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Liveticker

Wirtschaftliche Abfederung, 150 Tote in der Schweiz – das war Tag 9 nach dem Notstand

25.03.2020, 15:5226.03.2020, 06:15
  • Der Bundesrat hat die «ausserordentliche Lage» für die Schweiz erklärt. Sie dauert vorerst bis zum 19. April.
  • Für die Wirtschaft hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket von insgesamt 42 Milliarden Franken geschnürt. Dies beinhaltet Not-Kredite und zusätzliches Geld für Arbeitslose.
  • Die Schweiz beginnt die Produktion von Coronavirus-Masken. Umfang: 40'000 Stück pro Tag.
  • Die Anzahl Infizierter in der Schweiz hat am 25.3.2020 die Zahl 10'000 überschritten. Am härtesten getroffen sind die Kantone Tessin, Waadt und Genf.
  • Alles, was du zum Coronavirus wissen musst, findest du hier.

Das waren die wichtigsten Momente der Bundesrats-PK:

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20:36
Fake News Vorwurf gegen RTS
Bundesratssprecher André Simonazzi bezichtigt das Radio Télévision Suisse (RTS) der Verbreitung von Fake News. RTS hätte in einem Beitrag davon gesprochen, dass der Bundesrat Personengruppen per Handy verfolge. Dem sei nicht so. Weiter erklärt Simonazzi: «Wie bereits mehrfach vor der Presse in dieser Woche erwähnt, geht es nur darum, die Verwendung anonymisierter Daten zu untersuchen, um nachträglich zu prüfen, ob die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen befolgt wurden. Eine Verfolgung ist nicht vorgesehen!»

18:50
Genf nimmt Baustopp zurück
Nach der Schliessung aller Baustellen wegen des Coronavirus macht der Kanton Genf einen Rückzieher. Diese können wieder geöffnet werden - allerdings nur auf Antrag und unter strengen Auflagen.

Die Kantonsregierung hat am Mittwoch die Regeln der Verordnung des Bundesrates angepasst. Wer Bauarbeiten starten oder weiterführen möchte, muss dies beim Kanton beantragen.

Dabei ist ein Nachweis erforderlich, dass die vom Bund erlassenen Gesundheitsvorschriften auf der Baustelle eingehalten werden können. Dies betrifft insbesondere die Hygiene und den Abstand unter den einzelnen Mitarbeitern. (zap/sda)
A closed beach by the lake Geneva is pictured during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Preverenges, Switzerland, Saturday, March 21, 2020. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
18:45
Bis Jahresende kein Verzugszins auf Abgaben an den Bund
Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus verzichtet die eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) bis Ende Jahr auf den Verzugszins bei verspäteter Bezahlung der direkten Bundessteuer. Daneben entfällt dieser Zins bei verspäteten Zahlungen von Mehrwertsteuer, besonderen Verbrauchssteuern, Lenkungs- und Zollabgaben.

Bei Verrechnungssteuer und Stempelabgabe werden dagegen weiterhin Verzugszinsen fällig, wie die ESTV am Mittwoch auf ihrer Internetseite mitteilte. Der Verzicht auf den Verzugszins bei der direkten Bundessteuer gilt vom 1. März bis zum 31. Dezember. Bei den anderen Abgaben startete die Befreiung am 20. März und dauert ebenfalls bis Ende 2020. Dies geschieht im Zuge der bundesrätlichen Massnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. (zap/sda)
18:21
Grossbanken wollen allfällige Gewinne aus Corona-Krediten spenden
Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse wollen an den Covid-19 Überbrückungskrediten des Bundes nichts verdienen. Allfällige Gewinne sollen gespendet werden, wie entsprechenden Medienmitteilungen der Banken vom Mittwochabend zu entnehmen ist.

Die UBS werde auf die Gewinnmarge aus den Zinsen dieser Kredite verzichten, schreibt die grösste Schweizer Bank. Das Geld fliesse in einen «spezifischen Hilfsfonds zur Unterstützung konkreter Projekte zugunsten der Gemeinschaft», heisst es. Zusätzlich zu anderen gesellschaftlichen Engagements weltweit werde die UBS zudem weitere 30 Millionen Dollar für schweizerische und globale COVID-Hilfsprojekte zur Verfügung stellen.

(zap/awp/sda)
17:37 Mindestens 150 Coronavirus-Tote in der Schweiz
Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am frühen Mittwochabend 9765 laborbestätigte Fälle, 929 mehr als am Vortag. Mindestens 150 Menschen sind inzwischen an der Lungenkrankheit gestorben.

Das ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestützt auf die Angaben der Kantone. Das BAG registrierte erst 103 Todesfälle im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung. Es stützt sich auf die Meldung von Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzten. Die Fallzahlen könnten daher von jenen abweichen, die von den Kantonen kommuniziert würden, schreibt das BAG.

Wieso diese Zahlen unterschiedlich sind, erfährst du hier.
17:09
Italiener fordern Öffnung des Grenzübergangs Bizzarone
Gemeindepräsidenten und Gewerkschafter der Region Como fordern die sofortige Öffnung des geschlossenen Grenzübergangs Bizzarone. In einem offenen Brief legen sie dar, dass die Grenzgänger tagtäglich unter der «einseitig getroffenen Entscheidung» litten.

Die Schliessung des Grenzübergangs Bizzarone habe in der Region Como «Bestürzung» ausgelöst, heisst es im auf der Facebook-Seite der Gemeinde Solbiate con Cagno veröffentlichten Brief. Auf Schweizer Seite ist der Grenzübergang unter dem Namen «Brusata di Novazzano» bekannt.

Bereits die erste Schliessungsrunde kleinerer Grenzübergänge zwischen dem Tessin und der Region Lombardei habe kilometerlange Staus verursacht. Doch die Schliessung des Grenzübergangs Bizzarone hat offenbar das Fass zum Überlaufen gebracht.

«Denken wir in erster Linie an die vielen Krankenschwestern und Ärzte, welche die Schweizer Bevölkerung ununterbrochen unterstützen», heisst es im Brief. Die italienischen Grenzgänger seien das «Rückgrat des Tessins» und hätten es nicht verdient, auf diese Weise behandelt zu werden. (sda)
16:51
Zweite Medienkonferenz beendet
Damit ist auch die zweite Medienkonferenz zu Ende. Du kannst sie hier nachschauen:
16:50
Berset über häusliche Gewalt
«Die Situation hat sich in der Tat etwas verschärft. Man muss immer ausgewogen entscheiden und die Auswirkungen der Massnahmen auf allen Ebenen anschauen. Deshalb wollten wir auch nicht alle einsperren. Das bleibt eine Herausforderung. »
16:40
Wie lassen sich die Überstunden des Pflegepersonals rechtfertigen?
«Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, für die Gesundheit seiner Angestellten zu sorgen», sagt Parmelin. «Das Ziel muss sein, dass die Arbeitnehmenden gesund bleiben.» Die Kantone würden die Einhaltung der Vorschriften kontrollieren.
16:36
Was soll man tun, wenn sich der Chef nicht an die BAG-Regeln hält?
«Dann verstösst der Chef gegen das Recht», sagt Guy Parmelin. «Das ist klar.» Was ein Arbeitnehmer in einem solchen Fall machen kann, will Parmelin nicht konkret beantworten. Die rechtliche Lage sei jedoch eindeutig. Die Gesundheit gehe vor.
Swiss Federal councillor Guy Parmelin briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, on Wednesday, March 25, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Bild: KEYSTONE
16:17
Langfristige Planung
Es gehe darum, sich langfristig auf das Coronavirus einzustellen, sagt Alain Berset. «Wenn das Virus einmal hier ist, wird es einige Zeit bleiben. Vielleicht Monate, vielleicht Jahre.» Das bedeute aber nicht, dass die Situation immer so angespannt sein werde wie heute.
16:13
Werden Schutzmasken neu in der Schweiz hergestellt?
«Wir unternehmen seit Wochen alles, um uns selber zu versorgen in gewissen Sektoren», sagt Bundesrat Guy Parmelin. Man sei da auf dem Weg. «Die Maskenproduktion in der Schweiz sollte jetzt starten, die Maschinen sind bereit», ergänzt Daniel Koch vom BAG. Der Umfang soll rund 40'000 Masken pro Tag betragen.
16:07
Parmelin über blockierte Schutzmasken
Während Deutschland und Frankreich weiterhin Schutzmasken für die Schweiz blockieren, nimmt die Schweiz Patienten aus den Nachbarländern auf. Parmelin sagt dazu: «Das zeigt, dass sich die Schweiz europäischer verhält als gewisse EU-Mitgliedsländer.»
16:03
Berset über Baustellen
Es sei auf gewissen Baustellen sehr schwierig, die Vorgaben des BAG umzusetzen, sagt Alain Berset. Wenn man diese nicht einhalten könne, dann soll die Baustelle geschlossen werden.
15:56
Jetzt kommt Berset auf das Tessin zu sprechen
Das Tessin hat eigenmächtig Baustellen schliessen lassen, obschon der Bundesrat diese offen halten will. Man stehe deswegen im Kontakt mit den Tessinern Behörden, sagt Berset. Man arbeite gemeinsam an einer Lösung. Die aktuelle Situation sei aber «nicht befriedigend».
15:54
Zehntausende Anträge für Kurzarbeit
34'000 Unternehmen hätten bis gestern Kurzarbeit beantragt, sagt Parmelin. «Das hatten wir noch nie.» Es könne deswegen zu Verzögerungen kommen.
15:51
Weiterarbeiten sei wichtig
Es sei wichtig, dass alle Unternehmen weiterarbeiten würden, die dies könnten, so Bundesrat Parmelin. Dabei müssten aber die Hygienemassnahmen des BAG umgesetzt werden. Falls dies nicht der Fall sei, könnten die Kantone ein Unternehmen schliessen. Dies soll aber nur im äussersten Notfall geschehen.
15:42
Jetzt spricht Parmelin
Der Bundesrat sei sich der prekären Situation vieler Mitbürger und Unternehmen bewusst, sagt Guy Parmelin. Einige Fragen seien noch ungeklärt, «aber Hilfe kommt». Parmelin wiederholt die wichtigsten Beschlüsse zur Unterstützung Arbeitsloser. Du kannst sie hier nachlesen.
15:40
Berset zufrieden mit Einhaltung der Regeln
Die Massnahmen, die der Bundesrat letzte Woche beschlossen habe, würden «gut respektiert», sagt Berset. «Das ist nicht selbstverständlich. Es funktioniert. Die Solidarität ist im ganzen Land spürbar. Und das ist gut, weil die Situation wird andauern.» Man müsse Ausdauer beweisen, so Berset. «Das ist kein Hundert-Meter-Lauf, das ist ein Marathon.»
15:35
Keine Explosion
Man wisse, dass die Situation im Land schwierig sei, sagt Alain Berset. Man habe zwar eine Zunahme von positiven Testresultaten gesehen, so der Bundesrat. «Aber keine Explosion.» Die Schweiz sei mittlerweile eines der Länder mit der höchsten Test-Rate. Man habe statistisch gesehen bald 10'000 Tests pro eine Million Einwohner gemacht. Man gehöre weltweit zu den Spitzenreitern.

Am Mittwochmittag gab es in der Schweiz 9765 bestätigte Fälle, das sind 929 mehr als noch vor 24 Stunden.
15:30
Bundesrat beschränkt Ausfuhr von Schutzausrüstung
Medizinische Schutzausrüstung darf ab Donnerstag nur noch mit Bewilligung aus der Schweiz ausgeführt werden. Das hat der Bundesrat beschlossen. Eine Ausnahme gilt für EU- und Efta-Staaten - sofern diese Gegenrecht gewähren.

Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus habe der Bedarf an Schutzausrüstung in der Schweiz drastisch zugenommen, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Verfügbarkeit von Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzbrillen, Überwürfen und weiterem Material sei unabdingbar, um die weitere Ausbreitung zu verhindern.

Die Bewilligungspflicht deckt sich nach Angaben des Bundesrats weitgehend mit jener der EU. Diese hat die Efta-Staaten von ihrer Ausfuhrbewilligungspflicht ausgenommen. Der Bundesrat hat für diese Länder nun ebenfalls eine Ausnahme eingeführt, soweit diese Länder auch die Schweiz von einer entsprechenden Bewilligungspflicht ausnehmen.

Die Schweizer Behörden kämpfen seit Wochen und die Freigabe von Lieferungen mit Schutzausrüstung, die in den Nachbarländern blockiert sind. Die EU hat diese zwar angewiesen, die Sendungen freizugeben. Trotzdem sind nach wie vor Lieferungen mit dringend benötigter Schutzausrüstung in Frankreich und Deutschland blockiert. (sda)
15:30
Bundesrat verstärkt Unterstützung Arbeitsloser
Der Bundesrat hat weitere Massnahmen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu lindern. Die Kosten für Arbeitslosenversicherung belaufen sich auf schätzungsweise 600 Millionen Franken pro Monat.

Alle anspruchsberechtigten Arbeitslosen erhalten zusätzlich 120 Taggelder. Heute werden zwischen 90 und 520 Taggelder ausgerichtet, je nach Alter, Beitragsdauer und Unterhaltspflichten. Mit der Ausweitung will der Bundesrat Aussteuerungen vermeiden. Die Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosengeld wird um 2 Jahre verlängert, sofern der vollständige Bezug in der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.

Weiter hat der Bundesrat die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit von 3 auf 6 Monate verlängert. Damit könne die Anzahl Gesuche minimiert und somit das Bewilligungsverfahren beschleunigt werden. Die Frist zur Voranmeldung für Kurzarbeit wird aufgehoben.

Um die kantonalen Behörden zu entlasten, müssen Stellensuchende vorläufig keine Nachweise mehr einreichen, dass sie sich um eine Stelle bemüht haben. Diese müssen aber später nachgereicht werden. Beratungs- und Kontrollgespräche werden telefonisch geführt. (sda)
15:17
Einreise in die Schweiz wird weiter eingeschränkt
Die Schweiz schottet sich im Personenverkehr mit dem Ausland weiter ab: Ab Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung.

Auch Personen, die aus beruflichen Gründen einreisen müssten, seien weiterhin zur Einreise berechtigt, teilte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Mittwoch mit. Gemäss Weisung gehören dazu zum Beispiel Spezialistinnen und Spezialisten im Gesundheitsbereich oder offizielle Besucher.

Verboten sind ab Mitternacht sämtliche Einreisen von Dienstleistungsempfängern, Touristen, Besuchern, Teilnehmern von Veranstaltungen, zur medizinischen Behandlung oder zur Stellensuche. Ausnahmen gibt es in speziellen Situationen für visumspflichtige Familienangehörige von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern mit einem Anwesenheitsrecht in der Schweiz und Menschen, die sich in einer Situation «absoluter Notwendigkeit» befinden.

Bisher waren nur Italien, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Massnahmen auf alle Schengen-Staaten unterlägen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hiess es weiter. (sda)
15:09
Erste Medienkonferenz beendet
Die erste Medienkonferenz ist somit beendet. Um 15.30 Uhr informieren Bundesrat Alain Berset und Bundesrat Guy Parmelin weiter.

Hier kannst die erste Medienkonferenz nachschauen:
15:08
Sind Boni erlaubt?
Martin Scholl von der ZKB meint, dass er sich kaum vorstellen könne, dass KMU in einem solchen Fall noch Boni ausschütten würden. Aber ein explizites Boni-Verbot gibt es in der Verordnung nicht.
14:58
Wurden Gesuche von über 20 Millionen Franken gestellt?
Bundesrat Maurer meint, das sei bisher nicht der Fall gewesen. Man spreche aber mit diversen Firmen, etwa mit der Aviatik-Branche. «Da stehen wir aber erst am Anfang.»
14:53
Wie lange hat man Zeit für die Rückzahlung?
Unternehmen können den Kredit innerhalb von fünf oder sieben Jahren zurückzahlen.
14:48
Banken offerierten Zinssatz
Die Banken hätten von sich aus den Zinssatz von null Prozent vorgeschlagen, sagt Ueli Maurer. Offenbar habe man sich nicht dem Vorwurf aussetzen wollen, dass man von der Krise profitieren wolle.
14:43
Wie wird Missbrauch verhindert?
Einen Missbrauch von Krediten hält Maurer für «praktisch ausgeschlossen». «Leute, die ihr ganzes Vermögen in die eigene Firma gesteckt haben, ziehen den Staat nicht über den Tisch», zeigte sich der Finanzminister am Mittwoch vor den Bundeshausmedien überzeugt. Jeder Gesuchsteller versichere zudem mit seiner Unterschrift, dass er bei Falschabgaben hafte. Bei Missbrauch drohe eine Busse bis zu 100'000 Franken.
14:41
400'000 Anträge auf Kurzarbeit
Bisher wurden bereits 400'000 Anträge auf Kurzarbeit eingereicht, sagt Bundesrat Maurer. Man arbeite nun mit Hochdruck daran, diese Anfragen zu bearbeiten.
14:40
Was machen Unternehmen, die bereits vorher Probleme hatten?
Maurer sagt, dass die Löhne durch die Arbeitslosenversicherung geregelt würden. Damit würden bereits 60 Prozent der Kosten wegfallen. Zudem könne man die Kosten wohl auch sonst drosseln während der Corona-Pause. Es sei aber auch klar, dass die Bürgschaft des Bundes nicht sämtliche Probleme der KMU lösen werde.
14:36
Ueli Maurer über den niedrigen Zins
Maurer: «Unter dem Strich werden die Banken hier eher Geld bringen, statt etwas zu verdienen. Aus meiner Sicht ist hier die Schweizer Wirtschaft den Banken zu Dank verpflichtet, weil das ist wirklich kein Geschäft, das sie hier machen.»
14:33
Wird ein Ansturm erwartet?
Die Vertreter der Kantonalbanken gehen ab morgen von einem erhöhten Aufmarsch von Kunden aus und stellen zusätzliche Kundenbetreuer an.
14:32
Was passiert, wenn die Situation andauert?
Nun dürfen die Journalisten Fragen stellen. Wenn sich die Situation nicht verbessern werde, könnten die Massnahmen über den 19. April verlängert werden, sagt Ueli Maurer. Wenn dies passiere, so sei es das Ziel, die Wirtschaft weiterhin in Schwung zu halten. Finanziell sei die Schweiz gut aufgestellt, so Maurer.
14:28
Kantonalbanken rüsten auf
Martin Scholl, Vorsitzender der Generaldirektion der Zürcher Kantonalbank, spricht den Unternehmen Mut zu. Die Kantonalbanken stünden voll hinter den Massnahmen des Bundes und würden alles daran setzen, dass die Unternehmen nicht in Liquiditätsengpässe geraten würden. «Der Bund hat vor wenigen Tagen versprochen, dass er liefert und er hat es getan.» Bei der Zürcher Kantonalbank wurden 100 Personen extra eingestellt, um die Kreditvergabe so reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen.
14:25
Was du wissen musst
Not-Kredite für Schweizer Unternehmen – die Beschlüsse auf einen Blick findest du hier
14:22
FINMA unterstützt Verordnung
Die Finma erachtet die Verordnung des Bundesrates für sinnvoll. Die Finma ruft die Finanzinstitute zur umsichtigen Geldausschüttung auf. Dividenden sollen nur zurückhaltend ausbezahlt werden. Auch sollen Aktienrückkäufe vermieden werden, sagt Mark Branson, Direktor der Finma.
14:17
Unterstützung der SNB
Jetzt spricht Thomas Jordan, der Präsident der Schweizer Nationalbank (SNB). Die Massnahmen der SNB ergänzen diejenigen des Bundes, so Jordan. Dafür sei ein neues Instrument, die sogenannte SNB-Covid19-Refinanzierungsfazilität, geschaffen worden, welches den Banken Geld zur Verfügung stellt.

Weiter werde die Nationalbank eine expansive Geldpolitik betreiben, um den Schock für die Wirtschaft möglichst abzufedern.
14:14
Zweites Aargauer Regierungsmitglied positiv getestet
Markus Dieth, CVP Aargau
Bild: AZ
Nach Urs Hofmann ist mit Markus Dieth ein zweites Mitglied der Aargauer Regierung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Regierungstätigkeit wird auf digitalem Weg aufrechterhalten.

Dieth befindet sich ab sofort zuhause in Selbstisolation. Positiv getestet wurde am Dienstag auch Regierungssprecher Peter Buri. Auch er befindet sich zuhause in Selbstisolation. Es geht den Betroffenen gesundheitlich den Umständen entsprechend gut, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Die drei anderen Aargauer Regierungsräte Stephan Attiger, Alex Hürzeler und Jean-Pierre Gallati arbeiten teilweise von zuhause aus im Homeoffice oder dann vor Ort unter strikter Einhaltung der Verhaltensempfehlungen des Kantonsärztlichen Dienstes sowie des Bundesamts für Gesundheit.
14:10
Weitere Massnahmen in Diskussion
Die 20 Milliarden Soforthilfe seien «nicht das Ende der Fahnenstange», so Maurer. Man arbeite bereits an weiteren Massnahmen. Es sei schön momentan zu arbeiten, aus der Bevölkerung erhalte man jede Menge Vorschläge, wie die Krise zu meistern sei. «Wir erhalten sogar Zeichnungen», sagt Maurer.
14:08
Zins von null Prozent
Der Zinssatz für einen Bürgschaftskredit von bis zu 500'000 Franken beträgt null Prozent und es würden keine Gebühren erhoben, sagt Maurer. «Das ist eine Leistung der Banken», so Maurer. Für Bürgschaften zwischen einer halben Million und 20 Millionen gibt es einen Zins von 0.5 Prozent.
14:06
Ab Morgen können Kredite bezogen werden
Ueli Maurer sagt, er habe letzten Freitag viele Mails erhalten von Menschen, die behauptet hätten, er habe geblufft. Seine Lösung sei frühestens in vier Wochen bereit. Doch Maurer weist die Kritiker in die Schranken. Er habe das ganze Wochenende gearbeitet. Ab Morgen sei das Rettungspaket von 20 Milliarden für die Schweizer Unternehmen bereit.
14:00
Die wichtigsten Entscheide in Kürze
Unternehmen können ab dem 26. März Überbrückungskredite im Umfang von höchstens 10% ihres
Jahresumsatzes bis max. 20 Millionen Franken von ihren jeweiligen Banken beantragen.

Gewisse Minimalkriterien sind zu erfüllen, insbesondere muss die Unternehmung erklären,
dass sie aufgrund der Corona-Pandemie wesentliche Umsatzeinbussen erleidet.

Bis zu 500'000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu
100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz ist auf null Prozent festgelegt.

Der Kreditantrag
wird ab Donnerstag nach Inkrafttreten der Verordnung auf der Webseite
covid19.easygov.swiss verfügbar sein.

Überbrückungskredite, die den Betrag von 500'000 CHF übersteigen, werden zu 85% vom
Bund abgesichert. Die kreditgebende Bank beteiligt sich mit 15% am Kredit. Solche Kredite
können bis zu 20 Millionen Franken pro Unternehmen betragen und setzen deshalb eine
umfassendere Bankenprüfung voraus. Bei diesen Krediten beträgt der Zinssatz aktuell 0,5%


auf dem vom Bund abgesicherten Darlehen. Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Franken
Umsatz fallen nicht unter dieses Programm.
13:47
Bundesrat informiert um 14 Uhr
Für 14 Uhr ist eine Medienkonferenz mit Bundesrat Ueli Maurer vorgesehen. In unserem Ticker kannst du diese live mitverfolgen.
13:25
Mitglieder des Ständerats beantragen ausserordentliche Session
Schon in drei Wochen könnten die eidgenössischen Räte an einer ausserordentlichen Session tagen. 28 Mitglieder des Ständerats haben eine solche beantragt, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben heisst. Die Ratsbüros entscheiden am Donnerstag.

Neben dem Bundesrat beantragt nun eine überparteiliche Allianz die Einberufung einer ausserordentlichen Session der Räte. Beratungsgegenstand wäre ausschliesslich die Coronakrise, insbesondere Entwürfe des Bundesrates oder einer Kommission zu einem Erlass.

Wann und wo eine solche Session stattfinden könnte, ist noch unklar. Die Suche nach einem Standort, wo die Hygiene- und Abstandsregeln des Bundes eingehalten werden könnten, ist im Gang. (sda)
12:55
Federer spendet 1 Million Franken
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

These are challenging times for everyone and nobody should be left behind. Mirka and I have personally decided to donate one million Swiss Francs for the most vulnerable families in Switzerland. Our contribution is just a start. We hope that others might join in supporting more families in need. Together we can overcome this crisis! Stay healthy! Dies sind herausfordernde Zeiten für uns alle und niemand sollte zurückgelassen werden. Mirka und ich haben beschlossen, persönlich eine Million Schweizer Franken für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz zu spenden. Unser Beitrag ist nur ein Anfang. Wir hoffen, dass sich andere anschließen, um noch mehr bedürftige Familien zu unterstützen. Gemeinsam können wir diese Krise überwinden! Bleibt gesund! Nous vivons une période difficile pour nous tous et personne ne doit être laissé pour compte. Mirka et moi avons décidé de personnellement faire don d'un million de francs suisses aux familles les plus défavorisées en Suisse. Notre contribution n'est qu'un début. Nous espérons que d'autres se joindront à nous pour aider encore plus de familles dans le besoin. Ensemble, nous pouvons surmonter cette crise! Restez en bonne santé!

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12:04
Drei weitere Covid-19-Todesfälle in Basel-Stadt
Der Kanton Basel-Stadt verzeichnete von Dienstag auf Mittwoch drei neue Todesfälle als Folge einer Coronavirus-Infektion. Damit ist die Zahl der Verstorbenen im Kanton auf acht angestiegen.

Bei allen Verstorbenen handle es sich um Personen aus den bekannten Risikogruppen, teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Mittwoch mit. Gestorben seien ein 66- und ein 73-jähriger Patient sowie eine 100-jährige Patientin.

Am Mittwoch verzeichnete das Gesundheitsdepartement 466 Fälle von positiv getesteten Menschen mit Wohnsitz im Kanton. Das sind 52 mehr als noch am Vortag. 58 befänden sich in Spitalpflege, 128 Erkrankte seien inzwischen wieder genesen. (sda)
12:02
Zürcher Frauenhaus wegen Coronafall geschlossen
Ein wichtiger Zufluchtsort für Opfer von häuslicher Gewalt ist vorübergehend geschlossen: Eine Bewohnerin des Frauenhauses Violetta in Zürich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit wird das Frauenhaus zur Quarantäne-Station.

«In den nächsten 14 Tagen können keine neuen Frauen bei uns eintreten. So lange dauert die Quarantäne», teilte die Geschäftsleiterin Susan A. Peter am Mittwoch auf Anfrage mit. Sie bestätigte damit eine Meldung von CH Media. Das Frauenhaus bietet 24 Plätze.

Die erkrankte Bewohnerin müsse in ihrem Zimmer bleiben. Kommuniziert werde nur durch die Türe, so Peter weiter. Alle Mitarbeiterinnen und alle Bewohnerinnen und Kinder müssten zudem Schutzmasken tragen und andere Schutzmassnahmen rigoros umsetzen. In zwei Wochen wisse man dann, ob es weitere Ansteckungen gebe.

Das Frauenhaus kann Opfer von häuslicher Gewalt vorerst nur per Telefon beraten. «Wir versuchen, diese Beratung so lange wie möglich aufrecht zu halten», so Peter weiter. Für einen Schutzplatz muss das Frauenhaus die Anruferinnen aber an andere Institutionen weiterverweisen.

Schliessung zum schlechtesten Zeitpunkt

Die Schliessung des Frauenhauses Violetta kommt zum schlechtesten Zeitpunkt. Die Behörden rechnen damit, dass die Fälle von häuslicher Gewalt in nächster Zeit ohnehin deutlich steigen, weil die Familien mehr Zeit zuhause verbringen müssen und Spannungen zunehmen.

Ab kommender Woche soll es im Kanton Zürich aber neue Plätze für Opfer von häuslicher Gewalt geben. Der Kanton kündigte Anfang dieser Woche an, diese vollumfänglich zu finanzieren. (sda)
11:23
Migros und Pro Senectute lancieren Lieferdienst für Risikogruppe
Der Detailhändler Migros und die Altersstiftung Pro Senectute haben einen temporären Lieferdienst für Menschen der Risikogruppe lanciert. Wer zuhause isoliert ist, kann sich Lebensmittel gratis nach Hause bringen lassen.

Als Überbringer der Waren fungieren gesunde Freiwillige, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten. Sie können sich via App registrieren. Zudem würden Migros-Angestellte als Boten eingesetzt, die wegen der momentanen Ausnahmesituation ihrer reguläre Arbeit nicht nachkommen können, heisst es in einer Mitteilung der Migros vom Mittwoch.

Menschen der Risikogruppe, also über 65-Jährige oder Vorerkrankte, sowie Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation können ihre Einkäufe online erledigen und werden dann von den freiwilligen Helfern ohne direkten Kontakt beliefert. Um die Übergabe von Bargeld zu vermeiden, können die Besteller allenfalls ein digitales Trinkgeld hinterlassen. Die Lieferung ist allerdings gratis.

Sowohl Bringer als auch Besteller müssten sich jederzeit an die Hygieneanweisungen des Bundesamtes für Gesundheit halten. Bringer würden nach der Registrierung via App explizit daraufhin geschult, heisst es im Communiqué weiter.

Das Projekt läuft gemäss Mitteilung bereits seit Dienstag und wird vorerst in der Region der Migros Genossenschaft Aare angeboten. Später soll es auf die gesamte Schweiz ausgeweitet werden. (awp/sda)
11:01
Wieder mehr Neuinfizierte im Tessin in den letzten 24 Stunden
Im Tessin haben sich in den letzten 24 Stunden 143 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Sieben Personen sind in dieser Zeit an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Insgesamt haben sich im Kanton Tessin bis Mittwochmorgen 1354 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 60 Personen sind bisher an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Von Montag auf Dienstag waren fünf Personen gestorben und 46 Menschen hatten sich in dieser Zeit neu mit dem Virus infiziert. (sda)
10:59
Umfassender Shutdown würde monatlich fast 30 Milliarden kosten
Ein umfassender Shutdown nach italienischem Vorbild würde in der Schweiz auf der Produktions- und Einkommensseite jeden Monat bis zu 30 Milliarden Franken kosten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Denkfabrik Avenir Suisse.

Avenir Suisse hat darin gemäss eigenen Angaben «konservativ» berechnet, wie hoch die Kosten wären, wenn der Bundesrat jegliche nicht-essenzielle Produktion unterbinden und alle nicht lebensnotwendigen Betriebe hierzulande schliessen würde.

Für die Kurzarbeit und Überbrückungsliquidität würden monatliche Kosten von insgesamt 27,5 Milliarden Franken anfallen, wobei sich die Kosten gemäss der Mitteilung vermutlich irgendwo zwischen 27 und 30 Milliarden bewegen würden.

Gleichzeitig betrüge der monatliche Wertschöpfungsverlust, also die Einbussen auf Produktionsseite, etwa 28,8 Milliarden Franken. Das entspricht 4,3 Prozent des jährlichen Bruttoinlandprodukts der Schweiz. (awp/sda)
10:57
Drittes Flugzeug bringt Schweizer aus dem Ausland in die Heimat
Am Mittwochmorgen ist eine weitere Maschine mit Rückkehrern gelandet. Unter den aus Südamerika ausgeflogenen befinden sich auch Bürger der Nachbarstaaten Deutschland, Frankreich und Österreich.

279 Schweizerinnen und Schweizer sind am Mittwochmorgen aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá zurückgekehrt, wie das Aussendepartement (EDA) mitteilte. Mit ihnen wurden auch 35 ausländische Staatsbürger evakuiert. Sie stammen unter anderem aus Deutschland, Frankreich und Österreich. Die Maschine war vom Bund für die Rückführungsaktion gechartert worden.

Bereits am Dienstag landeten zwei Maschinen mit Heimkehrern in der Schweiz: Sie kamen aus San José in Costa Rica und aus Casablanca in Marokko. Die beiden Flüge brachten rund 280 Schweizer zurück in die Heimat. Der Bund hat weitere Charterflüge für Heimkehrer geplant: Einen aus dem Senegal und drei weitere aus lateinamerikanischen Staaten.

Schweizer Reisende im Ausland sind aufgefordert, in die Schweiz zurückzukehren, solange dies noch möglich ist. (wap)
Eine Edelweiss Maschine aus San Jose, Costa Rica, ist im Anflug zum Flughafen Zuerich am Dienstag, 24. Maerz 2020. Bis am Donnerstagmorgen holt das Eidgenoessische Departement fuer Auswaertige Angelegenheiten, EDA, in zunaechst drei Fluegen rund 750 in der Schweiz wohnhafte Personen nach Hause zurueck. Sie hatten wegen der Coronakrise in Suedamerika festgesessen. (KEYSTONE/Alexandra Wey).
Bild: KEYSTONE
10:16
Zwei weitere Corona-Todesfälle in Zürich
Im Kanton Zürich sind zwei weitere Patienten an den Folgen der Corona-Infektion gestorben. Damit gibt es in Zürich nun sieben Todesfälle. Die sieben Verstorbenen waren zwischen 78 und 97 Jahr alt.

Gemäss Angaben der Zürcher Gesundheitsdirektion vom Mittwoch sind bisher 1363 Personen positiv auf das Virus getestet worden. (sda)
10:08
Winterthurer Albanifest gestrichen
Das Winterthurer Albanifest findet zwar erst Ende Juni statt. Die Veranstalter haben nun aber entschieden, den Anlass dieses Jahr wegen des Coronavirus trotzdem abzusagen. So sollen alle Beteiligten davor bewahrt werden, vergeblich Vorbereitungen zu treffen.

Die Behörden könnten Grossveranstaltungen auch noch längerfristig untersagen, teilte das Albanifest-Komitee am Mittwoch mit. Deshalb wolle man alle Beteiligten, also Vereine, Schausteller und Lieferanten, davor schützen, sich vergeblich auf das Fest vorzubereiten. Dafür gab das Komitee bereits das Datum für das Albanifest 2021 bekannt: Es findet vom 25. bis am 27. Juni statt.
Albanifest «Condor» vor dem Kunstmuseum
10:03
Über 10'000 Fälle in der Schweiz
Noch vor einem Monat wurde der erste Patient positiv auf das Coronavirus getestet. Mittlerweile sind es knapp über 10'000 Fälle. Gemäss der Webseite corona-data.ch wurde die Marke erreicht, nachdem der Kanton Bern meldete, dass es dort 624 bestätigte Fälle gibt.
7:51
92-jährige Frau in Luzern gestorben
Der Kanton Luzern vermeldet einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 92-jährige Frau aus der Agglomeration Luzern, die an Covid-19 litt, ist verstorben.

Die Frau habe sich sich in Hospitalisation befunden und an Vorerkrankungen gelitten, teilte die Luzerner Gesundheitsdirektion am Mittwoch mit. Nähere Informationen zum Opfer machte sie aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.

Im Kanton Luzern war am Wochenende ein erster Todesfall eines Mannes bekannt geworden, der am Coronavirus erkrankt war. Der 55-Jährige aus der Agglomeration Luzern litt ebenfalls unter Vorerkrankungen. Bis am Dienstagmittag wurden im Kanton Luzern 205 Personen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. (sda)
7:35
Koch: Lage im Frühsommer normal
«Wir gehen davon aus, dass die Lage im Frühsommer normal sein sollte», sagte Daniel Koch am Montagabend in der SRF-Sondersendung zum Coronavirus. Letztlich gebe aber das Virus den Takt vor, sprich: Es ist noch unklar, bis wann die Massnahmen des Bundes bestehen bleiben. Sie würden aber abgebaut, sobald es die Situation nur einigermassen erlaubt, sagte der Leiter übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit.

Es sei wichtig, dass die Leute nicht vereinsamten, Kontakte über die elektronischen Medien oder auf dem Balkon pflegten, so Koch. Ob der Trend der Neuerkrankungen bereits zurück geht, lasse sich noch nicht sagen. Erst müsse man die Zahlen genauer analysieren. Ausserdem könnten Labors Fälle auch ein, zwei Tage verspätet melden.
6:54
Shoppingcenter verlieren pro Coronatag 39 Millionen Franken
Die Coronakrise führt bei den Schweizer Shoppingcentern zu happigen Umsatzeinbussen. Weil in den 191 Einkaufszentren des Landes der Grossteil der Läden und Restaurants geschlossen sind, verlieren sie schätzungsweise 39 Millionen Franken Umsatz pro Tag.

Dies hat das Beratungsunternehmen Stoffel berechnet, welches den Swiss Council Marktreport 2020 herausgibt. Wie stark die einzelnen Center betroffen seien, hänge aber vom Angebots- und Branchenmix ab, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Ungewiss sei zudem, wie sich die aktuelle Umsatzsituation auf den Jahresumsatz auswirken werde. Gegenwärtig boome der Online-Handel, und viele Neukunden machten erstmals Erfahrungen mit diesem Einkaufskanal. Es sei schwierig einzuschätzen, ob es dadurch einen Gewöhnungseffekt gebe und ob diese Kunden wieder zurück zum stationären Handel kämen. (awp/sda)
6:51
Alle sollen Schutzmasken tragen
Ein südkoreanischer Epidemiologe rät dem Bundesrat einen Strategiewechsel: Alle Schweizer sollen Schutzmasken tragen, so könne die Verbreitung des Virus eingedämmt werden.

Byung-Chul Chun, Experte an der Korea University, führte gegenüber dem «Tagi» aus: Da die Symptome bei vielen sehr mild seien, würde sie gar nicht mitbekommen, dass sie Covid-19 hätten. Wenn aber alle eine Maske tragen würden, könnten sie das Virus auch nicht weiter verbreiten. «Masken können die Ausbreitung der Tröpfchen, die das Virus enthalten, verringern.»

Der Bundesrat argumentierte bisher von der anderen Richtung her: Da ein gesunder Mensch, der eine Maske trägt, nicht vor dem Virus geschützt wird, soll er auch keine Maske tragen. «Diese schützen eine gesunde Person nicht effektiv vor einer Ansteckung mit Viren der Atemwege», schreibt das BAG.

Die Erfahrung in Südkorea zeige aber laut Byung-Chul, dass das weitverbreitete Tragen einer Schutzmaske die Ausbreitung des Virus verhindern würde.
6:35
SGB-Präsident Maillard will Sonderregelungen für Kantone erlauben
Gewerkschaftsbund-Präsident Pierre-Yves Maillard unterstützt die Schaffung einer Möglichkeit für einzelne Kantone, um gegen das Coronavirus besondere Massnahmen treffen zu können. Solche Krisenfenster sind beim Bund zurzeit in Prüfung.

Am Wochenende hatte die Tessiner Regierung wegen des Virus die vorübergehende Schliessung aller Industriebetriebe bis zum 29. März verfügt. Darauf folgte eine Rüge aus Bern: Die Massnahme sei nicht vereinbar mit Bundesrecht.

Am Dienstag hiess es dazu, der Bund prüfe so genannte Krisenfenster, während denen die Kantone in besonderen Lagen besondere Massnahmen treffen können. Das Tessin erwartet am Mittwoch eine Stellungnahme der Landesregierung.

«Wenn der Druck zu hoch wird, wie im Tessin, muss ein Kanton darauf eingehen dürfen», sagte Maillard in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitung «Blick». Dem Bundesrat müsse «eigentlich klar sein», dass er nicht gegen die Kantone regieren könne.

Einen Shutdown wolle niemand, stellte Maillard klar. Doch in gewissen Regionen brauche es wohl eine Pause. Vielleicht müsse die eine oder andere Baustelle ruhen, damit Massnahmen für den Schutz der Arbeiter getroffen werden könnten. Der Bundesrat müsse spüren «wie viel Gleichschritt es braucht und wo Unterschiede akzeptiert werden müssen». (sda)
6:21
Erster Pandemieplan enthielt Pflichtlager für Schutzmaterial
Der erste Pandemieplan für die Schweiz, der in den neunziger Jahren ausgearbeitet wurde, hat Pflichtlager für Masken und Schutzanzüge vorgesehen. Daran erinnert Robert Steffen, der den Plan mit entwickelt hat, in einem Zeitungsinterview.

Steffen leitete in den neunziger Jahren im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die Arbeitsgruppe, die den ersten Pandemieplan erstellte. «Materielle Fragen haben wir damals ganz intensiv diskutiert», sagte er im am Mittwoch in Tamedia-Zeitungen veröffentlichten Interview.

Bei den Masken und Schutzanzügen seien im Pandemieplan Pflichtlager vorgesehen gewesen. «Offenbar wurde dies nachfolgend zum Teil vernachlässigt», sagte er, angesprochen auf die derzeit fehlende oder zu knapp verfügbare Schutzausrüstung.

Steffen unterstützt das Vorgehen des Bundesrates gegen die Verbreitung von Sars-CoV-2. Wäre die Landesregierung viel schneller und restriktiver vorgegangen, hätte es in der Bevölkerung und seitens der Ärzteschaft Protest gehagelt, sagte er. «Das wäre riskant gewesen.»
00:00
50 Millionen Franken, aber nicht aus der Spritzkanne
Der Bund spricht in der Coronakrise 50 Millionen Franken für den Breitensport. Die Begünstigten müssen das Geld nicht zurückzahlen. Aber es können sich nicht alle am Topf bedienen.

Das Coronavirus legt die Sportaktivitäten nicht nur lahm, es frisst auch Löcher in die Kassen von Vereinen, Trägervereinen, Veranstaltern und Verbänden. Einige von ihnen führt die Krise an den Rand des Bankrotts - oder sogar in den Bankrott, falls keine Hilfe von aussen oder von oben kommt.

Ein Beispiel für Organisationen und Veranstaltungen, deren Existenz bedroht sein könnte und die dank einer Finanzspritze gerettet werden sollen, sind Trägervereine von jährlich wiederkehrenden Anlässen. Im Schwingen etwa werden die sechs Bergkranzfeste immer an den gleichen historischen Stätten ausgetragen. Die Trägervereine können unterschiedlich liquid sein. Der Ausfall eines einzigen Festes könnte das Weiterbestehen des traditionsreichen Anlasses gefährden. Es wäre ein Beispiel für die sinnvolle Anwendung der Bundeshilfe.

Wer Hilfe beansprucht, muss diese in jedem Fall bei Swiss Olympic beantragen. Im Gesuch muss die Organisation auch ihre finanzielle Situation offenlegen. Gesuche, die am Schluss berücksichtigt werden könnten, leitet Swiss Olympic an das BASPO weiter. Eine unabhängige, von Swiss Olympic beauftragte Revisionsstelle durchleuchtet das Gesuch. Geht alles mit rechten Dingen zu, zahlt das BASPO der Organisation den für die Liquidität benötigten Betrag ohne weitere Bürokratie aus.
23:30
Rückholflug aus Marokko in Zürich gelandet
Am Abend landete eine zweite Maschine in Zürich, die aus Casablanca in Marokko gekommen war. In der vom EDA gecharterten Maschine sassen rund 130 Schweizerinnen und Schweizer, wie das EDA bekannt gab. Es informiert unter dem Hashtag #flyinghome über die Rückholaktion.

Weitere Landungen von Rückholflügen erwartet das EDA am Mittwoch- und Donnerstagmorgen. Ein Flugzeug aus Bogotà in Kolumbien soll am Mittwoch um 7.45 Uhr in Zürich eintreffen. Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Lima in Peru sollen am Donnerstag um 9.20 Uhr landen.

Bis am Donnerstagmorgen will das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) in drei Flügen insgesamt rund 750 in der Schweiz wohnhafte Personen nach Hause zurückholen. Sie alle hatten wegen der Corona-Krise in Südamerika festgesessen.
20:37
Risikogruppen sollen sich Gedanken zu Patientenverfügungen machen
Mit der rasanten Zunahme der Corona-Fallzahlen werden die Plätze auf den Intensivstationen immer knapper. Risikopatienten sollen sich deshalb bereits im Vorfeld Gedanken über lebensverlängernde Massnahmen machen.

Um die Intensivstationen zu entlasten sei es wichtig, dass sich alle gefährdeten Personen Gedanken dazu machen, ob sie im Falle einer schweren Erkrankung lebensverlängernde Massnahmen wünschen oder nicht, schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin am Dienstag in einer Mitteilung. Zu einer lebensverlängernden Massnahme zählt unter anderem die künstliche Beatmung.

Der Verband hat sich dazu mit weiteren Fachorganisationen des Gesundheitswesens ausgetauscht. Gemeinsam wolle man die Personen der Risikogruppe auf die Wichtigkeit von Patientenverfügungen aufmerksam machen und Informationen dazu bereitstellen, heisst es in der Mitteilung.
ARCHIV – ZUR SOMMERSESSION 2017 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - A clinic employee changes a patient's bedlinen at the intensive care unit of the clinic in Flawil in the canton of St. Gallen, Switzerland, pictured on June 25, 2009. The Clinic Flawil is the acute care hospital of the Cantonal Hospital St. Gallen enterprise. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Eine Mitarbeiterin des Krankenhauses in Flawil im Kanton St. Gallen wechselt am 25. Juni 2009 auf der Intensivstation die Bettwaesche eines Patienten. Das Spital Flawil ist das Akutspital des Unternehmens Kantonsspital St. Gallen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: KEYSTONE
18:46
Nur noch 26 Passagierflüge in Genf an einem Tag
Wegen der Coronavirus-Pandemie läuft der Betrieb des Genfer Flughafens nur noch auf Sparflamme. Die Passagierflüge sind um rund 97 Prozent eingebrochen. Am Dienstag standen nur 26 Flüge auf dem Programm. Normalerweise überschreiten sie die 500er-Marke.

Die britische Airline Easyjet, die rund 45 Prozent des Genfer Flugverkehrs ausmacht, hat den grössten Teil ihrer Flotte am Boden gelassen. Die 14 Flugzeuge auf dem Genfer Rollfeld sind bis auf weiteres gegroundet, sagte ein Sprecher von Easyjet. Auch die Swiss (14 Prozent des Genfer Verkehrs) hat ihre Flüge deutlich reduziert.

Die Tätigkeit des Flughafen-Drehkreuzes ist jedoch nicht völlig zum Erliegen gekommen. Die Frachtaktivitäten gehen weiter, «auch wenn sie aufgrund der vorübergehenden Schliessung von Strecken rückläufig sind», wie eine Sprecherin des Genfer Flughafens sagte. Fedex zum Beispiel, die ihre eigenen Flugzeuge einsetzt, arbeitet weiterhin normal. (sda)
Security officers walk through the check-in hall of the terminal 1 of the Geneve Aeroport, in Geneva, Switzerland, Tuesday, March 24, 2020. Due to the COVID-19 Coronavirus pandemic a large number of flights of the Swiss carrier and other carrier have been cancelled at Geneve Aeroport. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
Bild: KEYSTONE
18:37
Öffentliche und private Spitäler im Wallis vereint gegen Virus
Im Kanton Wallis übernehmen der öffentliche und den private Gesundheitssektor vereint die Pflege von Coronavirus-Patienten. Ziel ist es, die Kapazität des Gesundheitssystems zu erhöhen, um die gewohnten Notfallaktivitäten sowie die Behandlung von Covid-19-Kranken zu bewältigen.

Vorläufig sei die Situation in den Walliser Spitälern unter Kontrolle, hiess es an einer Medienkonferenz der Kantonsregierung am Dienstag in Sitten. Aber mit dem Fortschreiten der Epidemie werde eine starke Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens unerlässlich sein.

Um dies zu erreichen, führt das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) die personellen und materiellen Ressourcen des öffentlichen und privaten Sektors zusammen. Die Herausforderung bestehe darin, in der Lage zu sein, Patienten mit Covid-19 im Gesundheitssystem aufzunehmen und gleichzeitig weiterhin die Versorgung anderer Patienten zu gewährleisten und den physischen Kontakt zu vermeiden. Das vorübergehend eingerichtete Spitalnetz ermögliche es, 300 zusätzliche Betten freizugeben. Bei Bedarf könne diese Zahl auf mehr als 500 Betten erhöht werden, hiess es. (sda)
Une personne marche a cote d'une affiche montrant les bonnes manieres de se proteger contre le coronavirus (Covid-19) dans les couloirs de l'hopital du Valais de Sion le mercredi 4 mars 2020 a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
18:02
Das Matterhorn wird beleuchtet als Zeichen der Hoffnung
Im Auftrag von Zermatt beleuchtet der Lichtkünstler Gerry Hofstetter ab Dienstag täglich zwischen Sonnenuntergang und 23 Uhr das Matterhorn – als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität in der Corona-Krise.

Das Matterhorn stehe seit jeher als Symbol der Schweiz sowie als Ort der Kraft und des Halts, heisst es in einer Medienmitteilung. Zermatt sei überzeugt: So stark wie das Matterhorn, so stark müsse die Gesellschaft nun zusammenstehen, verankert sein und den Sturm vorbeiziehen lassen. Der Berg wird bis voraussichtlich am 19. April 2020 beleuchtet - sofern es die Wetterbedingungen zulassen. Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter verwandelt seit 1999 weltweit Gebäude, Monumente, Landschaften und Berge in temporäre Kunstobjekte.

Von zuhause aus können somit auch alle Interessierten das Lichtschauspiel mitverfolgen. Die Webcams rund um das Matterhorn übertragen die Livebilder der Projektionen auf zermatt.ch/hope. (sda)
Täglich zwischen Sonnenuntergang und 23 Uhr wird das Matterhorn beleuchtet - als Zeichen der Hoffnung in der Corona-Krise.
17:31
Tessiner Regierung fordert Verständnis für Situation im Südkanton
Blick auf eine geschlossene Baustelle in Mendrisio, am Montag, 23. Maerz 2020. Das Tessin hat alle Baustellen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen. Der Bund kritisierte am Montag, dass die Massnahmen nicht vereinbar mit Bundesrecht seien. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)
Bild: TI-PRESS
Der Tessiner Regierungsrat fordert vom Bundesrat Verständnis für die Situation in der Südschweiz. Andere Kantone sowie Bundesrat Ignazio Cassis hätten ihre Solidarität mit dem Tessin bekundet. Am Mittwoch erwartet das Tessin eine Stellungnahme der Landesregierung.

Die getroffenen Massnahmen hätten zum Ziel, die im Tessin fortgeschrittene Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, erklärte Regierungspräsident Christian Vitta am Dienstagnachmittag an einer Medienkonferenz. «Einige Äusserungen von jenseits des Gotthards haben uns Tessiner verletzt», hielt Vitta fest. «Wir sind aber überzeugt, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung uns versteht und uns beisteht.»

Am Wochenende hatte die Tessiner Regierung die vorübergehende Schliessung aller Industriebetriebe bis zum 29. März verfügt. Darauf folgte eine Rüge aus Bern: Die Massnahme sei nicht vereinbar mit Bundesrecht, hielt Martin Dumermuth, Direktor des Bundesamts für Justiz, am Montagnachmittag vor den Medien fest. (sda)

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125 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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gulf
25.03.2020 12:02registriert März 2020
es ist schön, wenn die Schweiz auch Deutsche und Franzosen heimfliegt.
es wäre auch schön, wenn Deutschland und Frankreich die Schutzausrüstungs - Transporte in die Schweiz nicht blockieren würden .
In der Krise kommt alles zum Vorschein.
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MacB
25.03.2020 13:52registriert Oktober 2015
Und die Hater wieder so: Warum spendet Federer nur eine Million und nicht 837...Frechheit. 😂🤦‍♂️
18373
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Paulsson
25.03.2020 16:16registriert März 2020
"Während Deutschland und Frankreich weiterhin Schutzmasken für die Schweiz blockieren, nimmt die Schweiz Patienten aus den Nachbarländern auf. Parmelin sagt dazu: «Das zeigt, dass sich die Schweiz europäischer verhält als gewisse EU-Mitgliedsländer.»"

Bang - in your face EU!
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