DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07170324 A photo taken with a drone shows a giant postcard of approximately 2,500 square meters (50x50 meters) and made of contributions from over 125,000 individual postcards containing messages aiming to fight climate change and global warming, is pictured on the Aletsch glacier near the Jungfraujoch saddle (3,446 meters) by the Jungfrau peak (4,158 meters), Switzerland, 16 November 2018. Each individual postcard includes climate change promises and messages from children and youth originating from 35 countries worldwide and aims to establish the Guinness world record of the largest composed postcard with the most overall contributors. The 1.5 degrees Celcius written in the center of the postcard refers to a target of limiting global warming to 1.5 degrees Celsius.  EPA/VALENTIN FLAURAUD PICTURE TAKEN WITH A DRONE

Bild: EPA/KEYSTONE

100'000 Postkarten von Kindern weisen auf dem Aletschgletscher auf den Klimawandel hin



Auf dem Aletschgletscher ist am Freitag eine Riesen-Postkarte ausgelegt worden, nach Angaben des Bundes die grösste der Welt. Die Riesen-Postkarte soll auf den Klimawandel und die damit einhergehende Bedrohung der Gletscher aufmerksam machen.

Aus mehr als 100'000 kleineren Karten mit Klimaversprechen und Klimabotschaften von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt setzt sich die Riesen-Postkarte zusammen. Das geht aus einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hervor.

epa07170322 A giant postcard of approximately 2,500 square meters (50x50 meters) and made of contributions from over 125,000 individual postcards containing messages aiming to fight climate change and global warming, is pictured on the Aletsch glacier near the Jungfraujoch saddle (3,446 meters) by the Jungfrau peak (4,158 meters), Switzerland, 16 November 2018. Each individual postcard includes climate change promises and messages from children and youth originating from 35 countries worldwide and aims to establish the Guinness world record of the largest composed postcard with the most overall contributors.  EPA/VALENTIN FLAURAUD

Bild: EPA/KEYSTONE

«Wir sind die Zukunft – gebt uns eine Chance»

Mit grünen Karten bauten die Organisatoren die englischsprachigen Botschaften «STOP GLOBAL Warming # 1.5° C» und «WE ARE THE FUTURE – GIVE US A CHANCE» in die Postkarte ein. Mit der ersten Botschaft wird die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad Celsius zu beschränken.

Dieser Wert würde es erlauben, die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf einem erträglichen Mass zu halten. Die zweite Botschaft bedeutet: «Wir sind die Zukunft – gebt uns eine Chance.»

A giant postcard of approximately 2500 square meters (50m by 50m)made of contributions from over 125'000 individual postcards containing messages aiming to fight climate change and global warming, is pictured on the Aletsch glacier near the Jungfraujoch saddle (3446m) by the Jungfrau peak (4158m), Switzerland, Friday, November 16, 2018. Each individual postcard includes climate change promises and messages from children and youth originating from 35 countries over the world and aims to establish the Guinness world record of the largest composed postcard with the most overall contributors. The 1.5 degrees Celcius written in the center of the postcard refers to a target of limiting global warming to 1.5°C. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Bild: KEYSTONE

Mobilisierung von Kindern

Hinter der Aktion steht die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes (DEZA). Ihr zufolge kommt Kindern und Jugendlichen weltweit eine Schlüsselrolle zu im Kampf um das Ziel, die Erderwärmung auf plus 1,5 Grad zu begrenzen. Die DEZA hat deshalb in ihren Partnerländern die Mobilisierung von Kindern und Jugendlichen unterstützt.

Aus der Riesen-Postkarte, die am Freitag unweit des Jungfraujochs ausgelegt wurde, wird nun eine gedruckte Postkarte hergestellt. Einige dieser Exemplare sollen vom höchstgelegenen Postbüro Europas aus – dem Jungfraujoch – an die Teilnehmer der nächsten globalen Klimakonferenz in Polen gesendet werden. (whr/sda/dpa)

Die grössten Klimasünder

1 / 7
Die grössten Klimasünder
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Aletschgletscher schmilzt nach Hitzesommer – Experten warnen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Mitte-Chef Pfister nach der CO2-Schlappe: «Leuthard hätte Abstimmung gewonnen»

Mitte-Präsident Gerhard Pfister wirft Umweltministerin Simonetta Sommaruga zwei Fehler vor – und kritisiert den Freisinn, ein zu grünes Gesetz auf Kosten der Landbevölkerung gemacht zu haben. Fehler sieht er aber auch bei der eigenen Partei.

Die SVP hat im Alleingang das CO2-Gesetz gebodigt. Ist sie die einzig wahre Landpartei?Gerhard Pfister: (Überlegt lange.) Alle Parteien, welche die Agrarinitiativen abgelehnt haben, sind auf dem Land verankert. Denn die grosse Mobilisierung für den Abstimmungssonntag gelang den Gegnern der Agrarinitiativen. Damit wurde leider auch das Nein zum CO2-Gesetz besiegelt.

Ist es nicht etwas gar einfach, die Gründe für das Nein zum CO2-Gesetz nur bei den Agrarinitiativen zu suchen?Das Nein hat eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel