Schweiz
Gesellschaft & Politik

BDP-Parteipräsident Martin Landolt bleibt vorerst im Amt

BDP-Parteipräsident Martin Landolt bleibt vorerst im Amt

06.01.2020, 17:2306.01.2020, 17:23
Die BDP von Parteipräsident Martin Landolt hat nach den Wahlen keine Fraktionsstärke mehr. Sie will sich nun wie die EVP der CVP-Fraktion anschliessen. Die gemeinsame Fraktion soll den Namen "Mit ...
Hat derzeit nicht viel zu lachen: Martin Landolt.Bild: KEYSTONE

BDP-Parteipräsident Martin Landolt bleibt vorerst im Amt. Landolt hatte ursprünglich im Frühjahr vom Parteipräsidium zurücktreten wollen. Nach dem für die Partei schmerzlichen Ausgang der Parlamentswahlen will sich die Partei zunächst organisatorisch neu aufstellen.

Landolt bestätigte eine entsprechende Meldung von Radio SRF vom Montag. Er habe weiterhin den Plan, im Laufe dieses Jahres, sei es im Sommer, Herbst oder Ende Jahr als Parteipräsident zurückzutreten, sagte der Glarner Nationalrat der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Wenn die BDP bei den Wahlen Fraktionsstärke behalten hätte und das eine oder andere neue Gesicht ins Parlament gewählt worden wäre, hätte er die Leitung der Partei im Frühjahr 2020 abgegeben.

Nach dem Einbruch bei den eidgenössischen Wahlen müsse sich die Partei aber nun zunächst neu aufstellen und eine neue Struktur und Organisationsform unter den neuen Rahmenbedingungen finden. Erst danach sei es sinnvoll, auf die Suche nach einem neuen Parteipräsidenten zu gehen. Der neue Parteipräsident werde unter den neuen Rahmenbedingen andere Aufgaben haben als der bisherige. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wahlen 2019: Das sind die Neuen in Bern
1 / 75
Wahlen 2019: Das sind die Neuen in Bern
Adele Thorens Goumaz ist neu im Kanton Waadt im Ständerat für die Grünen.
quelle: partei
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Dubai forever? Wieso der Bund nicht hilft – und 10 weitere wichtige Antworten
Die Situation für die Reisenden ist schwierig. Das sind die wichtigsten 11 Fragen und Antworten.
Die Zahl der Ausreisehungrigen steigt. Mittlerweile haben sich 5200 Schweizerinnen und Schweizer gemeldet, die in der Golfregion festsitzen. Das sind 400 mehr als noch am Vortag. Das gab das Aussendepartement (EDA) am späten Mittwochnachmittag bekannt. Dabei stützt sich das Departement auf seine eigene Reise-App Travel Admin, in der sich die Reisenden registrieren können. Fundiertere Daten hat das EDA nicht. Wie geht es für die gestrandeten Reisenden weiter? Eine Übersicht zu den drängendsten Fragen.
Zur Story