Schweiz
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Nationalrat beschliesst Franchisen-Erhöhung um 50 Franken – Linke kündigt Referendum an



Fabian Molina (SP-ZH), Brigitte Crottaz (SP-VD), Maya Graf (Gruene-BL), Nadine Masshart (SP-BE), Rebecca Ruiz (SP-VD) und Yvonne Feri (SP-AG), von links hoeren sich die Antwort von Raymond Clottu, SVP-NE, an, waehrend der Debatte um die Krankenversicherung Franchise, im Nationalrat, waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Maerz 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Nationalrat beschloss die Erhöhung der Franchisen um 50 Franken. Bild: KEYSTONE

Die Krankenkassenprämien steigen jedes Jahr. Nun sollen Kranke auch noch einen grösseren Teil der Arztrechnungen selber zahlen müssen. Die Franchisen steigen vorerst um 50 Franken. Eine Erhöhung um 200 Franken lehnt der Nationalrat ab.

Er hat sich am Donnerstag mit 162 zu 21 Stimmen gegen eine Motion seiner Gesundheitskommission ausgesprochen. Diese verlangte, die ordentliche Franchise von heute 300 Franken auf 500 Franken anzuheben. Kommissionssprecher Bruno Pezzatti (FDP/ZG) argumentierte, eine höhere Franchise führe erwiesenermassen zu kostenbewusstem Verhalten und senke die Prämienbelastung aller Versicherten.

Er verwies auf Berechnungen des Bundesrats, wonach die Krankenkassen - und damit die Prämienzahler - durch die höhere Franchise um 430 Millionen Franken entlastet würden. Nach Ansicht der Kommission wäre die Erhöhung für Kranke finanziell verkraftbar. Personen in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen erhielten Prämienverbilligungen, unter Umständen auch noch Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung, sagte Pezzatti.

«Fatale Folgen»

Die Linke wehrte sich gegen die Erhöhung der ordentlichen Franchise. Yvonne Feri (SP/AG) erinnerte daran, dass immer mehr Menschen einen Arztbesuch vermieden, weil sie die Franchise nicht tragen könnten. Das habe fatale Folgen und führe zu hohen Folgekosten. Laut OECD sei die Kostenbeteiligung der Schweizer Haushalte an den Gesundheitskosten schon heute hoch. Arme Haushalte würden dabei überproportional belastet, weil die Krankenkassenprämien nicht auf das Einkommen Rücksicht nehme.

Der Bundesrat lehnte die Erhöhung der ordentlichen Franchise um 200 Franken ebenfalls ab. Es gelte, auf die finanziellen Möglichkeiten der Versicherten Rücksicht zu nehmen, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Er gab auch zu bedenken, dass sich mit einer höheren Franchise zwar die Prämien beeinflussen liessen, nicht aber die Gesundheitskosten. Die Kosten würden damit lediglich verlagert.

Steilpass für SP

Ob diese Argumente oder taktische Überlegungen den Ausschlag gaben für die schwache Zustimmung, ist offen. Sicher ist, dass der bürgerlich dominierte Nationalrat der SP mit einer abrupten Erhöhung der Franchisen einen Steilpass geliefert hätte. Die Partei hat die Krankenkassenprämien zu einem ihrer zentralen Wahlkampfthemen gemacht.

Zusammen mit den Grünen, Konsumenten- und Rentnerorganisationen hat die SP bereits das Referendum beschlossen gegen eine deutlich moderatere Erhöhung der Franchisen. Diese Vorlage hat der Nationalrat bereinigt, sie ist nun bereit für die Schlussabstimmung.

Damit sollen alle Erwachsenen-Franchisen laufend den Gesundheitskosten angepasst werden. Vorgesehen ist eine Erhöhung um 50 Franken, sobald die durchschnittlichen Bruttokosten der Leistungen pro versicherte Person mehr als 13-mal höher liegen als die ordentliche Franchise.

Eine erste Anpassung der Franchisen ist auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens geplant. Die ordentliche Franchise würde dann 350 Franken betragen, die höchste Franchise 2550 Franken. Der Ständerat hat bereits zugestimmt, Nationalrat hatte nur noch eine sprachliche Differenz zu bereinigen. Ein Urnengang über den Mechanismus zur Erhöhung der Franchisen könnte Ende November 2019 stattfinden. (sda)

Rezept gegen die Prämien-Explosion gesucht

Franchise Anpassung: Bald zahlst du 50 Franken mehr

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    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 15.03.2019 06:07
    Highlight Highlight ....und die Flickschusterei geht weiter....!
  • Pisti 14.03.2019 22:19
    Highlight Highlight Ausser den chronisch Kranken und Leuten die es sich leisten können/wollen hat wohl niemand eine 300.- Franchise. Den einen ist egal, die werden sowieso weiter wegen jedem Bobo zum Arzt rennen, die anderen bestraft man einfach, weil die Politik von Links - Rechts unfähig oder nicht willens ist die Kosten zu senken.
  • für alle 14.03.2019 21:50
    Highlight Highlight Mein Vater: "Als ich so jung war wie du habe ich soviel für die Krankenkasse pro Jahr bezahlt wie du heute im Monat..." -.-
    • Flötist 15.03.2019 10:08
      Highlight Highlight Fairerweise muss man dazu sagen, dass er nur einen halb so hohen Lohn hatte wie du.
  • ThePower 14.03.2019 19:59
    Highlight Highlight Pfläschterlipolitik im wahrsten Sinne des Wortes: Einfach Franchise rauf und weiter gehts? Mehr ist euch nicht eingefallen? Tolle Volksvertreter seid ihr👍Wird langsam Zeit für Neuwahlen..
  • Pointer 14.03.2019 18:23
    Highlight Highlight Ich würde ja die Grundversicherung auflösen und das Ganze via Steuern finanzieren. Die Franchise würde bleiben, aber jeweils für Kinder und Erwachsene je einen fixen Betrag haben. Der Selbstbehalt würde abgeschafft. Der Leistungskatalog würde auf das notwendige reduziert.
    Wer 5 Jahre über der Lebenserwartung ist, bekäme nur noch die allernötigste Behandlung.
    Behandlungen und Medikamente, die das Leben nur um ein paar Wochen oder Monate verlängern würden nur im Ausnahmefall bezahlt. Ich weiss, die beiden letzten Punkte sind sehr heikel, aber wir müssen auch einsehen, dass das Leben endlich ist.
    • pun 14.03.2019 23:20
      Highlight Highlight Ich lese: "Das Leben ist endlich und die Unterschicht soll halt abkratzen, wenn die Lebenserwartung erreicht ist."
      Ganz ehrlich: Das darf nicht die Lösung einer zivilisierten Gesellschaft sein.
    • Flötist 15.03.2019 10:10
      Highlight Highlight "Wer 5 Jahre über der Lebenserwartung ist, bekäme nur noch die allernötigste Behandlung."

      Das ist eine kranke Einstellung. Die Lebenserwartung eines einzelnen Menschen ist in keiner Statistik nachzulesen.
    • Pointer 15.03.2019 11:50
      Highlight Highlight Wie wollt ihr dann die Ausgaben in den Griff bekommen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli Blocher 14.03.2019 17:29
    Highlight Highlight Wer will das die Kosten Sinken?
    Du, ich und alle leser hier! Wir sind die einzigen die die Kosten gesenkt haben möchten. Alle anderen Mitspieler in dieser Geschichte wollen das garantiert nicht!
    Also die KK, die Ärzte, die Fachärzte, die Pharma und die Privatspitäler!
    Also ist es Demokratisch: 1 gegen 5! Und fast alle Nationlaräte/Ständeräte der FDP-CVP-BDP und SVP sind irgend wo mit diesen 5 Verbunden.
    Wollt Ihr wirklich änderungen, fangt an bei den Abstimmungen zu Denken! Denn viele Wählen immer die die Ihnen diese Mehrkosten anhängen. Da angeblich das kleinere Übel! Der Dümmste spruch!
    • Zauggovia 15.03.2019 06:14
      Highlight Highlight Klar wollen alle Leser, dass die Kosten sinken, aber auf den hohen medizinischen Standard verzichten will dann doch niemand.
    • Ueli Blocher 15.03.2019 08:50
      Highlight Highlight @Zauggovia
      Das ist nur eine Nebelpedarde!
      Denn wer will schon eine Unnötige Operation? Die dem Arzt und dem Spital viel Einbringen?
      Welcher Patient will schon unnötige Behandlungen, die nur aus Profitgier gemacht werden!
      Welcher patient verlang das er ja keine Generica erhält? keiner, macht nur der Arzt und das Spital!
      Aber diese Wahrheit will man nicht sehen, darum auch diese Doofen Kranken Patienten! Die wollen geheilt werden! Was soll das, Bezahlen und Schnauze halten!
  • EinfachJemand 14.03.2019 16:55
    Highlight Highlight Das ist doch nichts anderes, als eine verkappte Prämienerhöhung.
    Und dann gibt es noch Leute im Umfeld von santésuisse, sie die Praxisgebür einführen wollen, etwas was schon in Deutschland nichts gebracht hat.

    Aber wirksame Massnahmen, um die Kosten im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen, sind überhaubt nicht im Interesse der Politik (weder rechts noch links), zu stark sind die verschiedenen Lobbies und noch viel wichtiger, zuviel kann damit verdient werden.
    • pun 14.03.2019 23:26
      Highlight Highlight @EinfachJemand: ich weiss, dieses fatalistische "niemand setzt sich für wirkliche Lösungen ein" ist angenehm schwarzmalerisch. Aber mal ganz ehrlich: Wo hat sich die Linke wirksamen Massnahmen, um die Gesundheitskosten zu senken, widersetzt?
      Dieses schwarzmalerische verdeckt dir den Blick auf die leider harte Realität, dass wir von einer egoistischen, hardcore-kapitalistischen Elite, regiert werden, die in Parlament und Regierung die Mehrheit stellen und die einfachen Leute verachten. Die Linke ist bei dem Club aber nicht im Boot.
  • Hand-Solo 14.03.2019 16:52
    Highlight Highlight Menschen, welche eine unheilbares Leiden haben, haben dies meistens unverschuldet. Sie haben auch keinen Ausweg, denn es ist ja unheilbar. Genau diese Menschen benötigen eine Möglichst tiefe Franchise.
    Man sagt doch immer, die Gesundheit sei das wichtigste oder? Mit der Anhebung der mindest Franchise wird genau diesen Menschen aufgezeigt, dass Gesundheit nicht das wichtigste ist. Der Geldbeutel ist es. Einfach nur traurig.
    Ich wünschte es gebe die Möglichkeit, solche Krankheiten an die Menschen abzugeben, die eine Anhebung dieser Mindestfranchise befürworten.
    • Scalina58 14.03.2019 17:49
      Highlight Highlight genau!
      ich habe mir weder meine vererbste genetische Auto-Immunerkrankung noch meine Krebserkrankung freiwillig ausgesucht!!
      und ich kann auch nichts dafür, dass meine Untersuchungen und Medikamente so verdammt teuer sind!
      ich bin schon mit meinen Erkrankungen bestraft und werde immer wie mehr auch noch von der KK durch höhere Kosten bestraft!
      vielen Dank “liebe” Politiker

      PS: wie wäre es wenn die KK an der Bürokratie etwas sparen würden? für jeden Schei... braucht es x Berichte und Kostengutsprachen! vielleicht könnte man auch bei den Manager- und Lobbyistenlöhne sparen?
    • Hallosager 14.03.2019 19:14
      Highlight Highlight Ach Gesundheit in der Schweiz besteht nur aus Geld. Als ich mir den Fuss gebrochen habe, bekam ich Schmerzmedis verschrieben, auf die ich allergisch reagiere. Anstatt mir ein neues Mittel zu geben wurde mir einfach noch ein Anti-Allergikum zusätzlich mitgegeben. Hab am Ende das Schmerzmedi, das ich nicht vertrage, und das Allergikum nicht genommen und habs überlebt 🤷‍♂️
      Doch man siehts auch im Umgang mit psychisch Erkrankten. Bekomme nie ein Burnout, ansonsten bist du schon bei 99% der Jobs abgeschrieben. Kenne leider viele, denen dieses Schiksal widerfahren ist...
  • Miicha 14.03.2019 16:41
    Highlight Highlight Die Nationalräte verdienen ja auch genug! Immer schön an den Anliegen des Volkes vorbei.
    • Chääschueche 14.03.2019 22:48
      Highlight Highlight @miicha
      Ja die Linken Parlamentarier sollten doch mal mit gutem Beispiel voran gehen und ihren Lohn um 30-50% senken.

      Komischerweise kam bisher keiner auf die Idee.

      Wieso wohl?
      Ahja...Es geht ja um den eigenen Lohn nicht um den von einem anderen...
  • Mutbürgerin 14.03.2019 16:40
    Highlight Highlight Im Zeitalter von Google muss man wirklich nicht gleich zum Arzt, wenn's mal wo zwickt, die meisten Besuche sind überflüssig. Den Krebs erkennt man eh zu spät und dann explodieren bloss die Behandlungskosten, weil man noch ein paar Monate länger leben will.
    Wenn man nun noch den Direktimport von Medikamenten aus China zulassen würde, könnte man die Gesundheitskosten massiv senken. Dies will die Pharma- und Soziallobby aber nicht.
    • Scalina58 14.03.2019 17:55
      Highlight Highlight ich wünsche Niemandem was Böses, aber dieser Kommentar bringt mich dazu, so zu reagieren:

      sorry Mutbürgerin, aber mit dieser Einstellung, dürfen Sie gerne meine Krebserkrankung haben!
    • Ökonometriker 14.03.2019 23:46
      Highlight Highlight Dumm nur, dass viele Medis in China bei gleicher Qualität teurer sind als in der Schweiz...
  • Zwerg Zwack 14.03.2019 16:38
    Highlight Highlight Mein simpler Lösungsansatz:
    Einheitskasse, Finanzierung über die Steuern (also einkommensabhängig), Franchise 500.- für ALLE.

    Dadurch würden die steigenden Kosten die Reichen mehr betreffen als heute, was diese wiederum veranlassen würde, das Problem endlich mal richtig anzugehen.
    • Chääschueche 14.03.2019 22:53
      Highlight Highlight @Zwerg
      Du hast es leider wie viele andere nicht verstanden. Die Reichen...das sin
      D ein paar wenige in der Schweiz. Der einzige der dadurch Bluten wird ist der MITTELSTAND. Der reiche scheffelt sein Geld ins Ausland.

  • Muselbert Qrate 14.03.2019 16:26
    Highlight Highlight Statistiken der Versicherungen zeigen, dass vor allem Ausländer und Schweizer mit Migrationshintergrund viel mehr Leistungen beziehen als Schweizer ohne Migrationshintergrund. Man müsste versuchen diese Keute mehr in die Pflicht zu nehmen.
    • pun 14.03.2019 23:33
      Highlight Highlight Hahaha, euch Rechten ist es aber auch bei keinem Thema zu blöd oder absurd, den Ausländern die Schuld in die Schuhe zu schieben.

      "Lülülüüüü, die KK-Prämien steigen gar nicht wegen profitorientierten Krankenkassen, absurd hohen Gewinnmargen auf Medikamente für die Pharmabranche und die Weiterentwicklung der medizinischen Möglichkeiten, SONDERN weil die AUSLÄNDER zu häufig zum Arzt gehen." :-D http://aA
    • ujay 15.03.2019 06:10
      Highlight Highlight @Muselbert: Quellen?
    • ujay 15.03.2019 16:33
      Highlight Highlight OK Muselbert, du kannst also keine Quellen nennen für deine Behauptung. Muss daher annehmen, dass dieser Quatsch deiner Xenophobie geschuldet ist.
  • wolge 14.03.2019 16:25
    Highlight Highlight Das Thema ist Solidarität vs Verursacherprinzip... Zuviel Solidarität führt zu unbändigem „Konsum“ zuwenig Solidarität führt dazu dass einige von gewissen Leistungen ausgeschlossen werden.

    Hier wäre es wohl ratsam wenn man das grosse Ganze betrachtet und sich nicht zu stark von Einzelschicksalen beinflussen lässt.

    Leider sind wir jedoch alle Egoisten. Wesshalb es uns kaum möglich sein wird Lösungen zu finden. Jeder sieht zu dass vorallem seine Lebenssituation perfekt abgedeckt ist...
  • Rumbel the Sumbel 14.03.2019 16:24
    Highlight Highlight Und wen schmerzt das wohl am meisten? Die gehobene Klasse sowieso nicht und die Mittelklasse schleichend. Die Ärmsten am meisten.
    • Chääschueche 14.03.2019 22:55
      Highlight Highlight Die Mittelschicht wird schon genug ausgepresst.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 14.03.2019 16:24
    Highlight Highlight Danke, liebe Linke. Boah, wenn ich solche Sätze höre wie «seid verantwortungsbewusster mit Gesundheitskosten», könnte ich ausrasten.
    Das letzte Mal war ich vor 12 Monaten beim Arzt, Gott sei Dank, aber wie verantwortungsbewusster kann ich noch werden, FDP? Habt ihr Tipps für uns Geldverschwender?
    Ironie aus. Wie wäre es mal, wenn man die Ärzte, Spitäler und Therapeuten mehr zur Verantwortung ziehen würde? Wie wäre es, wenn man die Pharmaunternehmen zur Verantwortung ziehen würde?
    Nein, bloss nicht. Boah, grusig.
  • Raphael Stein 14.03.2019 16:23
    Highlight Highlight Ein Entscheid ohne Sinn und ohne Wert. Gut genug für den runden Ordner unter dem Tisch. Null Problemlösung.
  • Willy.Hufschmid 14.03.2019 16:20
    Highlight Highlight Die Entwicklung wurde schon vor Jahren in eine kosten treibende Zukunft gelenkt. Ein marktwirtschaftlicher Wettbewerb im Gesundheitswesen, der vom Steuerzahler und von den Patienten bezahlt wird. Jede Institution will nur eines, besser, mehr Leistungen, mehr Komfort, mehr Untersuchungen und dafür wird kräftig investiert, was natürlich die Kosten hochtreibt.
    Jetzt versucht der Staat mit Regulierung den Auswuchs in Griff zu kriegen und wundert sich wenn es nicht funktioniert. Folge davon, die Kosten steigen für den Steuerzahler und die Patienten ungebrochen.
  • Pointer 14.03.2019 16:15
    Highlight Highlight Müsste man bei steigenden Ausgaben nicht eher auf der Ausgaben- statt auf der Einnahmeseite etwas ändern?
    • Ron Collins 14.03.2019 18:28
      Highlight Highlight Wie wahr!
  • Posersalami 14.03.2019 16:15
    Highlight Highlight Ich war erst gestern bei einer KK zur Beratung. Was die einem alles an Goodies anbieten ist unfassbar. Beitrag für die Brille hier, Fitnessabo da, Eintritte für Schwimmbad und Pauschale Vergütung dort. Mir wurde das so angepriesen, dass ich pro Monat 60.- „sparen“ kann, wenn ich das alles mache. Das war ungefähr 1/6tel der Monatsrechnung! Natürlich ist es nicht möglich zu verzichten und dafür die Kosten zu senken.

    Krankes System, völlig falsche Anreize!
    • Zauggovia 15.03.2019 06:17
      Highlight Highlight Wir reden über die Grundversicherung, nicht die Zusatzversicherungen.
    • Posersalami 15.03.2019 15:19
      Highlight Highlight Das meiste gabs zur GV.. und die ZV werden da sicher quersubventioniert. Bei den aufegrufenen Preisen kann das nicht rentieren!
  • Pasch 14.03.2019 16:11
    Highlight Highlight Das ganze ist eine solch elende auf die lange Bank schiebe Aktion. Erstmal Franchise-Erhöhung reindrücken, dann folgt Referendum, dieses wird angenommen, somit können die möchtegern Systemretter behaupten ja ihr wolltet es ja nicht (Die Super-Mega-Lösung +50.-) Und die Zeit läuft und läuft und läuft und alle verdienen sich dumm und dämlich.
  • Posersalami 14.03.2019 16:06
    Highlight Highlight Bürgerliche Politik ist und bleibt Pflästerlipolitik. Da werde exakt 0sfr gespart werden im Gesundheitswesen!

    Auf den Abstimmungskampf bin ich schon gespannt.
    • Chääschueche 14.03.2019 23:01
      Highlight Highlight Und die der Linken ist super? 🤔

      Alles die etwas aus sich machen ausquetschen? Chunt sicher guet mou...

      Kostenwachstum würde u.a. Dadurch sinken wenn die Einwanderung zurückgeht. Also die Zehntausend Flüchtlinge + Sozialhilfebezüger (aus dem Ausland) nicht wären. Aber davon hört man nichts wenn man doe linke fragt.

    • Posersalami 15.03.2019 15:23
      Highlight Highlight Wie immer unqualifiziert von ihnen.

      Sehr hohe Steuern gabs mal, in den USA und da war noch nie ein Linker an der Macht! Von diesen Investitionen zehren sie immer noch..

      Übrigens „macht“ keiner was aus sich. Die Zeiten individueller Produktivität ist längst vorbei. Das ist auch so eine Lüge. Jeder ist von tausenden von Leuten abhängig ohne die er nichts „aus sich machen könnte“. Aber solche Zusammenhänge sind für den Stammtisch zu komplex.
  • fidget 14.03.2019 16:05
    Highlight Highlight Die Erhöhung der Mindestfranchise ist keine Lösung des Problems der steigenden KK-Prämien. Die Kosten werden nur verlagert und zwar vor allem auf chronisch Kranke und Senioren. Mir ist es momentan egal, da ich sowieso die Franchise auf 2500.- habe, damit die Prämie einigermassen moderat bleibt. Ich gehe aber auch so gut wie nie zum Arzt.
    • Chääschueche 14.03.2019 23:04
      Highlight Highlight Die alten sind ein Problem. Jeder von uns will solange Leben wie möglich. Das ist Menschlich. Aber je älter man wird, desto teurer wird man fürs Gesundheitswesen und die mitmenschen.

      Schwieriges Thema :S
  • jaähä 14.03.2019 15:37
    Highlight Highlight Es braucht Einkommensabhängige Prämien oder ein Steuerfinanziertes system. Sonst werden schlussendlich immer die geringverdienenden am meisten leiden.
    • wolge 14.03.2019 16:28
      Highlight Highlight Es ist statistisch belegt dass vorallem Leute mit tiefem Einkommen überdurchschnittlich viel zum Arzt gehen... Macht wenig Sinn wenn dan ausgerechnet die, die selten gehen noch mehr bezahlen müssen... Total falsche Anreize würden da gesetzt
    • jaähä 14.03.2019 18:26
      Highlight Highlight Niemand geht aus spass zum Arzt. Geld darf da kein Hindernis sein. Man sollte eher mit Informationskampagnen ansetzen. Es ist mir lieber es geht halt mal einer zum Arzt, der ihn nicht braucht, als das jemand aus kostengründen auf einen Verzichtet, den er eigentlich benötigte.
  • Pasch 14.03.2019 15:13
    Highlight Highlight @Nationalrat: my middlefinger salutes you!
  • Walter Sahli 14.03.2019 14:22
    Highlight Highlight Und wenn man einen Zuschlag auf jedem Flug vorschlägt, heisst's von den gleichen Leuten, das sei nicht zumutbar.
    • Max Dick 14.03.2019 14:36
      Highlight Highlight Zusammenhang wie Vorhang.
  • ColtSeavers 14.03.2019 14:14
    Highlight Highlight Franchise 350.-? Gibt es überhaupt "Normalverdienende" oder Familien welche diese tiefe Franchise sich leisten können?
    • Asmodeus 14.03.2019 14:30
      Highlight Highlight Chronisch Kranke müssen sich diese tiefe Franchise leisten.

    • Plasma 14.03.2019 21:57
      Highlight Highlight @Fensterplatz: Franchise erhöhen und die Prämien sparen für den Notfall. Auch monatliche Teilzahlungen für die Franchise ist möglich!
  • Miss Jane Marple 14.03.2019 14:11
    Highlight Highlight Wir müssen weg von Ansprüchen die man uns einredet,ich brauch im Spital keine Hotellerie,Essensauswahl 2er Zimmer undund ich wünsch mir minimalservice im 12er Zimmer ( spart sehr viel Personal) und so schnell wie möglich RAUS ! Für Ansprüche gibts dann Zusatzversicherungen, aber alles andere wird über Steuern bezahlt. Beispiel: Medicare Australia !
    • Schlingel 14.03.2019 14:55
      Highlight Highlight Ich hasse diese absolute Ignoranz! Ja vielleicht ist es kein Ding als junger Mensch in einem 12er Zimmer zu sein, wenn man sich einen Zeh gebrochen hat. Aber stell dir vor, es gibt Menschen die sind etwas älter und haben dann möglicherweise auch mal Probleme die über einen gebrochenen Zeh hinausgehen und einen monatelangen Genesungsprozess mit sich ziehen. Willst du in einer solchen Zeit dann in einem 12er Zimmer sein, in dem du kaum zur Ruhe kommst, was den Genesungsprozess verlangsamt? Daher werden in den Spitälern bei Neubauten wieder Einzelzimmer bevorzugt und das ist auch gut so!
    • grumit 14.03.2019 15:58
      Highlight Highlight Auf ein Zweierzimmer hat man in der Grundversicherung kein Anspruch, dafür braucht man die Halbprivat-Zusatzversicherung.
      Hotellerie, naja. Bei meiner OP gab es zum Nachtessen Reis und eine Banane. Kein Witz. Ich schätze mehr lag beim Spitalbeitrag von 15.-/Tag nicht drin :D
      https://www.comparis.ch/krankenkassen/info/glossar/kostenbeitrag-spitalaufenthalt
    • Plasma 14.03.2019 22:00
      Highlight Highlight @Grumit: kommt sicher aufs Spital an. Aber als ich einen Unfall hatte und im Spital lag als Privatversicherter, konnte ich aus drei Menüs wählen. Jederzeit klingeln und mir was zu trinken oder Kaffee bestellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yorik2010 14.03.2019 14:05
    Highlight Highlight Immer wird das Sparen im Gesundheitswesen auf dem Buckel der Bürger ausgetragen. Warum werden nicht einmal die horrenden Gagen der Spezalärzte und der Chemiemultis zur Kasse gebeten, sprich tiefere Kosten vergüten! Vermutlich haben diese a
    Angesprochenen zuviel Macht und Einfluss in der Politik. Vor allem bürgerliche Politiker haben sich bislang nicht gerade als Volksvertreter hervorgetan sondern scheinen eher in ihren Geldbeutel zu politisieren, vielleicht würde ein Verbot für Verwaltungsratssitze für National- und Ständeräte etwas ändern.
    • dorfne 14.03.2019 15:10
      Highlight Highlight Einer der ganz grossen Kostentreiber ist die Erhaltung des Lebens um jeden Preis. Ich spreche von Schwerstkranken auf der Schwelle zum Tod. Je grösser der med. Fortschritt umso länger und teurer wird das Sterben. Ich hatte in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis mehrere Krebspatienten, die zu einem Übungsfeld und Geldautomaten für Ärzte und Spitäler wurden. Ich weiss genau wovon ich rede, es war nur eine endlose Qual für Patienten und Angehörige.
    • bebby 14.03.2019 15:25
      Highlight Highlight @mogad: aber das muss halt auch vom Patienten her kommen, dieser darf ruhig auch „stop“ rufen.
      Deshalb möchte ich im Alter unbedingt ein Unispital meiden...
    • dorfne 14.03.2019 16:32
      Highlight Highlight @bebby. Ja wir hängen Alle am Leben und wenn die Aerzte uns das Blaue vom Himmel versprechen macht man mit.....die Hoffnung stirbt zuletzt.
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 14.03.2019 14:05
    Highlight Highlight Natürlich ist ein Referendum wegen 50.- nicht sinnvoll, aber es geht um das Zeichen. Die Erhöhung und die damit einhergehenden Schröpfung des Volkes kann nicht die Lösung für das System sein!
    • Purscht 14.03.2019 14:47
      Highlight Highlight Das Problem ist ja dass es nur die aktuellste Erhöhung ist. Sobald die Kosten wieder genug gestiegen sind wird wieder erhöht, anstatt den Konstenanstieg zu bremsen.
    • sowhat 14.03.2019 21:27
      Highlight Highlight Es geht viel mehr um den Automatismus für weitere Erhöhungen, einmalig 50.- würden wahrscheinlich alle packen.
  • manhunt 14.03.2019 14:04
    Highlight Highlight und auch in diesem jahr wird eine mehrheit wieder parlamentarier wählen, welche den interessen des volkes diametral entgegen politisieren werden. die prämien werden weiter steigen, noch mehr menschen werden dadurch in finanzielle schieflage geraten, derweil die pharmamultis weiter gewinne einfahren.
  • Skater88 14.03.2019 13:50
    Highlight Highlight Ihr könnt jetzt Jammern, aber diese Jährliche Erhöhung ist zum würgen. Es ist selbstverständlich, dass alles teurer wird. Jetzt schon gibt es zig Personen welche die nicht mal mehr bezahlen können. Sinnlose Ausgaben auf der anderen Seite verstärken das Problem noch zusätlich... und die Regierung meint, klar, schröpfen wir noch weiter.
  • Arts 14.03.2019 13:49
    Highlight Highlight Im selben Zuge will man Sozialkosten sparen. Die Erhöhung führt u.a dazu das arme Haushalte die Sozialleistungen beziehen durch das Sozialamt verpflichtet sind die mindest Franchise zu wählen. Somit werden die kosten in der Sozialversicherung erhöht.
  • Alphonse Graf Zwickmühle 14.03.2019 13:45
    Highlight Highlight Sorry, 50 Fränkli? Da hat der Luzi aber mehr "Fame" abgeräumt mit seiner halsbrecherischen Aktion.
    • Ron Collins 14.03.2019 18:33
      Highlight Highlight Haha! Er wollte mit der Fake-Million wollte er lediglich gegen die maßlosen Krankenkassen Prämien protestieren.
    • sowhat 14.03.2019 21:29
      Highlight Highlight Ja ja und die weiteren fuffzig Fränkli, die automatisch kommen, hast nicht mitgekriegt?
    • Alphonse Graf Zwickmühle 15.03.2019 10:38
      Highlight Highlight @sowhat

      Trefflich! Trefflich!

  • Black Cat in a Sink 14.03.2019 13:34
    Highlight Highlight Irgendwie setzen unsere Räte am falschen Ort an. Sind wirklich die Versicherten die Kostentreiber? Oder gehts wieder nur darum, Pfründe der Gesundheitsanbieter und der Versicherer zu sichern...? Dieser Vorschlag taugt nicht mal als Pflästerli, solange das Gesundheitssystem nicht holistisch betrachtet wird.
    • Eh Doch 14.03.2019 16:32
      Highlight Highlight Irgendwie setzen unsere Räte am falschen Ort an.

      Guete Morge! Das siehst du richtig, und nicht irgendwie
  • Lowend 14.03.2019 13:32
    Highlight Highlight Wenn es teurer wird, weil die Prämie steigt, wird es für die Armen und chronisch Kranken ja noch viel teurer, weil ja deren Franchise proportional stärker verteuert wird.

    Momol, dass ist wieder mal typisch bürgerliche Politik gegen die Schwächsten und für die oberen Zehntausend!
  • weekendfeeling 14.03.2019 13:31
    Highlight Highlight 100 Stutz für die Autobahn ist Volksverrat aber Franchise teurer ist kein Problem und verursachergerecht. nice
    • dorfne 14.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Die AHV darf nicht zusätzliches Geld kosten, das Gesundheitswesen schon, trotz grossem Sparpotential.
  • mxvds 14.03.2019 13:28
    Highlight Highlight Wir sollten endlich einführen, dass erst ab 5-7 Tage ein Arztzeugnis verlangt werden darf. Falls ein Verdacht besteht, müsste der Arbeitgeber den Mitarbeiter (auf Kosten des Arbeitgeber) zum Arzt senden.

    Wer eine kleine Grippe hat und vor Wochenende krank wird, ist meistens gezwungen zum Arzt zu gehen, obschon ich ganz genau weiss, dass ich nach einigen Tagen wieder Gesund wäre. Dieser Arztbesuch kostet nur und verursacht unnötige Aufwände.

    Will gar nicht wissen wie viel Geld dieses unsinnige System, aufgebaut aus reinem Misstrauen, verschleudert.
  • Peter R. 14.03.2019 13:25
    Highlight Highlight Wegen 50.-- ein Referendum - lächerlich.
    Fr. 50 pro Jahr macht Fr. 4.15 pro Monat! Einmal pro Monat ein Espresso weniger trinken im Café.
    • FrancoL 14.03.2019 13:35
      Highlight Highlight Lächerlich sind solche Kommentare, aber sie zeigen gut wie die Bürgerlichen ticken und das wird auch seine Folgen haben. Es geht nicht um die 50.- es geht um diesen Mechanismus, heute 50 morgen 70 übermorgen 100, denn eines ist klar, die Gesundheitskosten so angepackt werden nie vernünftig zu beeinflussen sein.
    • Lavamera 14.03.2019 13:45
      Highlight Highlight Es geht ums Prinzip, anstatt dass die Politiker das Gesundheitssystem verbessern und die Kosten senken, wälzen sie einfach die Kosten auf das Volk ab. Das Parlament soll richtige Lösungen bringen, denn das hier ist keine.
    • Arts 14.03.2019 13:51
      Highlight Highlight Wo bitte steht pro Jahr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • anonymer analphabet 14.03.2019 13:20
    Highlight Highlight "immer mehr Menschen einen Arztbesuch vermieden, weil sie die Franchise nicht tragen könnten" naja viele haben die höchste Franchise weil sie/ich sonst die Krankenkassenprämien nicht bezahlen können...
    • manhunt 14.03.2019 14:19
      Highlight Highlight irgendwann gehen nur noch jene mensche zum arzt, welche es sich "leisten" können. was nützt die höchste franchiae, wenn die prämie doch jedes jahr wieder steigt? für geringverdiener sind bspw. 250.- monatsprämie schon eine belastung. wenn dann plötzlich noch eine rechnung von über 2000.- ins haus flattert, dann kann das schon ernsthafte schwierigkeiten bedeuten.
    • IchSageNichts 14.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Stimmt doch nicht. Die 2500 werden vorallem von Gesunden und Reichen gewählt. Diese haben ein kleines Risiko diese aufzubrauchen und wenn dann tuts denen nicht weh. Sie kriegen aber max. 1500 Rabatt was heisst sie subventionieren die anderen Franchisen.
      Wer krank und arm ist sollt unbedingt die 300 wählen.
    • Chääschueche 14.03.2019 22:29
      Highlight Highlight Ich habe die höchste Franchise, weil ich nie zum Arzt gehe oder wenn dann nur 1-2 pro Jahr für eine 0815 Untersuchung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CrimsonTide 14.03.2019 13:18
    Highlight Highlight Hätten diese sogenannten Volksvertreter „Eier in den Hosen“ würden Sie die Kosten erstmal bei der Pharmaindustrie ( Mediakentenpreuse) , Spitälern ( unnötige OP‘s etc. ) , Krankenkassen ( zuviele in der CH> Administrationen) etc. einsparen.
    Aber nein. Lieber das Volk zur Kasse beten, den dieses hat in Bern keine Lobby..nur die Wirtschaft. Und ohne Wirtschaft keine Politiker. Habe fertig...
  • Clife 14.03.2019 13:16
    Highlight Highlight Die Prämien werden immer teurer, aber der Lohn bleibt gleich. Rechnungen hier, Rechnungen da, das ist ganz eindeutig keine Lösung des Problems. Der Nationalrat scheint mir so als würden Sie den Durchschnittslohn eines normalen Mitarbeitenden nicht kennen. Kein Wunder, wenn die meisten als VRs oder CEOs tätig sind...der Moment wird dann noch kommen, als dass eine Versicherung Luxus sein wird.
  • MacB 14.03.2019 13:14
    Highlight Highlight Die Erhöhung der Franchise um 50.- pro Jahr(!) ist ebenso hirnlos, wie dagegen noch ein Referendum anzukündigen. Das ist alles Pflästerlipolitik und bringt doch nichts.
    • FrancoL 14.03.2019 13:37
      Highlight Highlight Bestens dann lassen wir die Bürgerlichen weiterwussten, die Lobbyisten ihr Werk tun und freuen und jeden Oktober über die Prämienerhöhungen.
      Das Referendum ist nicht gegen die 50.- sonder gegen die grundsätzliche Lösung am falschen Ort anzusetzen!
    • MacB 14.03.2019 13:49
      Highlight Highlight Ob bürgerlich oder links, ich habe bisher von KEINER Seite eine vernünftige Lösung gesehen, wie man die Kostenexplosion lösen kann. Da hängen beide genug dick drin.

      Dass es die Lösung am falschen Ort ist, da sind wir uns immerhin einig :)
    • Platon 14.03.2019 14:13
      Highlight Highlight @MarcB
      Unsinn! Wer ist für die hohen Medikamentenpreise verantwortlich? Die Bürgerlichen, die ihre Klientel vor dem Wettbewerb schützen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satanarchist 14.03.2019 13:11
    Highlight Highlight Damit werden die steigenden Kosten auch nicht gestoppt oder gar verringert. Der brave Bürger zahlt einfach mehr Franchise.
    Die Bande in Bern soll wirklich etwas gegen die steigenden Kosten unternehmen und nicht Alibiübungen auf Kosten des Volkes betreiben.
  • N. Y. P. 14.03.2019 13:10
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen bescheren uns ständig steigende Prämien.

    Und jetzt wollen sie bis in alle Zukunft ihre Pfründe sichern, indem man von nun an ständig den Selbstbehalt erhöht.

    Bitte macht ein Referendum !
  • Pafeld 14.03.2019 13:07
    Highlight Highlight "Kommissionssprecher Bruno Pezzatti (FDP/ZG) argumentierte, eine höhere Franchise führe erwiesenermassen zu kostenbewusstem Verhalten und senke die Prämienbelastung aller Versicherten."

    Und darum sagt ja auch Gesundheitsminister Berset, dass es zwischen Franchise und Kostenentwicklung keinen Zusammenhang gibt. Zum Glück wurde ja bereits das Referendum angekündigt. Es kann nicht sein, dass nun einfach noch mehr Geld in das System gepumpt wird, ohne dass die wahren Kostentreiber irgendwie unter Kontrolle gebracht werden.
  • Daenerys Targaryen 14.03.2019 13:06
    Highlight Highlight Irgendwann ist die Krankenkassenprämie so hoch wie die Miete 🤦‍♀️ wo soll das nur hinführen?
    • FrancoL 14.03.2019 13:38
      Highlight Highlight Ins bürgerliche kuschelige Lager der gut und best Verdienenden.
    • grumit 14.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Ich zahle heute bereits mehr Krankenkassenprämien als Hypothekarzinsen für mein EFH.
      Immerhin kommen die KK-Prämien wenigstens einer breiten Bevölkerungsschicht zugute.
      Benutzer Bild
    • Dominik Treier 14.03.2019 14:15
      Highlight Highlight Eigenverantwortung von einem Berg aus Tausendernoten zu krähen ist bekanntlich leicht... Diese Leute sollten mal von einem miesen Lohn leben müssen und sich dann bei Arbeitslosigkeit oder Invalidität vom RAV oder von der IV anhören müssen man habe eben Pech, sei Faul oder soll doch auf Sozialamt... Bürgerliche Politik...
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