Schweiz
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Balthasar Glaettli, GP-ZH, und Aline Trede, GP-BE, Mitte, posieren mit Mitgliedern der Gruenen und jungen Gruenen bei der Einrichung der Gletscherinitiative, am Mittwoch, 27. November 2019 auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Initianten überreichen am Mittwochabend die Unterschriften in Bern. Bild: KEYSTONE

Gletscher-Initiative mit über 110'000 Unterschriften eingereicht



Sieben Monate nach dem Start der Sammlung hat der Verein Klimaschutz Schweiz am Mittwoch 112'296 Unterschriften für die Gletscher-Initiative bei der Bundeskanzlei eingereicht. Mit hundert Solarlampen, sogenannten «Gletscher-Liechtli», wurde der Bundesplatz beleuchtet.

Die Gletscher-Initiative sei nötig, weil die bisherige Politik mit den Verpflichtungen aus dem Pariser Übereinkommen von 2015 und den Erfordernissen einer ernsthaften Klimapolitik nicht im Einklang stünden, schreibt das Initiativkomitee in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Schweiz müsse ihren fairen Beitrag zum weltweit nötigen Klimaschutz leisten.

Mit der Gletscher-Initiative sollen der Klimaschutz und damit die Zielsetzungen des Pariser Übereinkommens von 2015 in der Verfassung verankert und die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2050 auf null gesenkt werden.

Ab dann dürften in der Schweiz keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr in Verkehr gebracht werden, verlangt der Initiativtext. Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen müssten ab dann durch Senkungen ausgeglichen werden.

Die extreme Trockenheit im Sommer 2018 und die Hitzewellen von 2019 hätten eine Ahnung davon gegeben, was uns künftig erwarte, stellen die Initianten fest.

Der Trägerverein der Gletscher-Initiative ist der Verein Klimaschutz Schweiz, der nach eigenen Angaben mehr als 2200 Mitglieder zählt. Im Verein Klimaschutz Schweiz sind neben Umweltorganisationen Wissenschaftler, Kirchen, Landwirtschaft und Wirtschaft vertreten. Im Initiativkomitee sind Vertreter aus BDP, CVP, GLP, FDP, SP und den Grünen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hofer Ernst 28.11.2019 08:22
    Highlight Highlight Man sollte die Gletscher in Ruhe lassen, denn irgend wann kommt die Eiszeit
  • Schneider Alex 28.11.2019 05:59
    Highlight Highlight
    CO2 und Ökologie
    „Nicht nur wegen des CO2-Ausstosses sind die ökologischen Folgen unserer globalisierten Wirtschaft enorm. Aus meiner Sicht ist dringender, dass die Verschmutzung der Meere, die Ausbeutung der Böden und die Vergiftung des Grundwassers gestoppt werden.
    Die ökologischen Probleme haben wenig mit der Wirtschaftsform zu tun, im Sozialismus war es nicht besser. Es ist letztlich ein Koordinationsproblem: Wie bringt man alle Länder dazu, sich auf etwas zu einigen? Es gibt ja keine Sanktionsmöglichkeiten.“
    (T. Straumann in Migros-Magazin Nr. 47 vom 18.11.2019)
    • ravendark 28.11.2019 13:22
      Highlight Highlight Das Schlimmste an allem sind die tausenden Atombombentests und die Folgen sowie das jahrzehntelange spritzen von Pestiziden.

      Wegen CO2 mache ich mir keinen Kopf.
      "Die CO2-Lüge" Doku auf youtube.

      Wegen den Gletschern schon gar keinen. Das ist normal am Beginn einer Warmzeit.
  • luigi rigattoni 28.11.2019 02:05
    Highlight Highlight Kommt mir vor wie eine Christkindli-Initiative, wenn wir mit unterschriften wollen, dass das Christkind Wirklichkeit wird...
  • imposselbee 28.11.2019 01:37
    Highlight Highlight Wenn wir für unseren Konsum sämtliches CO2 im Ausland produzieren lassen, sind wir dann aus dem Schneider und können ab 2050 nur noch mit dem Finger auf alle anderen zeigen? Dann hol ich mir jetzt mal einen Avocado aus dem Kühlschrank, beides belastet die Schweizer Bilanz ja nicht. 😇
    Wir sollten eher mal schauen, dass wir im 2050 noch Wasser haben.
  • Blaubar 28.11.2019 00:28
    Highlight Highlight So ein Quatsch! Lasst die Gletscher in Ruhe leben. Mal kürzer, mal länger. In den vergangenen 200 Jahren ging es stetig hin und her...
    • MarGo 28.11.2019 09:45
      Highlight Highlight "Gletscher" ist in diesem Zusammenhang nur ein Sinnbild...
  • Bohnensalat 27.11.2019 22:51
    Highlight Highlight Black Friday Superpreise auf Kreuzfahrten als Anzeige unter diesem Artikel. Na wenn das nicht ein perfektes Beispiel für unsere Gesellschaft ist!!
    Benutzer Bild
  • Mutbürgerin 27.11.2019 22:42
    Highlight Highlight Die Gletscher reichten früher bis ins Mittelland und im Aargau hat es Meeresablagerungen. Hat dies die Menschheit bedroht? Im Gegenteil, sie haben unsere Entwicklung erst ermöglicht. Hört auf mit diesem fundamentalistischen Ultrakonservativismus. Passt Euch an, wie die Menschen es immer getan haben.
    • MarGo 28.11.2019 09:46
      Highlight Highlight auch für dich... "Gletscher" ist in diesem Zusammenhang nur ein Sinnbild... vielleicht erst lesen, dann schreiben... nur so ein Tipp...
  • Chrisiboy 27.11.2019 21:37
    Highlight Highlight Wer die Gesellschaft umbauen will, muss sich auf die Rahmenbedingungen fokussieren. Photovoltaik auf jedes Dach wenn es sinnvoll ist und die Infrastruktur für den Transport der Elektrizität musd gebaut werden. Ohne Infrastruktur eord der Wandel nicht machbar sein.
    • Tavares 28.11.2019 10:22
      Highlight Highlight richtig? und wer setzt die Rahmenbedingungen? die Politik. und mit dieser Initiative wird die Politik dazu gezwungen, mehr zu tun als bisher...
    • Chrisiboy 28.11.2019 13:01
      Highlight Highlight Das Einzige was Grünen Politikern einfällt ist, dass man den Individualverkehr möglichst behindert und neue Steuern und Zölle einführt. Das Geld soll in die Staatskasse fliessen und für möglichst viel Sozialstaat wieder aus dem Fenster geworfen werden.

      Ich bin gerne bereit 15 Rappen pro Liter Treibstoff mehr auszugeben oder mehr für Strom zu bezahlen, aber dann bitte zweckgebunden in Infrastruktur, die Probleme löst, z.B. Stromleitungen ausbauen und Ladestationen.
  • sunshineZH 27.11.2019 20:52
    Highlight Highlight Wird dann so umgesetzt wie die Einwanderungsinitiative, schlecht bis gar nicht 😅
    • MarGo 28.11.2019 09:49
      Highlight Highlight davor schon gesagt, dass das nur ein aufgeblasener Bürokratietiger wird... aber die SVP war einfach zu xenophob, um das zu begreifen... und das einzige, was heute von dieser beknackten Initiative übrig blieb, ist ein bürokratischer Mehraufwand, der seines gleichen sucht...
  • Rölsche 27.11.2019 20:17
    Highlight Highlight 2050 werde ich, sofern ich nicht vorher das Zeitliche segne, 70 Jahre alt sein.
    Ich schätze mal es ist mir dann ziemlich egal, dass keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet werden dürfen.
    Das Altersheim in dem im Leben werde, wird die Ölheizung bis dann bestimmt auf Kosten der Allgemeinheit ersetzt haben, der Strom wird von „sauberen“ Atomkraftwerken aus Frankreich bezogen werden, usw.
    P.S. wird mir eigentlich eine Wärmepumpe und Solaranlage für das Haus auch bezahlt vom Staat? Oder werde ich kalt haben, weil ich mir 40kCHF nicht leisten kann? Ist Klimaschutz nur für Reichen?
  • Do not lie to mE 27.11.2019 20:12
    Highlight Highlight "Gletscher-Initiative" Klimawandel hin oder her: Die Erde weist laut einer Studie mehr Grünflächen auf als vor 20 Jahren. Diesmal nicht von der Klatesonne, jetzt bringt es auch BILD.de

    https://www.bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-ausland/klimawandel-studie-die-erde-ist-gruener-als-vor-20-jahren-65110002,view=conversionToLogin.bild.html

    https://kaltesonne.de/die-sonne-im-juli-2019-die-erde-wird-gruener-die-ausbleibende-katastrophe/
  • Mat_BL 27.11.2019 19:51
    Highlight Highlight "Gletscher-Initiative" - ja, so schön! Wir alle wollen doch Sorge zu unseren schönen Gletschern geben. Also ist eine Initiative für unsere schönen Gletscher sofort willkommen und sicher ja!

    Im Erläuterungstext des Init.-Komitees steht aber Gletscher nur in der Einführung unter "Ausgangslage":
    Dann aber so:
    "Es geht also nicht um das Überleben der Gletscher – sondern um das Überleben der menschlichen Zivilisationen, wie wir sie kennen."

    Sorry, aber das ist Etikettenschwindel & Mogelpackung einer grün-radikalen Initiative - und selbst im Initiativtext kommt "Gletscher" nicht einmal vor. NEIN!
    Benutzer Bild
    • Aurum 27.11.2019 20:18
      Highlight Highlight grün-radikale Initiative? Sorry unser handeln muss radikal sein, ansonsten haben wir gar keinen Handlungsspielraum mehr, ausser uns auf einen anderen Planeten umzusiedeln. Aber hey, hauptsache irgendwas ins internet sche***en können, vonwegen der titel stimme nicht mit dem initiativtext überein, gell :)

      (ich weiss, manche gedankengänge sind wahnsinnig schwer zu verstehen, aber: temperaturen steigen--> eis (gletschter sind übrigens u.a. aus eis) schmilzt schneller; begrenzung der rasanten erderwärmung --> eis schmilzt nicht noch schneller).
    • Gwdion 27.11.2019 20:21
      Highlight Highlight Verstehe ich das richtig, dass Du nur dann JA stimmen würdest, wenn man damit die Gletscher retten könnte, ohne zugleich das Überleben der menschlichen Zivilisation zu begünstigen?
    • Andre Buchheim 27.11.2019 20:38
      Highlight Highlight Grün-Radikal, geht das überhaupt? Entweder man ist grün, d.h. man lebt und handelt natürlich, seiner eigenen Natur gemäß und in Übereinstimmung mit der Umwelt, oder man ist radikal.
      Denen, die einfach nur für die natürliche Ordnung einstehen, wird das Radikalitäts- und Extremismuslabel nur aufgeklebt, um sie zu diskreditieren. Von wem? Von radikalen und extremistischen Egoisten die meinen, man könne den Planeten ausbeuten und verschmutzen, bloß weil man sich nicht bescheiden kann und die Welt als Selbstbedienungsbuffet mißbraucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 27.11.2019 19:34
    Highlight Highlight Dem Initiativtext nach zu urteilen, ist das hier quasi der kleine Bruder vom Pariser Klimaabkommen.

    Viel Aufsehen, aber nichts konkretes. Spätestens ab Absatz 3, kann man nur noch lachen.

    Eine "Planung" einer emissionsfreien Schweiz, ohne Auswirkungen auf die global aktiven Konzerne im Bereich fossiler Brenn- und Treibstoffe, welche die mit Abstand umsatzstärksten dieser Nation darstellen, macht keinen Sinn. Emissionen über globale Geschäfte müssen berechnet werden.

    Billiarden an Profiten der globalen Umweltzerstörung einstreichen und hier über 30 Jahre ein paar Windräder aufstellen 🤣
    • Andre Buchheim 27.11.2019 20:32
      Highlight Highlight Es macht schon Sinn, wenn eine Nation mal beweisen würde, daß es geht, egal welche. Dann zieht der Pinguin-Effekt, hat einer den Mut zu springen, kommen auch die anderen nach.
      Ich frage mich ohnehin, warum niemand in der Wirtschaft das Verdienstpotential der Nachhaltigkeit begreift. Der Staat, der da mutig voran schreitet, wird auch wirtschaftlich am Ende als Sieger dastehen!
    • Silent_Revolution 28.11.2019 12:03
      Highlight Highlight Das was geht?

      Reichtum über globale Rohstoffkonzerne einfahren, um sich dann mit lokal begrenzten Massnahmen zu brüsten?

      Unser Wohlstand basiert fast komplett auf den Machenschaften der weltweit dreckigsten Konzernen, die auch unsere Unternehmensumsatzliste anführen.

      Wenn eine Nation wie die Schweiz, die wie keine andere von der globalen Umweltzerstörung profitiert, glaubwürdige Klimapolitik betreiben will, muss sie als erstes multinationale Rohstoffkonzerne abstrafen und einen Grossteil ihres Vermögens zugunsten klimapolitischer Massnahmen im Ausland abgeben.

      Alles andere ist Wischiwaschi
  • Sherlock_Holmes 27.11.2019 19:17
    Highlight Highlight Ich hoffe sehr, dass die Initiative Erfolg hat.

    Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auf das ausgezeichnete Interview von Daniel Ryser (Text) und Yves Bachmann (Bilder) mit Reto Knutti, das am 23.11.19 in der REPUBLIK erschienen ist.

    Der Text ist frei verfügbar (vielen Dank an die Redaktion).

    Es lohnt sich ausserordentlich, das Interview zu lesen.

    Die Argumente und Fakten sind «state of the art».

    https://www.republik.ch/2019/11/23/herr-knutti-sind-wir-noch-zu-retten?fbclid=IwAR32Lo2Irkf0TxSiY67oWW4IDBzORU0Dh94C6SbHwmbqBpY2vrEpKOAqDtM
    • Lienat 27.11.2019 22:38
      Highlight Highlight Danke für den Link. Sehr lesenswert!
  • Snowy 27.11.2019 19:02
    Highlight Highlight Good News!
    • bbelser 27.11.2019 19:50
      Highlight Highlight Diesmal muss ich dir voll und ganz zustimmen 😉
    • Andre Buchheim 27.11.2019 20:28
      Highlight Highlight Umweltschutz kostet, er ist eine Investition in unser gemeinsames Überleben. Das lohnt auf lange Sicht auf alle Fälle. Leider denken wir meist eher kurzfristig und gewinnorientiert. Aber die vielen Unterschriften machen Hoffnung: Die Vernunft wird hoffentlich rechtzeitig siegen.
  • foxtrottmikelima 27.11.2019 18:33
    Highlight Highlight Natürlich braucht es eine Initiative um unsere Herren und Damen da oben zum Umdenken zu bringen. Umweltschutz bringt weniger Geld und ist schlecht für die Wirtschaft - Darum wird er nicht umgesetzt.

    Es geht nur ums Geld...
    • Bruuslii 27.11.2019 23:47
      Highlight Highlight ja vielleicht denken politiker so. ich sehe allerdings immer noch die chance, um in die entwicklung und den highteck standort schweiz von grüner energieerzeugung zu investieren und damit eine vorreiterrolle in der weltwirtschaft einzunehmen. das könnte auch eine goldgrube sein 💪🏻
  • Andre Buchheim 27.11.2019 18:17
    Highlight Highlight Na das ist doch mal eine sinnvolle Alternative. Die bisherigen Bewegungen blockieren einfach nur, vertreten aber keine klare Alternative. Hier werden klare Handlungsaufforderungen gegeben.
    Ich bitte aber zu bedenken, daß wir gemeinsam ein neues Bewußtsein im Umgang mit der Umwelt entwickeln sollten.
    Etwas mehr Bescheidenheit gepaart mit Forschung und wissenschaftlicher, vor allem aber weltweiter Zusammenarbeit, und wir könnten es noch schaffen. Allerdings beginnen müssten wir - jetzt!
  • Gipfeligeist 27.11.2019 18:02
    Highlight Highlight Eigentlich traurig, dass es eine Initiative braucht um die Politik zum handeln zu zwingen. Mich würde interessieren, wie die Initiative zu Auslands-Emissionen steht: Wird die CO2-Bilanz der chinesischen Solarpannels mit einbezogen?
    • bbelser 27.11.2019 19:43
      Highlight Highlight Traurig auch, dass Kinder diese Thematik in den Fokus gesellschaftlicher Aufmerksamkeit rücken mussten, da Erwachsene beschlossene Politik nicht umsetzen wollen.
      Aber gut, dass hier was geht...
    • weissauchnicht 28.11.2019 00:10
      Highlight Highlight @bbelser, Der Klimaschutzverein für die Lancierung der Gletscherinitiative wurde bereits im August 2018 auf dem Sustenpass gegründet, etwa zeitgleich als Greta Thunberg noch völlig unbekannt war und zu streiken begann.
      Im Zug auf dem Heimweg sagte ich etwas provokativ zu einer Vertreterin der Klimaseniorinnen, welche die Schweiz wegen Untätigkeit zum Klimaschutz angezeigt hatten, dass es eigentlich die Jugend sein müsste, welche die Senioren anzeigen sollten.
      Dass die Jugend so schnell aufwachen würde, hatte damals allerdings niemand gedacht, aber der Gletscherinitiative sehr geholfen...
    • Gipfeligeist 28.11.2019 10:04
      Highlight Highlight @weissauchnicht
      Jedoch hat die Klimabewegung (durch die Jungen) die Debatte neu starten können. Seit den 70'er (saurer Regen, Waldsterben) hat sich keiner breite Masse mehr für das Klima interessiert.

      Weisst du etwas neues von der Klima-Anzeige? Lässt sich dafür eine Rechtsgrundlage schaffen? So einem Köppel würd ich auch gern mal die Strafe aufdrücken die er verdient hätte ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 27.11.2019 17:58
    Highlight Highlight Sehr schön! Wenn auch noch einiges an Arbeit nötig ist um gegen alle "Schönredner" anzukommen.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 27.11.2019 18:34
      Highlight Highlight Eine grosse Wanderung besteht halt eben aus vielen kleinen Schritten🤔
    • DasEndeDerEwigkeit 27.11.2019 19:47
      Highlight Highlight Sorry wollte dir ein härzli geben...hier💝

Wie viel ist uns dieses Dorf wert?

Das Bündner Dorf Brienz rutscht immer schneller ins Tal. Jetzt wird auch über eine Umsiedlung nachgedacht.

Man kann sie verstehen, die Menschen, die einst den Anfang machten und dort siedelten, wo Brienz bis heute liegt. Über tausend Jahre ist es her, dass das Dorf erstmals erwähnt wurde. Es liegt auf einer natürlichen Terrasse im Albulatal, umrahmt von Wäldern und Wiesen.

Im Rücken von Brienz im Bündner Albulatal aber tut sich eine graue Narbe auf. Fels und Geröll liegen dort an der Flanke des Piz Linard. Sie zeugen davon, dass etwas nicht stimmt mit dem Dorf. Seit vielen Jahren bröckelt der Berg.

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