Schweiz
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The personal equipment of a soldier of the Swiss Armed Forces, pictured on February 12, 2014, in Hinwil, Switzerland. At the top, there are various bags, from left: belongings bag, transport bag with transport trolley. Further down, from left: daysack, combat rucksack, sleeping bag with protection, combat boots (2 pairs). Further down, from left: clothes bag for the Tenue A uniform, combat helmet, assault rifle. Around the rifle, the following objects are placed: hearing protection Pamir, Oropax earplugs, assault rifle magazine, bayonet, army knife with its pocket, rifle cleaning bag, gumshield, bandaging material, mess kit and drinking bottle. To the right of the rifle: Shoe cleaning bag. Below the clothes bag, from left: Basic carrier strap, warm fleece jacket 06, warm cap, Tenue A shirt and tie, Reglementtasche bag and Tenue A jacket. Below, from left: Tenue B thermal jacket and Tenue B jacket, safety jacket and registers of service, t-shirt, roll shirt 06, warm underwear and undergarments, leather gloves, Tenue A pants and belt. Below, from left: Tenue B pants with belt, elastic bands, shirts, underwear, protection mask and bag with a rain pelerine. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die persoenliche Ausruestung eines Soldaten der Schweizer Armee, aufgenommen am 12. Februar 2014 in Hinwil. Oben sind verschiedene Taschen, von links: Effektentasche, Transporttasche mit Transportwagen. Weiter unten, von links: Tagesrucksack, Kampfrucksack, Schlafsack mit Schutz, Kampstiefel (2 Paar). Weiter unten, von links: Kleidertasche fuer das Tenue A (Ausgangsanzug), Kampfhelm, Sturmgewehr. Rund um das Gewehr liegen folgende Objekte: Gehoerschutz Pamir, Oropax, Sturmgewehr-Magazin, Bajonett, Soldatenmesser und die Tasche dazu, Gewehrputzzeug, Zahnschutz, Verbandsmaterial, Gamelle und Trinkflasche. Rechts neben dem Gewehr: Schuhe-Putztasche. Unter der Kleidertasche, von links: Grundtrageinheit, warme Fleece-Jacke 06, warme Muetze, Tenue A-Hemd und -Krawatte, Reglementtasche und Tenue A-Jacke. Darunter, von links: Tenue B-Waermeschut

Bild: KEYSTONE

Kommentar

Laut Ueli Maurer hat die Armee mehr Geld, als sie ausgeben kann: Ich hätte da ein paar Ideen



Der ex-Verteidigungsminister und aktuelle Finanzminister Ueli Maurer erstaunt im Interview mit der «Aargauer Zeitung» mit einer Aussage über die Armee. Auf die Frage, ob er sich angesichts klammer Staatsfinanzen auch Einsparungen bei deren 5-Milliarden-Budget vorstellen kann, antwortet er:

«Nein, die Armee wird längerfristig dieses Geld erhalten. Im Moment hat sie gar nicht genügend Projekte, um alles auszugeben. Der Anstieg der Armeeausgaben wird deshalb auf der Zeitachse etwas flacher verlaufen.»

Finanzminister Ueli Maurer

Wir notieren: Die Armee sucht nach Wegen, all das Geld auszugeben, das ihr das bürgerlich dominierte Parlament zugewiesen hat. Wir staunen: Trotz 500-Millionen-Duro-Sanierung und einer Milliarde für das Fliegerabwehrsystem Bodluv 2020 scheint noch ordentlich Luft nach oben.

Ein paar Ideen für sinnvolle Investitionen:

Professionelle Ausbildung

Der Schweizer liebt die Miliz-Idee und am allerliebsten ist ihm seine Milizarmee. Leider ist auch die Ausbildung der Rekruten milizmässig organisiert, die Qualität unterliegt entsprechend starken Schwankungen. Rekruten von Berufsmilitärs auszubilden, wäre teuer, aber auch um einiges effektiver.

Rekruten der Territorial Infanterie RS in Fulenbach bei der Initialisierung ihrer Laserwaffe, aufgenommen im Mai 2000. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Kälteschutz, der vor Kälte schützt

Recruits learn how to use an avalanche transceiver under the guidance of mountain specialists on Gotthard mountain, pictured on June 19, 2013, in Andermatt, canton of Uri, Switzerland. The centre of excellence of the Swiss army's mountain rescue division is located in Andermatt and ensures the mountain rescue within the Swiss army for both Armed Forces and Air Force. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Rekruten lernen unter Anleitung von Gebirgsspezialisten den Umgang mit dem Lawinenverschuetteten-Suchgeraet auf dem Gotthard, aufgenommen am 19. Juni 2013 in Andermatt, Kt. Uri. Das Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee mit Standort in Andermatt stellt den Gebirgsdienst in der Schweizer Armee für das Heer und die Luftwaffe teilstreitkraefteübergreifend sicher. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Temperaturempfinden ist selbstverständlich subjektiv, aber im Herbst anno 97 war es auf dem Simplon ordentlich kalt. Auch mit fünf Textil-Lagen (T-Shirt, Gnägi, Pullover, Taz, Kälteschutz plus Lupo). In einer Fahrzeugkabine mit brennender Notkochpaste dem gefühlten Erfrierungstod entgangen.

Besseres Essen

ARCHIV --- ZU DEN VORSCHLAEGEN ZUR WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE DER SICHERHEITSPOLITISCHEN KOMMISSION DES STAENDERATES STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein zum Kuechendienst abkommandierter Rekrut der Panzergrenadierschule in Thun, Schweiz, gibt am 15. August 2007 in einem Waldstueck auf dem Waffenplatz seinen Kameraden ihr Essen in die Gamellen. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

64.5 Millionen Franken oder 8.75 Franken pro Tag und Person beträgt derzeit der Verpflegungskredit, mit dem die drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten bestritten werden. Der Fantasie, was Fouriere und Truppenköche mit einer substantiellen Erhöhung herausholen könnten, sind keine Grenzen gesetzt.

Ausreichend Putzmittel

Rekruten der Territorial Infanterie RS in Belchen nach dem 40km Marsch im Ziel in Muemliswil, aufgenommen im Maerz 2000. Rekrut bei der Zerlegung und Reinigung der Waffe nach der Ueberlebenswoche. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Irgendwie waren die kleinen weissen Stofffetzen zur Reinigung des Gewehrlaufs immer Mangelware. Einfach mal pro Rekrutenschule ein paar Hunderttausend mehr beschaffen? Wobei es sich vermutlich nicht um ein finanzielles, sondern um ein organisatorisches Problem handelt.

Störsender

Ein Soldat der Schweizer Armee schaltet vor dem Empfang des Kambodschanischen Koenigs Bat Samdech Praeh Boromneath Norodom Sihamoni in Kehrsatz bei Bern sein Handy ab, am Dienstag, 29. Mai 2007 . (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Die Armee mag es nicht, wenn die Rekruten Fotos von geheimen Anlagen machen. Smartphones sind zudem, wie wir alle wissen, eine potente Quelle der Ablenkung. Nicht so toll in einer Organisation, wo scharf geschossen wird. Eine radikale, aber unfehlbare Lösung: Störsender einsetzen. In Gefängnissen (das soll jetzt keine Analogie sein) geht das auch.

Elegante Ausgangsuniform

Ein Rekrut hoert auf der Fahrt im Zug Musik, aufgenommen am 29. August 2003 auf der Strecke Thun-Luzern.  (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  === : DIA]

Bild: KEYSTONE

In der Ausbildung soll der Wehrmann dienen, am Wochenende und im Ausgang repräsentieren – in grau. Ginge das nicht eleganter? Man muss es ja nicht gleich übertreiben:

Bild

bild: kcna

Aber ein bisschen schicker ginge schon.

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Kommentar

Liebe Koriander-Hasser, ihr NERVT

Ach, du findest Koriander grusig? Jö. Aber, hey, du kannst nichts dafür, du Ärmster. Deine Gene sind schuld.

Jüngst, in der Kommentarspalte:

Ach, ihr Ärmsten! All die feinen Tacos, die indischen Chutneys, die Thai-Curries und und und, die ihr nicht essen könnt!

Mein Beileid.

Aber wisst ihr was? Ihr könnt nichts dafür.

Nein, es ist nicht so, dass Koriander eklig ist, und wir alle, die ihn gerne haben, Geschmacksbanausen sind. Nein. Der Grund ist genetisch.

Nun, zuerst mal ein wenig Kontext in Sachen Koriander-Beliebtheit: So sollen umfassende Befragungen ergeben haben, dass 17 Prozent aller Europäer …

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