Schweiz
Islamischer Staat (IS)

Polizei hindert Schweizerin daran, sich mit ihrem kleinen Sohn dem «IS» anzuschliessen

Polizei hindert Schweizerin daran, sich mit ihrem kleinen Sohn dem «IS» anzuschliessen

12.01.2016, 10:5012.01.2016, 13:13
Griechische Polizistin bei der Grenzkontrolle.
Griechische Polizistin bei der Grenzkontrolle.
Bild: Boris Grdanoski/AP/KEYSTONE

Eine Schweizerin hat versucht, mit ihrem erst vier Jahre alten Sohn nach Raqqa in Syrien einzureisen. Die griechische Polizei stoppte die 29-Jährige, bevor sie über die Türkei in die inoffizielle Hauptstadt des «Islamischen Staates» gelangen konnte – und übergab den Buben seinem Vater, wie «20 Minuten» unter Berufung auf griechische Medien berichtet.

Die Winterthurerin ist demnach vor einigen Jahren nach Kairo gezogen, wo sie den Ägypter Mahmoud kennenlernte, von dem sie einen Sohn bekam. In der ägyptischen Hauptstadt lernte die Schweizerin Arabisch – und radikalisierte sich dort anscheinend. Als sie die Familie ihres Mannes als Ungläubige bezeichnet habe, brach diese den Kontakt zu ihr ab.

Islamischer Staat (IS)

Im Dezember 2015 habe sie dann den Vierjährigen entführt, um über Griechenland und die Türkei nach Syrien zu reisen – und sich dort dem «IS» anzuschliessen. Das habe die Frau nach ihrer Verhaftung durch griechische Grenzer angegeben. Die Behörden hätten den Knaben laut «20 Minuten» seinem Vater übergeben und die Schweizerin weiterreisen lassen.

IS-Hauptstadt Raqqa

1 / 10
«IS»-Hauptstadt Raqqa
Die «IS»-Hochburg Raqqa: Zeichen der Zerstörung.
quelle: raqa media center / str
Auf Facebook teilenAuf X teilen

(phi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Experten äussern sich zum Fondue-Debakel von Coca-Cola
Der amerikanische Softdrink-Konzern schreckt vor nichts zurück. In einer neuen Schweizer Kampagne kombiniert er seine «Zero Zucker»-Variante mit Fondue. Ein Schreck sowohl für Verfechter kulinarischer Traditionen als auch Menschen mit Verdauungsproblemen? Wir haben diesen Marketing-Streich zwei Experten vorgelegt, und ihre Reaktion ist überraschend.
Probier das mal zu Hause aus. Du zündest den Rechaud an und während der Käse noch vor sich hin schmilzt, stellst du eine grosse Flasche Cola als einziges Getränk auf den Tisch. Wetten, die Unterhaltung blöterlet schon bald heftiger als der Gruyère AOP am Boden des Caquelons?
Zur Story