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Une prostituee attend des clients qui passent en voiture sur un trottoir du centre ville dans la nuit du jeudi 7 au vendredi 8 juillet 2014 a Lausanne. La scene de la prostitution est visible sur la rue de Geneve, et l'avenue de Sevelin dans le quartier de Sebeillon a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Frauenzentrale Zürich will Prostitution unter Strafe stellen, wie dies auch in Schweden der Fall ist.  Bild: KEYSTONE

Schweden will NICHT mit der Schweiz verglichen werden – aus einem einfachen Grund



«Überall werden Schweden und die Schweiz verwechselt. Vielleicht habt ihr Schweizer kein Problem damit, aber wir schon», beginnt eine Videobotschaft, die die Frauenzentrale Zürich auf YouTube gestellt hat. 

Im Video geht es um Prostitution – besser gesagt um deren Verbot. Denn in Schweden jährt sich die Einführung des Prostitutionsverbots am 1. Juli zum zwanzigsten Mal. Seit 1998 werden Freier für den Kauf von sexuellen Diensten bestraft, während Prostituierte straffrei bleiben. Die Protagonisten des Videos wehren sich gegen einen Vergleich der beiden Länder, denn der Umgang mit der weiblichen Bevölkerung in Schweden sei ein ganz anderer. 

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Das Video gehört zur Kampagne «Für eine Schweiz ohne Freier. Stopp Prostitution» der Frauenzentrale Zürich. Der Verein will auch in der Schweiz ein Verbot erwirken.  

«Es gibt nichts, was das Machtungleichgewicht zwischen Frauen und Männern derart deutlich macht wie die Prostitution», erklärt Andrea Gisler, Leiterin der Frauenzentrale Zürich an der Medienkonferenz, wie nau.ch berichtete. «Prostituierte greifen zu Alkohol und Drogen, sie leiden an Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen – ähnlich wie Folteropfer», so Gisler.

Soll Prostitution in der Schweiz verboten werden?

(ohe)

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

Video: srf

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