 Melden
    • FrancoL 14.12.2015 13:03
      Highlight Na ja wenn Sie Adidas gegen Puma mit Schweiz gegen Kosovo vergleichen dann ist das nicht meine Welt. Die Mechanismen der Macht im Sport auszuleben und mit Emblemen des Sports auszutragen ist eine Sache. Diese Machtspiele zwischen 2 Landeszugehörigkeiten austragen zu wollen scheint mir eine Ebene über die man ernsthaft diskutieren muss.
      2 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • cille-chille 14.12.2015 10:37
    Highlight Bin mir grad nicht sicher, ob ich amüsiert bin, oder mich erhitze..
    Auf der einen Seite fettes Säbelrasseln, beim geringsten Anlass (Wie mich das müde macht...)
    Auf der anderen seite selber gleich das Taschenmesser im Hosensack öffnen......

    Der Schweizer soll seine Werte lieben und leben.... und ein bischen mehr nach dem Motto gehen: "Chill dis Läbe"

    Ich kriege Geschwüre ab der SVP-Argumentations-Ketten-Politik (ev. weil ich so wenige Argumentationsketten kriege) und doch mag ich diese Gegenperspektiven.

    Meine Werte sind schweizerisch. Zum Teil..... dessahalb mag ich mein Shirt...:
    Love
    32 2 Melden
    • cille-chille 14.12.2015 11:01
      Highlight ich finde jetzt den Bezug nicht, von "da zu leben, wo sie nicht hingehört"
      Die Aktion der Jungs kann ich sehr gut verstehen. Eigene Werte vertreten, sich nicht unterbuttern lassen, gegensteuern.
      Nun sind es halt Jugendliche. Dazu gehört Selbstfindung, Rebellion, Abgrenzung..etc.etc.etc. Kennen wir alle, vergessen aber viele.
      g-rd brachte es meines Erachtens auf den Punkt. Schade wird das Schweizer-Hempt missbraucht.
      Schade wird vieles missbraucht, um des politischen Willens.
      Und gut, wird darüber debattiert... dafür steht die Schweiz.
      Und dafür, etwas ruhig an zu gehen, zu reflektieren...
      9 3 Melden
    • Alnothur 14.12.2015 13:34
      Highlight "da zu leben, wo sie nicht hingehören" - wo, wenn nicht in die Schweiz, gehören sie denn hin, @holy?
      2 2 Melden
    • Citation Needed 14.12.2015 21:06
      Highlight dziltener: Traditionen sollen positiv gelebt werden, nicht der Konfrontation willen. Die Hemden hätte jeder von denen jederzeit als Hemd, nicht aber nicht als Teil eines provokativ eingesetzten symbolischen Aktes tragen können. So ist "hingehören" wohl zu verstehen.
      Andere sagen, die CH von 1291 sei spätestens seit 1848 vorbei, werde aber mit solchen Symbolen dauernd wieder heraufbeschworen. Weil es für die heutige CH, post 1848, eben keine Symbole gebe. So könnte man sich das "hingehören" auch denken: CH ja, aber diese?
      Auch dieser Ansatz passt. Die 1291-ler machen zu oft auf Ideologie.
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jönsi 14.12.2015 10:37
    Highlight Wie kann man einen Bundesgerichtsentscheid mit dem Entscheid einer Lehrerin vergleichen?
    54 13 Melden
    • Amanaparts 14.12.2015 10:43
      Highlight SVP Logik. Dont ask. Long story. :-P
      61 13 Melden
    • Yolo 14.12.2015 12:47
      Highlight In dem man Fakten als dummes geschwätzt abschreibt und sich selbst ein Gebilde zusammenbastelt...
      4 3 Melden
  • TheMan 14.12.2015 10:35
    Highlight Wen ein Amerikaner stolz auf sein Land ist= Patriot. Wen ein Albaner Stolz auf sein Land ist=Patriot. Wen ein Türke Stolz auf sein Land ist=Patriot. Wen ein Serb Stolz auf sein Land ist=Patriot. Aber wen ein Schweizer Stolz auf sein Land ist=Rassist. Mehrmals schon erlebt. Übrigens 20min hat genauer Berichted. Die Jugendlichen wollten die Hemden einfach so Tragen. Ohne den gedanken das sie bessere Schweizer sind. Aber wir sollen ja unsere Kulturen und unsere Wert der Schweiz ja nach den Linken langsam Vergessen und uns den anderen Anpassen.
    40 75 Melden
    • phreko 14.12.2015 10:46
      Highlight Patriotismus wurde in der Schweiz von den Rechten gekapert. Schon nur Sprüche wie "Schweizer kann jeder werden, Eidgenosse nicht" (u.s.w.) reicht für mich aus. JA, IN DER SCHWEIZ IST DER PATRIOTISMUS NAHE AM RECHTSEXTREMISMUS!
      51 33 Melden
    • Duweisches 14.12.2015 10:59
      Highlight Haha, 20min hat genauer berichtet! Der war gut... 😂
      65 9 Melden
    • TheMan 14.12.2015 11:01
      Highlight Nur mal so zum sagen. Ich habe mal vor einigen Jahren Temporär gearbeited. Dabei hörte ich 2 Albaner wie sie sich auf Albanisch über mich Unterhalten haben. Wie? Ich hörte meinen Namen mehrmals. Ich ging Höfflich hin und Fragte: ob Sie bitte auf Schweizerdeutsch oder Deutsch wechseln können, um das ich mitreden kann. Die antwort kurz und bündig. Ich sei ein Rassist. Und viele Wörter die ich nur im Ansatt verstanden habe. Muss ich mich nun Anpassen und Albanisch lernen? Jeder Wettert gegen die SVP. Aber sie sind nach wie Vor. die einzige Partei die Schweizer Werte hochaltet.
      22 37 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hansli 14.12.2015 10:24
    Highlight Kann mir jemand sagen, was an einem Edelweisshemd so schlimm ist? Man outet sich vielleicht als Schweizer-Fan, das macht man mit Fussballtrikots genauso. Ist man rassistisch wenn man die Mode des Landes trägt? Ich verstehe dieses Verbot überhaupt nicht.
    52 14 Melden
    • Duweisches 14.12.2015 10:33
      Highlight Die Jugendlichen haben damit ausländische Jugendliche provozieren wollen, das war ein kleiner Bandenkrieg... Dann macht ein Verbot schon Sinn, oder?
      27 39 Melden
    • satyros 14.12.2015 10:38
      Highlight Ist das Edelweisshemd die Mode der Schweiz? Sehe relativ selten jemanden so gekleidet. Und schlimm finde ich es grundsätzlich nicht. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich es in der Schule auch ab und zu getragen. Aber einfach weil es mir gefiel, nicht weil ich mit neun anderen abgemacht hatte, es anzuziehen, um mich gegen andere Kinder in der Klasse abzugrenzen. Dass die Lehrerin eingreifen muss, wenn es in ihrer Klasse offenbar zwei Gruppen gibt, die sich nicht mögen und dies mit ihrer Kleidung ausdrücken, dünkt mich klar. Geschickter hätte sie aber sein dürfen.
      35 5 Melden
    • Donalf 14.12.2015 10:40
      Highlight Vielleicht hat die Junge und Alte SVP mit Ihren Hemdenaktionen aus dem Schwingerhemd "bewusst ?!?" ein SVP Hemd gemacht und damit zu diesem Trubel beigetragen. Wer weiss?
      20 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • robben 14.12.2015 10:21
    Highlight das alles: nicht der rede wert.
    30 5 Melden
  • Markus86 14.12.2015 10:13
    Highlight http://cdn.meme.am/instances/500x/65998698.jpg
    7 8 Melden
  • Dewar 14.12.2015 09:59
    Highlight Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier völlig am Punkt vorbeidiskutiert wird. Bei dieser Lappalie von einem "Verbot" zu sprechen ist weit gegriffen, handelt es sich doch um eine Anordnung einer einzigen Lehrerin. Ausserdem geht es gar nicht um die Hemden per se, sondern darum, dass sich die Schüler abgesprochen hatten und die Kleidung gezielt zur Provokation und Abgrenzung einsetzten. Die Reaktion der Lehrerin geht aber zu weit und damit hat sie den Konflikt wohl eher verschärft als gelöst. Eine Diskussion um die Schüler zur Einsicht zu bringen und zu versöhnen wäre sicher besser gewesen.
    75 13 Melden
    • FrancoL 14.12.2015 10:28
      Highlight Ich kann diese Meinung nur unterstützen. Da kommt es von beiden Seiten zu einer Ueberreaktion. Der Titel des Artikels kann aber auch zu einer Fehlinterpretation der Situation führen erst im Artikel wird die koordinierte Aktion der Schwingerhemdträger beleuchtet. Grundsätzlich finde ich haben solche Aktionen die letztendlich die Ausgrenzung Anderer fördern nichts in der Schule zu suchen.
      18 3 Melden
  • Joshzi 14.12.2015 09:48
    Highlight Ein Bundesgerichtsurteil gleichsetzen mit der Meinung einer Dorfschullehrerin. Die letzten Funken von Verstand in ein Feuerwerk der Befindlichkeit verwandeln, beim thumb-tauben Anhang.
    60 9 Melden
  • Der Tom 14.12.2015 09:42
    Highlight Könnte man nicht Kopftücher und Schleier im Schwinger look tragen? Darf man das?
    41 4 Melden
    • zombie woof 14.12.2015 11:05
      Highlight Oder die Schwinger in Niqab und Abbaia
      5 2 Melden
  • 7immi 14.12.2015 09:35
    Highlight wenn man kopftücher tragen darf, darf man auch hemden tragen. punkt. ohne wenn und aber. es ist weder ein rassistischer spruch aufgedruckt noch sonst was.
    27 23 Melden
    • JasCar 14.12.2015 10:20
      Highlight dein Kommentar ist nicht sehr differenziert.
      Natürlich darf man ein Schwingerhemd tragen!
      Aber dass die Lehrerin versucht hat, eine offensichtliche Provokation zu verhindern, ist verständlich.
      Es ist ihr leider nicht gelungen, denn mit simplen Verboten löst man keine solchen Probleme.
      27 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 14.12.2015 10:45
      Highlight Ansich hast du natürlich recht. Kleiderverbote an Schulen sind en totaler Blödsinn.
      Kleider können auch von sich aus nicht rassistisch sein (ausser vielleicht die Aufschrift).
      Aber sie könne zu einem rassistischen Zweck getragen werden.
      Ich war selbst nicht dabei und werde deshalb nicht urteilen, aber sollte es etwa so abgelaufen sein wie im Text, dann wären die Hemden getragen worden, um sich bewusst von den nichttragenden abzuheben.
      Unabhängig davon mit welchem Kleidungsstück oder aus welchen Gründer oder wer, dass dies tut, halte ich diesse Verhalten an einer Schule nicht für produktiv.
      16 3 Melden
    • 7immi 14.12.2015 10:51
      Highlight kopftücher können auch als provokation getragen werden... es ist immer interpretationssache...
      15 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • g-rd 14.12.2015 09:33
    Highlight Eigentlich finde ich diese Hemden schön. Schon wieder etwas, das mir die ultranationalen Mitbürger vermiesen, indem sie es für sich und ihren unsäglich bescheuerten Eidgenossenkult besetzen. Kleider an sich sind nicht rassistisch. Aber wenn sie zum Zeichen rassistischer Gesinnung gemacht werden, macht sie das für alle anderen untragbar ...
    116 26 Melden
    • Alnothur 14.12.2015 10:06
      Highlight Das wurden sie in diesem Fall von den Schülern aber nicht. Erst die Lehrerin hat es zum Rassismus-Vorfall hochstilisiert.
      24 14 Melden
  • Ms. Song 14.12.2015 09:25
    Highlight Ja bitte macht das. Dann wissen wir anderen nämlich, mit wem wir es zu tun haben! Wie man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann. Das Aufspielen von kleinen Ereignissen zu Dramen ist das Spezialgebiet der SVP. Wie auch jedes Thema zu verwenden um auf Kopftücher zu schiessen. bevor hier die Kommentatoren der Sünnelisekte loswettern- Das Trageverbot war auch in meinen Augen eine klare Überreaktion der Lehrerin. Es ist aber auch nicht einfach, wenn sich ein Haufen Schüler wegen ihrer Nationalität streitet und sich provokant aufführt. Hiermit meine ich die Balkan- und die Schweizerkinder.
    49 14 Melden
    • lily.mcbean 14.12.2015 10:10
      Highlight Der Röstigraben der nächsten Generation.
      11 1 Melden
  • DarlaSoSo 14.12.2015 09:14
    Highlight Natürlich sind die Edelweisshemden nicht rassistisch und die Lehrerin hat wohl etwas überreagiert. Aber, wenn innerhalb meiner Klasse, die Lernenden sich durch irgendwelche Symbolik anfangen voneinander abzugrenzen, würde ich dass sicher nicht einfach ignorieren. Ich denke es wäre dann an der Zeit über die Klassengemeinschaft und auch über die Aussage eines so geschlossenen Auftretens zu diskutieren. Das gleiche wäre auch im umgekehrten Fall so oder wenn plötzlich alle "reichen" Lernenden die gleiche teure Tasche mitbringen würden um sich von den "armen" abzugrenzen.
    99 7 Melden
    • guby 14.12.2015 10:07
      Highlight Ich bin ganz deiner Meinung. Jedoch weiss ich aus eigener Erfahrung, dass sich gewisse Gruppierungen von Secondos auch von "den Schweizern" durch Gestik und Kleidung (z. B. Doppeladler) abgrenzen. Wenn da nichts dagegen unternommen wird ist eine Reaktion wie mit den Schwingerhemden nur logisch. Nichts läge mir ferner als einer Gruppe die Schuld zuschieben zu wollen. Ich versuche nur jeweils auch die andere Seite zu sehen.
      20 1 Melden
    • DarlaSoSo 14.12.2015 10:18
      Highlight @Guby.. Da hast du natürlich recht... Darum schreibe ich auch: "Das gleiche wäre im umgekehrten Fall". Und ich denke in der Situation kann man in keinem Fall einer Gruppierung die Schuld geben. Ich denke wenn Nationenkonflikte in einer Klasse so eskalieren, dann wurde so oder so zu spät reagiert. Aber oft erkennt man ungute Dynamiken als Lehrperson leider nicht auf den ersten Blick (Bin Lehrerin auf Sekundarstufe 2)
      9 0 Melden
    • guby 14.12.2015 10:38
      Highlight Das hatte ich wohl überlesen, tut mir leid. Ja wenn es soweit kommt ist leider schon viel schief gelaufen.. Naja hoffentlich nicht zu viel.
      0 0 Melden
  • Sandokan 14.12.2015 09:14
    Highlight Edelweisshemd....Schwarzhemd...Braunhemd..Klingelt hier was? Das sind politische Zeichen!
    30 96 Melden
    • atomschlaf 14.12.2015 09:45
      Highlight ...und wenn die Albaner reihenweise mit Doppeladler-T-Shirts auftauchen? Auch politische Zeichen?
      32 7 Melden
  • Sillum 14.12.2015 09:13
    Highlight Die Empörungskultur wird hier von den Linken nicht wie gewohnt gepflegt.
    Wo ist der Shitsturm wie beim Kristallnachttwitterer und bei Köppels Verhalten im NR-Saal?
    Wenn eine oberlinke Lehrerin den Kopf völlig verliert ist das natürlich völlig etwas anderes.
    46 93 Melden
    • Sapere Aude 14.12.2015 09:30
      Highlight Der Vergleich hinkt ein bischen. Wir haben eine Lehrerin die eine Konfliktsituation falsch löst, ein Politiker welcher zu Progrommen gegen Muslime aufruft und ein neu gewählter Nationalrat, der keine 5min still sitzen kann um der abtretenden Bundesrätin minimaler Respekt zu zollen. Verglichen mit dem Kristallnachttweet ist dieses Verbot so wichtig und bestürzend wie ein Reissack der in China umfällt.
      53 16 Melden
    • Ms. Song 14.12.2015 09:31
      Highlight Woher wissen Sie, welcher politischen Richtung die Lehrerin angehört? Und von wegen Shitstorm (shitsturm hihihi) etc-wer verbreitet denn diese Flyer/Grafik? Es ist ja wohl die JSVP die hier ein riesen Drama draus macht. Aber einfach mal die gleiche Platte auflegen: Linke mobben uns Eidgenossen *mümümü*, Linke machen aus Mücken Elefanten *mümümü*, wir SVPler sind unschuldige arme Opfer *nämlich*
      54 10 Melden
    • DarlaSoSo 14.12.2015 09:35
      Highlight Es ist wohl "es bitz" ein Unterschied ob ein Politiker ein öffentliches Statement abgibt oder ob irgend eine Lehrerin eine falsche Entscheidung trifft. Ich denke alle von uns haben schon mal auf der Arbeit ungeschickt gehandelt und sind nicht unglücklich darüber, dass sich nun nicht die ganze Schweiz darüber empört.
      16 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthias Studer 14.12.2015 09:13
    Highlight Führt doch endlich Schuluniforme ein. Da sind alle gleich.
    52 30 Melden
  • marsupi 14.12.2015 09:06
    Highlight Das ist doch wieder einmal eine Verdrehung von Ereignissen. Ich nehme, die Schüler haben das Hemd getragen, um absichtlich zu provozieren. Stellen wir uns vor, dass sich zwei Gruppen in einem Büro streiten, ob jetzt rot oder blau die schönere Farbe ist. Daraufhin provoziert die eine Gruppe, indem sie nur rote Kleider tragen. Also hat die Lehrerin diesen Fall deeskalieren wollen, indem sie die Schüler zum Verzicht der provokativen Kleidungsstücke aufforderte. Kann ich nachvollziehen und hat im Kern wenig bis gar nichts mit Politik zu tun.
    74 35 Melden
  • meerblau 14.12.2015 09:06
    Highlight Einerseis nachvollziehbar, dass sie die Schüler angehalten hat, die Hemden auszuziehen, da dies auf einem schwelenden Konflikt in der Klasse basiert. Ein Verbot ist in diesem Zusammenhang wertvoll, wenn sie beiden Seiten provokatives Auftreten mit Shirts, Hemden, etc., also absichtlich so gekleidet, untersagt.
    Andererseits sind Verbote keine langfristige Lösung, denn damit wird nur die Ausgrenzung gefördert und in diesem Falle (weil es die Lehrerin als Autoritätsperson selber verbietet) sogar verstärkt. Damit ist sie nicht mehr unparteiisch.
    Aber: die JSVP vergleicht hier Trams mit Äpfel.
    55 14 Melden
  • JoJodeli 14.12.2015 09:03
    Highlight Es sollten endlich mal Schuluniformen eingeführt werden, würde sehr viele Probleme lösen. Kopftuch in der Schule finde ich allerdings nicht so schlimm.
    29 40 Melden
  • IchHabeAuchNeMeinung 14.12.2015 08:57
    Highlight Kleiderverbote egal welcher Art sind totaler Schwachsinn und einer modernen, freien und aufgeklärten Gesellschaft unwürdig.
    75 3 Melden
  • Calvin Watsn 14.12.2015 08:51
    Highlight Dürfen Schweizer noch Schweizer sein in der Schweiz ??!!!Ein Hemd mit Edelweissen, eine Provokation!!! aber Hallo!
    66 79 Melden
    • Sapere Aude 14.12.2015 09:11
      Highlight Natürlich dürfen Schweizer noch Schweizer bleiben, was für eine Frage. Ich finde die Entscheidung der Lehrerin auch nicht richtig. Wahrscheinlich wollte sie eine Konfliktsituation unter Jugendlichen mit diesem Verbot lösen. Der Schuss ist nach hinten los, deshalb gleich zu denken, man dürfe in der Schweiz nicht mehr Schweizer sein, ist aber ein bischen übertrieben oder nicht? Ist ja nicht so, dass eine Lehrerin entscheidet was wir alle anziehen dürfen und was nicht.
      67 5 Melden
    • Amanaparts 14.12.2015 09:21
      Highlight Calm your tits. Erstens ist der Entscheid EINER Lehrerin nicht gleich ein Aufruf zur Abschaffung der Schweiz und zweitens: Was ist den ein Schweizer in der Schweiz genau? Definiere doch einmal, was es heisst Schweizer zu sein. Gib mir mal ein paar Stichworte.
      37 10 Melden
    • Ms. Song 14.12.2015 09:36
      Highlight Ich bin Schweizerin ohne jemals so ein Hemd getragen zu haben. Ich kann auch nichts mit Schwinhen anfangen, schnupfe keinen Tabak, gehe nicht an Buurezmorge etc etc.. Ein paar Kommentare oberhalb kreidet einer die linke Empörungskultur an. Dabei ist es die Rechte, die wegen so einer lächerlichen Geschichte gleich die Schweizer Kultur bedroht sieht.
      21 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moe Mentmal 14.12.2015 08:44
    Highlight Früh übt sich, wer ein Populist sein will.
    Offenbar kann die JSVP noch nicht zwischen dem Gewicht eines Entscheids unseres Bundesgerichts und dem einer Seklehrerin in Gossau unterscheiden. Vielleicht sollten sie mal statt Populismus ein bisschen Staatskunde büffeln.
    Oder Götti Christoph hat ihnen so lange Märchen vom unnötigen bösen Staat erzählt, dass sie solche Unterschiede gar nicht mehr erkennen können.
    110 45 Melden
  • Karl33 14.12.2015 08:40
    Highlight man stelle sich vor, 10 schülerinnen kämen gleichentags im kopftuch. würden die lehrer auch nicht tolerieren. übrigens ein schönes beispiel, wie die arbeit von lehrern mühsamer geworden ist: früher hätte ein lehrer die autorität gehabt, ordnung und kleiderordnung im klassenzimmer durchzusetzen. heute kommen sofort irgendwelche anwälte der eltern, bildungsferne politfundis etc und glauben den lehrer bevormunden zu müssen.
    65 33 Melden
    • ppcfeebel 14.12.2015 09:31
      Highlight Ich glaube das gäbe aufgrund des Gerichtsbeschlusses jetzt kein Problem mehr
      15 5 Melden
    • satyros 14.12.2015 10:46
      Highlight Natürlich gäbe es ein Problem, wenn auf einen Schlag zehn muslimische Mädchen, die vorher nie ein Kopftuch trugen an nur einem Tag ein Kopftuch montieren würden, um damit auszudrücken, dass sie die nicht-muslimischen Mädchen doof finden. Zurecht würde die Lehrerin dazu auffordern, diesen Unsinn sein zu lassen. Das Bundesgericht schützt das Recht auf Religionsfreiheit, nicht das Recht auf dumme Provokation.
      8 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 14.12.2015 08:39
    Highlight Ich finde es gut sind Edelweisshemden verboten Kopftücher aber nicht.
    10 95 Melden
    • Mafi 14.12.2015 08:50
      Highlight Eine Frage: Wieso?

      Interessiert mich.
      31 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 14.12.2015 09:53
      Highlight @_adrain: Top Idee!
      4 2 Melden
  • Sapere Aude 14.12.2015 08:36
    Highlight Kontraproduktive Aktion der Lehrerin. Verbote bestimmter Kleidungsstücke führt immer zur Diskriminierung einer Gruppe, was weder zur Lösung eines Konfliktes beiträgt, noch mit liberalen Werte vereinbar ist.
    73 3 Melden
    • Sapere Aude 14.12.2015 10:48
      Highlight Inwiefern ist dadurch meine Aussage falsch? Gerade bezüglich Deeskalation war das Verbot/die Aufforderung keine Edelweisshemde zu tragen kontraproduktiv. Statt einer internen Lösung in der Schule wird der Fall jetzt schweizweit diskutiert. Die Lehrerin ist auf Konfrontationskurs gegangen und hat gleichzeitig eine Konfliktpartei diskriminiert, so scheitert jedes Konfliktmanagement. Hätte sie beispielsweise alle nationalistische Symbole untersagt, weil ein Streit zwischen Schüler unterschiedlicher Herkunft den Unterricht stört, könnten wir darüber diskutieren.
      6 1 Melden
    • Sapere Aude 14.12.2015 13:35
      Highlight Die Situation ist schwierig zu beurteilen, weil wir nicht die Hintergründe kennen. Für mich stellen sich hier die Frage, weshalb die Situation so ausgeartet ist. Ich lehne Verbote als Lösungsstrategie in vielen Fällen ab, weil sie Konflikte in vielen Fällen verschärfen. Wenn ein Verbot wirklich der einzige Weg ist, würde ich allgemein symbolisch und ideologisch aufgeladene Kleidung aus dem Unterricht verbannen und nicht etwas spezifisches.
      0 0 Melden
  • CH_Eidgenoss 14.12.2015 08:33
    Highlight Wie kann man nur? Einerseits leben wir in einem FREIEN Land und andererseits werden unsere Traditionen verboten... Das ist eine Frechheit.
    An meiner Schule wurde ich dazumals angehalten ab sofort mein rotes T-Shirt mit dem Schweizerkreuz in Zukunft zuhause zu lassen. Als dann aber Albanien unabhängig wurde, durften jene mit Albaner-Shirts und Fahnen ins Schulhaus kommen. Die Begründung: es ist ein spezieller Tag für die Albaner. tzzzzz Frechheit!
    69 81 Melden
    • Sapere Aude 14.12.2015 08:45
      Highlight Wahrscheinlich meinst du den Kosovo? Albanien ist meines Wissens schon lange unabhängig.
      80 1 Melden
    • dukedelbloque 14.12.2015 08:55
      Highlight Ihre Argumente gleichen deren der SVP: Viel Blabla, 0% Wahrheit.
      42 42 Melden
    • Amanaparts 14.12.2015 09:16
      Highlight Freies Land. Gutes Stichwort. Ich erinnere sie daran bei der nächsten Abstimmung zu irgend einem Verbot zum Schutz irgend einer Tradition.
      30 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mafi 14.12.2015 08:23
    Highlight Ich finde die Formulierung der JSVP ist etwas reisserisch ("unhaltbaren Schweizerhass"), aber im Kern ihrer Aussage haben sie recht.

    Ich verstehe die Lehrer nicht. Das verlangen, die Hemden auszuziehen, da sie "rassistisch" seien, ist meiner Meinung nach Schwachsinn. Was läuft da falsch??
    93 34 Melden
    • Amanaparts 14.12.2015 09:17
      Highlight Die Lehrer? Eine Lehrerin! Und ja, was Sie verlangt ist völliger Schwachsinn
      30 4 Melden
    • Duweisches 14.12.2015 09:30
      Highlight Die Schüler wollten damit eine Ausländergruppe provozieren. Das ist nicht der Fehler der Lehrerin, sondern der Schüler.
      Natürlich hätte sie den Schülern auch sagen können, die sollten das bitte unterlassen statt es zu verbieten, aber ich bin auch noch nicht lange aus dem Alter raus, in dem es sehr interessant ist die Regeln, die gebrochen werden können, zu brechen 😉
      19 8 Melden
    • Alnothur 14.12.2015 10:12
      Highlight Die Ausländergruppe hat die Schweizer provoziert und sich über die hiesige Kultur abschätzig geäussert (was scheinbar für die Lehrerin voll ok war), und die Schweizergruppe hat dann mit den Hemden halt ein Zeichen dagegen gesetzt.
      15 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Das Doppelspiel der SVP stösst an seine Grenzen

Nationalisten und Populisten sind im Hoch. Häufig bewundern sie die Schweiz als Vorbild. Dabei ist unser Land ein Beispiel für die Grenzen der nationalen Souveränität in einer globalisierten Welt.

Die Hitzewelle dieses Sommer hat weite Teile Europas im Griff. Hitzig sind in den letzten Wochen auch die politischen Debatten verlaufen. Verantwortlich ist der Aufschwung von (rechts-)populistischen und nationalistischen Strömungen. Sie sorgen dafür, dass wir derzeit in der westlichen Welt Entwicklungen erleben, die bis vor kurzem undenkbar schienen.

Das beginnt beim grossen Disruptor in Washington, der sich mit Inbrunst daran macht, eine während 70 Jahren bemerkenswert stabile Ordnung aus …

Artikel lesen