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Anklage gegen zwei Winterthurer «IS»-Rückkehrer



Gegen zwei Winterthurer, die sich 2014 dem sogenannten Islamischen Staat angeschlossen haben sollen, hat die Jugendanwaltschaft Winterthur Anklage erhoben. Die mittlerweile volljährigen Personen waren im Dezember 2015 bei ihrer Rückkehr in die Schweiz verhaftet worden.

Die Jugendanwaltschaft Winterthur habe seit Dezember 2015 eine «sehr aufwändige und zeitintensive Strafuntersuchung» gegen die beiden Geschwister geführt, bestätigte eine Sprecherin der Zürcher Oberjugendanwaltschaft eine Online-Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Freitag. Diese Untersuchung wurde nun abgeschlossen.

Anfang Mai erhob die Jugendanwaltschaft Anklage gegen die Geschwister wegen der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierung Al-Kaida und Islamischer Staat sowie verwandter Organisationen und wegen der Unterstützung einer kriminellen Organisation.

Da die beiden zum Zeitpunkt der ihnen vorgeworfenen Taten minderjährig waren, kommt das Jugendstrafrecht zum Zug. Jugendstrafverfahren sind grundsätzlich nicht öffentlich, die Oberjugendanwaltschaft gibt deshalb keine detaillierteren Informationen zum vorgeworfenen Sachverhalt und der beantragten Sanktionen.

Im Dezember 2015 waren die damals 16- und 17-Jährigen per Flugzeug von Istanbul nach Zürich gereist, wo sie von der Polizei festgenommen wurden. Die Geschwister sollen sich Ende 2014 nach Syrien begeben und die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt haben. (sda/vom)

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quelle: ap/la depeche du midi
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