Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
veggie bag mehrwegbeutel anti-plastik, stoffsack, stoffbeutel

Die Mehrwegbeutel aus Stoff sollen die Kunden dazu animieren, gekaufte Früchte und Gemüse nicht mehr länger in Plastik zu verpacken. bild: coop

So stark ist der Plastiksäckli-Verbrauch in der Gemüseabteilung bei Coop gesunken

Wiederverwendbare Beutel sollen Kunden bei Migros und Coop dazu animieren, weniger Plastiksäckchen in der Gemüse- und Früchteabteilung zu benutzen. Lange Zeit verfehlten sie ihre Wirkung. Doch jetzt kommt die Wende. 



Seit die Einweg-Plastiksäcke in den Lebensmittelläden fünf Rappen kosten, ist ihr Verbrauch rasant gesunken. Doch ganz behoben ist das Problem nicht. In der Gemüse- und Früchteabteilung können die Lebensmittel weiterhin gratis in Plastiksäcke verpackt werden. Seit geraumer Zeit versuchen Migros und Coop den Plastikverbrauch mit ökologischen Alternativen in Form von wasch- und wiederverwendbaren Beuteln zu bekämpfen – lange ohne Erfolg.

Wie watson im Januar 2018 berichtete, merkte die Migros trotz einem Jahr wiederverwendbarer «Veggie Bags» keinerlei Veränderungen im Verbrauch der Raschelsäckli. 

Heute, knapp ein Jahr später, sieht es anders aus – zumindest bei Coop. Gemäss der Mediensprecherin Yvette Petillon, ist der Verbrauch der Plasticksäckli in der Gemüseabteilung seit der Einführung der nachhaltigen «Multibags» um rund 10 Prozent gesunken. «Wir sind sehr zufrieden. Die Multibags sind sehr beliebt und kommen bei unseren Kunden sehr gut an: Insgesamt sind bereits über 620'000 Multibags im Einsatz», so Petillon.

Während Coop einen deutlichen Rückgang vermeldet, kann Migros diesen laut Mediensprecher Patrick Stöpper nicht eindeutig messen. Die «Veggie Bags» bleiben laut Stöpper aber beliebt. «Wir haben über 1,4 Millionen Bags verkauft», so der Mediensprecher. (ohe)

Kinder protestieren gegen den Klimawandel

Video: watson

Die fünf grössten Plastiksünder am Mittelmeer

Das könnte dich auch interessieren:

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Der Bundesrat beschliesst neue Corona-Massnahmen

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum löschen gerade alle WhatsApp? Wir erklären's dir im Video

Seit kurzem hat WhatsApp neue Nutzungsbedingungen. Im Netz haben diese für viele Diskussionen gesorgt und viele wechseln nun den Messenger-Dienst. Aber worum geht's genau? Wir erklären es dir im Video.

Dass eine App die Nutzungsbedingungen aktualisiert und man diesen dann wieder zustimmen muss, ist eigentlich nichts Ausserordentliches. Doch wenn es eine App wie WhatsApp tut, dann interessiert sich die ganze Welt dafür. So geschehen vergangene Woche, als bei vielen WhatsApp-Userinnen und -Usern eine Meldung in der App aufploppte, in welcher man den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen sollte.

Daraufhin wurden sofort Stimmen laut, die den Nutzern rieten, zu einem anderen Messenger-Dienst zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel