Schweiz
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Polizei hindert Schweizerin daran, sich mit ihrem kleinen Sohn dem «IS» anzuschliessen



A Greek police officer checks the identification documents of migrants before allowing them to cross the border from Greece into Macedonia, at a checkpoint on the border line between the two countries near the southern Macedonia's town of Gevgelija, Monday, Jan. 11, 2016. Dozens of Hungary's officers have been sent to Macedonia along with police officers from Serbia and Croatia to help Macedonian colleagues to manage the flow of migrants on its border with Greece. (AP Photo/Boris Grdanoski)

Griechische Polizistin bei der Grenzkontrolle.
Bild: Boris Grdanoski/AP/KEYSTONE

Eine Schweizerin hat versucht, mit ihrem erst vier Jahre alten Sohn nach Raqqa in Syrien einzureisen. Die griechische Polizei stoppte die 29-Jährige, bevor sie über die Türkei in die inoffizielle Hauptstadt des «Islamischen Staates» gelangen konnte – und übergab den Buben seinem Vater, wie «20 Minuten» unter Berufung auf griechische Medien berichtet.

Die Winterthurerin ist demnach vor einigen Jahren nach Kairo gezogen, wo sie den Ägypter Mahmoud kennenlernte, von dem sie einen Sohn bekam. In der ägyptischen Hauptstadt lernte die Schweizerin Arabisch – und radikalisierte sich dort anscheinend. Als sie die Familie ihres Mannes als Ungläubige bezeichnet habe, brach diese den Kontakt zu ihr ab.

Im Dezember 2015 habe sie dann den Vierjährigen entführt, um über Griechenland und die Türkei nach Syrien zu reisen – und sich dort dem «IS» anzuschliessen. Das habe die Frau nach ihrer Verhaftung durch griechische Grenzer angegeben. Die Behörden hätten den Knaben laut «20 Minuten» seinem Vater übergeben und die Schweizerin weiterreisen lassen.

IS-Hauptstadt Raqqa

(phi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • felixJongleur 12.01.2016 13:37
    Highlight Highlight Hier ein Erlebnisbericht von einer Mutter die da war: http://www.theguardian.com/world/2016/jan/09/sophie-kasiki-isis-raqqa-child-radicalised
  • Human 12.01.2016 11:03
    Highlight Highlight Die Behörden hätten den Knaben laut «20 Minuten» seinem Vater übergeben und die Schweizerin weiterreisen lassen.

    Auf diesen Satz habe ich gehoff und hoffe auch das er so stimmt - lasst sie, sich doch versklaven in ihrem vermeintlichen Paradies, die wird eh nicht mehr zurück kommen....
    Hauptsache das Kind ist in Sicherheit - sie ist doch eh schon verloren.... "Als sie die Familie ihres Mannes als Ungläubige bezeichnet habe"
    • Jimmy Dean 12.01.2016 14:05
      Highlight Highlight moment - die dame erzählt den grenzpolizisten frisch von der leber weg, dass sie sich a) dem IS anschliessen und b) ihren sohn entführt hat, und die polizisten finden das nicht weiter problematisch und lassen sie (ohne ihren sohn) weiterreisen?
      bin ich der einzige, der das verstörend findet?
    • Human 12.01.2016 14:53
      Highlight Highlight Griechenland hat halt andere Probleme ;P

      Nein ernsthaft, versteh das wirklich auch nicht denke aber trotzdem weg ist weg und hege die Hoffnung das dieses "Problem" sich dann in Syrien alleine erledigt...
    • Sir Jonathan Ive 12.01.2016 15:57
      Highlight Highlight @Fabienne89

      Kein Mensch ist "eh schon verloren".
      Es gibt bei jedem Menschen Hoffnung auf einen Wechsel und eine Verbesserung.
      Ich kann die Entscheidung der Grenzpolizei überhaupt nicht nachvollziehen, denn die Frau hätte zurück in die Schweiz gebracht werden können, wo man sie nach Möglichkeit deradikalisiert hätte und wo sie danach evt. wieder ein normales Leben hätte führen können.
      So wie es jetzt gelaufen ist, wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit als Sexsklavin enden.
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