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Mann, Männer, Krise, Illustration

«Die Männlichkeit, wie wir sie bisher verstanden haben, befindet sich in einer Krise», sagt Matthias Luterbach, Männlichkeitsforscher in Basel. Bild: shutterstock

Harte Kerle oder feminine Männer? Warum die Männlichkeit in der Krise ist

Eine Werbung für Rasierer sorgte vor kurzem international für Wutausbrüche. Männer fühlen sich in ihrer Männlichkeit verraten. Warum es gut ist, wenn die Männlichkeit in die Krise gerät, erklärt der Geschlechterforscher Matthias Luterbach im Interview. 



Mitte dieses Monats stach die Rasierapparat-Marke Gillette in ein Wespennest. In einem Werbespot übt sie Kritik an gängigen Vorstellungen von Männlichkeit. Darin zu sehen sind Männer, die in eine Prügelei eingreifen, die ihre Kollegen zurechtweisen, wenn sie einer Frau nachstarren oder die sich liebevoll um das Töchterchen kümmern.

Vorbei sind die Zeiten des Mannes, der mit muskelbepacktem Oberkörper vor dem Spiegel steht und sich selbstsicher lächelnd über das glattrasierte Kinn streicht. Dieser Sinneswandel sorgte für grossen Aufruhr. Der Werbespot wurde zum viralen Hit, in den sozialen Medien erntete er viel Lob aber vor allem auch viel Kritik. Es folgten Wutausbrüche und Boykottaufrufe, weil Gillette einen «Krieg gegen die Männlichkeit» führe.

Befindet sich die Männlichkeit in einer Krise? Was stimmt denn nicht mit den Männern? Zeit für ein klärendes Gespräch mit einem, der die Männlichkeit erforscht.

Herr Luterbach, die Rasierapparat-Marke Gillette übt Kritik an der Männlichkeit und thematisiert das in ihrem neuen Werbespot. Dieser fand enorme Beachtung im Netz. Was halten Sie von der Werbung?
Ich war etwas überrascht davon, dass Gillette eine solch pointierte Werbung produziert. Als Männlichkeitsforscher ist das für mich Ausdruck davon, wie dringend die Auseinandersetzungen um das Geschlecht und insbesondere um die Männlichkeit sind. Die Werbung von Gillette zeigt, dass die Debatte nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Der Gillette-Werbespot

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Video: YouTube/Gillette

«Die Männlichkeit, wie wir sie bisher verstanden haben, befindet sich in einer Krise.»

Kritiker beanstanden, die Gillette-Werbung sei ein Angriff auf die Männlichkeit. Im britischen Frühstücksfernsehen wurde die Frage diskutiert, ob ein «Krieg gegen die Männlichkeit» im Gange ist. Wie sehen Sie das?
Grundsätzlich bin ich der festen Überzeugung, dass es eine Debatte ist, der wir uns nicht verschliessen können. Wir müssen sie führen. Was ich allerdings wichtig finde, ist dass sie nicht polemisch geführt wird. Natürlich handelt es sich hierbei um eine Werbung und nicht um einen gesellschaftspolitischen Kommentar. Die Kritiken, die in der Werbung benannt werden, teile ich grösstenteils. Es geht um Mansplaining, darum, wie sich Männer konkurrieren, um Gewalt unter Männern und gegenüber Frauen. Aber was die Werbung dann macht, ist eine Gegenüberstellung: Das sind die schlechten Männlichkeitsbilder und das die guten. Und wenn man sich für Gillette entscheidet, entscheidet man sich richtig.

UniBas, Matthias Luterbach,

Matthias Luterbach. bild: zvg

zur Person:

Matthias Luterbach ist Geschlechterforscher an der Universität Basel mit dem Schwerpunkt kritische Männer- und Männlichkeitsforschung. Zudem ist er Mitglied der Gleichstellungskommission Basel-Stadt.

Ist die Männlichkeit in einer Krise, so wie es manche Stimmen sagen?
Ich selber würde sagen: Ja, die Männlichkeit, wie wir sie bisher verstanden haben, befindet sich in einer Krise. Sie verändert sich und man weiss derzeit noch nicht so genau, in welche Richtung es mit ihr gehen wird.

Was ist denn das Problem mit dem traditionellen Männerbild?
Bis in die 70er-Jahre haben Männer den Frauen das Stimmrecht verwehrt. Vergewaltigung in der Ehe war gesetzlich erlaubt. Diese Zustände empfand man als richtig und legitim. Heute haben sich die Gesetze verändert. Vergewaltigung ist auch in der Ehe eine Straftat und Frauen dürfen an der Urne wählen und abstimmen. Das heisst, es haben tiefgreifende Veränderungen im Geschlechterverhältnis stattgefunden. Und doch hat sich seither kein neues Männerbild richtig durchgesetzt und neben neuen sind traditionelle Vorstellungen noch immer allgegenwärtig. Es ist eine paradoxe Situation, in der grundlegende Fragen erst richtig aufgeworfen werden.

«Dass Männer momentan vielleicht gar nicht so genau wissen, wie sie Männlichkeit definieren wollen, finde ich nicht schlimm.»

Warum befindet es sich heute in einem Wandel?
Heute ist es beispielsweise die Debatte um #Metoo, die zeigt, dass viele Frauen aber auch viele Männer, gewisse männliche Verhaltensweisen nicht mehr akzeptieren wollen und sich dagegen zu wehren beginnen. Dazu gehören Übergriffe, das Nicht-Wahrnehmen von Frauen, Mansplaining, und so weiter. Alles in allem männliche Praxen, die zunehmend als störend empfunden werden und über die gesprochen werden muss, die jedoch gleichzeitig gesellschaftlich gelebt werden.

Männer, Mann, Schock, Krise

Bild: shutterstock

Wie soll denn der Mann von heute sein?
Es gibt kein Regelwerk, das besagt, wie ein Mann sein soll. Vielmehr ist es ein Ausdruck von den Auseinandersetzungen, die derzeit laufen, dass wir uns diese Frage so intensiv stellen. Es wird deutlich, dass alte Vorstellungen von Männlichkeit nicht mehr zeitgemäss sind und dass sich Männer wie auch Frauen immer weniger an diesen alten Männerbildern orientieren mögen.

Toxische Männlichkeit ist mitverantwortlich, dass Männer öfter sexuell übergriffiges Verhalten und Gewalt ausüben.

Das klingt verwirrend. Woran sollen sich die Männer denn orientieren?
Dass Männer momentan vielleicht gar nicht so genau wissen, wie sie Männlichkeit definieren wollen, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil geht es ja gerade darum, dass sich Männer zu fragen beginnen, wie sie Männlichkeit für sich definieren wollen. Im Übrigen ist es so, dass sich das Männerbild historisch immer wieder verändert hat. Dass es sich nun im Wandel befindet, ist absolut nichts Neues.

Im Zusammenhang mit der Gillette-Werbung war oft von einer «toxischen Männlichkeit» die Rede. Was ist mit dem Begriff gemeint?
Toxische Männlichkeit ist ein Begriff, der in den letzten Jahren sehr prominent in der Debatte aufgetaucht ist, was beachtenswert ist. Meistens bezeichnet es gewisse Verhaltensweisen, die zur dominanten Form von Männlichkeit gehören und unter der andere Männer als nichtmännlich, schwul oder weiblich abgewertet werden.

«Zu sagen, dass alle Männer toxisch sind, ist falsch. Aber Männer müssen sich mit den gesellschaftlichen Männlichkeitsanforderungen in ihrem Leben auseinandersetzen.»

Inwiefern ist toxische Männlichkeit etwas Problematisches?
Diese Verhaltensweisen sind mitverantwortlich, dass Männer öfter sexuell übergriffiges Verhalten und Gewalt ausüben aber auch der tägliche selbstverständliche Sexismus gehört dazu. Schliesslich geht es aber auch um Verhaltensmuster, die aus unserem gewohnten Blick als unbedenklich erscheinen, wie beispielsweise das ständige Raufen und sich im Wettstreit messen. Der Begriff «toxische Männlichkeit» thematisiert, dass in diesen «Spielen» gewisse Muster gelernt werden, die dazu führen, dass Männer häufiger in Gewaltstatistiken auftauchen, aber auch Suizide häufiger von Männern begangen werden. Gerade die aktuelle Kritik bringt das Ausmass solch toxischer Verhaltensweisen erst richtig ans Licht, weil sie von vielen benannt und damit in ihrer sozialen Bedeutung erst richtig verstanden werden.

Warum verhalten sich Männer toxisch, wenn dies ihnen offenbar auch selber schadet?
In den so genannten «ernsten Spielen des Wettbewerbs» erfahren die Jungs Zugehörigkeit und Anerkennung. Wer nicht mitspielt, wird zum Aussenseiter, das kann für Männer, die nicht bereits ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt haben, schwierige Konsequenzen haben. Damit werden auch für die Männer die Kehrseiten des ausgeprägten Dominanzstrebens deutlich. Es sind Verhaltensweisen, in der die einen anerkannt und die anderen abgewertet werden.

«Den Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Mut kann man historisch bestimmt nachvollziehen. Nur hat das wahrscheinlich mehr mit Karl May zu tun, als mit Hormonen.»

Heisst das im Umkehrschluss, dass alle Männer toxisch sind?
Nein. Männer haben ein sehr vielfältiges Verhältnis zu Männlichkeit und sehr unterschiedliche Vorstellungen davon. Es gibt ja auch Männer, die sich gegen gewisse Verhaltensweisen wehren. Zu sagen, dass alle Männer toxisch sind, ist demnach falsch. Aber Männer müssen sich mit den gesellschaftlichen Männlichkeitsanforderungen in ihrem Leben auseinandersetzen. Und sie machen das auf unterschiedliche Art und Weise.

Mann, Männer, Krise, Illustration

Bild: shutterstock

Nicht alle setzen sich für neue Männlichkeitsbilder ein. Es gibt auch Frauen, die monieren, dass das gängige Männerbild zunehmend einem verweichlichten, feminisierten Mann weiche. Das sei unattraktiv. Bevorzugen Frauen harte Kerle?
So einfach ist es nicht. Genauso wie es viele Männer gibt, die Mühe mit den Veränderungen haben, haben auch Frauen Mühe damit und manche stellen sich dagegen. Auch Frauen haben gelernt, wie sie in dieser Geschlechterordnung Wirkung erzielen und Anerkennung und Wertschätzung erhalten. Wenn diese nicht mehr angenommen werden, kann das auch für Frauen schwierig sein und beispielsweise Angst vor Abwertungen auslösen. Jedoch gibt es bereits eine längere Tradition von Frauen, die ihre Konflikte zwischen ihren eigenen Wünschen und dem gesellschaftlichen Frauenbild formulieren.

Was ist von biologistischen Argumenten zu halten, die argwöhnen, dass der Mann nun mal ist wie er ist: Mutiger, kräftiger, abenteuerlustiger. Und das aufgrund seines Hormonhaushalts, seines Körpers, seiner Statur?
Den Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Mut kann man historisch bestimmt nachvollziehen. Nur hat das wahrscheinlich mehr mit Karl May zu tun, als mit Hormonen. Wenn es da tatsächlich einen Kausalzusammenhang gäbe, müssten wir die Debatte gar nicht erst führen. Schliesslich erinnern wir uns bei Naturgesetzen wie der Schwerkraft nicht ständig an sie, um die Gefahr abzuwenden, dass wir sie mal vergessen und auf einmal in der Weltgeschichte herumfliegen. Dass wir so bestrebt sind, ständig an die Biologie der Geschlechter zu erinnern und sie zu beweisen, zeigt doch schon, dass hier soziale Prozesse wirken.

Warum ist das Thema für gewisse Leute so bedrohlich? Ruft gar Ängste hervor bei Männern wie auch bei Frauen?
Weil es um sehr grundlegende Fragen geht wie: Wie wollen wir zusammen leben und wie wollen wir unser Leben gestalten? Es geht auch um Liebe und um Sexualität, um sehr intime Fragen nach welchen Prinzipien oder Vorstellungen wir unser Leben gestalten möchten. Zudem fühlen sich Männer oft bedroht, wenn ihre gelebten Selbstverständlichkeiten hinterfragt werden und erleben Kritik oft als eine Zumutung.

Wie schaffen wir es, solche grundsätzlichen Fragen vom Mensch-Sein zu beantworten?
Einen Leitfaden dafür gibt es nicht. Was momentan die Anforderung unserer Zeit ist, ist sich mal zuzuhören, andere Bedürfnisse wahrzunehmen und diese nicht gleich als Bedrohung zu sehen. Es braucht Offenheit für die Auseinandersetzung – das heisst vielleicht auch, dass man anfangs gar nicht weiss, was das nun für einen selbst bedeutet.

Protest in Istanbul: Männer in Miniröcken

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 31.01.2019 09:58
    Highlight Highlight "Den Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Mut kann man historisch bestimmt nachvollziehen. Nur hat das wahrscheinlich mehr mit Karl May zu tun, als mit Hormonen."

    Okay, aber da müsste man schon ein bisschen mehr differenzieren. Sam Hawkins oder Hadschi Halef Omar zum Beispiel sind keine Ausbunde an Männlichkeit. Karl May selber auch nicht (jedenfalls nicht in seinem Privatleben).
  • Cédric Wermutstropfen 30.01.2019 16:44
    Highlight Highlight Diese ganze Debatte ist mir sowas von egal. Ich halte mich an meine eigene Definition von Männlichkeit und wem das nicht passt, muss sich ja nicht mit mir abgeben. Bleibt einfach euch selbst treu.
  • DeinFreund 30.01.2019 16:10
    Highlight Highlight Wenn wir uns um solch sinnlose Dinge Gedanken machen und alle anderen (wahren) Probleme ignorieren , wohin wird uns das führen? Es gibt wirklich wichtigeres.
    Aber manche Menschen müssen immer alles infrage stellen.
  • geronimo4ever 30.01.2019 15:28
    Highlight Highlight Irgendwie befruchten sich Journis und Forscher gegenseitig und berufen sich aufeinander 🤣🤣
  • Ville_16 30.01.2019 14:46
    Highlight Highlight Ich habe weder vor Frauen noch vor Männern Angst. Schlussendlich versuche ich für mich das Beste zu erreichen ob auf Kosten eines Mannes oder einer Frau ist mir piepegal.
  • Sensenmaa 30.01.2019 13:39
    Highlight Highlight Interessantes Thema dazu, die red Pill Community oder MGTOW
  • Joe Frangelico 30.01.2019 12:59
    Highlight Highlight Die Dekadenz schreitet voran .
  • Rim 30.01.2019 12:06
    Highlight Highlight Tja. Der Weg zur Menschwerdung - von den Bäumen zur Horde über die Aufklärung, Humanismus usw, war lang ist aber noch längst nicht abgeschlossen:-) Bis aus Männlein und Weiblein dann wirkliche Menschen geworden sind dauert es wohl noch JH. Sofern dem "Homo Sapiens" bzw der Evolution die Zeit dafür bleibt, natürlich.
    • Joe Frangelico 30.01.2019 13:01
      Highlight Highlight Die Evolution war mit beginn der Menschheit eine nie endent wollende Katastrophe
    • Rim 30.01.2019 14:44
      Highlight Highlight Zumindest für die Erde, die unsere Spezies wohl zu recht als "Parasiten" erlebt. Was wiederum anschaulich dadurch bestätigt wird, dass im 21. JH (nebst anderen Indizien) eine Gruppe sogenannt "männlicher" Zweibeiner durch eine Gillettewerbung in eine Identitätskrise stürzen;-)
    • RandyRant 30.01.2019 20:19
      Highlight Highlight Es gibt eben biologische Grundsätze die auch trotz "Aufklärung" (würde Gender-Ideologien eher nicht so bezeichnen...) usw. nicht plötzlich ändern.
      Dass es bei diesen Grundsätzen der Biologie auch eine gewisse Variation gibt, ist natürlich genauso klar.
      Aber zu glauben das könne man alles mit idealistischen Ideen überwinden ist und bleibt eben Ideologie.
  • pascii 30.01.2019 12:04
    Highlight Highlight Solange die landläufige Definition/Verständnis vom Mann nur vorsieht, dass es Typen gibt die _angeblich_ befehlen ("dicke Eier") und andere die _angeblich_ buckeln ("frauenversteher") wird es auch nie eine Diskussion geben. Der Club auf SRF gestern abend war Zeugnis davon. Selten habe ich mich so genervt. Da hatte es alle Archetpen dabei die einem so richtig die Lust aufs Mannsein verderben: Patriarchen, Bewegte und jeder hat das Gefühl er könne seine Innensicht auf die Gesellschaft übertragen.
    • pascii 30.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Ich hab' das mal schnell visualisiert:
      Benutzer Bild
  • Cali Cali 30.01.2019 11:59
    Highlight Highlight Darf ich vermessen in den Raum stellen, das hier vermeintlich "Tolerante" häufig intollerant sind und es nicht aktzeptieren können, das andere eben ein anderes "Mannsbild" haben? In der Gender/ Feminismus/ Vegan etc Debatte scheint mir es häufig um Bekehrung zu gehen, wer nicht der Mode folgt ist dumm, naiv, mascolo, homphob etc. also schlecht bzw. der Feind - ich glaube die jew. Anhänger, die so vorgehen sind die Intoleranten. Solange keiner zu schaden kommt oder belästigt sollte jeder machen dürfen was er mag, wer z.B. schwull sein mag ok -wers unnatürlich und käse finden - eben auch ok?
    • H. L. 30.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Frage: Wann hast du dich dafür entschieden, hetero zu sein?
    • Liselote Meier 30.01.2019 14:08
      Highlight Highlight Das nennt sich freie Meinungsäusserung. Du kannst der Einstellung sein das Homosexualität unnatürlich und käse ist, das heisst aber im Umkehrschluss, dass man der Meinung sein kann solch eine Einstellung sei Dumm und Reaktionär.

      Du willst Andere werten können, schliesst aber aus das man dich werten. So geht das natürlich nicht.
    • SanchoPanza 30.01.2019 14:25
      Highlight Highlight das mit der Natur ist so eine Sache gell. Gibt halt auch homosexuelle Tiere ;-)

      Aber item. Eine andere Meinung zu haben und diese zu vertreten, muss ja nicht gleichtbedeutend sind mit eine andere Haltung oder Gruppe abzuwerten.

      Bspw ist es ein Unterschied wenn ich sage:

      ich finde Männer nicht attraktiv.
      oder
      Ich finde Männer die Männer attraktiv sind sind keine Männer sondern xyz (Schimpfwort deiner Wahl einsetzen).

      Wär doch viel schöner wenn man sich interessieren würde wies der anderen Person geht, als sich darauf zu fokussieren was anders ist. MEINER Meinung nach ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 30.01.2019 10:56
    Highlight Highlight Teen-Vogue und Buzzfeed sind von dem Gilette-Clip begeistert. Wenn man nordamerikanische Werbe-Blogs anschaut sind die Resultate gemischt. Die meisten Marketing-Beobachter haben eine ausgesprochen negative Reaktion festgestellt. Eine wichtige Unterscheidung zur Nike-Werbung ist dass dort die Leute sich mit Kaepernick's Sache identifizieren konnten. Bei Gilette hat der Kunde gemerkt, dass er pauschal abklassiert wird und gleichzeitig sein Geld da liegen lassen soll. Eine weiterer Blog vermutet, dass Gilette mit der Werbung Frauen zwischen 20 und 30 als neues Kundensegment ansprechen wollte.
    • RandyRant 30.01.2019 20:12
      Highlight Highlight Na gut, bei Buzzfeed läufts in der Feministinnen-Abteilung ja gerade nicht so rosig, habe ich gehört. Woran das wohl liegen könnte ;)
  • Brezel Hugger 30.01.2019 10:20
    Highlight Highlight Männlichkeit ist so was von out.
    Umgekehrt sollte sich aber ein Mann auch nicht am potentiellem Marktwert bei Frauen orientieren, denn auch viele Frauen haben etwas problematische Vorstellungen.
    Sei du selbst und pfeiff auf andere Meinungen. Die Welt ist gross genug, um Menschen zu finden, die zu dir passen.
    Es muss ja nicht in Zürich sein.
  • Weiterdenker 30.01.2019 10:06
    Highlight Highlight Ich bin froh, musste ich mich noch nie in meinem Leben mit so etwas irrelevantem wie Männlichkeit auseinandersetzen. In meinem Ganzen Leben als Mann habe ich mich noch nie gefragt, ob ich dies nun darf oder sollte, bezüglich meines Geschlechts. Ich bin wer ich bin und mache, was ich mache. Oder wie es einst hiess: "Jede macht, was er will, will jede staht dezue, was er macht"
    • MrG4450 30.01.2019 10:24
      Highlight Highlight Damit liesse sich grundsätzlich alles rechtfertigen, was nicht heisst, dass dies oder jenes auch gerechtfertigt sein sollte.
  • Der Arbeiter 30.01.2019 09:57
    Highlight Highlight Nun ich persönlich lasse mich nicht von Aussen beeinflussen, egal ob durch Menschen oder Ansprüche der Gesellschaft. Für mich heisst Mann sein, seinen Weg gehen, seine Ziele verfolgen und so sein wie man sich wohlfühlt. Nicht auf andere zu hören und sich treu sein. Auch immer sein Wort halten ist wichtig in meinen Augen.

    Da ich gross ( 2 Meter) und stark (viel Training) bin, stehe ich für andere ein wenn es sein muss und begegne allen mit Respekt, auch wenn sie es nicht tun. Das alles heisst für mich Mann sein. Das zeige ich auch meinen Kindern.

    Wie in allem gehe ich meinen Weg.
    • Toerpe Zwerg 30.01.2019 12:56
      Highlight Highlight Ich bin klein und schwach und stehe trotzdem für Andere ein. ;-)
  • JoeyOnewood 30.01.2019 09:10
    Highlight Highlight Ja, das Männerbild wandelt sich gerade, genauso wie das Frauenbild. Es wird hauptsächlich vielfältiger. Das kann natürlich zuersteinmal überfordern. Früher wurde Frau und Mann klar vermittelt, was es heisst, dem jeweiligen Geschlecht anzugehören. Das wird zum Glück immer weniger. Ja, es gibt Frauen, die einen harten Kerl an ihrer Seite haben wollen, andere einen sensiblen. Sie werden beide fündig.

    Uns sollte dabei eine Eigenschaft nicht abhanden kommen - das Selbstvertrauen. Schlussendlich ist es attraktiv, zu wissen mehr man ist und dafür einzustehen - ob sensibel oder hart oder beides.
  • Asmodeus 30.01.2019 09:08
    Highlight Highlight "Warum verhalten sich Männer toxisch, wenn dies ihnen offenbar auch selber schadet?"

    Da hat jemand das Prinzip der toxischen Maskulinität nicht verstanden.

    Toxische Maskulinität bedeutet nicht, dass Männer toxisch sind, sondern dass die Definition was "Maskulin" sei toxisch ist.

    Also das Mantra dass Männer nur an Sex denken, sich ihr Wert durch Muskeln und Anzahl der Sexualpartner definieren würde. Oder dass ein Mann nicht weinen darf.

    Toxische Maskulinität wird von Männern und Frauen gelebt und beide leiden darunter.
    • RandyRant 30.01.2019 20:11
      Highlight Highlight Diese Definition wäre in Ordnung. Aber der Begriff selber suggeriert eben genau was anderes und bewirkt damit genau das Gegenteil...
    • Mutzli 31.01.2019 14:06
      Highlight Highlight 1/2@RandyRant

      Wie suggeriert er denn was anderes? Aufrichtige Frage meinerseits. Durch die Formulierung und den Zusatz von 'toxisch' wird es ja eben gerade vom ganzen Rest von Männlichkeit abgetrennt.

      D.h. es gibt zig Ideen von Männlichkeit und einfach ein gewisser Bereich kann toxisch sein, der Rest wird damit extra aussen vor gelassen.

      Ähnlich wie z.B. 'verdorbenes Essen': Essen wird ja normalerweise als unverdorben und geniessbar definiert, also braucht es denn Zusatz vorne. Gleich wirds bei Männlichkeit gehandhabt.

      Toxisch beschreibt meiner Ansicht nach zudem gleich auch ziemlich gut..
    • Mutzli 31.01.2019 14:10
      Highlight Highlight 2/2

      ..eines der Grundprobleme: Nämlich das manche Ideen der Männlichkeit als positiv und unbedingt notwendig verteidigt werden, obwohl diese, quasi giftig durch die Hintertür->toxisch, Männer selbst über längere Zeit schaden.

      Altes Beispiel, aber immer noch korrekt: Die Idee das Mann stoisch zu sein hat und keine Gefühle zeigt.

      Studien zeigen, dass Männer deshalb viel stärker z.B. unter Trennungen leiden, da sie damit oft die einzige Bezugsperson verlieren, der sie sich wenigstens ein bisschen öffnen konnten. Da sind auch die Suizidraten dann weniger verwunderlich.
  • DemonCore 30.01.2019 08:39
    Highlight Highlight Echte Männer lassen sich von einem Konzern, der u.a. wegen Kinderarbeit und Regenwaldabholzung im Schlaglicht steht keine moralische Lektionen erteilen. Das einzig toxische in dieser Debatte ist die herablassende und verallgemeinernde Abneigung gegen Männer in der Genderwisssenschaft. Ich hoffe dass die Kritik jetzt milde genug formuliert ist, so dass die Weiblichkeit der Autorin keinen Schaden nimmt.
    • RandyRant 30.01.2019 20:09
      Highlight Highlight Bin durchaus erstaunt solche Kommentare von dir zu lesen. ;)
      Kann es aber nicht lassen zu fragen: Du weisst schon dass die US-Demokraten die du oft verteidigst genau mit dieser Identitätspolitik und Gender usw. arbeiten. (letztes mal z.B. "wooow eine geoutete bi-Parlamentarierin" - so what. ist doch egal mit wem sie ins Bett steigt?)
    • DemonCore 31.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Rechte betreiben ja leider auch Identitätspolitik. Meine Werte sind Humanismus, Demokratie, Aufklärung, Rationalität, Rechtsstaat. Linke bekunden oft Mühe mit den letzten beiden. Rechte tun sich schwer mit den Errungenschaften der Aufklärung und würden gerne ab und zu am Rechtsstaat herum basteln.
  • AdiB 30.01.2019 08:38
    Highlight Highlight Der typ in minute 1.11 der da schlichtet, hat mehr mänlichkeit als all jene die sich wegen dem clip aufregen. Der man hat freubde und familie wägen "männlichkeit" verloren. Er hat den jungs gerade erzählt dass es niemanden was bringt sich zu streiten. Sie kommen alle aus dem ghetto und die junge generation sollte nicht sie selben fehler wie ihre vorgänger machen.
    Alle diese empörten männer sind wahrscheinlich die grössten luschen, wenn es hart auf hart kommt. Für mich ist jeder mehr mann, der seine frau und kinder kümnert und sorgt. Wieso sollte deshalb sie männlichkeit gefärdet sein?
  • rodolofo 30.01.2019 08:33
    Highlight Highlight So lange Menschen ihre Identität an der Oberfläche suchen, werden sie IMMER eine Krise erleben.
    Denn unter ihren Kleidern sind alle Menschen NACKT!
    Das ist es doch:
    Wir Menschen haben gegenüber anderen Säugetieren einen Minderwertigkeitskomplex, weil wir nackt sind!
    Diese Nacktheit verunsichert gewisse Menschen-Männchen so sehr, dass sie sich in äusserst unbequeme Ritter-Rüstungen aus schwerem Metall zwängen...
    Tsts...
    Da lobe ich mir den den Muni:
    Der weiss noch, was Sache ist!
    Nähert sich etwas der Weide, auf der sich die Kuhherde befindet, beginnt er damit, zu stampfen und zu schnauben.
  • Gianini92 30.01.2019 08:06
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, wieviele Männer fühlen sich heute in ihrer Männlichkeit angegriffen? Das man keine Frauen begrapscht und auch ansonsten gleichwertig behandeln sollte doch schlicht selbstverständlich sein?
    Männer die so etwas nicht kapieren haben ganz andere Probleme als ein verdrehtes Bild von Männlichkeit.
  • Mia_san_mia 30.01.2019 04:52
    Highlight Highlight Diese Werbung ist ja wirklich peinlich...
    • DemonCore 30.01.2019 12:01
      Highlight Highlight Man stelle sich mal vor, anstatt um weisse Männer wäre es um Frauen, Schwarze oder Queers gegangen. Gilette hätte sich gleich in Den Haag wegen Rassenhass und Sexismus verantworten müssen. Und oh, ich vergass, alle ausser die weissen Männer sind fehlerlos.
    • äti 30.01.2019 12:58
      Highlight Highlight Demoncore, schön für dich hast du so ein Problem.
    • DemonCore 30.01.2019 13:42
      Highlight Highlight Ist toll wenn alles mit Identitätspolitik kontaminiert wird, nicht? Man könnte fast sagen 'toxisch'...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 30.01.2019 03:30
    Highlight Highlight Diese Männlichkeitsdiskussion findet nur in den Medien statt. Hier wird ein Wandel herbeigeschrieben, den es nicht gibt.
    • rodolofo 30.01.2019 08:41
      Highlight Highlight Schau Dir doch mal alte Filmaufnahmen an!
      Zum Beispiel alte Tagesschauen in Schwarz/Weiss, mit einem schnarrenden Streber-Kommentator, der mit viel Pathos und mit zügig voranschreitender Tüchtigkeit die neuesten Errungenschaften eines ebenso tüchtig und strebsam voranschreitenden, heroischen Volks-Charakters bejubelt.
      Da ist Null Humor drin!
      Vor allem Männer inszenieren sich da als eifrige Streber-Soldaten, solche wie sie heute China in Massen über den Erdball schickt und mit entsprechend autoritären Erziehungsmethoden auch jagt.
      Und dann schau Dir unsere humorig-lockeren Sportreporter an!
    • Laienprediger 30.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Genau so sehe ich das auch, liebe Mutbürgerin. Das Thema kümmert ausserhalb der Redaktionen und der Fachbereichen für Gender Studies kaum jemanden.
    • Knäckebrot 30.01.2019 09:51
      Highlight Highlight Ich arbeitete in einem Wohnheim, wo es einen Männer und Frauenstock gab (nur was das schlafen betrifft. Die Stube war gemischt). Dann sagte eine Gendertante, dass wir das mischen sollten. Dabei wollten es die Bewohnenden selbst getrennt. So erlebe ich es teils im Sozialbereich wie von irgendwelchen Büros irgend ein ideologischer Anspruch kommt, während das Klientel ganz andere Sorgen hat. Noch schlimmer im Kindergarten. Eine Kindergärtnerin sagte, dass sie nicht mal mehr "es tanzt ein Bibabuzzelmann" singen darf...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frances Ryder 30.01.2019 01:21
    Highlight Highlight Männlichkeit in der Krise? Es geht wohl eher darum, dass sich die Leute nicht gern in eine Schublade stecken lassen. Vor allem von einer pseudomoralischen Werbekampagne, bei der es primär nur um Verkauszahlen geht. Die Werbung generalisiert, tut so als ob das Probleme der ganzen männlichen Population wären. Wärt ihr gleich überrascht, wenn Gilette die gleiche Werbung über Schwarze und deren Stereotypen macht und es Kritik hagelt?
    • rodolofo 30.01.2019 08:42
      Highlight Highlight Und was machst Du mit der Werbung?
      Du zwängst sie in ein enges Korsett!
      Eben...
    • Asmodeus 30.01.2019 09:09
      Highlight Highlight Wenn DU Dich von einer Werbung angegriffen fühlst die sagt, dass sexuelle Belästigung und Mobbing etwas schlechtes sind, sollte Dir das zu denken geben.
    • Laienprediger 30.01.2019 11:05
      Highlight Highlight @ Asmodeus
      Darum geht es nicht. Ryder weist zurecht darauf hin, dass Gillette schlechtes Marketing betreibt, wenn sie ihre Kunden auf diese belehrende Weise anspricht. Dafür dass die ihr Geld wollen, verhalten die sich gegenüber ihrer Zielgruppe ziemlich herablassend.
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  • sgrandis 30.01.2019 00:18
    Highlight Highlight Intelligenter Herr mit guten These, aber Wissenschaftler? Das einzige Wissenschaftliche war ein Nebensatz über die Schwerkraft...
  • butteraufsbrot 29.01.2019 23:49
    Highlight Highlight Es ist doch absolut erbärmlich, sich wegen eines Werbespots in seiner Männlichkeit angegriffen zu fühlen. Wie unsicher muss ein Mensch sein, um sich über so etwas aufzuregen?
    Wie definiert sich Männlichkeit eigentlich? Mal ganz abgesehen davon, dass dieses Konzept schon lange überholt ist, sollte man sich als “echter Mann” nicht um das Wesentliche kümmern? Sich von jeder Kleinigkeit irritieren/beleidigen zu lassen, gehört meines Wissens nicht zum Katalog der “wahren Männlichkeit” dazu.
    Diejenigen “Männer”, welche sich hier echauffieren, sind in Wahrheit absolute Weicheier!
    • Gianini92 30.01.2019 07:58
      Highlight Highlight Ist dies jetzt ein Beispiel für toxische Männlichkeit? 🤔
    • AdiB 30.01.2019 08:42
      Highlight Highlight Machos waren schon immer weicheier. Du sagst es, um das wesentliche kümmern. Dazu gehört finde ich auch, ein vorbild für die nachkommen zu sein und für seine kinder. Ich weiss nicht was schlimm dran ist, wenn man sich um seine kinder kümmert? Oder wenn man eine frau beschützt?
    • Asmodeus 30.01.2019 09:11
      Highlight Highlight Gilette: "Dear Men. We can do better"

      Incels: "#NotAllMen"
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  • Karl33 29.01.2019 23:40
    Highlight Highlight Ganz klar, wenn jemand Kompetenz hat, unter dem frenetischen Applaus der Feministinnen toxische Männlichkeit ("giftige Männlichkeit") anzuprangern, dann ist es Gillette.

    Anbei eine Werbung von Gillette: „grid girls show their Gillette sides“.
    Benutzer Bild
    • Leckerbissen 30.01.2019 08:56
      Highlight Highlight Ich mag Gillette
    • Asmodeus 30.01.2019 09:13
      Highlight Highlight Dieses Foto ist von 2011. Und yep Gillette hat jahrelang mit dieser Form von Männlichkeit Werbung gemacht die sie nun kritisiert.

      Menschen und Firmen entwickeln sich weiter.

      Das alte "rasier Dich und eine geile Ische wird Dich geil finden"-Prinzip greift nicht mehr.
    • Cali Cali 30.01.2019 12:15
      Highlight Highlight Wie wäre es, das ich gepflegt sein will und mich das für andere attraktiv macht? Ob glatt oder mit Bart - je nach Geschmack - der ist glücklicherweise individuell, auch wenn die Geselschaft massiv daran arbeitet, das zu "mainstreamen"
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  • Barracuda 29.01.2019 23:24
    Highlight Highlight Ich sags mal so... Männer mit angeblich typisch männlichen Verhaltensweisen und einer machohaften und konservativen Einstellung, die sich durch diese Entwicklungen bedroht fühlen, sind wahrscheinlich so weit vom "echten Mann" entfernt wie sonst keiner. Gerade ein rückständiges machohaftes Verhalten ist doch nur Ausdruck von Unsicherheit und Kompensation von anderen Defiziten. Wer sich über das "Mann sein" definiert hat schlicht und einfach kein Selbstbewusstsein und ernsthafte Probleme.
    • rodolofo 30.01.2019 08:46
      Highlight Highlight Meistens sind solche "männlichen" Macho-Rambos gleichzeitig auch verwöhnte Muttersöhnchen.
      Da sieht man mal wieder, was ein Zuviel an mütterlicher Liebe (für Viele gleichbedeutend mit "Weiblichkeit") anrichten kann...
    • maude 30.01.2019 13:53
      Highlight Highlight Muttersöhnchen? Immer ist die Mutter schuld!^^
      Und wo war der Papa?
      Das ist eigentlich sehr spannend was Du schreibst, es stimmt ja auch.
      Aber da hat das Verhalten der Söhne wohl kaum mit einem zuviel an mütterlicher Liebe und Fürsorge zu tun sondern eher mit ganz klar vermittelten (alten) Geschlechterrollen.
  • Astrogator 29.01.2019 22:43
    Highlight Highlight Da mein Kommentar zum Thema Geschlechterforschung wohl als beleidigend aufgefasst und gelöscht wurde, möchte ich mich entschuldigen. Selbstverständlich ist Geschlechterforschung seriöse Wissenschaft, so wie auch Homöopathie zum Beispiel. Bei den Zuckerkügelchen behauptet ja auch niemand es sei Kokolores. Homöopathie und Geschlechterforschung, da kommen die künftigen Nobelpreisträger her.
    • Walter Sahli 29.01.2019 23:34
      Highlight Highlight Dank der Geschlechterforschung werden Kinder, deren Geschlecht bei der Geburt nicht eindeutig zugeordnet werden kann, nicht mehr automatisch verstümmelt.
      Aber ich vermute mal, dass das Deinen Horizont übersteigt.
    • Astrogator 30.01.2019 07:58
      Highlight Highlight @Sahli: „Angeboten wird der Erwerb von Gender-Qualifikationen und praktischen Methoden für unterschiedliche Handlungs- und Berufsfelder, zum Beispiel für die Bereiche Gleichstellungs- und Diversity Management, Medien, Personalwesen, Projekt- und Organisationsentwicklung sowie für die Arbeit in politischen und kulturellen Institutionen und Organisationen.“ Quelle Uni Basel, Fachbereich Gender Studies

      In deiner Welt konnte man dank Gender Studies wohl auch auf den Mond fliegen.

      Ein Studiengang von Snowflakes für Snowflakes.
    • DanielaK 30.01.2019 08:27
      Highlight Highlight So ganz überflüssig finde ich die Erforschung von Sozialen Themen nicht, da gehört auch das dazu. Die Frage ist eher: muss man immer so ein Drama machen? Könnte man gewisse Dinge nicht einfach kommunizieren ohne gleich den Teufel an die Wand zu malen?
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  • Menel 29.01.2019 22:37
    Highlight Highlight Ich wünsche mir so sehr eine emanzipierte Welt, in der jeder einfach sein kann wer er ist und sein Sein nicht ständig mit Schubladen abgleichen muss, damit er Anerkennung bekommt.
    Die Unterschiede zwischen einzelnen Menschen ist so viel grösser als es die Geschlechtsunterschiede sind. Also können wir dieses Kategorisieren nicht einfach mal weglassen?
    • honesty_is_the_key 29.01.2019 23:00
      Highlight Highlight Danke Menel, finde ich wunderschön deine Ansicht.
    • R. Peter 29.01.2019 23:38
      Highlight Highlight Das ist heute schon so. Abgesehen von einigen wenigen historisch gewachsenen Gesetzen, die Frauen wegen angenommener Schwäche bevorzugen, haben beide Geschlechter die selben Rechte und Pflichten. Es steht jedem und jeder frei, so zu leben wie sie will und jeder kann frei entscheiden, ob er sich mit Schubladen abgleichen will oder nicht. Anerkennung von aussen ist immer(!) relativ zu den Vorstellungen des jeweiligen Ausenstehenden. Folglich erhalte ich in oder ausserhlab der Schublade Anerkennung und(!) Ablehnung. Damit müssen Mann und Frau leben lernen, wenn sie sich emanzipieren wollen.
    • Hä?Nö! 29.01.2019 23:44
      Highlight Highlight Beruf, Einkommen, Bildungststand, Herkunft, Mode, Religion, Geschlecht alles Schubladen in denen wir unsere Mitmenschen reinstecken.
      Ohne diese Schubladen wüssten die meisten garnicht über was sie reden sollen und was sie für sich behalten müssten. Niemand ist dafür tolerant genug um mit allen unterschieden kommentarlos klar zu kommen, deswegen spielt man ja dieses Theater.
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  • Statler 29.01.2019 22:36
    Highlight Highlight Wer sich nur über sein Geschlecht definiert, hat wohl ein grundsätzlicheres Problem.
    Die Frage ist: wer bin ich, wer will ich sein. Da bieten sich Klischees und traditionelle Bilder zwar als Vorlage an, aber damit übernimmt man ja nur eine Rolle, die man dann mehr oder weniger gut spielt. Und die meisten spielen die Rolle schlecht.
    Ich war Zeit meines Lebens auf der Suche nach mir selbst und das wird vermutlich weitergehen, bis ich in die Kiste hüpfe. Ich weiss nicht, wer ich bin, aber ich weiss, dass ich mir keines der gängigen Rollenbilder überstülpen will, nur um irgendwem zu entsprechen.
    • DanielaK 30.01.2019 08:33
      Highlight Highlight Ich staune, dass das für manche so schwer ist. Ich weiss, dass ich eine Frau bin, das ist nicht zu übersehen. Ich koche und nähe auch gerne, aber ich hasse Büroarbeit wie die Pest. Ich liebe Klettern, Handwerkern, rumrennen. Ich habe kein Interesse an Schminke und Mode. Was solls, das bin nun mal ich, Punkt Schluss. Möglicherweise hat mein Umfeld damit kein Problem weil ich keins damit hab? Neben bestimmt noch x anderen Einflüssen, ich weiss.
    • äti 30.01.2019 13:24
      Highlight Highlight Nun ja, "wer bin ich" eine Endlose-Geschichte, wie "was ist der Sinn meines Lebens" - grausam, wenn man das definieren will und rumgrübelt😏.
      Es gibt zumindest immer 2 Aspekte: wie sehe ich es und wie sieht es mein Umfeld. Klafft manchmal ganz schön auseinander und welches gilt dann?
  • the elder 29.01.2019 22:29
    Highlight Highlight Traurig dass der "Forscher" nicht erkennt, wie kontraproduktiv Begriffe wie "toxic masculinity", "mansplaining" sind. Sie führen hauptsächlich dazu, dass Männer und männliches Verhalten in unserer Gesellschaft pathologisiert werden. Niemand nennt es toxische Weiblichkeit, wenn wir über zerstörerisches Verhalten von Frauen sprechen.

    Nur als Beispiel: Männer und Frauen werden praktisch gleich häufig zu TäterInnen, wenn man subtilere Formen von Gewalt berücksichtigt (anschreien, beleidigen, stossen etc). Leiden die Frauen in diesem Fall an toxischer Männlichkeit oder toxischer Weiblichkeit?
    • who cares? 30.01.2019 07:40
      Highlight Highlight Also ich werde lieber angeschrien als abgestochen...
    • rodolofo 30.01.2019 08:57
      Highlight Highlight Warum nicht?
      Das Toxische existiert doch zweifellos!
      Wie wurden der Russische Doppel-Agent Skripal und seine Tochter beinahe ermordet?
      Mit etwas hochgradig Toxischen.
    • JoeyOnewood 30.01.2019 09:19
      Highlight Highlight alta, Gewaltdelikte, Kriege etc. werden ein vielfaches öfter von Männern begangen. Schau mal in unsere Gefängnisse. Du kannst das doch nicht mit „subtilere Formen von Gewalt“ vergleichen. Echt, bei solchen Vergleichen geht mir die mimosenhafte Art gewisser Männer tatsächlich auf den Kecks - find ich auch wahnsinnig unattraktiv imfall. Es grüsst ein heterosexueller Mann.
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  • fabsli 29.01.2019 22:27
    Highlight Highlight Männer, die Männlichkeit befindet sich in einer Krise. Werde Morgen meine Ferien, mit dem Schwerpunkt kritische Party- und Frauenforschung auf Ibiza buchen.
  • Zeit_Genosse 29.01.2019 22:22
    Highlight Highlight Wenn ein Rasierzubehörhersteller provoziert um mehr verkaufen zu können, bedroht mich das als Mann nicht. Auch die wünschenswerte und voranschreitende Gleichberechtigung mit ihren Feminismusinhalten nicht. Wie ich zu sein habe bestimme ich. Und so ist Mann sein Mann sein. Eine individuelle Anpassung an die VUCA-Welt betrifft beide (alle) Geschlechter. Eine souveräne Gelassenheit der Männer und Frauen tut der Debatte gut.
    • Mia_san_mia 30.01.2019 04:53
      Highlight Highlight Er wird eher weniger verkaufen.
  • Posersalami 29.01.2019 22:20
    Highlight Highlight Sich um seine Tochter kümmern ist also nicht männlich? Es scheint viele dumme Menschen zu geben..
    • R. Peter 29.01.2019 23:45
      Highlight Highlight Das ist einer der beiden Fehler des Clips, er definiert ein von den MacherInnen gewähltes und als schlecht beurteiltes Männerbild selbstgefällig als bisherige absolute Realität.

      Die Voratellung wie ein Mann (oder auch Frau) zu sein hat ist in sich schon falsch, egal was die Vorstellung beinhaltet. Auch das positiv Konotierte neue Männerbild ist flalsch. Jemandem ein Verhalten aufgrund seines Geschlechtes moralisch vorzuschreiben ist übergriffig und löst (zurecht) Ablehnung aus. Darin liegt der zweite Fehler.
    • Mia_san_mia 30.01.2019 04:53
      Highlight Highlight Ja, die die diese Werbung gemacht haben.
  • Füdlifingerfritz 29.01.2019 22:17
    Highlight Highlight Männlich sein ist das neue rechts sein. Früher absolut okay, heute irgendwie böse und ein bisschen verdächtig.
    • Walter Sahli 29.01.2019 22:38
      Highlight Highlight Dein Männlichsein vielleicht, meines sicher nicht.
    • rodolofo 30.01.2019 09:01
      Highlight Highlight Ich habe eher den Eindruck, dass Rechtsideologisch bornierte Männer glauben, sie hätten die Männlichkeit für sich gepachtet, so wie sie auch glauben, "wahre Schweizer" (oder Russen, Amerikaner, oder irgend ein beliebiges Land, Kultur, Religion, etc.) zu sein.
    • JoeyOnewood 30.01.2019 09:20
      Highlight Highlight ich glaub früher war das „rechts“ sein eher noch verdächtiger....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 29.01.2019 22:12
    Highlight Highlight 58 Prozent der Frauen in der Schweiz glauben an Engel und vertrauen Hellsehern...… Ja und nach einem solchen Forscher/innen sollte der Mann nicht mehr sitzen sondern stehen beim Wasserlassen - um mehr Kontakt mit seine Männlichkeit zu bekommen. Ist doch alles Quatsch.
    • Mutzli 29.01.2019 22:23
      Highlight Highlight ...was? Wo haben Sie jetzt das mit dem Stehpinkeln her?
    • Nurmalso 29.01.2019 22:45
      Highlight Highlight Frauen und Männer sollten im liegen pinkeln das würde die Unterschiede aufheben.
    • auloniella 29.01.2019 22:45
      Highlight Highlight Zusammenhang zum Artikel? Und von einer anderen Studie darauf zu schliessen mal schnell eine ganze Wissenschaft zu verunglimpfen ? Nein, ich hab nix Geisteswissenschaftliches studiert, bevor du wieder voreilige Schlüsse ziehst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • watsinyourbrain 29.01.2019 22:11
    Highlight Highlight Ist sich prügeln männlich? Oder nicht auf sein Kind achten? Oder seinen Kollegen keine Manieren beibringen? Die Werbung verkörpert eben wahre Männlichkeit, ohne Dummheit...also mein Bild bleibt.
    • R. Peter 29.01.2019 23:50
      Highlight Highlight Wenn wir Gleichstellung anstreben ist jedes Menschenbild, das nach Geschlecht unterschiedliche Verhaltensweisen vorschreibt kontraproduktiv, da es unterschiedliche Erwartungen weckt und damit Ungleichstellungen fördert.

      Der Fehler liegt darin, 1. ein altes Männerbild nachträglich für bisher allgemeingültig zu erklären und 2. dieses alte Bild durch ein neues zu ersetzen, statt es einfach abzuschaffen.
    • Henzo 30.01.2019 08:08
      Highlight Highlight In meiner Männlichkeit darf ich einer Frau hinterher schauen und ich dürfte sie auch ansprechen (auf nicht zu plumpe art). Am Schluss sind wir Menschen und es liegt in meiner Natur eine schöne Frau anzusehen und nicht bloss in meinen Bildschirm zu starren ....und falls sich die situation ergibt, sage ich auch gerne Hallo.
  • olmabrotwurschtmitbürli 29.01.2019 22:03
    Highlight Highlight Ich finde es eigentlich ziemlich entspannend in Zeiten zu leben, in denen ich mein Verhalten nicht an einem schablonenhaften Männlichkeitsideal ausrichten muss.

    In meiner Männlichkeit fühle ich mich deswegen auch nicht sonderlich in Frage gestellt 🤷‍♂️
    • Menel 29.01.2019 23:01
      Highlight Highlight Mir geht es so mit der Weiblichkeit (oder das, was man als das definiert). Ich nehme mir die Freiheit, einfach das zu sein was ich sein will; mich selbst ☺
  • Miau 29.01.2019 21:46
    Highlight Highlight Bei meiner Arbeit (Gastro) ist es völlig normal, dass Frauen, meistens Mitarbeitende, ohne irgend eine platztechnische Not, so nahe an einem vorbei gehen, dass ihre Brust über deinen Rücken streift. Wohlgemerkt: Obwohl es rund herum richtig viel Platz hat. Natürlich war es dann nicht Absicht. Ich erlebe auch sonst, dass Frauen genau so oft übergriffig werden wie Männer, nur geschieht dies meistens auf viel subtilere Weise. Ich bin mit der ganzen Diskussionen nicht einverstanden, und es nervt, dass immer nur das männliche Verhalten thematisiert wird.
    • Mia_san_mia 30.01.2019 04:55
      Highlight Highlight Wow geniess das 😉
    • paulina palinska 30.01.2019 05:13
      Highlight Highlight 🤦‍♀️
    • who cares? 30.01.2019 07:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
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  • Ökonometriker 29.01.2019 21:45
    Highlight Highlight Nicht die Männlichkeit, sondern das Wertegefüge der westlichen Gesellschaften steckt in einer Krise. Man hinterfragt, ober die freiheitliche Demokratie der Weisheit letzter Schluss ist - und sucht Alternativen.
    Dass das Bild des Mannes als freier Cowboy damit als obsolet gilt und die Geschlechterrollen als solche ebenso hinterfragt werden, ist nur ein Symptom dieser Entwicklung.
  • Astrogator 29.01.2019 21:39
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Maracuja 29.01.2019 21:35
    Highlight Highlight <Ja, die Männlichkeit, wie WIR sie bisher verstanden haben, befindet sich in einer Krise>

    Wer ist „wir“? Haben Menschen aus unterschiedlichen Milieus nicht seit langem unterschiedliche Vorstellungen, was unter Männlichkeit zu verstehen ist?

  • Sheez Gagoo 29.01.2019 21:34
    Highlight Highlight Meine nicht. Funktioniert immer noch gut.
  • zeitgeist 29.01.2019 21:27
    Highlight Highlight Zur Rolle von Frauen in der modernen Gesellschaft: Seid ehrlich, direkt und bescheiden, vergesst Statussymbole und lernt, Authentizität zu schätzen, seid selbst authentisch, spielt keine elenden Prinzessinnen und wartet nicht auf eure selbstherlichen Prinzen. Hinterfragt euer Männerbild und kümmert euch auch selbst darum, zu kriegen, was ihr wollt.

    Natürlich soll man sich nach wie vor mit Aufmerksamkeiten wie einem feinen Essen, Schokolade oder schönen Blumen umwerben dürfen, aber wer Gleichstellung fordert, vergesse nicht, dass dies beidseitigem Engagement bedarf...
    • rodolofo 30.01.2019 09:14
      Highlight Highlight Typisch!
      Der Mann als dominanter Erzieher...
    • Cali Cali 30.01.2019 12:28
      Highlight Highlight Vorteile nutzen und Nachteile anprangern :-) Das Package muss halt stimmen.... würgs
  • Markus_Pfister 29.01.2019 21:24
    Highlight Highlight Schade hört der Artikel dort auf, wo es spannend wird... so bleibt die Frage unbeantwortet. In meinen Augen muss ein Mann schon stark, zielstrebig mit eigener starker Meinung sein. Das hat nochts mit Frauen Unterdrückung zu tun. Aber ja, es ist sehr schwierig den schmalen Grat von erwarteter männlicher Dominanz und achtsamer Ehemann zu finden. Würde gerne mehr darüber lesen...
    • Astrogator 29.01.2019 21:41
      Highlight Highlight "Aber ja, es ist sehr schwierig den schmalen Grat von erwarteter männlicher Dominanz und achtsamer Ehemann zu finden. "
      🤦‍♂️
    • Lauwärmer 29.01.2019 21:47
      Highlight Highlight Mir kam es auch vor, als wäre das Interview plötzlich abgebrochen worden. Ich wollte doch noch so viel mehr lesen 😢
    • who cares? 29.01.2019 21:52
      Highlight Highlight Soll/Darf eine Frau auch stark, zielstrebig, mit eigener Meinung sein?

      Was für erwartete männliche Dominanz? Gibt auch viele Paare in der die Frau das antreibende Element ist. Wieso also nicht jeder nach seiner Vorliebe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurian 29.01.2019 21:24
    Highlight Highlight
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    Hier noch ein etwas anderes Video. 🍻
  • Mahagoni 29.01.2019 21:12
    Highlight Highlight Welche Krise? Vergewaltigung in der Ehe, Frauenstimmrecht, über was reden wir hier eigendlich? Ich weiss nicht in welcher Welt Männer leben die solche dinge gutheissen, jedenfalls nicht in meiner.

    Die Rollenfrage kann man auch umkehren: Ich selber stehe halt nicht auf zwanghaft harte Emanzen sondern eher auf Selbstbewusste Frauen aber hey, die geschmäker sind verschieden.

  • Töfflifahrer 29.01.2019 21:09
    Highlight Highlight Was bitte soll der Quatsch. Ich versuche ich zu sein und zu bleiben. Damit habe ich schon genug zu tun. Wenn jemand nun findet ich sei männlich oder nicht, ist das nicht mein Problem.
    Sorry und Basta zu diesem Thema!
  • Bruno Wüthrich 29.01.2019 21:07
    Highlight Highlight Die Mehrheit der Männer aus unserem Kulturkreis begreift längst, dass ein Wandel stattgefindet und passt das Rollenverständnis entsprechend an. Aber es gibt eine Minderheit, "unterstützt" von einer stattlichen Anzahl Männer aus anderen Kulturkriesen, die noch nach dem alten Muster funktionieren.
    Mich stört diese Diskrepanz nicht, so lange keine Übergriffe und Gewalttätigkeiten gegenüber Frauen stattfinden. Im Gegenteil: Ich mag kein weichgespültes und DIN-normiertes Männerbild. Aber ich sehe uns Männer als faire Zeitgenossen, die wissen was Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit bedeuten.
    • mostlyharmless 29.01.2019 23:19
      Highlight Highlight Mit «andere Kulturkreise» meinen Sie bestimmt Identitäre Bewegung, SVP, Incels und so, gell?
    • Mia_san_mia 30.01.2019 05:00
      Highlight Highlight Du sagst es! Auf solche DiDomenicho-Typen können wir verzichten!
    • Bruno Wüthrich 30.01.2019 11:10
      Highlight Highlight Lieber mostlyharmless:
      Könnte es sein, dass Sie ein klein wenig zu eindimensional denken? Muss denn einer ein SVP-Typ und/oder sogar ein Fremdenhasser sein, wenn er auf Unterschiede zwischen den Kulturen aufmerksam macht? Schimmert für Sie in meinem Kommentar irgendwo durch, dass ich keine fremden Kulturen in unserem Land haben möchte?
      Wenn man ein Problem lösen möchte, muss man sich bemühen, die Ursachen kennen zu lernen. Die Augen vor (durchaus möglichen) Tatsachen zu verschliessen, bringt niemandem etwas.
      Mir will scheinen, als gäbe es nicht nur bei der SVP Holzköpfe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 29.01.2019 21:05
    Highlight Highlight "wie dringend die Auseinandersetzungen um das Geschlecht und insbesondere um die Männlichkeit sind." Nein, ist sie nicht. Dringlich ist höchstens, dass diese Pseudowissenschaft rund um Geschlechter in aller Form zurückgewiesen wird.
    • Mahagoni 29.01.2019 22:37
      Highlight Highlight Die Evidenz fehlt mir auch. Wie wäre es mit einem Quellenverzeichnis, in Artikeln in denen Wissenschaftlich argumentiert wird?
    • Tikvaw 29.01.2019 23:08
      Highlight Highlight Die Quelle dieses Artikels ist Matthias Luterbach und seine veröffentlichten Arbeiten.
      Ob man diese als "wissenschaftlich" betrachtet muss man selbst entscheiden.
      Aber er ist Lehrbeauftragter im Fachbereich Gender Studies an der Uni Basel. Wenn man diese also grundsätzlich schon im Voraus ablehnt, macht es wohl nicht viel Sinn.
    • Juliet Bravo 30.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Lies doch mal eine seiner arbeiten.
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  • Rolf Meyer 29.01.2019 20:56
    Highlight Highlight Ich frage mich welche Männer sich von dieser Entwicklung irgendwie benachteiligt fühlen? Ich vermute das Thema beschäftigt hauptsächlich Männer, die patriarchale Strukturen befürworten. Das sind vor allem auch jene Ausländer, die weniger Wert in der Frau sehen. Diese müssen hier bei uns lernen und akzeptieren, dass wir Gleichberechtigung wollen. Das fällt aber verständlicherweise nicht allen leicht, wenn man mit anderen Ansichten und Werten aufgewachsen ist.
    • mostlyharmless 29.01.2019 23:54
      Highlight Highlight Sie sagen es komme von « jene[n] Ausländer[n], die weniger Wert in der Frau sehen».
      Und ich beobachte diese Denkweise in ausländerfeindlichen, rechten Kreisen.
      Könnte man es so sagen: Dieses Gefühl der Benachteiligung entwickelt sich besonders in Kreisen, die sich in ihrer Entwicklung von gängigen Rollenmodellen leiten lassen anstatt über sich und die Welt zu reflektieren.
      Kompromiss?
    • paulina palinska 30.01.2019 05:14
      Highlight Highlight und wer isch wieder tschuld? natürli - d usländer.
    • Rolf Meyer 30.01.2019 13:10
      Highlight Highlight Ja in ausländerfeindlichen rechten Kreisen stelle ich das auch fest, finde ich auch ein grosses Problem. Trotzdem ist es ein Fakt, dass solche Werte in gewissen Ländern noch viel stärker verankert sind als bei uns. Das muss man anerkennen, wenn man das Problem lösen will. Wegschauen ist keine Lösung, eher wegweisen, wenn man sich aus Prinzip nicht anpassen und die Gleichberechtigung nicht anerkennen will.
  • no-Name 29.01.2019 20:49
    Highlight Highlight Die Fragen die für mich als Mann am Ende bleiben:

    Wo ist die Grenze zwischen sportlichem Wettkampf und toxischer Männlichkeit?

    Warum erachten es einige sich selbst als Feministin bezeichnende Frauen als erstrebenswert oder sich genau dieses toxische Verhalten anzueignen?

    Und warum sagt mir meine Vorgesetzte, die Karriere gemacht hat und Kinder hat, dass ich mein Pensum zwecks Papi-Sein nicht reduzieren darf und argumentiert damit, dass ich eine Frau zu Hause hätte...?!?

    Naja, auch wenn ich nicht gerne sitzpinkle, bis auf wenige Ausnahmesituationen bin ich gern Mann (und Papi).

    • Ramy 30.01.2019 09:07
      Highlight Highlight Meine Meinung zu deinen Fragen:

      Bei Kindern schwer einzuschätzen, bei Erwachsenen wenn klar zwischen Wettkampf & echtem Leben unterschieden werden kann und alle beteiligten mit dem Wettkampf & den Regeln einverstanden sind

      Auch als Frau habe ich solche "hardcore" feministinnen nie verstanden🤷‍♀️

      Entweder weil Sie extrem unersetzbar sind und/oder ihre Chefin eine Idiotin ist🤔 (ps. Finde es duper wenn Papas ihr Pensum für die Kinder reduzieren. Ein Gewinn für die ganze Familie)

      Das sollte eine Frau niemals stören (solang alles sauber & der sitz unten ist😜) (wobei ein wenig Neid da ist🤔)
    • no-Name 30.01.2019 09:40
      Highlight Highlight (wobei ein wenig Neid da ist🤔)

      Danke für diese erfrischende Ehrlichkeit! 😂

      „zwischen Wettkampf & echtem Leben unterschieden werden kann und alle beteiligten mit dem Wettkampf & den Regeln einverstanden sind“
      Find ich eben schwierig, weil der Wettbewerb teilweise auf „Haus, Auto, Urlaub“-Ebene geführt wird und die Regeln von der Gesellschaft gegeben sind.

      Und dann gibt es welche die ob den Erwartungen zerbrechen und andere die Haus-Auto-Urlaub-modus nur haben um der eigenen Familie etwas bieten Ohne einen „ig-bi-e-geile-siech“-hintergedanken. Denen täte man ja beiden Unrecht... 🤔
    • Ramy 30.01.2019 11:28
      Highlight Highlight Ah ich verstand unter "sportlicher Wettkampf" ein sport-wettkampf z.B. Boxen anstatt auf der Strasse prügeln 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 29.01.2019 20:47
    Highlight Highlight Bester Beitrag den ich bisher zur Gillette-Werbung gelesen habe, stammt von Lucas Schoppe:
    "Rasierer als Erzieher: Gillette entdeckt die toxische Männlichkeit"

    https://man-tau.com/2019/01/24/gillette/
    • mostlyharmless 29.01.2019 23:35
      Highlight Highlight Ich hoffe Sie haben nicht nur schlechtere als den gelesen, sonst sind Sie auf zweifelhaften Seiten unterwegs.
      Der Autor beklagt sich beispielsweise darüber, dass Jungen als Mobber dargestellt werden, was soweit ja tatsächlich kein männliches Erkennungsmerkmal ist. Er sieht aber nicht, dass es eigentlich darum geht, dass das männliche Mobbingopfer genauso Trost bei Mama suchen darf wie ein weibliches.
      Dann beobachtet er die zerrissene Gilettewerbung: «…offensichtlich bricht auch für Firma eine neue Zeit an.», nur um sich ein paar Zeilen weiter unten über alte Gilettewerbungen zu mokieren.
  • jaähä 29.01.2019 20:40
    Highlight Highlight Männlich oder weiblich sollte sich einzig auf biologische Aspekte beziehen. Keine Charaktereigenschaft oder Handlung darf weiblich oder männlich sein, da dies vorschreiben würde, wie ein Vertreter des jeweiligen Geschlechts zu sein hat.

    Jeder/jede soll tun können was er oder sie will, solange niemandem geschadet wird. Will ein mann ins ballet, super! Will er ins Fussball, super! Was aber nicht mehr ok ist, ist wenn man gesetzeswidrige und immoralische Handlungen (sich Prügeln, sexuelle belästigung) begeht, und diese auch noch mit der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht rechtfertigen will.
    • honesty_is_the_key 29.01.2019 20:50
      Highlight Highlight Danke, bin wirklich total deiner Meinung !
  • RandyRant 29.01.2019 20:40
    Highlight Highlight Gibt es auch den Schwerpunkt kritische Frauen- Weiblichkeitsforschung? Läck was heute alles "Wissenschaft" sein soll.
    • Pisti 29.01.2019 22:32
      Highlight Highlight Da wir Männer einfacher gestrickt sind, dürfte der “Schwerpunkt” tatsächlich bei Frauenforschung sein. 😉
    • Drbueb 29.01.2019 23:21
      Highlight Highlight Er untersucht ein Phänomen der Gesellschaft. Genau so wie ein Verkehrsforscher Zählungen macht und eins Biologe Tiere beobachtet, beobachtet dieser Mann die Rolle der Männlichkeit.
    • vl0w 29.01.2019 23:40
      Highlight Highlight Echt jetzt, ich frage mich noch immer was das "kritisch" dort in seinem Forschungsgebiet soll.
      Bedeutet das, dass Forscher auf diesem Gebiet Erkenntnisse kritisch hinterfragen? Hoffentlich doch, das machen alle seriösen Wissenschaftler.
      Oder heisst es, dass kritisch über Männlichkeit geforscht wird? (Im Sinne von ich stehe dem kritisch gegenüber) Ich hoffe sehr stark, dass dies nicht zutrifft. Dann müsste ich diesem Forschungsgebiet jegliche Wissenschaftlichkeit absprechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jungleböy 29.01.2019 20:36
    Highlight Highlight Es gibt kaum echt männer heut zu tage. Viele sind weicheier und schwach. Schlimm
    • D(r)ummer 29.01.2019 22:25
      Highlight Highlight Und einige habe die Fähigkeit zur Reflexion, Einfühlsamkeit, Akzeptanz und einfach mal still zu sein nicht bekommen.

      Noch was. Wo liegt für dich der Unterschied zu Weich und Schwach?
    • Darth Unicorn *Miss Vanjie* 29.01.2019 22:47
      Highlight Highlight @dschungelbüebli
      Schwach und weich sind solche Aussagen. Solche Menschen wiedern mich an!
    • Barracuda 29.01.2019 23:30
      Highlight Highlight @Jungleböy
      Und die schwächsten Weicheier sind diejenigen, die sich aufgrund von Defiziten über das "Mann sein" definieren müssen, da sie zuwenig echte (Sozial-)Kompetenzen und Selbstbewusstsein haben. Mein Mitleid ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • RandyRant 29.01.2019 20:35
    Highlight Highlight Eine Frau erklärt die Männlichkeit. Umgekehrt wäre es Mensplaining...
    • Mutzli 29.01.2019 22:29
      Highlight Highlight Falls das HERR Luterbach am Anfang des Interviews als Hinweis nicht genügt, hats ja noch ein Foto des erklärenden Experten.

      Der erklärt im übrigen ja auch nicht DIE Männlichkeit, sondern gibt Auskunft über die Diskussionen und Thematik die es gibt im Moment.
      Betont ja auch ganz richtig, dass sich die Geschlechtervorstellungen im Laufe der Zeit stetig ändern.
    • Pisti 29.01.2019 22:37
      Highlight Highlight Was zum Teufel ist Mensplaining?
    • mostlyharmless 29.01.2019 23:41
      Highlight Highlight Das, Herr Pisti, ist wenn Sie beispielsweise einer Astrophysikerin Nukleosynthese erklären würden weil Sie davon ausgehen, dass sie aufgrund ihres Geschlechts darüber nicht bescheid weiss.
      Geht selbstverständlich auch weniger krass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 29.01.2019 20:34
    Highlight Highlight Wieso wird immer häufiger "Männlichkeit" mit Gewalt, Frauenfeindlichkeit etc. gleichgestellt? Was soll an den Gilett-Männern denn nicht mehr "Männlich" sein? Wieso soll ein Mann nicht stark und mutig sein, gleichzeitig aber auch zur Tochter schauen, Kochen und Haushalten können? Worin genau besteht denn nun die "Veränderung"?
    Die prügelden und belästigenden "Männer" sind eine Minderheit, nur fallen die halt viel mehr auf.
    Bitte hört auf den Begriff "Männer" damit 1:1 in Verbindung zu setzen.
    • Mutzli 29.01.2019 22:34
      Highlight Highlight Ist ja genau das, was der Experte sagt: "Zu sagen, dass alle Männer toxisch sind, ist demnach falsch."

      Es ist ja eben explizit 'toxische' Männlichkeit, die als Problem betrachtet wird. Welche eben ein Bündel von Männlichkeitsauffassungen unter vielen sind, aber teils leider immer noch sehr präsent.

      Heisst ja auch nicht, dass nur Männer Träger dieser Ideen sind: Auch Frauen können Ideen toxischer Männlichkeit befürworten und verbreiten, unter dem auch Männer selbst leiden können. Deshalb eben toxisch. Klassisches Beispiel: Wenn du Gefühle zeigst, bist du eine Memme.
    • Tikvaw 29.01.2019 23:17
      Highlight Highlight @nick11
      Das müsste man die Männer fragen, welche als Reaktion auf diese Werbung hysterisch reagierten und ihre Gilette Produkte in den Abfall warfen etc..
      --
      Das waren übrigens keineswegs zum "Grossteil" Männer aus "anderen Kulturkreisen" wie manche Kommentatoren andeuten wollen.
      Auch die Herabsetzung von Männern, die nicht dem männlichen Cliché entsprechen, kommt genauso häufig von Männern aus "unserem Kulturkreis".
    • the elder 29.01.2019 23:44
      Highlight Highlight @Mutlzli: Wenn Frauen ebenfalls davon betroffen sind, weshalb spricht man dann von toxischer Männlichkeit?

      Frauen werden, wenn der Gewaltbegriff nicht auf physische Gewalt limitiert wird, gleich häufig gewalttätig wie Männer.

      Es ist absurd wie hier negatives Verhalten mit Männlichkeit verbunden wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 29.01.2019 20:34
    Highlight Highlight 1. Hey, es ist (nur) eine Werbung!!! - Einzige Funktion: Den Verkauf ankurbeln. Mittel dazu: Aufmerksamkeit erregen. Ziel erreicht.
    2. Jede Epoche hat ihr Männerbild. Auch unsere. Auch wenn dies darin besteht, dass es kein fixes mehr gibt. Probleme haben nur jene damit, die aus einer anderen Epoche kommen und sich nicht geändert haben, oder Ewiggestrige sind. Heute gilt: ES LEBE DIE VIELFALT. Gut so!
    • derEchteElch 29.01.2019 20:55
      Highlight Highlight zu 1.) <- Da stimme ich dir voll und ganz zu.

      zu 2.) <- Da muss ich ausführlicher werden..
      "Jede Epoche hat ihr Männerbild. Auch unsere. Probleme haben nur jene damit, die aus einer anderen Epoche kommen und sich nicht geändert haben, oder Ewiggestrige sind."

      Sorry aber da muss ich dir widersprechen.

      Ich kenne kein Gesetz, dass "ein" Männerbild definiert. Ein Männerbild und ein Frauenbild sind dynamisch, passen sich der Gesellschaft und der Kultur und den verschiedenen Ansichten an. Diese können bei allen Menschen anders sein.

      Es gibt also nicht DAS eine Bild, welches DU dir vorlebst.
  • Rainbow Pony 29.01.2019 20:31
    Highlight Highlight Wie wird denn heute Weiblichkeit definiert?
    • Elderwand 29.01.2019 21:13
      Highlight Highlight Es ist schon okay, manchmal einfach mal nur über Männlichkeit zu diskutieren. Ganz ohne reflexartige Whataboutismus-Kommentare. Die Monothematik ist total meditativ. Musst mal probieren dich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das vom Artikel. Oben.
    • D(r)ummer 29.01.2019 22:29
      Highlight Highlight @Elderwand
      Mein Senf/Fill-in dazu:

      Rainbow hat das Thema (oben) möglicherweise gecheckt und möchte ergänzend dazu etwas in Erfahrung bringen, was für Ihn von Relevanz ist.
      Gruss
    • Elderwand 29.01.2019 22:54
      Highlight Highlight Es ist bei jedem einzelnen Gender-Artikel dasselbe. Die "Und was ist mit den Frauen?!"-Fraktion ergiesst sich undifferenziert und denkfaul mit einem Sätzchen in die Kommentarspalte.

      Sie verrichtet ihr Kommentar-Geschäftchen, lässt es warm dampfend zurück und zieht von dannen, statt sich der eigentlichen Diskussion zu stellen.

      Die Männer-Problematik existiert und kann nur von Männern gelöst werden. Das ignorieren des Problems mit Whataboutismus wie hier geschehen ist genau ein Teil davon.

      Es geht hier nicht um von Frauen generierte Probleme. Die gibt es auch. Aber das ist nicht Thema.
  • Chriguchris 29.01.2019 20:30
    Highlight Highlight Mhmm, ich fühle mich nicht in meiner Männlichkeit bedroht. Wir leben schlicht und ergreifend in Zeiten in denen sehr, sehr viel sich im Wandel befindet. Die Globalisierung erfährt gerade einen, die Geschlechterrollen, die Kindheit, die Rolle des Arbeitsnehmers, die Politik etc. etc. etc.
    Im Umgang mit anderen Menschen, egal ob Frau oder Mann, halte ich es einfach, ich behandle sie, wie ich selber behandelt werden möchte(Bin zwar nicht sehr gläubig, trotzdem finde ich das für mich stimmig).
    • swisskiss 29.01.2019 21:48
      Highlight Highlight Chriguchris: Das ist nicht religös fundiert, sondern entspricht dem kategorischen Imperativ nach Kant:
      "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. "

      Grundlage der Ethik!
  • Namenloses Elend 29.01.2019 20:25
    Highlight Highlight Also ich würde behaupten 90% der Frauen wollen einen Mann, der ein Mann ist. Mit Bart, mit etwas Ranzen, mit einer gewissen unkompliziertheit und keinen feminimen, überkorrekten Waschlappen. Und 95% der Frauen stören sich nicht an etwas stereotyp betreffend den Geschlechtern. Wir müssen die Gleichberechtigung weiter vorantreiben, aber bitte ohne diese ständigen künstlich empörten, absolut in der Minderzahl stehenden, von den Medien gehyten feminazi planlos Kotzröhren. Es braucht eine Diskussion auf Augenhöhe.
    • honesty_is_the_key 29.01.2019 20:59
      Highlight Highlight Bin total deiner Meinung, danke. Ich finde auch, Mann darf Mann sein, Frau ist genauso gleichweritig wie Mann, und alles was das eine oder andere Geschlecht schlecht macht ist wirklich Scheisse.

      Leider schreibe ich seit über einer Stunde Kommentare die nicht geschaltet werden, nicht nur hier sondern auf allen anderen Posts (obwohl sie alle sehr nett und freundlich und lieb sind). Das ist extrem nervig und sehr entmutigend. Ich mag diese Plattform wirklich sehr,, aber wenn meine Meinungsfreiheit immer wieder beschieden wird, dann finde ich das echt super Scheisse.
    • Mahagoni 29.01.2019 21:23
      Highlight Highlight Da wäre halt die Frage interessant warum haben sich zwischen Mann und Frau solche Vorstellungen von attraktivität gebildet. Dann landen wir schnell bei der Erziehung Rollenbilder von Vater/Mutter, Medien und Gesellschaftlichen erwartungen.

      Ob das jetzt gut oder schlecht ist kann ich nicht bewerten, aber es könnte auch anders sein, wären die oben genannten umstände anders.

    • who cares? 29.01.2019 21:57
      Highlight Highlight Der Mann der ich möchte, ist der, der sich nicht von #Metoo und ähnlichem in seiner Männlichkeit angegriffen fühlt. Zum Glück gibt es ganz viele davon, mit Anstand und können ohne Probleme zwischen Anmache und sexueller Belästigung unterscheiden und sehen Frauen als gleichberechtigte Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 29.01.2019 20:24
    Highlight Highlight Idioten schieben eine Krise, nicht die Männlichkeit.
    • hcb78 29.01.2019 21:47
      Highlight Highlight IdiotInnen bitte nicht sexistisch sein. 😉
    • just sayin' 30.01.2019 11:28
      Highlight Highlight well said
  • honesty_is_the_key 29.01.2019 20:15
    Highlight Highlight 1/2 Ich weiss nicht ob ich mich getrauen soll hier zu kommentieren. Denn ich denke der Artikel könnte ein Pulverfass werden.

    Ich bin eine sehr emanzipierte und selbstbewusste Frau. Und trotzdem mag ich "männliche Männer". Damit meine ich nicht dass der Mann mehr "wert" ist als die Frau. Oder den Obermacker markieren soll. Oder für die Frau aufkommen soll etc. Und ich mag auch keine fixen Klischees, und jederman und jedefrau soll so sein wie es für sie bzw. ihn stimmt. Der Mann muss nicht "stark" sein, die Frau muss nicht "beschützt werden" etc. etc.
    • honesty_is_the_key 29.01.2019 22:11
      Highlight Highlight 2-





























      2/2
      Ich mag es trotzdem wenn der Mann männlich sein darf und mich in seine Arme nehmen kann und ich mich darin sicher fühlen darf. Wenn ich mich an ihn kuscheln kann und die Geborgenheit geniessen kann. Solche Sachen halt, die ich auch gar nicht werten will, denn die gehen für mich durchaus in beide Richtungen, wenn das so gewünscht wird. Ich finde man muss es nicht immer kompliziertere manchen als nötig.

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