Schweiz
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Interview

Drogen-Welle im Baselbiet: Eine Mutter erzählt, wie ihr der Sohn entglitten ist

Der Fall machte landesweit Schlagzeilen. Das Leid der Eltern geht vergessen. Die bz sprach mit der Mutter eines Sekundarschülers, der mit Xanax-Pillen dealte und sie auch selber schluckte.

Benjamin Wieland / ch media



Drogen Dealer Strassenhändler

«Es begann mit Kiffen»: Gerade Alleinerziehende solidarisierten sich oft mit dem Kind, sagt eine Mutter. Bild: Shutterstock

Sie redet wie ein Wasserfall. Doch immer wieder gibt es Pausen. Sie muss durchatmen, sagt Dinge wie: «Ich kann das alles gar nicht richtig glauben.» N. M.* ist alleinerziehende Mutter. Vor Kurzem wurde ihr Sohn von Jugendpolizisten abgeholt. Er hatte Xanax konsumiert, vertickte Pillen in der Freizeit an Gleichaltrige.

Unter Jugendlichen in der Region wird laut einem Bericht der «Zeit» im grossen Stil mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gedealt. Auf Baselbieter Pausenhöfen und im Ausgang sei es nicht nur eine Leichtigkeit, an Cannabis heranzukommen. Hoch im Kurs stünden jetzt auch Stoffe wie Xanax, Oxycodon, Tramadol und Hustensaft. Vergangene Woche wurde ein Zwölfjähriger Sekundarschüler aus Gelterkinden ins Spital gebracht. Offenbar hatte er so viele Xanax-Pillen geschluckt, dass er kaum noch gehen konnte. Fachleute haben schon lange Alarm geschlagen. Im Dezember sprachen zwei Baselbieter Jugendanwälte in der «Schweiz am Wochenende» von einer kommenden Drogenwelle.

Sind Fachstellen unterdotiert?

Die Vorfälle mit Xanax-Pillen auf Baselbieter Schulhöfen hat die Politik auf den Plan gerufen. Miriam Locher stellt einen Vorstoss in Aussicht, in dem sie vom Regierungsrat Antworten zu möglichen Massnahmen verlangt. Das schreibt die «Basler Zeitung». So soll die Regierung aufzeigen, wie der Medikamentenmissbrauch von Schülern und Jugendlichen reduziert werden könne. Die SP-Landrätin und Kindergarten-Lehrerin will zudem wissen, ob die verschiedenen Präventionsfachstellen im Landkanton personell genügend hoch dotiert sind. Der Münchensteinerin schwebt auch vor, dass die beiden Basel bei der Jugendpolizei und Prävention stärker zusammen arbeiten. «Es ist dringend an der Zeit, da zu reagieren», sagt Locher zur bz. Sie will das Postulat an der kommenden Landratssitzung am 30. Januar einreichen. (bwi)

Der 16-Jährige, von dem das Interview handelt, besucht eine Sekundarschule im Unterbaselbiet. Aus Rücksicht auf den Sohn will die Mutter nicht mit Namen genannt werden.

Wie haben Sie die Drogenprobleme Ihres Sohnes bemerkt?
N. M.*: Er begann mit Kiffen, das war vor etwa zwei Jahren. Dann stieg er auf Medikamente um, brauchte immer mehr Geld, war immer öfters abwesend, hatte Probleme in der Schule. Und irgendwann war dann die Polizei bei uns zu Besuch: Er hatte mit Pillen gedealt.

Geht es zu lange, bis die Repression zieht?
Meiner Erfahrung nach: Ja. Das ist gerade für Alleinerziehende wie mich verheerend. Ich tappte in die Mitleidsfalle, wie andere auch, wenn ihr Kind plötzlich Probleme hat. Kinder können ihre Eltern um den Finger wickeln, werden manipulativ. Zuerst heisst es, die Freunde seien die Bösen, sie selber hätten gar nichts getan. Dann heisst es, es sei nur einmal passiert, das komme nicht mehr vor. Sie spielen alles herunter, lügen. Selber hält man dann zum Kind. Diese Solidarität ist kontraproduktiv.

Wie können Eltern aus diesem Teufelskreis ausbrechen?
Man muss Grenzen setzen. Und vor allem: konsequent sein. Drogen: Nein! Ein No-go! Gibt’s bei mir nicht. Das habe ich auch immer so gesagt, geschrien sogar! Man sollte auch nicht nur den «schlechten» Kollegen Hausverbot geben, sondern auch dem eigenen Kind, wenn es sich nicht an die Regeln hält.

FILE - This Tuesday, Feb. 19, 2013, file photo shows pills of the painkiller hydrocodone at a pharmacy in Montpelier, Vt. The Food and Drug Administration said Wednesday, Aug. 31, 2016, that the agency will issue new warnings about the potentially fatal consequences of mixing prescription painkillers and popular sedatives like Valium and Xanax, including coma and death. (AP Photo/Toby Talbot, File)

Gefährlich und beliebt: Xanax Bild: AP/AP

Gehen die Schulen, die Polizei, die Jugendstaatsanwaltschaft richtig vor, oder gibt es dort auch Defizite?
Wenn die Polizei vorbeikommt zu Hause, weil der Sohn «dreingelaufen» ist, dann läuft das ruhig ab, professionell, zuvorkommend. Aber die Polizisten bohren nicht weiter. Ich erhielt einen eingeschriebenen Brief mit einer Nummer drauf, um einen Besuchstermin vereinbaren zu können. Mein Sohn war ja in Untersuchungshaft. Aber dass ich selber auch Unterstützung benötigen könnte, an das wurde nicht gedacht. Dabei sind solche Momente auch für die Erziehungsberechtigten ein Schock. Man wird bestimmte Momente und Bilder nicht wieder los.

Das Infragestellen der Werte der Erwachsenen gehört zur Jugend. Wogegen rebellieren heutige Jugendliche, wenn sie sich mit Angstlösern zudröhnen?
Das habe ich mich auch schon gefragt. Und ich habe keine richtige Antwort gefunden. Es gibt sicher viele, die frühkindliche, nicht oder nicht richtig behandelte Traumata mit sich herumtragen. Unsere heutige Gesellschaft ist da nicht gerade hilfreich. Es herrscht eine grosse Konsumgeilheit. Sie vermittelt das Gefühl, man könnte alles kaufen, es brauche nur genug Geld. Da ist das Dealen eine riesige Verlockung: Rasch Kohle machen. Hier kommen schlechte Vorbilder ins Spiel. Auch mein Sohn hatte Kontakt mit Erwachsenen, die ihm zum Teil die Medikamente verschafft haben. Ich vermute auch, das Digitale hat eine Mitschuld, die Smartphones üben einen schlechten Einfluss aus. Die Teenager sind unter Druck, müssen mithalten, um dabei zu sein. Allzu oft sind auch die Verhältnisse zu Hause schwierig und dies bedeutet, dass sie oft ohne Schutz, ohne Erholung da stehen und ihr Selbstvertrauen leidet. Sie kompensieren diese Defizite dann in Peer Groups.

Was macht das Smartphone mit den Jugendlichen?
Das Teilen von Bildern und Videos inklusive Mobbing-Gefahr ist schrecklich, und das läuft meist über Snapchat, Instagram und so weiter. Das Smartphone erlaubt es den Jungen auch, allein zu sein, ohne sich einsam zu fühlen. Alle sind ja online. Trotzdem fehlt das Kollegiale, das gemeinsame Erleben in der realen Welt. Wer nur noch am Smartphone hängt, der entwickelt dieses Gefühl nicht. Übrig bleibt eine totale Lust- und Antriebslosigkeit. Sie haben null Bock. Wenn ich meinen Sohn und seine Kollegen kritisiert habe für ihr Rumgehänge, hiess es nur: Chill mal! Es macht mich traurig, wenn ich Jugendliche sehe, an der Bushaltestelle, dunkle Kleider, die Kapuze hochgezogen, Blick nach unten. Junge Männer, in der Blüte ihrer Kraft, haben einen Buckel, weil sie immer aufs Natel starren.

Die aktuelle Drogenwelle scheint vor allem die Agglomeration zu treffen, nicht die Stadt. Weshalb?
Meine Vermutung: Im Dorf gibt es noch feste Strukturen. Man kennt sich. In der Stadt gibt es die Herausforderungen, die Durchmischung. Man muss aufpassen, nicht unterzugehen. Die Agglomeration ist überschaubar, aber trotzdem anonym. Die Jungen haben alles, und trotzdem fehlt vielen etwas Elementares. Sie können aber nicht richtig rebellieren. Also rebellieren sie gegen ihr eigenes Leben.

*Name der Redaktion bekannt.

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146Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 24.01.2020 19:34
    Highlight Highlight Wichtig ist, dass man sich immer für die Interessen des Kindes interessiert. Nicht nur das Schulische, sondern fast mehr, was in der Freizeit läuft. Besonders, was es „konsumiert“. Social Media, auch mal in Snapchat schauen. Was für Games spielt es, auch mal mitspielen. Eben Interesse zeigen, nicht nur kontrollieren. Man muss auch nicht alles gut finden. Man sollte auch darüber diskutieren. Wenn Jugendliche aber das Gefühl haben, dass sich die Eltern nicht für ihre Interessen interessieren, verknüpfen sie es mit ihrer eigenen Person. Sie haben das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
  • Rosesarered 24.01.2020 08:32
    Highlight Highlight Als Mutter von 2 Kindern hoffe ich innigst, dass ich ihnen den grossen Respekt gegenüber den Drogen, Alkoholkonsum etc. beibringen kann. Damit sie wissen wo die Grenzen sind. Wir waren alle mal jung und haben unsere Erfahrungen gemacht - gehört doch ehrlicherweise irgendwie dazu, oder nicht?
    Aber wenn es von ein-zweimal betrunken oder von kiffen ausprobieren zu regelmässigem übermässigen Konsum übergeht, ist doch etwas komplett Lätz gegangen. Vor allem im Alter ab 12 Jahren..? Krass...
    ich hoffe der Film Platzspitzbaby wird in der Schule ein grosses Thema sein.
  • Leider Geil 23.01.2020 23:26
    Highlight Highlight Böse, böse Welt und nur die anderen und die bösen Smartphones sind schuld.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.01.2020 23:06
    Highlight Highlight Es hilft nur, die Menschen über weniger gesundheitsschädlich Formen des Konsums zu informieren und einen regulierten, aber grundsätzlich freien Mark zu schaffen, in welchem die Nachfrage das Angebot reguliert, wie es beim Alkohol ja auch schon gut gelingt.
    Der Staat könnte regulieren und diese Regeln auch durchsetzten und dazu noch Steuern eintreieben, gleichzeitig fliesst weniger Geld zur Mafia. Es gäbe einen neuen Wirtschaftszwei und die Konsumenten profitieren von Drogen in hoher Qualität und hohen Sicherheitsstandarts.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.01.2020 23:03
    Highlight Highlight Das discursive Problem beginnt in meine Augen schon darin, auch in der hiessigen Kommentarspalte, dass der Konsum von Drogen als Abweichung der Norm aufgefasst, wird, und nur die Folge grossere, struktureller oder persönlicher Problem sein kann: Drogenkonsum wird dann zur Reaktion auf den Klimawandel, die Leistungsgesellschaft, den Verfall traditioneller Werte oder moralischer unzulänglichkeit. Dabei ist der Konsum von Drogen und das erleben eines Rausches, zu dehnen auch Alkohol gehört, in meinen Augen ein normaler teil der menschliche Existenz, der sich auch nicht staatlich verbieten lässt.
    • baBIELon 23.01.2020 23:19
      Highlight Highlight Danke! Prävention statt Prohibition! Wiederhole ich seit Jahren wie ein Mantra... Es nützt nichts dieses Thema zu tabuisieren und die Konsumenten sich alleine zu überlassen..
  • Adualia 23.01.2020 22:44
    Highlight Highlight vielleicht sollte ja erstmal das böse goggi verboten werden. Koffein Einstiegsdroge Nummer Eins! (einself)
  • Nkoch 23.01.2020 22:19
    Highlight Highlight "... erzählt wir ihr der Sohn entglitten ist."

    Ich dachte ich erfahre hier auch etwas über die Beziehung der beiden und wie sie sich verändert hat, aber es wirkt als hätte sie davor nie mit ihrem Sohn gesprochen. Das stimmt sicher nicht, ich will sie auch nicht verurteilen, vielleicht ist auch einfach das Interview schlecht geführt worden, jedenfalls wirkt das alles ziemlich komisch auf mich.
  • Franceee 23.01.2020 22:08
    Highlight Highlight Sorry aber das hat nichts mit Alleinerziehend zu tun. Ich bin es auch und trotzdem habe ich schon sehr früh mit meinem Sohn über jegliche Art von Drogen geredet. Bin immer für ihn da gewesen und habe halt beruflich zurück gesteckt. Aber das wars mir Wert. Er spielte immer Fussball im Verein und auch sonst haben wir viel unternommen. Alle seine Freunde kiffen und saufen und was weiss ich nicht alles. Aber da war nie jemand für die Kinder da. Bis heute nimmt er nichts, ich hoffe es bleibt so.
    • SwissWitchBitch 24.01.2020 10:56
      Highlight Highlight Genau, alle seine Freunde, aber er natürlich nicht. 😉
  • ARoq 23.01.2020 20:52
    Highlight Highlight Die Situation mit Benzodiazepinen ist in der Schweiz ähnlich, wie es in Amerika mit Opioiden war/ist. Bloss etwas weniger gefährlich.
    Manche Ärzte behaupten heute noch, Benzos würden nicht abhängig machen.
  • Kimmatou 23.01.2020 19:43
    Highlight Highlight Was in 3 teufelsnamen hat das mit „ Alleinerziehend“ zu tun ??? Nur weil Mann / Frau allein Kinder hat ( es gibt noch andere Bezugspersonen, hoffentlich!) heisst das noch lange nicht , dass ein Kind Probleme hat. ... und weshalb sollten Alleinerziehende mehr Mitgefühl mit den Kindern haben. Ist die „fehlende Mutter oder der fehlende Vater härter???

    • Demo78 23.01.2020 21:33
      Highlight Highlight Naja Deine Hoffnungen erfüllen sich leider nicht immer...🤷🏻‍♂️
      Sich mit jemandem mit gleichen Ansichten auszutauschen kann tatsächlich helfen.
    • Hummingbird 23.01.2020 22:42
      Highlight Highlight Hab ich mich auch gefragt! Mein ältester Sohn geht in die 8. Klasse, Vater abwesend, er ist in guten Kreisen. Finde es daneben, dass hier Alleinerziehende so pauschal dargestellt werden.
    • baBIELon 23.01.2020 23:23
      Highlight Highlight Mitgefühl und Mitleid sind zwei verschiedene Gefühle. Auch wenn ich keine Kinder habe kann ich durchaus nachvollziehen, dass sich ein Alleinerziehender Elternteil sich schuldig fühlen kann.. Daraus Resultiert dann eine ungesunde Solidarität da man meint die eigene Entscheidung wieder gutmachen zu müssen..
      Klingt für mich sehr plausibel und verständlich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruefe 23.01.2020 19:37
    Highlight Highlight "Hoch im Kurs stünden jetzt auch Stoffe wie Xanax, Oxycodon, Tramadol und Hustensaft."

    Artikel zum Konsum von Oxycodon in der Schweiz des SRF:
    https://www.srf.ch/news/schweiz/schmerzmittel-krise-opioid-bedarf-steigt-auch-in-der-schweiz

    Die Prävention versagt auf allen Stufen wenn auf den Schulhöfen mit "Heroin Light" gedealt wird. Ich bin sprachlos...
  • Petoman 23.01.2020 19:35
    Highlight Highlight Scheint ja wunderbar geklappt zu haben mit der Repression. „Habe sogar geschrien - nogo!“

    Auch typisch, alle andern sind Schuld... selber alles Bestens gemacht... (also nogo schreien etc).

    Vielleicht hätte ein Dialog über warum denn das kiffen interessant ist, Regeln erstellen (nur x Mal oder ab Alter x), Alternativen suchen (Sport/ Kultur/Musik/Spiel) und diesen Dialog regelmässig suchen.

    Für mich ist die Mutter total überfordert und schafft es nicht über den eigenen Tellerrand zu schauen. Wohl auch darum in dem SVP Parteiblättchen BZ, die Leser verstehen‘s.

    • Tikvaw 23.01.2020 19:55
      Highlight Highlight Die BZ ist nicht wirklich ein SVP-Parteiblättchen, du verwechselst sie eventuell mit der BAZ (insbesondere zur Zeiten von Chefredakteur Markus Somm).
  • nass 23.01.2020 19:30
    Highlight Highlight Das Problem ist mitnichten vielschichtig. Aber die Mitleidschiene der Mutter etwas arg naiv. Erziehung fängt halt nicht erst mit 14 an wenn es "schwierig" wird.
  • So oder so 23.01.2020 19:30
    Highlight Highlight Wie kommen denn die an all die Tabletten ? Die kann man ja nicht Pflanzen wie der Hanf im Garten.
    • Doktor Dosenbier 24.01.2020 06:32
      Highlight Highlight Einer lernt einen Grossdealer kennen, holt sich eine grosse menge auf Pump und bringt es auf dem Schulhof in Umlauf. Kann sein, dass der Dealer sogar direkt auf einen Zugeht. Das ganze reizt als Kind natürlich schon, weil man sich eine goldene Nase damit verdienen kann.

      Ich wage mal zu bezweifeln dass meine Dealer in der Sek das Gras selber angepflanzt haben.
    • Baccaralette 24.01.2020 07:58
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch gefragt. Woher haben diese Kinder verschreibungspflichtige Tabletten in rauhen Mengen?
    • Vintage 24.01.2020 09:10
      Highlight Highlight Meinst du alle Kiffer pflanzen ihr Gras im Garten? Wie kommen die wohl an ihren Stoff ran? Schon mal was von Drogenhandel gehört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • I_am_Bruno 23.01.2020 19:23
    Highlight Highlight Basel war schon immer eine Drogenmetropole. Ich sagte nur R.A.P.
    • Hummingbird 23.01.2020 22:44
      Highlight Highlight Wohne in Basel, Kinder gehen hier zu Schule. Kann das so nicht bestätigen.
    • I_am_Bruno 24.01.2020 00:00
      Highlight Highlight Revolting Allschwil Posse prägten mein Bild von Basel nachhaltig. Sorrryy ;-)
    • So oder so 24.01.2020 10:39
      Highlight Highlight Nur Allschwil isch schlimmer wie Basel -

      Play Icon
  • Babuschka11 23.01.2020 19:20
    Highlight Highlight An der Kreisschule unserer Gemeinde wird mit Kokain gedealt, gestohlen was nicht beaufsichtigt wird und mit offener Gewalt und mit rassistischen und antisemitischen Sprüchen eingeschüchtert und verletzt. Landgemeinde/Agglomeration. Von der Schule wird nicht informiert. Sozialarbeit nicht vorhanden, da seit Sommer krank. Schulball wird mit Securitas begleitet. Die Lehrer müssen ihre Fahrräder in einem Käfig einschliessen, da man stets mit grober Sachbeschädigung rechnen muss. ...
  • Youri 23.01.2020 18:57
    Highlight Highlight Verstehe nicht ganz wieso Xanax bei den Kids so in ist. Ich kenne Xanax relativ gut und nehme es ab und zu wenn ich nicht schlafen kann. Es macht hauptsächlich müde, gibt aber keinen „flash“ oder so was, v.a. wenn man es regelmässig(er) nimmt. Das erste Mal ist es unglaublich entspannend, aber mit der Zeit merkt man es eigentlich keine Veränderungen zum Normalzustand oder höchstens ganz minim. Aber klar, wenn man sich 5-10mg reinpfeffert passiert vielleicht schon was, I don’t know. Grundsätzlich aber kann es ein sehr hilfreiches Medikament sein wenn man es nicht immer nimmt.
  • Boerig 23.01.2020 18:47
    Highlight Highlight Vielleicht wäre eine zusätzliche Anfrage bei einem 'wirklichen' Spezialisten angebracht, jemand der professionell mit solchen Fällen zu tun hat - und ich meine nicht Polizei, in Panik verfallende Eltern oder Politiker, sondern jene, die sich letztlich mit den schwierigsten Fällen beschäftigen, denn mir scheint einiges was im Interview empfohlen oder erzählt wird ziemlich kontraproduktiv. Ebenso ist die Fragestellung ziemlich komisch, als hätte es vor den Smartphones diese Probleme nicht gehabt! (1)
    • oliversum 23.01.2020 21:02
      Highlight Highlight Letten und Platzspitz hätte es ohne Smartphones nie gegeben!
  • SwissWitchBitch 23.01.2020 18:43
    Highlight Highlight Sorry, aber faul rumhängen gab es schon vor den Smartphones, Mobbing und Vereinsamung vor Social Media und Amokläufe vor den Killerspielen. 🙄
  • Dominik Treier 23.01.2020 18:23
    Highlight Highlight Und wieder einmal ist es die böse Droge bei der Eltern keine Toleranz wahren sollen....
    Liebe Mutter, ich habe Verständnis für dein Problem, aber nicht wirklich für deine Herangehensweise laut Interview...

    Warum geht man nicht auf den Sohn zu, versucht mit ihm zu reden, ihn zum Nachdenken zu bringen. Denkt ernsthaft jemand mit Verhärtung der Fronten und Repression und Nulltoleranz erreiche man etwas?! Das ist höchstens Verzweiflung...
    Und unsere Gesellschaft solle sich ebenso an der Nase nehmen... Statt Aufklärung und Ursachenbekämpfung Repression... Toll...
    • Hummingbird 23.01.2020 22:48
      Highlight Highlight Sollte mal eines meiner Kinder wegen Drogen fragen, so werde ich offerieren, dass sie dies gerne unter meiner Begleitung mit 18 an einer EDM Party ausprobieren können, solange sie ihr Leben im Griff haben. Ist mir lieber als das totale Verbot so als wären Drogen ein Tabu.
    • DRS 23.01.2020 23:56
      Highlight Highlight EDM Party. Mit den Eltern. Auf Tabletten.
      Triple Autsch!
    • Doktor Dosenbier 24.01.2020 06:34
      Highlight Highlight Wenn man anfängt EDM zu hören sind eh schon alle Stränge gerissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 23.01.2020 18:13
    Highlight Highlight Meiner Erfahrung nach: Ja. Das ist gerade für Alleinerziehende wie mich verheerend. Ich tappte in die Mitleidsfalle, wie andere auch, wenn ihr Kind plötzlich Probleme hat.

    Kinder sind nicht unsere 'freunde' solange wir sie erziehen - erst wenn sie erwachsen sind, dann können wir 'switchen'.
  • Toerpe Zwerg 23.01.2020 18:00
    Highlight Highlight No Drugs also Prämisse ist Teil des Problems. Jeder und jede muss einen Umgang damit finden. Das kann Abstinenz sein, muss aber nicht.
    • häxxebäse 23.01.2020 18:25
      Highlight Highlight Da sind wir mal einer meinung....


      Sell ich es chrüüz ad decki male oder machsch Du? 😎
    • Demo78 23.01.2020 21:37
      Highlight Highlight Ich zieh mit häxxebäse mit 😉
  • AvivaVonFlatter 23.01.2020 17:47
    Highlight Highlight Wird Zeit, dass Cannabis legalisiert wird. Dann kann es auch kontrolliert werden. Harte Strafen für jeden der Cannabis an Minderjährige abgibt! (von mir aus sogar u 25 Jährige, von wegen Gehirn ausgewachsen und so weiter)

    Repression hat bis anhin nicht gewirkt also hopp!
  • thelastpanda 23.01.2020 17:27
    Highlight Highlight Meine Mutter war in unseren Jugendjahren auch alleinerziehend. Ich finde ganz ehrlich, dass das hier in diesem Zusammenhang eine ganz schlechte Ausrede ist. Hätte sie beim ersten Mal, als sie von den Drogen erfahren hat, wirklich so konsequent reagiert, wie sie behauptet, wäre es wohl eher nicht so weit gekommen. Aber so wie es scheint, hat sie ihren Jungen immer in Schutz genommen und ihm geglaubt, wenn er behauptet hat, ihn treffe keine Schuld, es seien nur die bösen Kollegen. Und dann so lange zuschauen, wie Drogen missbraucht werden, bis die Polizei vor dem Haus steht...
    • So oder so 23.01.2020 19:22
      Highlight Highlight Das hat sie aber Reflektiert und angesprochen - aber man fühlt die Probleme heraus. Ich war in einem Sportclub, das war Gut ! und denn Ersten Joint habe ich auch dort geraucht. War besser wie die wo gar nichts machten und nur Rumlungern.
    • Gähn on the rocks änd röll 23.01.2020 19:25
      Highlight Highlight dem eigenen kind immer zustimmen ist einfacher, als nein zu sagen.
      erziehen ist (zu) anstrengend!
    • Astrogator 23.01.2020 19:44
      Highlight Highlight Schien mir auch so.

      Erst war der Eindruck da, dass es urplötzlich eskalierte und dann ist da eine zweijährige Geschichte in der sie schlussendlich falsch reagiert hat.

      Damit will ich aber nicht der Mutter die Schuld geben, dazu ist das Thema zu komplex.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RozaxD 23.01.2020 17:22
    Highlight Highlight Danke für das kompetente Interview

    Man müsste auch dir Erwachsenen stärker strafen, wenn sie Kindern (oder egal wem) illegale Drogen vermitteln
  • atorator 23.01.2020 17:17
    Highlight Highlight Die gute Frau tendiert dazu, allen und allem anderen die Schuld zu geben. Nur nicht dem Sohnemann und sich selbst. Das ist nicht nur ungesund, sondern verhindert auch eine Lösung des Problems.
    • äti 23.01.2020 18:29
      Highlight Highlight ... und wie sollte das gehen? Verhauen, Hausarrest, Anzeige bei Behörden, Strafen aller Art, Sackgeld streichen, ...?
    • atorator 23.01.2020 21:48
      Highlight Highlight Vertrauen, Konsequenz, Vorleben.
    • thelastpanda 24.01.2020 00:39
      Highlight Highlight @äti Gibt da so ein Zauberwort, das nennt sich Erziehung. Man kann damit nicht alles, was früher schiefgelaufen ist, wieder geradebiegen, aber dafür lässt es sich präventiv anwenden 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 23.01.2020 17:00
    Highlight Highlight Aber nein die Linken wollen Kiffen legalisieren und verharmlosen. Ist ja nicht schlimm, man wird nicht süchtig usw.
    So ein Blödsinn!

    Jede Sucht sollte man wenn möglich verhindern.
    Gerade ist ein langjähriger Kollege von mir in die Psychiatrie eingeliefert worden. Sein Problem; immer ein bisschen Kiffen, dann die Arbeit und Familie vernachlässigt, anschliessend Esoterik bis zum Durchdrehen.
    Kiffen muss harter angegangen werden.
    • TheBill 23.01.2020 17:17
      Highlight Highlight Verbote bringen nichts beim Kiffen, im Gegenteil, sie machen Kiffen erst zur Einstiegsdroge. Da man sich Gras illegal beschaffen muss, hat man ja dann schon Connections... Und es wollen nicht nur die Linken Kiffen legalisieren sonder fast alle ausser der guten alten SVP.
      Prävention und Achtsamkeit von Eltern und Umfeld wäre sicherlich hilfreicher.
    • Kiro Striked 23.01.2020 17:21
      Highlight Highlight Wenn dein Sündenbock die Substanz ist. Ist die Antwort immer: Nein.

      Egal welche Substanz. Heroin war nicht Schuld am Platzspitz. Alkohol ist nicht Schuld am Alkoholismus

      Es ist die Ohnmacht mit äusseren Druck umzugehen. Der Ohnmacht einer Situation Herr zu werden die so viel Grösser ist, als man klar kommt.

      Seien es Mobbing, Schulden, Tod eines Kindes oder Partners.

      So viele mögliche Ursachen, Ängste, Probleme. Aber die Substanzen sind keine davon.

      Salopp gesagt: die meisten Raucher die ich kenne haben aus Gruppenzwang angefangen, oder weil Papa auch raucht, wenn er nervös ist.
    • Randy Orton 23.01.2020 17:21
      Highlight Highlight Es würde sogar die Kontrolle erleichtern, wie beim Alkohol. Abgabe an unter 18-jährige strikt verbieten und kontrollieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 23.01.2020 16:59
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder, wie wenig gemacht wird, wenn auf den Pausenplätzen (was sind Schulhöfe?) Grenzen überschritten werden (Drogen, Alkohol, Mobbing, Gewalt). Warum?
    • njemand 23.01.2020 17:42
      Highlight Highlight Warum?
      Nun, es ist ja nicht so, dass schweizweit auf allen Pausenplätzen "Rauschmittelfreie Zone" herrscht und es zu wenig Lehrpersonen gäbe, die nebst ihrem Hauptberuf blöderweise gerade keine zusätzliche Ausbildung in Sozialpädagogik, Gewalt- und Drogenprävention gemacht haben.

      Melden Sie sich doch als freiwillige Pausenaufsicht, wenn Sie das Gefühl haben an unseren Schulen laufe diesbezüglich vieles falsch. Oder setzen Sie sich zumindest für einen (finanziellen) Ausbau unseres Bildungssystem ein, falls Sie das nicht schon machen.

    • häxxebäse 23.01.2020 18:15
      Highlight Highlight Bei uns hat es noch eins hinder d'ohre geh... und ich hatte höllisch angst dass mir die alten tv verbieten... kein mc geufer 😱
    • So oder so 23.01.2020 19:15
      Highlight Highlight Sind sie denn oft auf Schulhöfen ?
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  • Kerzenständer*in 23.01.2020 16:56
    Highlight Highlight Solche Geschichten können sich noch so häufen ändern wird sich nichts, es wird immer noch Leute geben die denken es sei eine gute Idee wenn man das Zeug legalisiert... Für mich unverständlich wie sich die linke dafür einsetzt genau das zu legalisieren
    • Platon 23.01.2020 17:34
      Highlight Highlight @Kerzenständer
      1. Linke und Liberale
      2. Die Repression scheint ja wunderbar zu funktionieren! Alkohol ist im übrigen legal und trotzdem gibt es kein Alkoholproblem auf Schulhöfen. Und warum? Weil es legal ist! Statt dass man gleich mit kriminellen Kreisen Kontakt haben muss und diese einem noch alles andere verkaufen wollen, kann man einfach in den Coop. Scheint mir die bessere Lösung, statt dass man gleich selbst noch in Versuchung gerät anfangen zu dealen. Ich bin überzeugt, es gäbe viel weniger Probleme mit einer richtigen Drogenpolitik sprich Entkriminalisierung.
    • El Vals del Obrero 23.01.2020 18:00
      Highlight Highlight Du weisst schon dass Xanax und Hanf nicht genau das gleiche ist?

      Angenommen, Bier wäre verboten und man könnte es nur bei dubiosen Dealern kaufen, wie viele heutige Feierabendtrinker würden dann an noch Schädlicheres kommen?
    • häxxebäse 23.01.2020 18:23
      Highlight Highlight Ja ist es.

      Wie beim alk! Umgang muss gelernt sein. Besuch mal die bar im dorf wo ich aufgewachsen bin... ab 18.00 reihen sich die alkis.... aber sind ja nur es paar fiirabig biirli, gell....

      vor 20 jahren sassen die schon da... und in 20 jahren werden sie immer noch da sitzen.
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  • giandalf the grey 23.01.2020 16:56
    Highlight Highlight Wer hätte gedacht, dass sich Kinder und Jugendliche in einer rein leistungsorientierten Gesellschaft in einer Welt der Klimakatastrophe und des Populismus betäuben wollen könnten, obwohl sie bei ihren Rap-Idolen auf Social Media live dabei zuschauen können, wie solche Betäubungsmittel Menschen innert kürzester Zeit dahinraffen und umbringen?
    • Toerpe Zwerg 23.01.2020 17:58
      Highlight Highlight Wer hätte gedacht, dass jemand daherkommt und das Drogenphänomen politisch instrumentalisiert ...

      Drogen gab es immer. In jeder Gesellschaft.
    • R. Klärer 23.01.2020 18:17
      Highlight Highlight Genau, es ist die Klimakatastrophe! Vollkommen offensichtlich eigentlich...
    • MaskedGaijin 23.01.2020 19:14
      Highlight Highlight Also in den 70'er und 80'er Jahren starben genügend Rockstars, ohne Socialmedia, Populismus und Klimakatastrophen, an Drogen. Als wenn Drogenkonsum unter jugendlichen etwas neues wäre.
  • Natürlich 23.01.2020 16:53
    Highlight Highlight Echt heftig.
    Sorry mit 10 angefangen zu kiffen (5. Klasse) und Anfangs Oberstufe Medikamentenmissbrauch.
    Mein ich das nur oder geschieht alles immer früher? Bei uns vor 15 Jahren hat das mit dem Kiffen vlt mit 13, 14 angefangen.
    Habe 2 Kinder (4 und 2jährig)
    Mache mir schon ein wenig Sorgen wie dass dann wohl sein wird wenn Sie in die Schule bzw ins Teenageralter kommen.

    • SwissWitchBitch 23.01.2020 18:55
      Highlight Highlight Nein, solche statistischen Ausreisser gab es schon immer. Ich habe schulbedingt Kinder kennen gelernt die mit neun anfingen zu rauchen, das war vor zwanzig Jahren. Die waren mit elf beim Cannabis, und weil das zu lange nachweisbar ist bei UP, mit dreizehn bei Codein, Benzo und dem ganzen anderen chemischen Mist.
    • Der_Andere 23.01.2020 21:02
      Highlight Highlight Meine Eltern haben beide anfangs der 80er ihre ersten Stellen als Lehrer angetreten. Und das gab es schon damals. Meine Mutter hat 1. und 2. Klasse unterrichtet und erzählt noch heute von einem Schüler der in diesem Alter zuhause Wein getrunken hat. Mein Vater ist in der Oberstufe.
      Kiffen, Heroin, Schwangerschaften, etc. Kommt alles vor. War aber schon immer eine Randerscheinung von Einzelfällen. Und es waren fast ausnahmslos Kinder mit sehr zerrüttetem Elternhaus (und damit meine ich nicht Alleinerziehend. Eltern Alkoholiker, Gewaltausbrüche... solche Dinge).
  • Hausmeister krause 23.01.2020 16:46
    Highlight Highlight Eine Doku über die Zustände auf dem Platzspitz wäre sicher auch hilfreich... hat den Jungen dieser Generation auch die Augen geöffnet und den Drogen ein Looserimage verschafft. Wer will schon zwischen den Maden eine Blutbahn suchen für den nächsten kick
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 23.01.2020 17:05
      Highlight Highlight Verschweig einfach nicht, dass wir diese Zustände der gnadenlosen Repression verdanken haben.
    • DonChaote 23.01.2020 19:04
      Highlight Highlight @hausmeister krause
      Beim aufwachsen habe ich (jg 80) den platzspitz und den letten oft live gesehen und stimme ihnen zu.
      Hat mich persönlich definitiv vor harten drogen bewahrt. Gelegenheiten gab es seither viele, neugierde war nicht da. Ich habe ja schon mit eigenen augen gesehen, wie es endet...
  • Cirrum 23.01.2020 16:45
    Highlight Highlight Es begann mit Kiffen... ich kanns nicht mehr hören.. wieso sagt man nicht; es begann mit Alkohol..
    • Kiro Striked 23.01.2020 16:56
      Highlight Highlight Nicht unedingt Mit Alkohol aber:

      https://hanfverband.de/nachrichten/blog/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge

      "Cannabis ist eine Einstiegsdroge"
      Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht.

      Nur um deinen Kommentar etwas faktisch zu untermauern :)
    • WID 23.01.2020 16:57
      Highlight Highlight @Cirrum: vielleicht weil es in diesem Fall nicht zutrifft?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 23.01.2020 17:06
      Highlight Highlight Danke Kiro.👍
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  • Flo1914 23.01.2020 16:41
    Highlight Highlight Der Schlüsselsatz der betroffenen Mutter ist, «Es begann mit Kiffen».

    • Supermonkey 23.01.2020 17:01
      Highlight Highlight Je nachdem wo man das Gras besorgt bekommt man automatisch kontakt mit anderen Drogen. Wenn der Dealer nicht nur Gras sondern auch Koks oder Xanax im Angebot hat, ist die Schwelle klein. Wäre Henf legal und könnte man es legal im Laden kaufen wäre dies nicht so. Darum: Legalize It!
  • Dr no 23.01.2020 16:33
    Highlight Highlight Aber Hauptsache hier wollen alle das Kiffen legalisieren.
    https://www.watson.ch/schweiz/daten/318799816-cannabis-in-der-schweiz-so-viel-kiffen-schweizer
    • Kiro Striked 23.01.2020 16:57
      Highlight Highlight "Cannabis ist eine Einstiegsdroge"
      Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht.

      https://hanfverband.de/nachrichten/blog/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge

      Erst nachdenken.. Dann Labern :)
    • TJ Müller 23.01.2020 16:58
      Highlight Highlight Ich frage mich, ob dieses Kind eventuell vorher nicht schon Alkohol konsumiert hat. Würden sie dann auch den Schluss ziehen, dass man Alkohol verbieten soll?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 23.01.2020 17:09
      Highlight Highlight Oh Gott. Ihr Prohibitionisten nehmt euch echt nur das raus, was ihr gerade verwenden könnt. Den Rest verschweigt ihr einfach.
      Die Legalisierung ist für Erwachsene gedacht. Für minderjährige soll Cannabis nach wie vor verboten sein.
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  • oliversum 23.01.2020 16:31
    Highlight Highlight Das Hauptproblem für sie scheint eher das Smartphone zu sein als die Tabletten.
    • DonChaote 23.01.2020 19:08
      Highlight Highlight @oliversum
      In der umgbung basel verdienen die meisten menschen ihren lebensunterhalt bei herstellern von solchen tabletten oder deren zulieferern/dienstleistern...

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