Schweiz
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Rekrut

Funktioniert Social Distancing in der Armee? Bild: keystone/watson

Was ich wirklich denke

Ein Rekrut erzählt, warum Social Distancing in der Armee eine Farce ist

Team watson
Team watson



Was ist «Was ich wirklich denke»?

Wir gestehen: Bei der Idee für «Was ich wirklich denke» haben wir uns schamlos beim «Guardian»-Blog «What I'm really thinking» bedient. Wir mussten fast, denn die Idee dahinter passt wie die Faust aufs Auge auf unseren alten Claim «news unfucked». Es geht darum, Menschen, Experten, Betroffene anonym zu einem Thema zu Wort kommen zu lassen, ohne dass diese dabei Repressalien befürchten müssen. Roh und ungefiltert. Und wenn du dich selber als Betroffener zu einem bestimmten Thema äussern willst, dann melde dich bitte unter wasichdenke@watson.ch.

Die Namen unserer Gesprächspartner sind frei erfunden.

Mein Name ist Elio und ich absolviere gerade meine Rekrutenschule im Zürcher Unterland. Ich bin in der elften Woche. Was ich hier erlebe, verstösst gegen alle Regeln des Social Distancing.

Die Sache ist nämlich die: Social Distancing ist in der Armee in der Realität schwer umzusetzen.

Als das Coronavirus vor einigen Wochen begann, sich in der Schweiz auszubreiten, spürten wir nicht viel davon in der Kaserne. Es hat lange gedauert, bis die ersten Massnahmen eingeführt wurden. Erst letzte Woche kamen die Social-Distancing-Regeln richtig zum Tragen.

«In der täglichen Ausbildung ist nicht an Social Distancing zu denken.»

Doch diese Regeln sind schwierig zu befolgen. Ein Beispiel: In einem Zimmer schlafen mindestens zehn Personen. Abstand zwischen zwei Betten: Rund 70 Zentimeter. Massnahme, um das Social Distancing einzuhalten: Jeder Zweite dreht sich im Bett, nun schlafen wir Kopf-an-Fuss.

Auch in der täglichen Ausbildung fällt es schwer, genug Abstand zu halten. Letzte Woche fand eine Inspektion statt. Wir sollten zeigen, wie wir Sanitätsmassnahmen verrichten. Also Verbände anlegen zum Beispiel. Es wurde diskutiert, wie man das am besten macht, ohne der anderen Person zu nahe zu kommen. Man hat sich dann dazu entschieden, dass die Verbände an den Beinen der vermeintlich Verletzten anzulegen seien, anstatt an den Armen.

Das Einzige, was bisher aus dem Programm gestrichen wurde, ist die Zugschule. Anders der Sport: Hier stehen nach wie vor Kontaktsportarten wie Unihockey oder Fussball auf dem Programm. Danach duschen 20 Leute im gleichen Raum.

«Aber hey, wenigstens laufen wir danach mit mindestens zwei Meter Abstand zurück zur Kaserne.»

Wir sind langsam ziemlich genervt in unserem Zug. Wir haben zwar keine Angst vor dem Coronavirus, da wir alle jung und gesund sind, doch darum geht es ja nicht. Wir haben probiert, unseren Wachtmeistern und Zugführern klar zu machen, dass das Ganze hier gegen die Regeln des Bundesrates verstösst. Sie haben uns auch zugehört und Verständnis gezeigt. Verbessert hat sich die Situation aber nicht.

Man hat nun lediglich beschlossen, uns am Wochenende nicht mehr nach Hause zu lassen. Auch die Ausgänge unter der Woche wurden gestrichen. Das Areal darf unter keinen Umständen verlassen werden.

Ausser für Märsche natürlich. Da marschieren wir in der Öffentlichkeit herum und kommen auch in Kontakt mit zivilen Personen, die womöglich infiziert, oder noch schlimmer, Risikopatienten sind.

Eines muss man sich klar sein: Steckt sich hier auch nur eine Person mit dem Virus an, dann haben es im Nullkommanichts alle in der Kaserne. Das ist schwer zu vermeiden.

«Im schlimmsten Fall tragen wir einen guten Teil zur Überlastung des Gesundheitssystems bei.»

Im schlimmsten Fall verbreitet sich das Virus dann in der ganzen Kaserne und wir tragen einen guten Teil zur Überlastung des Gesundheitssystems bei.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ruffy 26.03.2020 11:41
    Highlight Highlight Hm also wenn ihr alle, nicht zur risikogruppe gehörenden, euch gegenseitig ansteckt, in keinen Kontakt mit Aussenstehenden kommt (Auf dem Marsch kann ja bitte jeder selber schauen, dass er nicht gleich einem Zivilisten die Hand schüttelt..), sehe ich da kein problem. Dann seid Ihr nach der RS alle Imun und könnt es nicht mehr verbreiten. Isr halt kacke kein Urlaub und Ausgang, da verstehe ich schon dass du unzufrieden bist, aber das sind die logischen Massnahmen.
  • Weisser Mann 26.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Jetzt in die RS würd ich nicht wollen. Das Wochenende (auch wenn es ein bisschen mehr als ein Tag war) Zuhause war das einzige der diese Triste Zeite halbwegs auflockerte.

    Ich verstehe, dass er gestrichen wurde, aber ich würde aber glaub Durchdrehen mit all den Idioten in der Kaserne.
  • Padcat 26.03.2020 09:17
    Highlight Highlight Und wieder ein Beispiel, das mir zeigt, dass die Armee wie wir sie heute haben einfach nicht mehr zeitgemäss ist. Zukünftige Bedrohungen werden in Form von Cyberwars, Atomkrieg oder Epi-/Pandemien kommen, und ganz bestimmt nicht als Panzer oder so. Deshalb bin ich für den Vorschlag, die Armee in ihrer heutigen Form abzuschaffen, und dafür einen Zivilschutz/-dienst für alle (ja auch uns Frauen) ins Leben zu rufen
    • Enemy№1 26.03.2020 14:49
      Highlight Highlight Was denkst du, die Armee weiss das nicht? Denkst du, die überprüfen nicht ihre Verbände und Waffengattungen? Hast du das Gefühl, Panzer in einer Panzerhalle lösen sich einfach in Luft auf oder die verkaufst du auf Tutti dem nächsten Interessenten?
      Die Armee ist ein riesen Apparat. Sie unterliegt den demokratischen Grundgesetzen und ist daher verdammt träge. Ich bin bei weitem nicht mit allem einverstanden, was in der Armee passiert. Ich übelasse solche Prüfungen aber lieber der Armee selbst, als ideologiegetriebenen Individuen oder Gruppen à la GSoA.
  • hoffmann_15@hotmail.com 26.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Klar ist in der Armee Social Distancing schwer umzusetzen; wer seift mir denn beim Duschen den Rücken ein, wenn wir 2 Meter Abstand untereinander einhalten sollen?
  • Bravo 26.03.2020 08:28
    Highlight Highlight Habe vor ein paar Tagen einen gesamten WK gesehen zusammen in die Pause gehen. Eng beieinander diskutierend ohne Schutz, ca. 40 Personen. Da hab ich mich dann schon gefragt... Sind ja alles Erwachsene...
    • NullAchtFünfzehn 27.03.2020 11:02
      Highlight Highlight „100.00 Franken Busse pro Person.
      Vielleicht müsste nicht nur die Führung, sondern auch die Rekruten / Soldaten durchgerüttelt ( = sensibilisiert ) werden.
  • Satan Claws 26.03.2020 07:29
    Highlight Highlight Nur um es einmal anzumerken "Social Distancing" ist in unserem Sprachraum eigentlich falsch, es sollte "Räumliche Distanzierung" heissen, denn soziale interaktion ist jetzt wichtiger denn je.
    • karl_e 26.03.2020 23:50
      Highlight Highlight "Social Distancing" ist halt modisches Englisch und nicht so banal wie "Räumliche Distanzierung" oder schlicht "Abstand halten".
  • Superkalifragilistiexpialigetisch 26.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Nochmals für alle,die es noch NICHT begriffen haben:
    es geht nicht darum,das man sich nicht ansteckt. Es geht darum,das sich die Bevölkerung langsam ansteckt und so die Spitäler zwar einen hohen aufwand haben können, aber nicht überlasten. Also besser 20000 Kranke über 5monate,als 20000 Kranke über 2monate. Darum arbeiten wir weiter,darum geht die rs weiter. Mit den Mannschaftsspielen ist jedoch ein grober Fail. Auch müssten die Schlafsääle angepasst werden. Im schlaf niesen oder husten die wenigsten in die armbeuge.
  • wolge 26.03.2020 06:00
    Highlight Highlight Die Armee war noch nie etwas für selbständig denkende. Befehle sind zu befolgen, egal wie Sinnlos diese sind...
  • schmiffe 26.03.2020 01:44
    Highlight Highlight Was dem jungen anscheinend nicht klar ist, die armee unterliegt nicht den normalen bestimmungen und regelungen auch nicht im notstand, speziell nicht im notstand. gerade dann hat die armee sonderrechte um ihnen effiziente und wirksame mittel zur hand zugeben. Daher muss sie sich auch nicht an die bestimmungen des bundesrates halten denn oberste priorität hat der reibunglose ablauf der ausbildung/auftragserfüllung. Natürlich wird es so gut wie möglich umgesetzt aber in der armee halt wirklich unmöglich in sachen social distancing.
  • Elpampa 26.03.2020 00:10
    Highlight Highlight Ach Elio, es gibt so viele Wege in der Armee sich zu beschweren und du wählst die Medien?

    - Kontaktiere den PPD
    - Kontaktiere den Armeeseelsorger
    - Schreib eine Dienstbeschwerde an den Schulkdt oder Brigadekdt oder von mir aus CdA
    - Ihr habt jede Woche Dienstbesprechung, wo man alles bringen kann

    Steh hin und zeig Wille und Mut! Du kannst momentan eh nicht nach Hause, also kann dir der Knast auch egal sein (Diensttage zählen ja dort jetzt auch :-))
    • NullAchtFünfzehn 27.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Träum weiter, Elpampa. Das habe ich alles probiert. Melden kann man, OK, aber ändern tut sich nichts.
      Ausser Reibungsverlusten und ein Trauma fürs Leben ist mir vom Militär nichts geblieben.
  • Pafeld 25.03.2020 23:18
    Highlight Highlight Als jemand, der die RS mit Rekrut Norovirus im Zug gemacht hat: es ist völlig unverantwortlich, dieses Wald- und Wiesenkaspertheater weiterzuführen. Aber das würde halt eine Form von Mut, Situationsanalytik und Weitsicht verlangen, die diesem verkalkten Altherrenverein völlig abgeht. Es ist eine Schande, dass diese Möchtegernlandesverteidigung dermassen überfordert ist, wenn eine Bedrohung nicht mit Panzern und Flinten anrollt.
  • Dschaffar 25.03.2020 23:03
    Highlight Highlight So wo ich dass gehört habe, geht es vor allem darum, dass die Massnahmen nicht konsequent durchgesetzt werden.
    Das Berufsmilitär darf nach wie vor am Abend Ihre Sachen packen und am nächsten Tag oder nach dem Wochenende wieder einrücken.
    Wenn die Rekruten schon nicht mehr nach Hause dürfen, warum darf dann das Berufsmilitär nach Hause?
    So gesehen sehe ich keinen Sinn. Entweder dürfen alle nach Hause oder keiner.
    • ands 26.03.2020 23:26
      Highlight Highlight Das Berufsmilitär dürfte kein Problem haben, Abstand zur Truppe zu halten. Ich jedenfalls bin meinen Ausbildnern selten näher als 2m gekommen. Die paar Ausnahmen dürften sich aktuell umgehen lassen. Bei der Truppe selbst wird es nicht vollständig möglich sein, die Abstände einzuhalten. Deshalb darf sich dort niemand zuhause anstecken.
  • Zinni 25.03.2020 23:01
    Highlight Highlight Bei uns im industrie-sektor ist Social Distancing genauso unmöglich. Und die meisten interessiert's sowieso nicht. Viele stellen sich noch gerne als harte kerle hin und verharmlosen das ganze immernoch. Bin froh, dass ich noch nicht ü. 65 bin. Ich hoffe, ich stecke mich nicht an.
    • ands 26.03.2020 23:28
      Highlight Highlight Du kannst ja der Suva einen Tipp geben, wenn du dir ehrlich Sorgen machst.
    • Zinni 27.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Ja, aber dann bin ich der illoyale verräter, der bald aus "anderen gründen" seinen job los ist, wenn es raus kommt.
  • Kimbolone 25.03.2020 22:38
    Highlight Highlight Die wahre Farce ist doch, dass dieser Artikel momentan der Headliner in der App ist. Alle im Einsatz stehenden Truppen danken es Watson, in dieser kritischen Zeit einen halbgaren ungefilterten Artikel lesen zu dürfen, der die Institution Armee angreift.

    Manchmal ertappe ich mich dabei, einer Abschaffung der Armee zuzustimmen, um dann genüsslich den Rufen nach Hilfe zu lauschen, falls unsere Systeme und Ressourcen zusammenbrechen, sei es wegen COVID19, sei es wegen Umweltkatastrophen oder gar dem Ernstfall.

    Leider bin ich kein Nihilist.
    • Peugeot 26.03.2020 01:38
      Highlight Highlight @Kimb..
      Weil wir in der CH sehr viele Bürger-innen haben, die mitgeholfen haben die Armee kaputt zu sparen. Heute haben wir in der heutigen Covid19 Krise nur 1 Armeespital anstatt 8 Spitäler von damals, die könnten wir dringend gebrauchen. Da schweigen alle Medien. Unser Milizsystem der Armee ist das Beste für unser kleines Land. Linke Politiker haben unserem Volk sehr viel geschadet, die sollten jetzt Verantwortung übernehmen. Man sollte sie anklagen.
    • Walter Sahli 26.03.2020 07:37
      Highlight Highlight Auch wegen Kommentaren wie dem von Peugeot bin ich für die Abschaffung der bewaffneten Armee! Solchen Leuten darf man einfach keine Waffen geben!
    • AntiCapitalism 26.03.2020 08:14
      Highlight Highlight Man spart lieber die armee kabutt als das Gesundheitswesen. Die können uns in solchen zeiten immerhin wirklich helfen, nicht so wie die grünen männlein dessen aufgaben genauso gut der zivilschutz übernehmen könnte. Also wenn man jemanden verklagen sollte, dann diejenigen die die ganze zeit bei den spitälern, angestellen gesundheit und deren Infrastruktur sparen wollten. Überall die gleiche leier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimbolone 25.03.2020 22:33
    Highlight Highlight Gerade weil das Social Distancing nicht immer zu 100% umsetzbar ist, ist die erlassene Urlaubssperre elementar:
    1. Verringert es die Gefahr durch eine Ansteckung von aussen und die momentan noch gesunde "Herde" bleibt unter sich.
    2. Werden die gut 5000 Rekruten nicht auch noch dem bereits labilen zivilen Gesundheitswesen zugeführt, falls diese zuhause erkranken.
    3. Strategische Reserve des Bundes und so 😉 Warum wohl wohl erhalten alle Rekruten einen Crashkurs bezüglich Gesundheitswesen? Um noch mehr Kräfte nebst den Spezialisten (Spit, San) bereit zu haben!
  • Dragonlord 25.03.2020 22:20
    Highlight Highlight Wenigstens wird dieser Verein nun auch mal wirklich gebraucht.
    Mehr Zivilschutz täte es auch, der kommt auch ohne teure und sinnlose Erwachsenenspielzeuge aus und bringt der Schweizer Bevölkerung auch einen wirklichen Nutzen.
    • Chrigi-B 25.03.2020 22:29
      Highlight Highlight Sollte es zur kompletten Stillegung kommen, wirst du dankbar sein für die Armee....

      Immer diese Schönwetter Szenarien. Nur so zur Info: Unsere Polizei kann eine Stillegung nicht durchsetzen - die Armee schon. Die Säge, der Hammer oder die medizinische Assistenz eines Zivilschützers sind nützlich, aber nicht mit einem geladenen Sturmgewehr zu verwechseln.
    • Dragonlord 25.03.2020 22:49
      Highlight Highlight @Chrigi-B
      Danke für die Info. Wieso schreibst Du von Stilllegung und was genau meinst Du damit?
      Und für wen oder was soll denn dann dieses geladene Sturmgewehr nützlich sein?
      Bin ich froh, lebe ich in der Schweiz.
      Es ist ein Privileg, dass wir uns auch in dieser ausserordentlichen Zeit sicher fühlen können. Dazu trägt aber unsere Armee meiner Meinung nach nichts oder nur ganz wenig dazu bei. Vielmehr ist dies unserer eigenen Bevölkerung geschuldet, die in Frieden, Demokratie und Solidarität zusammen lebt und noch lange zusammen leben wird.
    • Nerthu 25.03.2020 22:49
      Highlight Highlight soso. die armee wird also nichit zu unserem schutz gebraucht sondern um die bevölkerung in schach zu halten. dan ist ja alles klar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EdnNunji 25.03.2020 22:12
    Highlight Highlight Das ganze kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Auf der einen Seite ist halt schon lächerlich, wenn gemäss Social-Media-Beiträgen während den Verlesungen oder in den Dahers penibel auf den Abstand geachtet wird, während in den Schlafzimmern je nach Kaserene auch bis zu 20 Leute auf sehr engem Raum pennen. Da wird sich das Coronavirus, sobald es in der Kaserne ankommt so oder so in windeseile verbreiten.

    Die fast hermetische Abschottung der Kaserne ist da schon der „richtige“ Weg, auch wenn es für die Betroffenen eher hart ist.
    • Alex78 26.03.2020 07:43
      Highlight Highlight Es gibt absolut keine Abschottung in den Kasernen. Die hohen Tiere, das Berufsmiltitär und die zivilen Angestellten gehen frisch-fröhlich nachhause am Abend und am Wochenende. Eine wunderbare Art & Weise das Virus in die Kasernen zu bringen, wo dann die Social Distancing Regeln mitnichten eingehalten werden. Es ist ein Skandal!
    • ands 26.03.2020 23:33
      Highlight Highlight @ Alex78: Ich persönlich habe noch nie einen Berufsmilitär gesehen, der mit 20 Rekruten in einem Zimmer schläft. Du schon? Oder wie kommst du darauf, dass des Berufsmilitär den Abstand zur Truppe nicht einhalten kann?
  • NoName123 25.03.2020 22:03
    Highlight Highlight Sieht aber auch danach aus, dass es in Kloten/Bülach nicht korrekt umgesetzt wird. Denn bei uns sind jegliche Mannschaftssportarten verboten, im Sport werden nur noch Workouts mit 2 m Abstand gemacht. Des Weiteren dürfen Märsche auch nicht mehr durch Dörfer gehen. Und es dürfte auch klar sein, dass man sich in der Armee nicht einfach komplett isolieren und den Ausbildungsauftrag missachten kann.
  • Werischwer 25.03.2020 21:53
    Highlight Highlight Problem bei der ganzen sache Ausbilding ist nicht möglich da man 2m abstand halten muss. Deshalb haben wir fast keine Ausbildung mehr. Für diese die sagen "solange sie in der Kaserne sind werden sie nicht krank" ist auch eine falsche aussage da die Berufsmilitärler. Jeden morgen kommen und am abend gehen. Für viele macht es garkein sinn mehr die RS durchzuführen da man nurnoch überall den abstand einhält.
    • ands 26.03.2020 23:36
      Highlight Highlight Wann warst du das letzte Mal näher als 2m bei einem Berufsmilitär? Von den meisten hält man ja lieber 20m Abstand...
  • philosophund 25.03.2020 21:35
    Highlight Highlight Hey Zugschule abgeschafft - was will man mehr?!? 🤣🤣🤣🤣
    • andrew1 25.03.2020 22:17
      Highlight Highlight Fahnenmarsch abschaffen. Betrifft aber eher wk's.
    • -thomi- 26.03.2020 03:39
      Highlight Highlight @andrew1 Würde den Fahnenmarsch nicht abschaffen, sondern ersetzen. Eine derart banale Melodie, repetitiv und nur dadurch etwas originell, dass die Tonart ändert, kanns ja wohl nicht sein. Hoffe, dafür kriegt nicht irgendwer noch Suisa-Geld :-)
    • andrew1 26.03.2020 09:53
      Highlight Highlight Die melodie macht das lange rumstehen leider auch nicht (viel) besser.
  • Ricardo Tubbs 25.03.2020 21:32
    Highlight Highlight Darum sofort abschaffen den verein!
    • Zauggovia 25.03.2020 21:37
      Highlight Highlight Haha, geile Schlussfolgerung
    • Mario Conconi 25.03.2020 22:17
      Highlight Highlight Oke und wie ist das mit den bis zu 8000 AdA die aktuell dem Zivilen Pflegepersonal hilft? Meldest du sich freiwillig als Ersatz??
    • Nerthu 25.03.2020 22:50
      Highlight Highlight man kann durchaus gegen die armee und für eine insitution mit sanitäts, rettungs und katasrophenschutz sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Comandante 25.03.2020 21:32
    Highlight Highlight Gerade in Kriesenzeiten sind Abwägungen wie, wann, was sehr schwer, aber es muss weiter gehen und gerade dann ist der Dienst kein "Ponyhof" mit 0% Risiko. Lieber Elio, du weisst ja auf was du in der Armme schwörst, mit Leib und Leben, oder ? Falls dir das nicht gefällt, verlasse die Truppe und geh nach Hause.
    • -thomi- 26.03.2020 03:42
      Highlight Highlight Also ich habe eigentlich nie was schwören müssen. Ich habe mal gehört, dass ich Rechte und Pflichten meines Dienstgrades übernehmen soll, aber gefragt hat mich keiner danach...
  • Geff Joldblum 25.03.2020 21:28
    Highlight Highlight Wochen- oder gar monatelang nicht nach Hause am Weekend, keinen Ausgang, Abschottung. Genau die richtigen Massnahmen!
    Aber als einer der saufend und dampfend die RS absolvieren "durfte und jedes Wochenende nach Hause konnte beneide ich die Herren (und wenigen Damen) momentan nicht. ;)
  • Zauggovia 25.03.2020 21:27
    Highlight Highlight Was genau machen die auf den Märschen, dass die so nahe an die Zivilbevölkerung und an die Kranken und Alten kommen 😂
  • dilexa88 25.03.2020 21:17
    Highlight Highlight Armee und Hygiene passt zusammen wie Vegetarier und Metzgereien....
    • Roelli 25.03.2020 21:58
      Highlight Highlight Das Hiltl in Zürich (ältestes Vegi-Restaurant der Welt, seit 120 Jahren) betreibt eine Vegi-Metzg.

      https://hiltl.ch/standorte/uebersicht/vegimetzg/

      Allen viel Gesundheit😘
    • DieFeuerlilie 26.03.2020 08:17
      Highlight Highlight @Roelli

      Eine Metzgerei schlachtet Tiere.

      Da kann Hiltl hundertmal behaupten, sie hätten eine Metzg, es ist einfach nicht wahr.
  • Hercanic 25.03.2020 21:07
    Highlight Highlight Stand aktuell 25.03 gemäss SRF Bundeshausredaktor
    Armee:

    Positiv getestet: 148
    In Quarantäne: 684
    In Isolation: 138
    • elco 26.03.2020 05:35
      Highlight Highlight In 2 Wochen sind sie immun. Alles bestens.
    • ands 26.03.2020 23:41
      Highlight Highlight Was willst du uns damit sagen, Hercanic? Dass die Massnahmen offensichtlich funktionieren, da es zu sehr wenigen Ansteckungen innerhalb der Armee kommt? Man muss nämlich bedenken, dass die Armee im Gegensatz zum zivilen Gesundheitswesen jeden Verdachtsfall testet.
    • Hercanic 27.03.2020 07:16
      Highlight Highlight Ich bin ein Anhänger von "OpenData". Deshalb möchte ich die Verfügungstellung von Daten fördern und zwar unabhängig von irgendwelchen Interpretationen.

      Aber mir ist natürlich schon klar, dass manche Leute ein Papi, Journalist oder was auch immer brauchen, der ihnen sagt was Sache ist, da sie ansonsten im Strom der Informationen ertrinken.
  • Zat 25.03.2020 20:59
    Highlight Highlight Wurde dieses "Interview" kürzlich geführt, also in den letzten Tagen, oder ist das schon eine Weile her?
  • Plan B 25.03.2020 20:57
    Highlight Highlight Ich war 2005 in der RS. Es hat mich so richtig angekackt einzurücken. Ja, ich war wochen davor fast etwas depressiv. Die ersten Wochen ging das so weiter. Doch dann an einem Sonntag, als es wieder in die Kaserne ging, begann es aus allen Wolken zu regnen. Am nächsten morgen wurden wir mit Sirenen geweckt, das ganze Umland von LU war unter Wasser. Anschliessend wurden wir zum räumen von Kellern von alten Leuten eingesetzt. Die Dankbarkeit war unbeschreiblich. Darauf bin ich heute noch stolz. Genau das könnte mit der jetzigen RS auch geschehen. Dies wird auch der hintergedanke vom Stab sein.
  • Snowy 25.03.2020 20:46
    Highlight Highlight „Wir haben mit unseren Zugführern diskutiert und sie haben Verständnis gezeigt.“

    😂
  • bechor 25.03.2020 20:38
    Highlight Highlight War von Anfang an klar, dass Social Distancing im Militär nicht eingehalten werden kann. Da bereits eingerückte Rekruten/Soldaten das Areal nicht mehr verlassen dürfen, stellen sie zumindest keine Gefahr für den Rest der Bevölkerung dar. Ein Bekannkter von mir hat sich jetzt jedoch im WK angesteckt und leidet an einem schweren Verlauf! Es sind oft die Älteren & Vorerkrankte, die schwere Verläufe zeigen, aber eben nicht nur. Deshalb sollten keine neuen Rekruten/Soldaten mehr einrücken, die nicht für den Corona-Einsatz gedacht sind. Sprich: Vorläufig WK's und Sommer-RS streichen!
    • Roelli 25.03.2020 21:59
      Highlight Highlight Soviel ich weiss werden die WKs die nicht nötig sind im Moment gestrichen.
    • ands 26.03.2020 23:43
      Highlight Highlight WKs werden abgesagt. Weshalb sollte man die Sommer-RS absagen? Aktuell ist völlig unklar, wie sich die Situation bis dahin präsentiert.
  • Trommelnicht 25.03.2020 20:26
    Highlight Highlight Natürlich ist das in der Armee schwierig durchzusetzen. Deshalb umso besser, dass die Massnahme ergriffen wurde Ausgang und Wochenende zu streichen. Jetzt braucht es die Armee dringend, das zeigt die Vielzahl an eingegangenen Ersuchen der Kantone. Und natürlich wird es nicht ohne Fehler gehen, die Situation ist für uns alle neu!

    Aber schön für watson, dass ihr endlich doch noch einen Weg gefunden habt die Armee wieder zu kritisieren. Nachdem das mit dem "Warten auf Befehle" - Skandal nicht so geklappt hat.
    • nickname2000 25.03.2020 22:11
      Highlight Highlight Warum soll dieser RS Quatsch so dringend notwendig sein, dass er nicht einfach abgesagt werden kann wie ziemlich alle anderen Bereiche des Lebens. Wenn schon sollte man die Leute zur Bewältigung der Krise einsetzen.
    • Dschaffar 25.03.2020 23:17
      Highlight Highlight Finde ich auch, entweder werden die Rekruten gebraucht um zu helfen oder die Ausbildung wird gestoppt!
    • ands 26.03.2020 23:49
      Highlight Highlight Natürlich kann man die RS stoppen. Fragt doch mal die Rekruten, was sie davon halten, in einem halben Jahr erneut für 2 Monate in die RS zu müssen. Einen neuen Job zu finden ist aktuell sicher besonders einfach. Viele Unternehmen stellen Leute für Kurzarbeit ein. Und das Studium kann man ja auch ein Jahr später beginnen. Und das betrifft ja dann nicht nur die aktuelle RS. Die Sommer-RS wird ohne Kader ebenfalls nicht durchgeführt. Wann absoliveren diese Rekruten die RS? Im Winter? Und was machen dann die Rekruten der Winter-RS?
  • Reisender 3468 25.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Also bei uns in der Kaserne wurden alle Kontaktaportarten verboten, das Antrittsverlesen, zweierkolonnen werden immer mit 2m Abstand gemacht. Das gleiche beim Essen immer 2m Abstand und keiner fasst das Tablar oder das Besteck selber, dass wird alles von der Küche vorbereitet und man muss nur noch das Tablar mit Besteck, Serviette, Essen und Getränk anfassen. ALLE Ausbildungen mit Körperkontakt sind verboten (Sanitätsdienst, div. Sportarten, Zwangsmittel usw.). Das einzige Problem stellen Verschiebungen mit Fahrzeugen dar, ansonsten wird sehr stark darauf geachtet, die richtlinien zu beachten.
    • Zat 25.03.2020 20:56
      Highlight Highlight Wie sieht es beim Schlafen aus bei Euch?
    • Reisender 3468 25.03.2020 23:09
      Highlight Highlight Es ist so, dass immer der nebenan den kopf auf der anderen Seite hat. Also ich habe den Kopf Richtung Wand und der neben mir richtung Mitte des Zimmers. Natürlich nicht die beste Lösung, aber angesichts des Platzes nicht anders umsetzbar.
    • karl_e 27.03.2020 00:07
      Highlight Highlight Da wäre ich froh , wenn links und rechts von mir die Chäsfüsse der Kamerädli liegen.
  • Glaedr 25.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Lieber jammeri Rekrut
    Was wäre dann ihre Lösung?
    Kein Militär mehr aber was wenn man das Militär dann mal braucht.
    Fakt ist
    RS und WK in einer solchen Lage zu streichen geht nicht, da man genau in solchen Situationen das Militär braucht.
    Daher gibt es nur die Möglichkeit das beste daraus zu machen.
    Sie wollen einfach nicht ins Militär und nach Hause gehen und benutzen darum die Ausrede Corona.
    Das Militär macht wirklich viel um eine Ansteckung zu verhindern aber ja das Risiko bleibt, da kann man nichts machen.
    Grüsse vom WK der diese Woche noch erfahren soll ob der WK verlängert wird.
    • Gwdion 25.03.2020 21:37
      Highlight Highlight Wenn Elios Schilderung wahrheitsgemäß ist, dann ist er kein Jammeri, sondern hat allen Grund, sich zu beschweren, und zwar in unser aller Interesse, wobei übrigens auch völlig unerheblich ist, inwiefern er diesem Zirkus freiwillig beiwohnt. Wäre bloß der Wille und ein Quantum Grips vorhanden, ließen sich die beschriebenen Missstände allesamt beheben. Eine erhellende Quelle der Inspiration dafür findest Du zum Beispiel im Kommentar über Deinem.
    • Stromboli 25.03.2020 21:55
      Highlight Highlight Ich denke die meisten sind froh um jede Unterstützung im medizinischen Bereich aus den Reihen des Militärs.
      Ich finde diese Menschen enorm wichtig und bin dankbar für deren enormen Einsatz.
      Damit ist auch klar was wir jetzt und wahrscheinlich in Zukunft brauchen. Aber auch was wir ganz bestimmt nicht brauchen, all die Gwehrli , Pänzerli, Flügerli oder weiterer Schrott in Spe.
    • Dragonlord 25.03.2020 22:08
      Highlight Highlight Das Militär braucht es in der Schweiz nicht.
      In solchen Situationen braucht es einen guten Zivilschutz. Oder willst auch Du mit Kriegsmaterial auf Viren schiessen?
  • Perry_ 25.03.2020 20:15
    Highlight Highlight Etwas worüber man vielleicht auch sprechen sollte: Soldaten kurzfristig wurden bis ende Juni eingezogen. Die Diensttage werden Ihnen von Ihrer Dienstzeit abgezogen würde man meinen, oder? Aber nein! Sie zählen als "assistenztage" und ein einziger WK wird Ihnen erspart!

    Wenigstens diese "Vergütung" könnte man Ihnen gewähren.
    • Borki 25.03.2020 21:27
      Highlight Highlight Und nächstes Jahr hätten wir dann nur noch die Hälfte der San-Truppe...

      Dein Vorschlag ist leider nicht zu Ende gedacht.
    • Zauggovia 25.03.2020 21:33
      Highlight Highlight Keine Angst, Watson bringt sicher gerne bald die nächste Jammerigeschichte über das Militär.
  • Sen 25.03.2020 20:13
    Highlight Highlight Wundert mich überhaupt nicht. Das ist halt unsere Armee. Junge Proleten in Führungspositionen. In meiner "Bunker-Zeit" während der RS gab es während den ganzen vier Wochen nicht einmal eine Seife auf der Toilette. In der Dusche bildeten sich grünliche Wasserpfützen in den Ecken. Wer Blasen an den Füssen hatte, sollte diese selber im Bett mit seinem schmutzigen Messer aufstechen. Hygiene interessiert da kein Mensch. Aber was will man schon machen als Rekrut/Sdt. Man ist denen ausgesetzt.
    An jeden der nicht ins Militär geht: Ihr verpasst nichts.
    Sogar Doppel UT und bezahlen ist der bessere Deal.
    • stef1885 25.03.2020 20:27
      Highlight Highlight Proleten? 🤦🏻‍♂️
    • Gonzolino_2017 25.03.2020 20:28
      Highlight Highlight Wenn ich deinen Kommentar lese, gehörst Du heute wohl - aufgrund des hohen Alters - zu den Risikopatienten! Glaub mir, die Armee 61 ist schon einige Jahrzehnte zurück! Und auch wenn es dir schwer fällt, es geht Im Militär nicht ums verpassen, sondern um eine Dienstpflichtig zugunsten der Allgemeinheit! Schade bist du nicht UT, der Armee wäre Mit Sicherheit einiges erspart geblieben!
    • Scrj1945 25.03.2020 21:24
      Highlight Highlight @gonzolino
      Man kann auch ein dienst für die allgemeinheit leisten ohne militär. Nennt sich zivildienst oder schutz
  • flohehe 25.03.2020 20:13
    Highlight Highlight In der Armee ist Social Distancing nicht umsetzbar, dass ist klar. Es ist auch klar, dass es ziemlich dramatisch enden könnte, falls sich jemand in der Kaserne ansteckt. Und genau deshalb dürfen die Rekruten und Soldaten am Wochenende nicht nachhause. Denn dort ist die Chance das Sie sich anstecken am grössten. Solange Sie nur unter sich sind, bleiben Sie gesund. Und zu den Märschen. Und natürlich sind Bülach oder Kloten nicht die strengsten RS, aber so langsam, dass es mit Zivilisten zu riskanten Kontakten kommen könnten, marschieren auch die nicht.
    • p4trick 25.03.2020 22:29
      Highlight Highlight *das ist klar
    • p4trick 25.03.2020 22:31
      Highlight Highlight Was redest du für ein BS. Kloten RS 2000 wir kifften sehr streng!!
    • xHascox 25.03.2020 22:51
      Highlight Highlight Ein Zivilist läuft etwa gleich schnell wie ein Soldat :D Bei einem Marsch kann man locker "mitwandern".
      Wenn man die Regeln des BAG auch Zuhause befolgt, sollte man sich ja auch dort nicht anstecken. Selbstverantwortung sollte man einem Soldaten ja genug zutrauen, man gibt ihm ja auch eine Waffe mit Munition.
      Ärzte dürfen ja auch zu ihren Familien...

      Ich hör ja schon auf zu jammern, aber hört doch endlich auf, die beste Armee der Welt du verherrlichen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.03.2020 20:12
    Highlight Highlight 1: Da hat es wohl bei einigen Militärs noch immer nicht klickt gemacht, Mannschaftssportarten in geschlossenen Hallen, stark.
    2: Zur potentiellen Überlastung des Gesundheitssystems:
    Wohl kaum, junge, gesunde Männer sind nach jungen, gesunden Frauen, die nicht schwanger sind wohl die Gruppe mit dem geringsten Risiko. Das mag zynisch klingen, aber an Stelle der Rekruten würde ich mich dafür einsetzt, mich infizieren zu lassen. Die meisten werden keine Symptome zeigen und man sie sind sowieso für Wochen im Militär eingespert. Dann hat man es hinter sich.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 25.03.2020 20:28
      Highlight Highlight Das Problem ist: Junge Gesunde haben seltener einen schweren Verlauf und überleben den auch eher. Wenn es sie aber doch richtig erwischt, blockieren sie ein Spitalbett wochenlang.
  • Doublethink 25.03.2020 20:10
    Highlight Highlight Ich bin geschockt. Wer hätte damit gerechnet dass ausgerechnet unser Militär die Weisungen des BAG nicht einhalten würde?
    Hallo? Irgendwer?
    • Gonzolino_2017 25.03.2020 20:37
      Highlight Highlight Dass du geschockt bist, zeigt klar, dass du entweder nie im Militär warst oder schlicht keine Ahnung hast! Die Urlaubssperre dient eben genau dazu, die Sicherheit massiv zu erhöhen! Wenn man die Inkubationszeit von 5 - 10 Tagen berücksichtigt, sind ab spätestens heute alle Soldaten in unseren Rekruten- und Durchdiener-Verbänden gesund und das Risiko nahezu null! Hört also auf, unnötig auf Panik zu machen! Und Elio sei gesagt: Wenn du beim Rest was von Dir erwartet wird, auch so kritisch bist, dann wärst du ein Vorzeigerekrut und bekommst hoffentlich den Vorschlag zum besser machen!
  • pacoSVQ 25.03.2020 20:09
    Highlight Highlight Wie genau kommst der auf Märschen mit zivilen Personen in Kontakt? Meine waren stets in der Nacht oder in Gebieten in denen sowieso nicht viele Zivile unterwegs waren, und auch wenn, Körperkontakt oder näher als zwei Meter kommt man denen eh nicht.

    Wenn es keinen Wochenendurlaub und keinen Ausgang gibt kann sich auch keiner anstecken oder das Virus nach Hause bringen.

    Hätte erwartet, dass du in Woche 11 langsam begriffen hast, dass die militärische Welt eine andere ist als die zivile und andere Regeln gelten.

    Tönt für mich nach Mimimi auf hohem Niveau, lieber Elio.
    • Marko_32 25.03.2020 20:15
      Highlight Highlight Naja, in der RS am Wochenende nicht nach Hause dürfen ist schon sehr hart, da würde ich spätestens nach der vierten Woche meinen Austritt planen
    • Randy Orton 25.03.2020 20:17
      Highlight Highlight Auch junge können schwere Verläufe haben. Unnötig, hier noch mehr Infektionen zu provozieren.
    • pacoSVQ 25.03.2020 20:18
      Highlight Highlight Um dann Zuhause eingesperrt zu sein? Der soll froh sein kann er weiterhin so viele sozialen Kontakte pflegen mit seinen Kameraden. Müssen jetzt halt unten durch, wie wir alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 25.03.2020 20:05
    Highlight Highlight Da die Rekruten allesamt jung sind, wir ihnen kaum etwas passieren, das ist keine spanische Grippe.
    Sie sollten einfach Abstand von älteren Menschen haben. Das sollte machbar sein.
    • panaap 25.03.2020 20:20
      Highlight Highlight Virologe hat gesprochen
    • bebby 26.03.2020 06:35
      Highlight Highlight panaap hat schon Recht, aber diese Panikmache habe ich satt. Da wird jetzt aus allem ein Problem gemacht. Wir brauchen jetzt Soldaten zur logistischen Unterstützung,etc. , wann denn sonst? Eine Armee, die nur bei schönem Wetter funktioniert ist wirklich ein Trachtenverein.
  • Chrigi-B 25.03.2020 20:04
    Highlight Highlight Unnötig und nicht hilfreich. Alles was man wissen muss, findet man im letzten Absatz:

    "Man hat nun lediglich beschlossen, uns am Wochenende nicht mehr nach Hause zu lassen. Auch die Ausgänge unter der Woche wurden gestrichen. Das Areal darf unter keinen Umständen verlassen werden."
    • Dennis Andrew Frasch 25.03.2020 20:08
      Highlight Highlight Das ist aber nicht der letzte Absatz, lies weiter...
    • Chrigi-B 25.03.2020 20:16
      Highlight Highlight Dann hald der 2. oder 3. letzte.

      Das sind alles 18-20 Jährige absolut gesunde Männer - sonst wären sie nicht in der RS. Auch wenn sich eine ganze Kaserne anstecken würde: Die Chance das überhaupt jemand Spitalpflege bräuchte ist verschwindend gering.
    • xHascox 25.03.2020 22:43
      Highlight Highlight Die Kasernen sind momentan noch nicht strikt abgeriegelt - Es gibt immer noch Kontakt mit aussen. Wer nicht zum gemeinen Fussvolk gehört kann die Kasernen immernoch für einige Stunden verlassen.

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