Schweiz
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Alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist seit 2017 Präsidentin der Organisation Pro Senectute. (Archivbild)

Fasst die Erhöhung des Rentenalters ins Auge: Pro-Senectute-Chefin und Ex-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Bild: KEYSTONE

Alt-Bundesrätin Widmer-Schlumpf will Rentenalter erhöhen



Die Präsidentin der bedeutendsten Schweizer Fachorganisation für Altersfragen hat sich für eine Erhöhung des Rentenalters ausgesprochen. «Ohne Reformen wird es mehr armutsgefährdete Rentner geben», sagte Pro-Senectute-Chefin und Ex-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

«Wir müssen die Erhöhung des Rentenalters ins Auge fassen, das Rentenalter darf keine heilige Kuh mehr sein», sagte die 63-jährige BDP-Politikerin in einem am Dienstag in den Tamedia-Zeitungen veröffentlichen Interview. Das heutige System der Altersvorsorge sei bald nicht mehr finanzierbar. «Wir brauchen dringend Lösungen, die einen Zeithorizont von zehn oder mehr Jahren anvisieren.»

«Wir müssen die Erhöhung des Rentenalters ins Auge fassen, das Rentenalter darf keine heilige Kuh mehr sein»

Eveline Widmer-Schlumpf

Die frühere Justiz- und Finanzministerin befürchtet, dass ohne Reformen immer weniger Leute von ihrer Rente leben können und sich Zusatzjobs suchen müssen. «Damit fehlen diese Leute bei der Freiwilligenarbeit, denn diese wird heute zum grössten Teil von Personen zwischen 65 und 74 Jahren geleistet.» Falle aber diese Ressource weg, täten sich neue zusätzliche Probleme auf, etwa bei der Betreuung von Betagten.

Auf ein bestimmtes AHV-Rentenalter wollte sich Widmer-Schlumpf nicht festlegen. «Ob man es bei 66 oder 67 Jahren festsetzt: Wichtig ist, dass mehr Flexibilisierungsmöglichkeiten geschaffen werden. Ein Bauarbeiter beispielsweise kann nicht gleich lange arbeiten wie eine Anwältin.»

«Den Jungen geschieht Unrecht»

Dringenden Reformbedarf ortete Widmer-Schlumpf auch bei der zweiten Säule und fordert eine Diskussion über die Senkung des Umwandlungssatzes beim Rentenkapital. «Heutige Rentnerinnen und Rentner erhalten, gemessen an ihren Beiträgen, zu hohe Leistungen aus den Pensionskassen.» Den Jungen geschehe Unrecht: In der zweiten Säule würden pro Jahr rund acht Milliarden Franken von der jüngeren zur älteren Generation umgelagert, «obwohl das systemwidrig ist».

Widmer-Schlumpf hält grundlegende Reformen bei der Altersvorsorge für möglich. «Aber zunächst muss ein grosser Verdrängungsmechanismus überwunden werden. Man spricht nicht gerne übers Altern oder mögliche Probleme im Alter.» Politiker würden zudem kaum über eine Legislatur «hinausdenken». (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 02.07.2019 16:35
    Highlight Highlight Blauäugig und grün hinter den Ohren, wer die ganze Schwarzmalerei glaubt. Fakt ist der AHV geht es blendend:

    - Die Lebenserwartung der über 65-Jährigen ist gesunken

    - Die Schweiz hat seit über 100 Jahren einen Geburten­überschuss

    - Das Wanderungssaldo ist positiv

    - Die Löhne steigen

    - Immer mehr Frauen arbeiten und zahlen damit AHV-Beiträge

    - Das Vermögen der AHV hat sich auf aktuell 45 Milliarden verdoppelt. Hinzu kommt das Vermögen der 78 Schweizer AHV-Ausgleichskassen. Dort liegen nochmals Hunderte Millionen Franken

    https://www.ktipp.ch/artikel/d/gute-entwicklung-fuer-die-ahv/
  • Cuerto 02.07.2019 12:48
    Highlight Highlight Klar, jetzt wo es sie nicht mehr trifft ! Wasser predigen und selber Wein trinken ?
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 02.07.2019 11:52
    Highlight Highlight Bevor nicht über eine Ü50-Quote diskutiert wird, braucht es auch keine Diskussion über eine Rentenalter-Erhöhung.
  • tomtom60 02.07.2019 10:35
    Highlight Highlight Was an den ganzen Aussagen von EWS ist jetzt neu? Das sind alles nur Feststellungen von Gegebenheiten, welche in den vergangenen Monaten zur Genüge x-mal diskutiert wurden. Es braucht jetzt umsetzbare Vorschläge, und Erhöhung des Rentenalters gehört sicher nicht dazu, da wir alle wissen, dass dies nicht mehrheitsfähig ist. Da würde ich von einer intelligenten Person wie EWS schon etwas mehr erwarten.
    • dorfne 02.07.2019 11:09
      Highlight Highlight 65/65 für die Frauen ist mehrheitsfähig.
    • wolge 02.07.2019 16:42
      Highlight Highlight Nicht übers Ohr hauen lassen. Im Gegensatz dazu was uns die Politiker weis machen wollen geht es der AHV geht es blendend. Schau dir mal Kassensturz, K-Tipp, Saldo, Beobachter etc. an
  • davej 02.07.2019 10:21
    Highlight Highlight Genau. Rentenalter erhöhen. Aber keiner über 50 findet ein Job. Das bedeutet mehr Armut. Aber die Reichen und Unternehmen wird freuen. Das ist übrigens die grösste Angstmacherei in der Schweiz. Der AHV geht es gut und der Bund rechnet mit falschen Zahlen. Aber die Firmen wollen keine Pensionskassen Beiträge mehr zahlen, genau wie in den USA. Nein war nur ein Witz, wie die Mittelschicht in den USA, möchte auch ich, Arbeiten bis ich sterbe... Ein hoch auf die Kapitalistische Privatisierungspolitik..
  • El Pepedente 02.07.2019 10:18
    Highlight Highlight männer sind leider weniger arbeistfähig im alter warum nicht das männer renten alter heruntersetzten?
  • Starforrze 02.07.2019 09:59
    Highlight Highlight Ohne Frage müssen wir über eine Rentenaltererhöhung diskutieren - es war schlichtweg nie die Idee über mehrere Jahrzehnte eine Rente zu beziehen. Und doch ist diese Diskussion eigentlich noch hinfällig, ehe die Menschen über 50 nicht schon ausgesteuert werden. In anderen Worten: Was bringt es jetzt das Rentenalter zu erhöhen, wenn die Leute schon heute Schwierigkeiten haben bis 64/65 ihre Stelle zu behalten?
  • Willy.Hufschmid 02.07.2019 09:52
    Highlight Highlight Das Rentenalter zu erhöhen ist vorallem eine Kürzung der Leistung und dafür darf man dann noch länger Beiträge zahlen. Aus sicht der AHV Sanierung sehr effektiv. Aus Sicht der zukünftigen Rentner welche die Wirtschaft eh möglichts frühzeitig loswerden will und der Tendenz, dass viele sich frühzeitig pensinieren lassen wollen und dafür finazielle Abstriche machen, sind das schlechte Aussichten. Die Rechnung geht zu 100% zu Lasten der zukünftigen Rentner.
    • ChillDaHood 02.07.2019 13:02
      Highlight Highlight Die Rechnung geht zu Lasten der zukünftigen Rentner? Sagen wir so, die Rechnung geht zu Lasten der momentanen Einzahler, denn nur bei denen kann man ja was holen. Alle Punkte stimmen. Es gibt eine Ü50 Arbeitslosigkeit, 8 Mia werden umverteilt, Babyboomer-Alters-"Nichtpyramide", steigende Lebenserwartung, Null/Negativzinsen. Ich hab einfach langsam die Sch*** voll, dass ich immer und überall zur Kasse gebeten werde. Und das Problem nicht gelöst wird. Denn das heisst jetzt zahlen und nix bekommen später.
  • BeatB_ 02.07.2019 09:32
    Highlight Highlight Es ist an der Zeit, über die Finazierung der Altersleistungen nachzudenken. Rentenalter ist Kosmetik und nur verschieben von Kosten in andere Töpfe (ALV, Sozialamt).

    Wie wärs, das Geld da zu holen, wo uns die (grossen) Firmen immer mehr wegnehmen? Die Unternehmen haben ihre Gewinne in den letzten Jahren massiv hoch geschraubt und an wenige verteilt... Umverteilung von unten nach oben.
    Dieses Geld gehört denen, die es mit ihrer Arbeit verdient haben, und nicht irgendwelchen Aktionären im In- und Ausland, die kaum was dafür tun.
  • Mutbürgerin 02.07.2019 09:06
    Highlight Highlight Wieso eigentlich AHV beziehen, von der SKOS würden sie doch fast das doppelte erhalten?
  • Triple A 02.07.2019 08:56
    Highlight Highlight Es gibt verschiedene Wege das Loch in der AHV zu stopfen und jeder hat Vor- und Nachteile. Aber einfach bestehende Renten nicht in die Diskussion einzubeziehen ist keine faire Art.
  • Clife 02.07.2019 08:55
    Highlight Highlight Es würde mehr als genügend Lösungsansätze geben, um das Ganze zu finanzieren. Cannabis legalisieren und den Erlös ins AHV stopfen, Frauenrentenalter auf 65 erhöhen wie beim Mann, die irrsinnige Gewinnausrichtung der Unternehmen endlich mal stoppen (beim sparen werden früher oder später unwillentlich Arbeitnehmende entlassen), Steuererleichterunten für Unternehmen lieber für AHV nutzen statt fürs nichts tun etc...aber die Herren im Bundeshaus scheinen allesamt überfordert mit der Lage
  • Gigi,Gigi 02.07.2019 08:55
    Highlight Highlight Die AHV als Generationenvertrag hat ausgedient. Es müssen neue Finanzierungsquellen her. Zum Beispiel die Mikrosteuer. Oder, wenn schon die Löhne besteuern, dann muss auch die verrichtete Arbeit von Robotern und Logarythmen besteuert werden.
    • Easy 02.07.2019 09:24
      Highlight Highlight Gute Vorschläge fürs 21. Jahrhundert
    • User01 02.07.2019 09:44
      Highlight Highlight Wenn du schon die Mathematiker fürs Logarithmieren zur Kasse bitten willst, dann aber bitte auch die Homöopathen fürs Potenzieren
    • BossAC 02.07.2019 10:16
      Highlight Highlight Was haben die armen Logarithmen damit zu tun^^ Aber grundsätzlich hast du recht. Gerade eine Mikrosteuer auf Finanztransaktionen könnte zudem auch mithelfen die Ungleichverteilung des Kapitals zu bremsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 02.07.2019 08:41
    Highlight Highlight Ich wäre dafür die Bundesratsrente zu begrenzen. 200'000 Franken im Jahr bis ans Lebensende fürs nichts-(mehr)-tun sind schon recht frech, Witwen/Witwer von Alt-Bundesräten/innen erhalten weiter 120'000 pro Jahr.
    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/10036992

    Aktuell sinds 19 lebende Alt-Bundesräte - Villiger, Deiss, Cotti und Blocher verzichten = 3 Mio CHF pro Jahr. Wären immerhin 105 Maximalrenten à 28'440 die gedeckt werden könnten. Natürlich ein Tropfen auf den heissen Stein, aber Frau Schlumpf könnte mit gutem Beispiel vorangehen anstatt aus gemachtem Nest Forderungen zu stellen.
    • FrancoL 02.07.2019 09:23
      Highlight Highlight Und jetzt, 3, 2, 1 folgt dann auch eine diskutierbare Lösung für die AHV/PK Misère die sich abzeichnet?

      (Es steht zudem jedem Bürger/In frei sich in den BR wählen zu lassen)
    • PeteZahad 02.07.2019 09:52
      Highlight Highlight @FrancoL Ich bin offen für eine Diskussion. Mein Punkt ist, dass ich es scheinheilig finde wenn sich eine Alt-Bundesrätin in eine Diskussion einmischt bei welcher sie das Ergebnis nicht tangiert. Und ja ich sehe bei den Auslagen des Bundes Einsparpotenzial zugunsten der AHV und dazu gehören neben den unverhältnismässig steigenden Personalausgaben auch die Bundesratsrenten welche in ihrer Höhe absurd sind.

      2020 wirds einen neuen Verwaltungsstellenrekord geben:
      37'366 eingeplant bei 6 Mia. Kosten entspricht dies im Schnitt rund 160'000 pro Verwaltungsstelle.

    • FrancoL 02.07.2019 11:25
      Highlight Highlight @PeteZahnd; Alles gut und recht und wann erwähnst Du eine Tragbare Lösung für die Renten, die diesen Namen auch verdient?

      Bezüglich Verwaltungsstellen muss ich erwähnen, dass ich früher auch einmal die Reduktion gefordert habe, nachdem ich aber in verschiedenen Gemeinden gesehen habe wie das Volk, wenn es nicht sofort bedient wird verhält und jegliche Einsicht missen lässt, bin ich der Meinung, dass es wohl für unseren Wohlstand einen gewissen Überfluss an Verwaltungsstellen braucht.
      Nochmals was schlägst Du vor um AHV zu stützen und die PKs aus der Schieflage zu bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 02.07.2019 08:36
    Highlight Highlight Wir brauchen überhaupt kein Rentenalter. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen anstatt Mutterschaftsurlaub, Vaterschaftsurlaub, Elternzeit, Rentenalter, Arbeitslosengeld, Erwerbsersatz uvm....
    • Damian derungs 02.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Tip top und am besten auch noch gleich jedem die staatsbürgerschaft schenken der sie will. Dann müsst ich wenigstens nicht mehr arbeiten, aber soll das ganze funtionieren? Hast du nen geld scheissenden esel zu hause?
    • Froggr 02.07.2019 09:42
      Highlight Highlight Damian Derungs: So wie die Leute hier schreiben, haben offensichtlich alle einen solchen Esel in der Garage stehen.
    • FrancoL 02.07.2019 10:22
      Highlight Highlight Das alles muss man natürlich nicht finanzieren. Wenn schon das Geld für eine anständige AHV fehlt, woher wollen Sie das Geld für ein anständiges bedingungsloses Einkommen holen?

      Das Problem ist nicht der Name der Sozialleistung sondern deren Finanzierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 02.07.2019 08:12
    Highlight Highlight Schon wieder ein ex-BR, welcher sich in die politische Diskussion einschaltet - sie soll sich mit den Themen von Pro Senectute befassen und das Dossier AHV den aktiven BR überlassen.
    • ingmarbergman 02.07.2019 08:27
      Highlight Highlight Du weisst schon was pro senectute ist? Wenn die AHV kein Thema der älteren Bevölkerung ist, was dann?
    • FrancoL 02.07.2019 08:34
      Highlight Highlight Also da redet einer der vermutlich auch sagt was sollen ü55 arbeiten, die sollen es doch den Jungen überlassen.
      Ich finde es befremdend solche Kommentare zu lesen und vor allem woher nimmst Du die Frechheit anderen den Mund zu verbieten? Sind ex-BR keine Bürger mehr? Gehören sie nicht in unser demokratisches System?
  • FrancoL 02.07.2019 08:12
    Highlight Highlight Ich verstehe das ganze Gerede um das Rentenalter und die Flexibilisierung nicht mehr. Die AHV kann flexibel bezogen werden, also früher Bezug oder aufgeschoben werden. Die PK sind das was sie sind und könnten bessere Erträge abwerfen, wenn ZB die Immobilien nicht erst aus zweiter oder dritter Hand übernommen würden und damit die Immobilie schon "teilentrahmt" ist.

    ABER was mich masslos enttäuscht ist,
    A) dass man am Alter schraubt OHNE die Stellen und die AKZEPTANZ für die ü55 zu haben
    B) keine neue Steuern einführen will, was in Zukunft unumgänglich sein wird.

    Das Gerde bringt nichts!
    • ingmarbergman 02.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Flexibel ist gut, aber der Durchschnitt muss erhöht werden. Also Rentenalter hoch, damit diejenigen die können, länger arbeiten.

      In der PK muss der Umwandlungssatz besser heute als morgen runtet. Die Jungen sollen nicht länger die Renten der Alten finanzieren.

      Wenn 5% der Ü55 ihre Stelle verlieren, dann sind es immernoch 95%, die länger arbeiten können und die AHV mitsanieren können.
    • FrancoL 02.07.2019 10:28
      Highlight Highlight @ingmar; Heute haben wir für die ü55 zu wenig Stellen, die Wirtschaft schätzt diese Arbeitskräfte nicht. Nun sollen noch mehr Stellen her in einer Wirtschaftslage die Stellen abbaut und das Problem des nicht geschätzt werden bleibt.
      Gehen wir mit dem Umwandlungssatz runter, dann müsste die AHV rauf, denn sonst belasten wir einfach andere Gefässe der Gemeinde, also eine totale Nulllösung.
      Anstelle der Senkung der Umwandlungssätze würde ich die PKs etwas straffer organisieren, sicherstellen, dass sie zB nicht im Immobilienmarkt dort einsteigen wo schon satte Gewinne abgezügelt wurden.
  • Maracuja 02.07.2019 08:05
    Highlight Highlight <dass ohne Reformen immer weniger Leute von ihrer Rente leben können und sich Zusatzjobs suchen müssen. «Damit fehlen diese Leute bei der Freiwilligenarbeit>

    ??? Wenn die Leute offiziell länger arbeiten müssen, fehlen sie doch auch bei der Freiwilligenarbeit. Zudem bedeutet länger arbeiten, ja nicht zwingend mehr Rente.
    • fotzelschnitte 02.07.2019 08:32
      Highlight Highlight " Zudem bedeutet länger arbeiten, ja nicht zwingend mehr Rente." ......nein, aber es sind dann vielleicht nicht mehr so viele da, die eine Rente beziehen könnten.....
      Was für ein dummes Gerede von Frau Schlumpf. Man findet heute schon keine Arbeit mehr, ab 50-55.Warum glauben die Befürworter, das ein Arbeitgeber noch Interesse an Ü65 Angestellten hat?
      Und die Aussage, dass es die (alten) Freiwilligen braucht, um die Pflege und Betreuung der noch älteren zu gewährleisten ist als armselig.Zahlt den Pflegekräften einen fairen Lohn und sorgt für vernünftige Arbeitszeiten, dann bleiben sie im Job.
    • maddiepilz 02.07.2019 11:26
      Highlight Highlight Der Zusatzjob wäre ja dann wohl kaum nur für die 1-2 Jahre nach der Pensionierung.
  • Kaj 02.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Nochmal.. Die einzige Lösung die sogar innerhalb eines Jahres umsetzbar wäre; Ist die Erhöhung der MwSt oder allenfalls die Kürzung des Militärbudgets. Mit der Erhöhung der MwSt wäre die AHV innert kürzester Zeit gut gedeckt und wir als Endkunden würden kaum etwas merken.
    • für alle 02.07.2019 08:43
      Highlight Highlight Und wir jungen werden ausgepresst wie eine Zitrone? MwSt, Krankenkassenprämien, AHV, tieferer Umwandlungsatz der PK... Wir haben nicht mal Zinsen auf dem Sparkonto um zu sparen!

      Früher war definitiv alles besser!!
    • dorfne 02.07.2019 09:06
      Highlight Highlight @für alle. MwSt, KK-Prämien zahlen Alle, nicht nur die Jungen, auch AHV, bis 64/65. Keine Generation zuvor hatte einen solchen Wohlstand wie die heute 25jährigen. Hört auf mit dem Seniorenbashing, sonst kommen die älteren Generationen noch auf die Idee Euch das Studium nicht mehr finanzieren zu wollen. Oder die Eltern stellen Euch Rechnung für ihre Dienste.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 02.07.2019 09:42
      Highlight Highlight Das ändert nichts am "Problem", dass wir immer älter werden. Solange das Rentenalter nicht mit der effektiven Lebenserwartung steigt, werden wir immer wieder Finanzprobleme bei der AHV haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 02.07.2019 08:01
    Highlight Highlight Ich sehe in der 2. Säule auch dringenden Handlungsbedarf: bei den 5 Mia Verwaltungskosten pro Jahr. Nur 7 von 10 Franken bleiben den Versicherten von ihren Einzahlungen. Ein Sozialwerk wie die Rentenversicherung der Gewinnmaximierung von Hedgefonds und Bankern, die auf Währungsturbulenzen und Staatsbankrotte wetten zu überlassen ist falsch. SVP/FDP haben schon bei der Reform 2020 davon geredet, die 2. Säule zu Lasten der AHV zu stärken. Die AHV ist ja auch eine Art Reichensteuer und das passt den Neoliberalen nat. hinten und vorne nicht.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 02.07.2019 08:25
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Die Verwaltungskosten der 2. Säule sind viel zu hoch. Da gibt es noch sehr viel Potential.
    • FrancoL 02.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Richtig dargestellt, was die PKs betrifft. Und es ist eigentlich noch etwas tragischer, denn PKs investieren häufig in Immobilienfonds, die vorher gut "entrahmt" wurden. Würde man bei den PKs das etwas besser angehen, müsste man sich bezüglich Umlagerung von Jung zu alt keine Sorgen machen. Aber da wäre man bei den Bürgerlichen an der falschen Adresse.
      Dass man gerne die AHV in gewissen neoliberalen Kreisen "an die Wand fahren" würde ist auch gut sichtbar.
      ABER dorfne das passiert alles mit der Zustimmung der Mehrheit.
    • dorfne 02.07.2019 08:33
      Highlight Highlight @The Writer. Drum sollte man zuerst da ansetzen, nachher kann man meinetwegen über den Umwandlungssatz reden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leader 02.07.2019 07:55
    Highlight Highlight Vor dem Hintergrund einer jährlichen Rente von über 240 Tausend Franken!!!!! als ehemalige Bundesrätin und in der Rolle als Präsidentin- eine etwas gar „frivole“ Aussage.
    Denken, bevor sich in mit solchen Aussagen „profilieren“ wäre gerade unter solchen Vorzeichen angebracht.
    • FrancoL 02.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Haben wir den Ausdruck bei Roger Köppel abgekupfert?
      Was soll der Hinweis zu ihrer Rente?
      Denken Sie doch einmal nach: Wenn man Ihr die Kompetenz abspricht, weil sie eine hohe Rente hat, wie steht es den mit Bürgern die eine tiefe Rente haben, also Partei sind, spricht man ihnen dann auch die Kompetenz ab?
    • skeeks 02.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Ihre Rente zu senken bringt der AHV und den Pensionskassen genau nichts.
    • ingmarbergman 02.07.2019 08:33
      Highlight Highlight Die Validität eines Arguments ist also abhängig davon, wie viel man verdient?

      Puh, dann habe ich ja Glück gehabt und habe in dem Fall meistens mehr Recht als die anderen.

      Ich hoffe, du triffst keine Wahl- und Abstimmungsentscheidungen mit der gleichen Überlegung..
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 02.07.2019 07:47
    Highlight Highlight Abwarten. BR Berset legt in Kürze dem Parlament eine ausgearbeitete Rentenreform vor. Bin gespannt wer dann wieder nein sagt oder das Referendum ergreift, weil zuviel oder zu wenig.
    • FrancoL 02.07.2019 08:17
      Highlight Highlight Ja da bin ich auch gespannt und ich könnte mir vorstellen, dass Berset realistischer ist, unsere Arbeitswelt kennt und somit sich nicht nur am Rentenalter bedienen mag, sondern auch eine für die Zukunft geschneiderte Einnahmeseite vorschlagen wird.
  • Son Hala 02.07.2019 07:32
    Highlight Highlight Es "freut" mich (52 seit fast 2 Jahren ohne Job) immer wieder von diesen Ideen zu lesen. Ich habe mich beim RAV abgemeldet, weil man sich dort nur verwaltet fühlt. Der Gang zu Sozialamt werde ich bestimmt auch nicht machen. Wenn es dann finanziell nicht mehr reicht, muss ich mich wohl oder übel selber "entsorgen"!
    • dorfne 02.07.2019 08:45
      Highlight Highlight Sind Sie ausgesteuert? Wenn ja, melden Sie sich beim Sozialamt an. Darauf haben Sie einen Rechtsanspruch. Irgendwie verwaltet werden wir ja alle. Nehmen Sies einfach etwas gelassener.
    • Son Hala 02.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Leider kann ich das nicht gelassen nehmen."Wer nicht arbeitet soll nicht essen" heisst es so schön; und genau so fühle ich mich! Das Gang zum Sozialamt, ist definitiv nicht mein Weg. Ich lasse mir nicht meine letzte Würde nehmen.
    • Caligula 02.07.2019 11:51
      Highlight Highlight Springen Sie über Ihren Schatten. Für etwas haben wir Soziale Auffangnetzwerke, welche Leuten in der Not helfen sollen. Aus Stolz keine Hilfe anzunehmen kann auch nicht die Lösung sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Real 02.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Die Wirtschaft zählt nicht auf ältere Arbeitnehmer. Die Leute wollen grundsätzlich nicht länger arbeiten, die meisten sind bereits vorher erschöpft. Das Geld muss dort geholt werden wo es abgeschöpft wird!
    • dorfne 02.07.2019 08:50
      Highlight Highlight In meinem langen Erwerbsleben musste ich immer wieder feststellen, dass Mitarbeiter wenige Jahre vor der Pensionierung aufs Abstellgleis gestellt wurden oder nach 20, 30 Jahren Einsatz für die Firma vorzugsweise an einem Freitagnachmittag die Kündigung erhielten. Sang und Klanglos und nicht selten in einer schäbigen Abstellkammer. Es lebe Rentenalter 66!
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 02.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Das Problem könnte sich bei einer Rentenerhöhung auch auf später verlagern. Wer noch länger arbeiten muss/soll, der wird auch motivierter sein sich Fortzubilden und so gesehen muss ein höheres Rentenalter nicht zu mehr Ausgesteuerten führen.
    • Son Hala 02.07.2019 11:32
      Highlight Highlight Fortbilden, damit es dann heisst, man sei überqualifiziert? Bei einer Rentenerhöhung werden vielleicht die Filter der HR Abteilungen angepasst, mehr aber auch nicht. Und auch wenn mit einer Erhöhung Kosten bei AHV und Pesionskassen gespart werden, lösen sich die nicht einfach in Luft auf, sondern werden einfach verlagert.
  • DrFreeze 02.07.2019 07:13
    Highlight Highlight Eine Frau, welche 200'000 Franken Rente bezieht, weil also das Renten Alter erhöhen. Typisch classe politique.
  • Blitzesammler 02.07.2019 07:08
    Highlight Highlight Die hat gut reden! Sie hat ja eh ausgesorgt und arbeitet nur noch weil sie will und nicht weil sie muss! zum 10000000001x Es hat genügend Geld, doch eine andere Kuh als das Rentenalter wollen die oberen Zehntausend ja auch nicht schlechten. Das Fussvolk muss verantwortlich sein damit es den Keisern und Königen gut geht. Wie anno dazumals mit dem 10-ten.
    • FrancoL 02.07.2019 08:22
      Highlight Highlight Naja, so richtig bist Du wohl in der Schweiz nicht zu Hause. Es sind nicht nur die oberen Zehntausend (in einer Demokratie alles andere als massgebend) die da keinen weg gehen wollen um das vorhandene Geld besser zum Tragen zu bringen. Es sind gang, ganz viele Bürger/Innen die das so wollen. Das ist nun mal Demokratie.
      Hätte es eine andere Mehrheit könnte es anders aussehen, aber zur Zeit und schon seit längerem haben wir nun mal das was wir haben.
      Es ist also schon alles andere als erwachsen und fair, dies nur auf die oberen Zehntausend abzuwälzen. Dein Vorwurf bringt keine Lösungen.
    • dorfne 02.07.2019 08:54
      Highlight Highlight Sie wissen nicht, ob EWS die Rente kriegt. Wenn ihr Jahreseinkommen die Rentenhöhe erreicht bekommt sie nichts. Ich wär aber auch für eine Änderung des Systems: 2 Jahreslöhne als einmalige Abgangsentschädigung, nicht mehr. Das wär dann immer noch eine halbe Million.
    • Leader 02.07.2019 11:30
      Highlight Highlight Lieber Francol
      Guter Beitrag- sei getrost dorfne postet keine eigenen Beiträge, aber gibt heute beinahe bei allen Beiträgen als Experte/in die Meining dazu ab.
      Sehr gut- solche Menschen braucht das Land.
  • Beaudin 02.07.2019 07:05
    Highlight Highlight Die Frau Widmer braucht ja nicht mehr zu Arbeiten, sie hat ja eine schöne Rente
    • FrancoL 02.07.2019 08:25
      Highlight Highlight Wir leben in einer Demokratie und da bestimmt nicht die Frau Widmer, sondern die Mehrheit der Stimmenden und diese Mehrheit hat einen Kurs eingeschlagen den wir nun zur Genüge kennen. ES ist also läppisch eine Person zu beschuldigen wen Zehntausende diese politische Richtung gewählt haben und stützen mögen.
      Zudem zeigt sich mit Deinem Kommentar, dass Du offensichtlich die Mehrheit der Stimmenden aus der Verantwortung entlassen willst, also die Demokratie aushebeln möchtest.
      Wählen heisst Verantwortung übernehmen und nicht diese anderen in die Schuhe schieben.
    • Beaudin 02.07.2019 22:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Fairness 02.07.2019 07:03
    Highlight Highlight Obligatorium PK in AHV umgliedern und verfassungskonforme, existenzsichernde AHV-Rente. Freie Wahl der sehr unterschiedlichen PK (überoblig. Teil) analog 3. Säule, die man bei der Jobsuche berücksichtigen muss, aber oft gar nicht kann, wenn man den Job will. Wir brauchen eine echte Reform. Auch bei der Finanzierung. Internationale Mikrosteuer, Digitalisierungsstruer usw. endlich andenken.
    • Bosshard Matthias 02.07.2019 07:57
      Highlight Highlight Mein Vorschlag wäre 45 Beitragsjahre danach darf man in Pension.
      Wer länger studiert könnte sich Einkaufen mit dem besseren lohn und so auch wieder Zeitgemäss in Pension.
      Dazu Robotersteuer einführen und Bussengelder der AHV gutschreiben mit einer kleinen MWST Anhebung zur Finanzierung vom ganzen. Das mit der PK umgliedern stimme ich dir voll und ganz zu.
      Aber was macht die Politik sie versagt baut ab mit dem Umwandlungssatz und wie immer ist der Arbeiter/in der grosse Verlierer.
      Schickt bitte alle in die Wüste die mit mehr als 65 arbeiten kommen das leben ist zu kurz.
  • Angie Ba Dänschi 02.07.2019 06:38
    Highlight Highlight warum gehen dann alle meine alten lehrer, vater,mutter, 3-5 meine alten chefs in früh rente??
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 02.07.2019 09:54
      Highlight Highlight Weil sie es sich leisten können?

      Frührente wäre bei einem höheren Rentenalter immer noch möglich. Man soll es einfach selber bezahlen.
  • Rolf stühlinger (1) 02.07.2019 06:21
    Highlight Highlight Leben den alle politiker in einer anderen welt?
    Wie soll das etwas bringen wenn 50 jährige auf die strasse gestellt werden. Einfach ein paar jahre mehr sozialhilfe? Besteuert endlich grosskonzerne und reiche nach dem selben prinzip wie den mittelstand! Keine extra abzugsmöglichkeiten. Jede verminderung im aussland muss unter strafe gestellt werden!
    Steuerhinterzieher sind kriminell und schaden dem allgemein wohl!
    • Froggr 02.07.2019 09:56
      Highlight Highlight Zu hohe Steuern sind ebenfalls kriminell und schaden (offensichtlich) dem allgemeinen Wohl.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 02.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Das würde uns immer noch billiger kommen. ;-) Aber es ist nicht klar, ob ein höheres Rentenalter auch zu mehr Aussteuerten führt. Vor allem bei älteren Mitarbeitenden sind teilweise grosse Fortbildungslücken feststellbar und der Lohn ist höher als bei den jüngeren Mitarbeitenden. Evt. würden diese Mitarbeitenden mehr machen, wenn sie noch weiter vom Rentenalter entfernt wären.
  • Schneider Alex 02.07.2019 06:18
    Highlight Highlight Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von mehr Lohn, höhere MwSt, Finanztransaktionsst., Kapitalgewinnst., Umlagerung des Bundesbudgets für AHV.
  • Scooby doo 02.07.2019 06:05
    Highlight Highlight Alle ehemaligen Politiker sollen doch ihre Rente auf Lebzeit fürs Volk massiv kürzen. Das wäre zwar nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber im allgemeinen eine gute Sache!
  • glointhegreat 02.07.2019 05:55
    Highlight Highlight Die hat gut reden

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