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Liveticker

Über 14'000 Fälle, gestrichene Züge und Hoffnungen – das war der Ticker am Wochenende

29.03.2020, 17:5530.03.2020, 06:29
  • Der Bundesrat hat die «ausserordentliche Lage» für die Schweiz erklärt. Sie dauert vorerst bis zum 19. April.
  • Für die Wirtschaft hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket von insgesamt 42 Milliarden Franken geschnürt. Dies beinhaltet Not-Kredite und zusätzliches Geld für Arbeitslose. Bundesrat Ueli Maurer hat zusätzliche Kredite nicht augeschlossen.
  • Kantone dürfen die Quarantäne-Massnahmen des Bundes verschärfen.
  • Wer seine Miete aufgrund der Quarantänemassnahmen nicht bezahlen kann, bekommt einen Aufschub von 90 Tagen.
  • Die Nachfrage nach den Not-Krediten ist sehr hoch. Am Donnerstag gingen tausende Anträge bei den Banken ein.
  • Die Anzahl Infizierter in der Schweiz hat am 29.3.2020 die Zahl 14'000 überschritten. Am härtesten betroffen sind die Kantone Tessin, Waadt und Genf.

Liveticker: Liveticker National 29.03.

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17:53
Bern öffnet das Insel-Spital für auswärtige Patienten
Auch der Kanton Bern will schwerkranke Corona-Patienten aus dem Elsass aufnehmen. Zwei Pflegeplätze wurden im Insel-Spital bereitgestellt.

Der Kanton Bern will den Nachbarkantonen und den besonders stark betroffenen Regionen im grenznahen Ausland helfen. Insgesamt werden in den Spitälern der Insel-Gruppe sechs Pflegeplätze bereitgestellt, vier davon für Patienten aus anderen Kantonen, zwei für Patienten aus dem Ausland. Dies teilte die kantonale Gesundheitsdirektion am Sonntag mit. Der Entscheid sei in Rücksprache mit dem zuständigen Regierungsrat Pierre Alain Schnegg gefallen. Man wolle die angespannte Situation, insbesondere im Elsass, lindern. (az)
Ein Isolationszimmer fotografiert waehrend einer Pressekonferenz ueber den Coronavirus (COVID-19) und die Massnahmen, welche die Insel Gruppe ergriffen hat, am Freitag, 28. Februar 2020 im Inselspital in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bild: KEYSTONE
16:34
Tessin: Wer eine Ausbildung im Gesundheitswesen hat, soll sich registrieren
Der Tessiner Krisenstab sucht angesichts der raschen Ausbreitung der Epidemie im Kanton nach zusätzlichem Personal: Wer über Ausbildungen im medizinischen Bereich verfügt und nicht im Gesundheitswesen tätig ist, soll sich registrieren.

Ab Sonntag sollen sich alle Personen mit einer Ausbildung im medizinischen Bereich beim Kanton registrieren. Dies schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Der Appell richte sich sowohl an Ärzte als auch an Personen mit einem Background im Pflegebereich, die derzeit nicht im Gesundheitswesen tätig sind. Sie werden gebeten, sich zur Verfügung zu halten. Registrieren kann man sich auf der Seite www.ti.coronavirus.ch. (az)
16:29
Maurer schliesst weitere Kredite nicht aus
Finanzminister Ueli Maurer ist überzeugt, dass die kleinen und mittleren Unternehmen von den Hilfsmassnahmen des Bundes profitieren können. Sollte die Krise in zwei bis drei Monaten nicht ausgestanden sein, sei aber klar, dass es mehr Mittel brauche, sagte er am Wochenende in Interviews.

«Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir den Kredit noch einmal erhöhen müssen», sagte Ueli Maurer in der Sendung «Samstagsrundschau» von Radio SRF. Gemeint ist das 20 Milliarden-Hilfspaket, mit dem der Bund Kredite absichert, welche die Banken von der Krise betroffenen Unternehmen gewähren.

Die 20 Milliarden Franken Garantie des Bundes seien eine Schätzung für die sofortigen Bedürfnisse der Wirtschaft gewesen. «Jetzt werden wir sehen, ob das aufgeht», sagte Maurer.

Die Hilfsmassnahmen seien am Donnerstag gestartet, zog Maurer im Interview mit dem «SonntagsBlick» eine vorläufige Bilanz. Über 30'000 Anträge seien eingegangen. Am Donnerstag und Freitag habe der Bund Bürgschaften von 4 Milliarden Franken garantiert. «Wenn es so weitergeht, sind wir in spätestens zehn Tagen ausgeschossen.»
Swiss Federal councillor Ueli Maurer briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Wednesday, March 25, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Bild: KEYSTONE
16:29
Situation an Grenze ist ruhig
Die Situation an der Schweizer Grenze ist derweil laut Christian Bock, Direktor Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), ruhig. Die meisten hätten sich an das neue Regime gewöhnt.

«Es gibt aber Wermutstropfen: Einige Personen haben den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen.» Es sei derzeit «nicht die Zeit für Einkaufs- und Tanktourismus» in grenznahen Ausland, stellte Bock klar. Ebenso solle respektiert werden, «dass geschlossene Grenzgänge wirklich geschlossen sind». Durchfahren oder umfahren sei nicht erwünscht.

Bisher wurde 27'000 Personen die Einreise verweigert, das sei innert einer Woche eine Zunahme von 11'000 Fällen. In 250 Fällen seien Bussen in Höhe von 100 bis 300 Franken verteilt worden. Der Warenverkehr laufe normal.

Rund 3000 Armeeangehörige bleiben mindestens bis zum 30. Juni im Dienst. Das sagte Brigadier Raynald Droz am Samstag vor den Bundeshausmedien. Betroffen sind vier Spitalbataillone, acht Sanitätskompanien und zahlreiche Durchdiener von Sanitätsformationen, die im Kampf gegen das Coronavirus die zivilen Behörden unterstützen. Noch nicht entschieden sei, wie lange die Rekruten im Einsatz blieben, die derzeit eine Sanitäts-RS absolvierten.
16:25
55 Coronavirus-Opfer in der Waadt, 32 im Kanton Genf
Im Kanton Waadt hat die Opferzahl des Coronavirus bis Sonntagmittag 55 erreicht. Allein in den vergangenen 24 Stunden kamen damit sieben Tote hinzu. In Genf stieg die Bilanz seit Samstag um fünf Opfer auf insgesamt 32 Tote.

Die Zahl der Personen in Intensivpflege bliebt im Kanton Genf mit 59 stabil. Im Spital lagen 365 Patientinnen und Patienten, 25 mehr als am Vortag. Als geheilt entlassen wurden bisher 193 Personen. Bis Sonntagmittag wurden sechs Personen neu positiv auf das Virus getestet. Am Vortag waren es noch 188 gewesen, so dass die Gesamtzahl nun bei knapp 2300 liegt, wie die Gesundheitsbehörden meldeten.

Im Kanton Waadt starben zwischen Samstag- und Sonntagmittag sieben Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. 390 Menschen lagen im Spital, 20 mehr als am Samstag. Auf der Intensivstation waren 77 Personen hospitalisiert, eine Zunahme um drei gegenüber Samstag. Die Zahl der bestätigten Infektionen lag bei 2936. (sda)
15:00
SBB streichen alle Züge nach Italien
Die SBB hat den grenzüberschreitenden Reiseverkehr von und nach Italien wegen Anordnungen der italienischen Behörden bis auf weiteres eingestellt, wie die Bahn am Sonntag auf Twitter mitteilte. Der Güterverkehr ist von dieser Massnahme nicht betroffen.

Grenzüberschreitende S-Bahn-Züge werden an den Bahnstationen in der Schweiz gewendet, hiess es bei der SBB-Medienstelle auf Anfrage. Die SBB verweisen auf den Online-Fahrplan, dieser werde laufend aktualisiert.

Nebst dem grenzüberschreitenden Regionalverkehr sind drei EC-Züge betroffen: Die Strecke Basel-Brig-Mailand, Genf-Brig-Mailand und Zürich-Mailand. Diese Züge werden in Brig VS respektive Chiasso TI gewendet. (sda)
14:23
Zahl der Covid-19-Erkrankungen steigt auf 14'336
Die Anzahl bestätigter Covid-19-Erkrankungen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein steigt weiter. Bis Sonntagmittag gab es 14’336 bestätigte Fälle, 1123 mehr als am Vortag. Laut BAG starben 257 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Von den verstorbenen Personen waren 165 über 80 Jahre alt. Die Zahlen basieren auf den Informationen, die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen der Meldepflicht bis Sonntagmorgen übermittelt haben. Daher können die Daten in diesem Bericht von den Fallzahlen abweichen, die in den Kantonen kommuniziert werden, schrieb das BAG.

Gemäss den von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sind gemäss der bis Sonntagmittag aus den Kantonen bezogenen Zahlen insgesamt 285 Menschen gestorben.

Bei den Infizierten sind laut Statistik des BAG Erwachsene häufiger betroffen als Kinder. Die Hälfte der Infizierten sei jünger als 52 Jahre alt, die andere Hälfte älter als 52. Das zeigt der sogenannte Medianwert. Bei Erwachsenen ab 60 Jahren sind Männer häufiger betroffen als Frauen, bei Erwachsenen unter 50 Jahren Frauen.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Covid-19 beläuft sich laut Mitteilung bisher insgesamt auf etwa 111’000. Davon fiel das Resultat bei 13 Prozent der Getesteten positiv aus. (sda)
13:44
20 französische Covid-19-Patienten in Schweizer Spitälern
20 Patienten aus Frankreich werden ab Sonntagabend in Schweizer Spitälern gepflegt. Das teilte Frédéric Journes, der französische Botschafter in der Schweiz im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Journes dankte den insgesamt acht Kantonen, die den Kranken aus dem Nachbarland Hilfe leisten. Er nannte Genf, Waadt, Freiburg, Neuenburg und Jura sowie beide Basel und den Kanton Aargau. Tweets mit gleichem Inhalt verschickte in der Folge auch die französische Verteidigungsministerin Florence Parly.

Am Samstag übernahmen die Kantone Aargau und Genf je zwei schwer erkrankte Coronavirus-Patienten aus dem stark vom Virus betroffenen Elsass. Alle vier Patienten sind auf künstliche Beatmung angewiesen. (sda)
11:35
Blockierte Schutzmasken: Probleme mit Frankreich behoben
Nach jenen aus Deutschland sind auch die vorübergehend blockierten Schutzmasken aus Frankreich in die Schweiz unterwegs oder bereits im Land. Alle Probleme im Zusammenhang mit den in Frankreich blockierten Schutzmasken seien gelöst, teilte die französische Botschaft in der Schweiz am Sonntag mit.

Täglich würden Frankreich und die Schweiz an der Lösung ähnlicher Probleme arbeiten, heisst es weiter. Die französische Botschaft habe Massnahmen ergriffen, um Spekulationen über sensible Ausrüstung zu vermeiden. Man ziele nicht darauf ab, den Export solcher Ausrüstung in Nachbarländer zu verhindern, die wie Frankreich gegen Covid-19 kämpften.

Zusammenarbeit beider Länder

Die Botschaft erinnert daran, dass Frankreich und die Schweiz in einer Vielzahl von Fragen zusammenarbeiten. Gemeinsam organisieren die beiden Länder die tägliche Passage der 30'000 französischen Grenzgänger, die im Schweizer Gesundheitssektor arbeiten, und zusammen würden sie den Erkrankten im Elsass helfen.

Was die Masken betrifft, so hatte eine erste Firma in Frankreich chirurgische Masken auf Lager. Am 18. März erhielt sie die Genehmigung, sie in die Schweiz zu schicken, schreibt die Botschaft. Das betroffene Unternehmen bestätigte am 26. März, dass «die Lieferungen in der Schweiz angekommen sind und nicht mehr von einer weiteren Blockade der Lieferungen aus Frankreich betroffen sind».
11:29
«Es wird bis Mitte Mai noch nicht vorüber sein»
Bundesrat Alain Berset rechnet damit, dass die Coronapandemie die Schweiz noch länger im Griff haben wird. Es wäre falsch zu glauben, dass das Virus einfach verschwinden werde.
Swiss Interior Minister Alain Berset attends a news conference on the pandemic of the coronavirus COVID-19, after meeting with the HUGÕs medical staff and visiting the emergency department, at the Geneva University Hospitals (HUG), in Geneva, Switzerland, Tuesday, March 24, 2020. Swiss Interior Minister Alain Berset visit the HUG for to support medical staff which fights the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/POOL/Salvatore Di Nolfi)
Bild: KEYSTONE
In einem Interview mit der Westschweizer Zeitung La Liberté äussert sich Bundesrat Alain Berset zum weiteren Verlauf der Coronapandemie in der Schweiz: «Experten sagen, das Virus wird bleiben. Das muss man ernst nehmen».

Man müsse einen Impfstoff finden, doch das brauche Zeit, so Berset. «Das Ganze wird Mitte Mai noch nicht vorüber sein». Es sei wichtig, dass die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit auch weiterhin befolgt werden. «Es wäre falsch zu glauben, dass diese epidemische Welle uns trifft, vorbeizieht und wieder verschwindet». (gb/chmedia)
11:26
Bisher 1100 Schweizer Reisende in Chartermaschinen zurückgebracht
Bisher rund 1100 Reisende aus der Schweiz sind in vom Aussendepartement EDA gecharterten Flugzeugen in die Schweiz zurückgekehrt. Am Vormittag landete in Zürich eine Maschine der Swiss aus Santiago de Chile mit 159 Personen an Bord.

Es war der vierte Rückholflug aus Lateinamerika, nach Flügen aus Costa Rica, Kolumbien und Peru, wie das Aussendepartement mitteilte. Weitere Schweizer Reisende wurden aus Casablanca (Marokko) und Dakar (Senegal) zurückgebracht. In Genf wurde am Sonntagnachmittag ausserdem noch ein Flugzeug aus Algier erwartet. (sda)
9:45
SVP will Mitte April Läden wieder öffnen
Politiker und Wirtschaft fordern vom Bundesrat einen raschen Ausstiegsplan aus dem Corona-Lockdown. Allen voran geht die SVP. Sie verlangt jetzt, dass die Beschränkungen für die Wirtschaft ab dem 19. April schrittweise gelockert werden, schreibt die «Sonntagszeitung».

«Ab diesem Tag sollten alle Geschäfte wie Coiffeure, Gärtnereien, Metzgereien Elektronikartikel-Läden und Do-it-yourself aber auch Zahnarztpraxen tröpfchenweise wieder geöffnet werden», sagt SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi. Eine parteiinterne Arbeitsgruppe arbeitet an konkreten Vorschlägen zum Hochfahren der Wirtschaft.

Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt fordert ebenfalls einen Corona-Exitplan. Auf ein Datum will er sich nicht festlegen. Er verlangt aber, dass der Bundesrat schnell Ausstiegsschritte skizziert. Vogt: «Es müssen Szenarien erarbeitet werden, wie die Schweiz, nach überwundener Krise, wieder in einen Normalzustand zurück geführt werden kann.»

Gleiches fordern selbst linke Politiker wie der Grüne Bastien Girod, der von der «Notwendigkeit einer Ausstiegsstrategie» spricht. Girod warnt indessen vor einem Hochfahren der Wirtschaft, bevor Klarheit über die Entwicklung der Epidemie herrscht. Wirtschaft und bürgerliche Politiker sind sich einig, dass der Bundesrat den Ausstiegsfahrplan nicht alleine bestimmen darf. Sie verlangen eine Taskforce, in der Sozialpartner mitreden sollen. Das Bundesamt arbeitet auch bereits an einer «Strategie für die Zeit nach dem Peak». Über einen Zeitplan will die Behörde aber noch nicht sprechen.
7:40
Unispital Zürich startet Studie zu Antikörpern
Wie viele Menschen stecken sich am Coronavirus an, ohne es zu bemerken? Das Unispital Zürich versucht, eine Antwort darauf zu finden. «Wir versuchen herauszufinden, welcher Prozentsatz unserer Bevölkerung infiziert sind. Ist es ein Prozent, sind es zehn Prozent? Das weiss niemand, aber es ist wahnsinnig wichtig», sagt Professor Adriano Aguzzi zum SRF.

Die Antwort darauf findet sich im Blut, denn hier zeigen sich nach einiger Zeit Antikörper gegen das Coronavirus. Eine frühere Infektion kann so nachgewiesen werden. Im Unispital Zürich werden deswegen nun alle Patienten auf Antikörper getestet. Resultate für die einzelnen Menschen gibt's aber nicht, die Studie ist anonymisiert.

Andere Schweizer Labors starten in diesen Tagen ebenfalls Bluttests auf Antikörper. Am Freitag erfolgten gemäss dem «Tages-Anzeiger» erste Lieferungen der neuen Tests in die Schweiz. Das bestätigte am Samstagnachmittag Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Es gebe aber noch keine Regelung, wer zuerst auf Antikörper getestet werde.
18:39
Kanton Aargau übernimmt zwei Patienten aus dem Elsass
Der Kanton Aargau übernimmt zwei schwer erkrankte Patienten aus dem französischen Elsass. Am Samstag seien die beiden Coronavirus-Patienten aus Colmar per Helikopter im Kantonsspital Aarau eingetroffen, teilte Staatskanzlei am Abend mit.

Beide müssten gegenwärtig intubiert werden und bedürfen voraussichtlich für mehrere Tage noch intensivmedizinischer Pflege.

Der Kanton Aargau ist zudem bereit, auch Patienten aus dem schwer vom Coronavirus betroffenen Kanton Tessin zu übernehmen. Der Kantonsärztliche Dienst werde mit dem Tessiner Kantonsarzt Patienten identifizieren und in den Aargau transportieren lassen, schrieb die Staatskanzlei weiter. Beide Akte der Solidarität schränkten die Kapazität des Aargauer Gesundheitswesens zur Behandlung von Coronavirus-Patienten aus dem Aargau nicht nachhaltig ein.

Bisher haben bereits die Kantone Jura, Basel-Stadt und Basel-Landschaft schwer erkrankte Coronavirus-Patienten aus dem Elsass übernommen. (sda)
17:37
Nicht immer wird Social Distancing eingehalten
16:43
Rückwirkend bewilligt: Tessin kann Betriebe bis 5. April schliessen
Der Kanton Tessin hat vom Bundesrat am Samstag rückwirkend ab dem 20. März die Ermächtigung erhalten, wegen des grassierenden Coronavirus für bestimmte Branchen Betriebsschliessungen oder -einschränkungen anzuordnen. Die Sperrungen führt der Kanton nun bis zum 5. April weiter. Das Tessin hatte am vergangenen Wochenende die vorübergehende Schliessung aller Betriebe verfügt und diese gegen Bundesrecht verstossende Sperre trotz einer Rüge aus Bern aufrecht erhalten.

Am Samstag sagte der Tessiner Regierungspräsident Christian Vitta vor den Medien in Bellinzona, nach dem Bundesratsentscheid setze der Kanton die Schliessungen von Geschäften, Baustellen und Industriebetrieben vorerst bis zum 5. April fort.

Einzig Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien, Banken, Tankstellen kleinere Hotels und die Post dürfen öffnen. Auch die Verordnung, dass über 65-Jährige zuhause bleiben müssen, bleibt bis 5. April in Kraft. Der Notstand bleibt gemäss Vitta bis am 19. April bestehen.

Die Tessiner Regierung habe am Morgen mit Gesundheitsminister Alain Berset gesprochen. Dieser habe den am Freitag nachträglich vom Bundesrat legalisierten Tessiner Massnahmen zugestimmt. Die Kurzarbeitsentschädigung sie dem Tessin vom Bundesrat garantiert worden.

Norman Gobbi, Chef der Direktion des Innern, appellierte an Touristen aus der Deutschschweiz, auf eine Osterreise in den Südkanton zu verzichten. Herrsche einmal wieder Normalzustand, seien sie indessen herzlich willkommen. (sda)
ARCHIVE - Fuer die Bundesratswahlen schlaegt die SVP Tessin nicht einen Mann aus den eigenen Reihen vor, sondern den Lega-Staatsratspraesidenten Norman Gobbi. Dies bestaetigte der Praesident der SVP Tessin, Gabriel Pinoja, gegenueber dem Tessiner Radio RSI am Freitag, 6. November 2015. Norman Gobbi, Staatsrat Kanton Tessin,  kommuniziert den Ablauf und gewisse Details der geplanten Sicherheitsverbundsuebung (SVU) 2014 am Dienstag, 28. Oktober 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
Bild: KEYSTONE

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