Schweiz
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Nationalrat Roger Koeppel macht Werbung fuer seine Weltwoche an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen, am Samstag, 24. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Journalist und Politiker: An der Delegiertenversammlung der SVP vom letzten Samstag wirbt Roger Köppel für seine «Weltwoche» – doch nicht allen Parteifreunden gefällt sein Stil von Journalismus. Bild: KEYSTONE

«Göring-Versteher» – SVP-Parteikollege rechnet mit Roger Köppel ab

Ausgerechnet in der SVP-nahen «Basler Zeitung» schiesst der frühere SVP-Nationalrat Hans Fehr scharf gegen Politiker, die «absurde Gegenpositionen um jeden Preis» einnehmen. Auch wenn er seinen Namen nicht nennt: Diese drei Gegenüberstellungen zeigen, dass er sich dabei auf die Erdogan- und Putin-Schwärmereien von «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel bezieht.



«Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel sieht sich in der Rolle des einsamen Rufers in der Wüste: Einem angeblich gleichgeschalteten Medien-Mainstream hält er in seinen Editorials «unangenehme Wahrheiten» entgegen, welche das Establishment gerne unter den Teppich kehren würde.

Köppels beliebtestes Mittel, um trotz sinkender Auflagenzahlen maximale Aufmerksamkeit zu erreichen, ist die Provokation. Wenn die ganze Welt den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen kritisiert, lobt Köppel Donald Trumps Entscheid als einen «Akt der Ehrlichkeit». Für diese Praxis erhält Köppel nun eine kräftige Abreibung – und zwar ausgerechnet in der «Basler Zeitung», zu deren Mitbesitzern Christoph Blocher gehört.

Aus Anlass einer Reise in die baltischen Staaten und der dort angetroffenen Skepsis gegenüber dem russischen Nachbarn prangert der 2015 abgewählte SVP-Nationalrat Hans Fehr die westlichen Verteidiger autoritärer Machthaber an.

ARCHIV --- Hans Fehr, Nationalrat SVP-ZH, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, am Dienstag, 26. November 2013 waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete in Bern. Der Zuercher SVP-Nationalrat Hans Fehr soll fuer eine sechste Amtsperiode im Nationalrat kandidieren koennen. Die Parteileitung hat ihn am Dienstag, 19. Mai 2015, auf die Nationalratsliste gesetzt. Ob die Parteibasis das auch will, zeigt sich am 28. Mai. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SVP-Mann Hans Fehr sass 20 Jahre im Nationalrat. Bild: KEYSTONE

Fehr tadelt «Journalisten, Politiker und andere Geister», welche zu «jeder ‹landläufigen› Meinung um jeden Preis eine Gegenposition einnehmen wollen, auch wenn diese absurd ist.» Dass sich die Vorwürfe gegen den «Weltwoche»-Verleger richten, ist augenfällig. Das zeigen die Gegenüberstellungen von Zitaten aus den Editorials von Roger Köppel (grün) mit der Kritik von Hans Fehr (rot).

Köppel, der «Putin-Versteher»

epa06045614 Russian President Vladimir Putin speaks with Turkish President Tayyip Erdogan during telephone conversation while inspecting the pipe-laying vessel Pionering Spirit in Anapa, Russia, 23 June 2017. Vladimir Putin inspected the work of laying the Turkish Stream gas pipeline in the Black Sea near Anapa.  EPA/MIKHAIL METZEL/SPUTNIK/KREMLIN POOL

«Kein Stalin und schon gar kein Hitler»: Köppel über Putin. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Roger Köppel (12.2.2015): «Putin ist kein Stalin und schon gar kein Hitler, obschon unvorsichtige Interpreten auch diese Absurdität bereits in die Arena warfen. Putin steuert eine ehemalige Grossmacht, die in den letzten zwanzig Jahren mit ansehen musste, dass ihre Grenzen um rund zweitausend Kilometer von Westen nach Osten zurückgeschoben wurden. Die Russen liessen es geschehen, dass sich Deutschland friedlich wiedervereinigen konnte und ihre einstigen Sowjetrepubliken heute grösstenteils im westlichen Verteidigungsbündnis Nato unterkamen.»

Hans Fehr: «Die Balten haben darum wenig Verständnis für die Putin-Versteher, welche die mobilen Abfang-Raketen, reine Defensivwaffen mit rund 70 Kilometer Reichweite, die von der Nato zum Beispiel während Militärmanövern in den baltischen Staaten eingesetzt werden sollen, als gewaltige Provokation für Putin verurteilen. Da sei es nur verständlich, so die Putin-Versteher, wenn die Russen ihrerseits Raketen installieren würden.»

Köppel, der «Erdogan-Versteher»

FILE - In this Saturday, April 15, 2017 photo, Turkey's President Recep Tayyip Erdogan waves to supporters during the last rally ahead of Sunday's referendum, in Istanbul. Few men can claim to have dominated politics in Turkey - or polarized his people - as much as Erdogan, the 63-year-old president who has urged his nation to approve reforms that will greatly expand his powers. (AP Photo/Lefteris Pitarakis, file)

«Wohlwollende Distanz»: Roger Köppel über Erdogan. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

Erdogan zum Ersten

Roger Köppel (16.3.2017): «Ich respektiere Präsident Erdogan als rechtmässiges Staatsoberhaupt, das auf die Unterstützung einer demokratischen, wenn auch schwindenden Mehrheit ­seiner Landsleute zählen kann. ­Zudem respektiere ich, dass sich die Türkei in einer Art Belagerungszustand befindet. Es geht um Recht und Ordnung. Übersehen es in ihrem selbstgerechten Zorn vielleicht die westlichen Erdogan-Anprangerer?»


Hans Fehr: «Die Erdogan-Versteher bekunden Verständnis für das Präsidialsystem, dem die Mehrheit des türkischen Volks nach einer gewaltigen Unterdrückungs- und Verhaftungskampagne gegen die tatsächliche Opposition und gegen Zehntausende angeblicher Oppositioneller zugestimmt hat.»

Erdogan zum Zweiten

Roger Köppel: «Anders als das gesegnete Friedensreduit Schweiz steckt die Türkei nicht nur in einem kalten Bürgerkrieg gegen revoltierende ­ethnische Minderheiten. Sie kämpft auch mit einer Staatskrise am Rande eines brodelnden politischen Hexenkessels im Mittleren ­Osten. Die Stärkung der Zentralgewalt soll helfen.»

Hans Fehr: «Die Erdogan-Versteher argumentieren, dass sich Erdogan mit Sultan-ähnlichen Befugnissen habe ausstatten müssen, weil sich die Türkei mit ihren starken Minderheiten – insbesondere den nach Unabhängigkeit strebenden Kurden – keine Instabilität leisten könne. Dieses Versteher-Argument greift zu kurz.»

Köppel, der «Göring-Versteher»

Defendant Hermann Goering in the prisoners' dock at the International Military Tribunal trial of war criminals at Nuremberg. Goering was the former head of the Luftwaffe and was at one time second in command to Hitler. Göring.

«Weder Monster noch Teufel»: Köppel über Göring. Bild: public domain

Roger Köppel (7.1.2017): «Göring war weder Monster noch Teufel. Sein Trauma war der Absturz Deutschlands nach dem Weltkrieg 1918. Wie Millionen andere glaubte er in Hitler den genialen Wieder­errichter deutscher Grösse, den Beseitiger politischen Unrechts zu erblicken. Zweifellos hatte Göring Qualitäten, wie auch seine Gegner nach dem Krieg bestätigten.»

Hans Fehr: «Es gibt sogar Leute, welche nachträglich ein differenziertes Bild des Nazireichs- und Luftmarschalls zu zeichnen versuchen: Die Nummer zwei im Dritten Reich habe es eigentlich gut gemeint – aber es sei dann leider falsch herausgekommen. Hermann Göring wird als charismatisches Netzwerkgenie gelobt, dem man in der Vielfalt seiner Eigenschaften gerecht werden müsse.»

«Köppel hat eine rote Linie überschritten»

Auf Anfrage von watson räumt Hans Fehr ein, dass er bei der Kritik an den «Göring-Verstehern» auch ein Editorial von Köppel im Kopf gehabt habe. Er schätze Köppel, aber dessen Göring-Editorial habe eine rote Linie überschritten – «auch wenn es provokativ gemeint war». Dazu, dass sich auch für andere Kritikpunkte Beispiele in Köppels Editorials finden lassen, sagt Fehr vielsagend: «Das ist Ihre Vermutung.» 

Sein Artikel sei aber breiter adressiert und richte sich nicht nur gegen Köppel. Fehr will ihn als Mahnung verstanden haben: «Wer auf Teufel komm raus entgegen aller Fakten immer eine Gegenposition einnimmt, macht sich unglaubwürdig.»

«Ignoranz geht mir auf den Wecker»

Das zeige sich etwa am Beispiel Putins. Er höre oft – aus konservativen, aber auch anderen Kreisen – dass «alles, was Putin macht, super ist», sagt Fehr. Man zeige Verständnis für die Besetzung der Krim, die russische Einmischung in der Ostukraine und die Drohgebärden in Richtung der baltischen Staaten.

Manche Konservative, Anhänger von Verschwörungstheorien, aber auch gewisse Linke wie Alt-SP-Nationalrat Andreas Gross, seien «Putin-Versteher»: «Sie sehen in Russland eine Kraft des Friedens, in den USA hingegen die Quelle allen Übels» sehen.

Dabei zeige die Realität, dass man Putins Handeln sehr kritisch bewerten müsse. Ähnlich verhalte es sich beim türkischen Präsidenten Erdogan. «Diese Ignoranz gegenüber den Fakten geht mir auf den Wecker», so Fehr.

Roger Köppel hat auf die Anfrage von watson bis jetzt noch nicht reagiert.

«Medienkritische Bildbetrachtung» von watson-Kulturredaktorin Simone Meier

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Video: watson/Renato Kaiser

Da begann es mit der Doppelrolle: Köppel lanciert seine Kandidatur als Nationalrat

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    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 30.06.2017 20:06
    Highlight Highlight glänzend gewählter Nationalrat, ausgezeichneter Analyst und brillanter Journalist,ja das ist er der Roger Köppel
    Und genau darum heulen sie hier wieder im Chor, die linken, argumentlosen, alles verdrehenden Besserwisser
    14 33 Melden
    • Zap Brannigan 16.07.2017 11:49
      Highlight Highlight Das Deine Kreise Köppels Texte als rethorisch brilliant und analytisch bezeichnen, sagt meht über Euch aus als über Köppel. Er schreibt einfach was ihr hören wollt und nutzt die Tatsache aus, dass ihr wenig Ahnung von Geschichte und Weltpolitik habt. Sogar einer wie der SVP Fehr merkt das, sobald er ein wenig in der Welt herumreist. Solltet ihr auch tun. Aber nicht einfach im All-Inclusuve an den Strand liegen.
      7 1 Melden
  • piedone lo sbirro 30.06.2017 09:00
    Highlight Highlight wir nähern uns dem tag, an dem köppel jedem noch übrig gebliebenen weltwoche-abonnenten sein exemplar persönlich nach hause bringt - und dies erledigt er an einem einzigen vormittag.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-stunde-des-ziehsohns/story/23977946
    35 11 Melden
    • pachnota 30.06.2017 16:21
      Highlight Highlight Du willst allso die 12 Mio Schweiz?
      10 16 Melden
    • Sauäschnörrli 01.07.2017 16:36
      Highlight Highlight @patchnota ohne Einkindpolitik, Weltkrieg oder Genozid wird das längerfristig wohl kaum abzuwenden sein. Und übrigens in Bangkok leben 8.25 Mio auf ca. 8000 km2, dann böte die Schweiz theoretisch Platz für 41.25 Mio.
      7 5 Melden
    • Zap Brannigan 16.07.2017 12:09
      Highlight Highlight @pachnota: Die von Köppels Idolen betriebene Politik verursacht die Flüchtlingsströme, die Leute wie Du an der schweizer Grenze mit Militär aufhalten wollen. Toller Plan. Und Köppel selbst hat natürlich nie Militärdienst geleistet. Dafür haben Leute wie er Leute wie Dich.
      5 1 Melden
  • piedone lo sbirro 30.06.2017 08:59
    Highlight Highlight intellektuell ist köppel durchschnitt - er hat von einem steinreichen populisten eine eigene zeitung geschenkt bekommen.

    wer seine text analysiert merkt schnell, dass er nur ein intrumentalisierter ideologe ist. er benutzt gerne die scheinbar gehobene sprache um seine leser zu beeindrucken.
    wer genau hinschaut sieht die verdrehungen und unterstellungen schnell.
    köppel ordnet alles seiner weltsicht unter. er weiss, dass ihm seine lakaien alles glauben.

    zum glück muss er dann auch nie beweisen, dass die eigenen lösungen funktionieren.
    33 13 Melden
    • Makatitom 30.06.2017 13:29
      Highlight Highlight Welche eigenen Lösungen? habe noch nichts konstruktives von diesem Pseudo-Intellektuellen gehört oder gelesen
      20 8 Melden
  • Spooky 30.06.2017 00:59
    Highlight Highlight Liebe Kommentatoren

    Seid ihr eigentlich noch im Kindergarten?
    Journalisten sind eine abgehobene Kaste.
    Ob sie rechts oder links sind, ist ihnen total egal.
    Sie arbeiten für Geld, wie der linke Schawinski,
    der auf dem Züriberg wohnt.
    27 53 Melden
    • Firefly 30.06.2017 07:15
      Highlight Highlight hä? sind jetztvalle die für Geld arbeiten eine abgehobene Kaste? Abgehoben ist eher die Ansicht, alle Journalisten seien gleich und gegörten einer Kaste oder Verschwörung an.
      26 5 Melden
    • Spooky 30.06.2017 16:51
      Highlight Highlight Wieviel kostet ein Ticket für den Presseball?

      0 7 Melden
    • Sauäschnörrli 01.07.2017 16:29
      Highlight Highlight @Spooky, Presseball heisst er seit glaube ich 2005 nicht mehr, nennt sich jetzt Mediennacht und das Ticket kostet 190.-.

      https://www.mediennacht.ch/tickets-mit-angaben
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 30.06.2017 00:58
    Highlight Highlight Hätte nie geglaubt dass ich das jemals sage, aber irgendwie wünsche ich mir den Mörgeli zurück. Der wirkt urplötzlich umgänglich, woran dass wohl liegt.
    8 15 Melden
  • CASSIO 29.06.2017 19:11
    Highlight Highlight wer ist roger köppel???
    42 13 Melden
    • Maracuja 29.06.2017 20:35
      Highlight Highlight Irgendso ein Breitmaulfrosch, dem es immer wieder gelingt, sich mit Dauergrinsen und spätpubertärem unbedingt anderer Meinung sein müssen in irgendwelchen Talkshows in Szene zu setzen.
      60 16 Melden
    • Lichtblau 01.07.2017 00:08
      Highlight Highlight Wenn ich jeweils das superoriginelle "Wer ist ...?" in Bezug auf eine nur vollkommen Uninformierten unbekannte Person lese, denke ich immer: wie blöde.
      1 1 Melden
    • CASSIO 01.07.2017 07:38
      Highlight Highlight Lichtblau, nimm's nicht so schwer!
      1 0 Melden
  • rodolofo 29.06.2017 19:09
    Highlight Highlight Das freut mich sehr, dass der Demokratie-fähige Teil der SVP (früher mit dem Namen "Berner Linie" umschrieben) endlich beginnt, dagegen aufzumucken, dass ihre Partei von Rechtsextremen und Neonazis gekapert worden ist!
    Heute musste ich in der Zeitung lesen, dass der Nationalrat die Gelder für die Landwirtschaft und für die Entwicklungszusammenarbeit zugunsten von Mehrausgaben für die Armee gekürzt hat.
    Dafür verantwortlich ist die Rechtsbürgerliche Mehrheit, zu der Leute wie der Hetzer und Scharfmacher Köppel gehören!
    Wie lange wollen sich das z.B. die Bauern innerhalb der SVP gefallen lassen?
    61 18 Melden
    • elai 29.06.2017 19:38
      Highlight Highlight aber hallo rodolfo, hans fehr gehörte als zürcher svp nationalrat dem "zürcher flügel " an, welche der gegenpol zur "berner linie" darstellte, war geschätsführer der nationalkonservativen auns, publizierte in der rechtsnationalen "schweizerzeit" - umso mehr überraschen mich positiv seine statements gegenüber köppel!
      52 3 Melden
    • rodolofo 29.06.2017 20:33
      Highlight Highlight @ elai
      Ja, das tönt wirklich nicht nach "Berner Linie".
      Dann ist es wohl etwas Anderes:
      Im Knatsch zwischen Fehr und Köppel wird die Bruch-Linie zwischen Ultra-Liberalen Voll-Privatisierern und Militär- und Polizeistaat-Parteisoldaten innerhalb des Rechtsnationalen Lagers deutlich.
      So ist auch erklärbar, wieso ein Boris Johnson in GB spinnefeind ist mit Putin, während Marine Le Pen als zukünftige Gauleiterin Frankreich bei Putin zum Bewerbungsgespräch erschien.
      Fehr eignet sich als Brückenbauer zum rechten Flügel der FDP, während Köppel Brücken zur PNOS und zu Einiges Russland bauen kann.
      25 11 Melden
    • rodolofo 30.06.2017 12:37
      Highlight Highlight Heute heisst das "Entwicklungszusammenarbeit"!
      Wer viel Geld ausgeben kann ist nicht notwendigerweise weiter entwickelt (Parade-Beispiel Donald Trump), und wer mit seiner harten Arbeit auf keinen grünen Zweig kommt, ist nicht notwendigerweise am falschen Ort.
      Aber nicht zufälligerweise wurde sowohl bei der Landwirtschaft, als auch bei der Entwicklungszusammenarbeit gekürzt.
      Kleinbauern und Selbstversorger (in Afrika, oder hier) sind für das in der Politik tonangebende "Big Business" eben nicht interessant, weil sie zu wenig abhängig und Konsum-süchtig sind...
      7 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 29.06.2017 18:25
    Highlight Highlight Der Grund warum die Weltwoche Leser verliert liegt am Inhalt dieser Wochenzeitung. Die helvetische Ausgabe von Breitbart enthält einfach zu viel Stuss und ist selbst für politisch Neutrale eine Zumutung.
    80 21 Melden
    • Makatitom 30.06.2017 13:37
      Highlight Highlight Die helvetische Ausgabe von Breitbart ist zu harmlos ausgedrückt. Die Wewo ist mindestens der völkische Beobachter der heutigen zeit, wenn nicht gar "Der Stürmer". Und Köppels grosses Vorbild ist Julius Streicher
      5 6 Melden
  • Phrosch 29.06.2017 18:16
    Highlight Highlight "Editorials von Roger Köppel (rot) mit der Kritik von Hans Fehr (grün)."

    Habe ich was falsch verstanden oder habt ihr mit Absicht im Text die Farben grad andersrum verteilt?
    8 1 Melden
    • Christoph Bernet 29.06.2017 23:16
      Highlight Highlight Hallo User Phrosch
      Danke für den Hinweis, der Fehler ist unterdessen korrigiert.
      Beste Grüsse
      5 0 Melden
  • blueberry muffin 29.06.2017 17:36
    Highlight Highlight Schon schlimm, wenn es schon einen Artikel wert ist, dass ein SVPler nicht voll hinter Diktatoren steht.
    37 4 Melden
  • Echo der Zeit 29.06.2017 17:32
    Highlight Highlight ‹landläufigen› Meinung um jeden Preis eine Gegenposition einnehmen wollen, auch wenn diese absurd ist.» Und das von Fehr - Respekt !
    41 6 Melden
  • piedone lo sbirro 29.06.2017 17:27
    Highlight Highlight herr köppel hat nur einen blick, und der ist nach herrliberg gerichtet. von dort kommen die direktiven die köppel in seiner weltwoche verarbeiten muss.

    köppel und trump sind in einem rückwärtsgang in die dreißiger Jahre, am vorabend der katastrophe.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-45/artikel/die-befreiung-die-weltwoche-ausgabe-452016.html


    48 20 Melden
  • dracului 29.06.2017 17:11
    Highlight Highlight Habe diesen Artikel gelesen und gehofft endlich mehr Antworten zu kriegen. Für mich bleibt die typische Schawinski-Frage offen: Wer ist Köppel und wofür steht er? Ist er im Dauervermarktungsmodus der Weltwoche? Liegt ihm doch was am Wohl der Schweiz? Ist er einfach ein kurzsichtiger Akademiker auf Abwegen? Ist er ein spätpubertärer Andersargumentierer? Ist er ein Journalist? Für mich ist dieser Mann weniger fassbar, als ein Stück Seife in der Badewanne. Unfassbar eitel, ein unfassbarer Businessman und vermutlich ein unfassbarer Lausbub und unfassbar auch seine Wahl in den Nationalrat.
    95 14 Melden
    • pachnota 29.06.2017 17:50
      Highlight Highlight Sagen wir mal, ein ..brillanter Journalist.
      Das sagen jedenfalls seine ehemaligen Kollegen vom Tagi über ihn.
      22 57 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 19:50
      Highlight Highlight RK ist vor allem bemüht seine linken Tendenzen aus der Studentenzeit wo immer möglich abzuwaschen. Dies scheint bei ihm zur Manie geworden zu sein.
      Interessant dass er als briliant betitelt wird. Artikel wie der zur Person Göring zeigen alles andere als in dieser Richtung. Seine Schuldzuweisungen in den letzten Jahren quer Beet gegen das Ausland und vor allem die EU kann man wohl kaum als brilliant verkaufen.
      46 11 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 21:51
      Highlight Highlight angenommen einer würde köppel als brillanten journalist betiteln, trotz dessen aussagen über göring usw, könnte man denjenigen dann nicht als brillanten ignorant bezeichnen?
      25 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 29.06.2017 17:04
    Highlight Highlight nur der willenlose parteisoldat der immer schön das herrliberg-mantra nachbetet ist geduldet, auf alle andern wird scharf geschossen - dafür hat blocher seinem ziehsohn köppel die weltwoche zur verfügung gestellt.

    hans fehr muss mit einer monatelanger verleumdungs- und schmutz-kampagne rechnen.
    68 15 Melden
    • pachnota 29.06.2017 19:25
      Highlight Highlight Piedone
      Und wie steht es, mit deinem eigenen willenlosen JUSO Gebetsteppich?
      Den du (gefühlte) 50x täglich ausrollst.
      Um die Parolen runter zu leiern.
      18 58 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 22:48
      Highlight Highlight @pachnota: übernimmst Du Dich nicht etwas, wenn Du Duch analytisch ausdrücken willst? Wie passen da willenlos und Teppich zueinander?
      Oder versuchst Du brilliant zu sein?
      26 4 Melden
    • pachnota 29.06.2017 23:04
      Highlight Highlight ja (lach) da hast du natürlich recht.
      Ich könnte mir allerdings vorstellen, das der JUSO Gebetsteppich voll willenslos ist. Weil man eben jeden Blödsinn in ihn reininterpretieren kann, ohne das er sich wehren könnte.
      Tscheggsch?
      4 29 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • taisho-corer 29.06.2017 16:06
    Highlight Highlight Ich freue mich auf das Jahr 2019! Dann wird Köppel und Glarner abgewählt. Köppel kann sein Schundblatt noch weiter herunterwirtschaften und Glarner seine Rollator an die Rentner verhökern. Resultate sehe ich noch keine von denen, aber unglaubliche Medienaufmerksamkeit wegen ihrem unbegründetem Hass...
    101 22 Melden
    • wasylon 29.06.2017 18:26
      Highlight Highlight Wohl nur in deinen feuchten Träumen.😂
      12 41 Melden
    • wasylon 30.06.2017 19:07
      Highlight Highlight @Follbescheuert hast du die WW Abonniert oder liest du sie wöchentlich, dass du dier eine Meinung über die Qualität des Blattes erlauben kannst?
      1 4 Melden
  • Skorpion 29.06.2017 15:53
    Highlight Highlight Ausgerechnet Hans Fehr will wissen, wer die Guten und wer die Bösen sind? Also überzeugt haben mich Fehrs geistige Ergüsse bisher nie, auch während seiner Zeit im Nationalrat! Wüsste gerne, woher Alt - NR Hans Fehr sein politisches Wissen holt! Setzt er sich überhaupt mit anderen Meinungen auseinander? Wenn Fehr jeweils in Talks vom HEILIGEN LAND schwärmte, dann überkamen mich stets Zweifel, ob dieser Mann wirklich im Heute lebt!
    24 17 Melden
    • blueberry muffin 29.06.2017 17:39
      Highlight Highlight Aha. Du denkst also die Nazis waren die Guten?

      Sowas gehört tatsächlich ausgeschafft.
      11 11 Melden
  • robben 29.06.2017 15:52
    Highlight Highlight stop jumping on the populist train. war schön, mal eine weile nichts vom köppel zu hören.
    46 8 Melden
  • der_senf_istda 29.06.2017 15:36
    Highlight Highlight Das der Hans Fehr mal etwas gescheites sagt, hätte ich auch nicht gedacht.
    78 9 Melden
    • redeye70 29.06.2017 17:59
      Highlight Highlight Bin sehr überrascht über die differenzierte Sichtweise Fehrs. Früher war er doch ein sturer Hardliner. Der schreckliche Verdacht kommt auf, dass Differenzierung in der SVP gänzlich unerwünscht ist. Vermutlich sogar der eigenen Karriere massiven Schaden zufügen. Diese Partei war für mich schon länger mehr Show als ernsthaftes Politisieren. Rumbrüllen, Radau machen, Grenzen des Anstands überschreiten und dann die anderen ausbaden lassen, was sie angerichtet haben.
      36 3 Melden
  • Grundi72 29.06.2017 15:35
    Highlight Highlight so spannend...
    6 27 Melden
  • Thinktank 29.06.2017 14:17
    Highlight Highlight Also Bitte. Watson/az als SVP Hasser konstruieren eine Story aufgrund von Interpretationen eines einzelnen SVP Mitglieds, das sonst in diesen Zeitungen immer durch den Kakao gezogen wird. Sommerloch steht an.
    17 81 Melden
  • zombie woof 29.06.2017 14:07
    Highlight Highlight Göring war weder Monster noch Teufel.....vielleicht braucht Köppel eine neue Brille um nachlesen zu können, wer 1935 Reichstagpräsident war und die Nürnberger Rassengesetze verkündet hat.
    99 11 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 15:24
      Highlight Highlight @zombie woof

      "Göring war weder Monster noch Teufel"

      doch war er!

      hermann göring war die nummer 2 in adolf hitlers reich. er war für die errichtung der ersten konzentrationslager ab 1933 verantwortlich, 1941 erteilte er höchstpersönlich den auftrag zur endlösung der judenfrage. er war ein intellektueller, der abscheulichste verbrechen plante und umsetzte.

      http://www.stefan-schaer.ch/2016/01/08/roger-koeppel-ein-selbstsuechtiger-steigert-die-dosis/

      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-1/artikel/goering-die-weltwoche-ausgabe-12016.html
      44 10 Melden
    • piedone lo sbirro 29.06.2017 15:31
      Highlight Highlight ...auch eine neue brille wird köppel nicht von seinem gedankengut abbringen - da sind sie zu optimistisch. traurig, welch gedankengut "unsere" volks(ver)treter in sich tragen und propagieren.
      46 10 Melden
    • pachnota 29.06.2017 17:47
      Highlight Highlight piedone
      Und was ist jetz eigentlich mit dem Genankengut, des Politologen von gestern?
      Schien mir ziemlich traurig.
      6 27 Melden
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  • LeChef 29.06.2017 14:06
    Highlight Highlight Ich denke, was Köppel über Göring geschrieben hat, das kann man durchaus so sehen. Die allerwenigsten Menschen sind wirkliche Monster, und kein einziger Mensch ist ein eindimensionaler Charakter, den man auf ein einzelnes Persönlichkeitsmerkmal reduzieren kann. Die wichtige Frage ist doch: Mit welcher Intention hat Köppel diesen Text geschrieben? Will er die Taten von Göring rechtfertigen? Oder will er sagen, dass jede historische Figur eben unterschiedliche Seiten hat?
    33 93 Melden
    • allesklar 29.06.2017 15:06
      Highlight Highlight theoretisch stimmt das ja, aber wenn es um eine person geht, die sehr direkt mit berreicherung durch völkermord zu tun hatte, interessiert es mich herzlich wenig, dass derjenige unter umständen doch noch ganz nett war. natürlich hat jeder mensch freunde znd beziehungen etc. aber das ist bei taten wie dem holicaust sehr zweitrangig.
      69 4 Melden
    • FrancoL 29.06.2017 15:40
      Highlight Highlight Wenn es um unterschiedliche Seiten einer Figur geht, dann bitte doch eine Wertung der Seiten, denn es spielt doch eine entscheidende Rolle welche Seiten überwiegen und was diese "Seiten" da so bewirkt oder angerichtet haben.

      Darum zweifle ich stark, ob man das was Köppel in der WW geschrieben hat auch so wirklich stehen lassen kann.
      44 4 Melden
    • fabsli 29.06.2017 15:42
      Highlight Highlight Was soll das heissen? Das Göring in allen anderen Charakterzügen ein lieber Mensch gewesen sein sollte? Etwas laienhaft diese Interpretation.
      In diesem Fall ist es völlig irrelevant was Köppel damit sagen will. Das was er gesagt hat zeigt seine Gesinnung.
      41 10 Melden
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  • Exilsummi 29.06.2017 13:47
    Highlight Highlight Sehr sehenswert zum Thema Putin:
    Play Icon


    Und immer schön skeptisch bleiben in jedwede Richtung, gelle?

    Auch noch sehr sehenswert zum Thema Putin:
    Play Icon
    4 10 Melden
    • walsi 29.06.2017 18:27
      Highlight Highlight Mit dem Film überfordern sie die meisten hier im Forum und ich bin mir ziemlich sicher, dass die, die einen Blitz geben, den Film noch nicht einmal gesehen haben.
      4 12 Melden
    • Echo der Zeit 29.06.2017 20:16
      Highlight Highlight Der Film ist schlecht gemacht - Besonders bezüglich denn Oligarchen, da könnte man auch eine völlig Gegensätzliche Story daraus Basteln.
      7 1 Melden
  • pachnota 29.06.2017 13:24
    Highlight Highlight In der WW lese ich regelmässig linke Gegenpositionen.
    In keinem anderen Blatt ist "Fairness" so ausgeprägt.

    (man stelle sich vor, auf Watson, einen unkommentierten Beitrage von z.B. Köppel...goots no!)

    Nur als NICHT WW Leser hat man wohl noch so eine Vorstellung von dieser Zeitung...

    59 201 Melden
    • Mahagoni 29.06.2017 14:20
      Highlight Highlight Das problem ist nicht das man die Weltwoche nicht gelesen hat, das Problem ist das du dich zu leicht manipulieren lässt. Linke gegenpositionen werden Bewusst gestreut um den schein einer neutralen Zeitung zu waren.

      Frage: Findest du die Bild Zeitung ist Pro feministisch, Alice Schwarzer schreibt da ja regelmässig ;)
      87 23 Melden
    • Kastigator 29.06.2017 15:01
      Highlight Highlight Quatsch, mit Verlaub. Die WW benützt linke AutorInnen als Feigenblatt. Im Tagi z.B. kommen viel mehr Rechte zum Wort als Linke in der WW. Kein Wunder, setzt du "Fairness" in Anführungszeichen - wenn du wirklich ZeitungsleserIn bist, kann es dir mit dieser Aussage unmöglich ernst sein.
      46 12 Melden
    • äti 29.06.2017 15:44
      Highlight Highlight Ich glaube, mehr linke sachliche Gegenpositionen als von den Linken selbst gibt es kaum. Es wäre schön, wenn andere Parteien auch selbstkritische Positionen zulassen würden.
      24 5 Melden
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  • Digichr 29.06.2017 13:19
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, ob R.K. wiedergewählt wird. Viel erreicht in Bern hat er nicht, ausser vielleicht dass Frau Sommoruga mal auf die Toilette flüchtete :-)
    88 12 Melden
    • fabsli 29.06.2017 15:44
      Highlight Highlight War von Anfang an klar, dass er nichts erreicht.
      25 6 Melden
    • Maracuja 29.06.2017 15:52
      Highlight Highlight Der stellt sich der Wiederwahl? Hat er nicht ursprünglich behauptet, dass er nur mal kurz nach Bern ginge um aufzuräumen?
      35 6 Melden
  • D(r)ummer 29.06.2017 12:40
    Highlight Highlight 1: Beide haben recht, reden meiner Meinung nach nicht ganz vom selben. Köppel über Putin, Fehr über das Befinden der balten gegenüber Putin's Raketenstationierung als Reaktion auf die Nato...

    Ansonsten würd' ich gern mal mit Köppel in den Ausgang um seine Drogen auszuprobieren. (scheinen speziell zu sein)
    Ich würde am nächsten Morgen garantiert in der EU aufwachen...


    52 21 Melden
    • allesklar 29.06.2017 15:07
      Highlight Highlight göring hatte die besseren drogen
      10 2 Melden
    • äti 29.06.2017 15:45
      Highlight Highlight ... ohne Kopfschmerzen.
      5 3 Melden
  • kupus@kombajn 29.06.2017 12:38
    Highlight Highlight Das hätte ich Fehr nicht zugetraut. Chapeau!
    145 15 Melden
    • Sillum 29.06.2017 13:29
      Highlight Highlight Ich persönlich hätte das jedem Watson-Kommentarschreiber zugetraut: Ist doch klar, alles was gegen Köppel (Weltwoche) ist, ist schlicht SUPER! Und bei Verlierer Fehr dem alten Haudegen SVPSchlachtross (um im Watson Dialekt zu bleiben) ist das besonders zu verstehen, er vermisst schmerzlich seine Bühne und sucht den Auftritt auch beim Teufel, äh.. Watson. Und bekommt ihn. Das ist Super!
      31 125 Melden
    • Fabio74 29.06.2017 13:58
      Highlight Highlight Ja Sillum die Welt des unreflektierten SVPlers..
      69 8 Melden
    • The oder ich 29.06.2017 14:03
      Highlight Highlight @Sillum: Fehr hat in der BaZ geschrieben, über die man vieles sagen kann, aber nicht, dass sie linke Positionen vertritt.
      Vielleicht war dem Zürcher Somm der Zürcher Fehr aber ganz willkommen: schliesslich heisst sein Blatt ja Zü... ähm Basler Zeitung.
      40 3 Melden
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  • He nu.. 29.06.2017 12:22
    Highlight Highlight Ich bin siebzig. Der Köppel ist ein Laveri und Wichtigtuer. Er erlebte den kalten Krieg nicht. Musste in der Schweiz das "frieren" im Militär "nicht" üben, weil man Angst hatte, dass die Russen kämen. Der Kadi sagte, als wir auf Stroh und nur mit Zeltplachen im Schnee schliefen. "Dir müesst lehre früre, der Ivan cha das!" Köppel hat keine Schwiegereltern, welche von den Russen aus Ungarn flüchten mussten und weiss nicht was eine traumatisierte (meine Ehefrau) ist welche die Folgen in Ungarn im 56, noch heute in sich trägt. Gute Nacht, was kommt wohl noch an weiteren "Verstehern"
    280 41 Melden
  • Lowend 29.06.2017 12:09
    Highlight Highlight Danke Hans Fehr!

    Derart klare Worte aus dem Mund eines Vertreters der SVP tun gut und es ist einzig schade, dass solche Menschen wie Sie, in der von Blocher finanzierten Kaderpartei SVP, mit schöner Regelmässigkeit abgesägt werden, weil Blocher und seine Schattenregierung keine Kompromisse eingehen wollen, sondern Politiker wie Köppel protegieren, die Unfrieden, Hass und Hetze sähen, um Menschen zu verunsichern und die verunsicherten Menschen dann mit ihren einfachen Lösungen und vereint im Hass zu ködern.
    191 47 Melden
    • sheimers 29.06.2017 12:46
      Highlight Highlight Was soll diese Lobhudelei? Auch wenn Hans Fehr hier mal richtig liegt, macht das ihn noch lange nicht zu einem "Guten". Ich erinnere mich wie er sich immer wieder arrogant und abschätzig über Andersdenkende, besonders Linke, geäussert hat. Und er wurde nicht von Blocher abgesägt, sondern ganz einfach nicht mehr gewählt.
      106 18 Melden
    • Genital Motors 29.06.2017 13:23
      Highlight Highlight aha die rechten sind die bösen und die linken die guten :D gottseidank !!
      31 48 Melden
    • pachnota 29.06.2017 13:25
      Highlight Highlight ist Fehr nicht der Chef der Auns?
      4 42 Melden
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  • Isa Boletini 29.06.2017 12:08
    Highlight Highlight Der böse Putin installiert "Raketen" in seinem eigenen Land! Was für ein Diktator und Monster er doch ist. Das die USA aber Atomwaffen z.b. in Rammstein installiert hat und in fast jedem Land eine Militärbasis hat wird hier kaum "kritisiert". Wenn man die eine Seite anprangert, dann muss man auch die andere Seite kritisieren. Passiert hier aber kaum von den etablierten Leuten/Medien.
    73 154 Melden
    • Firefly 29.06.2017 12:40
      Highlight Highlight Ich denke die Kritik richtet sich nicht gegen die Raketen im eigenen Land sonder gegen die Raketen in Ländern die nicht mit Russland verbündet sind.
      34 12 Melden
    • Isa Boletini 29.06.2017 13:15
      Highlight Highlight In welche Länder hat den Russland "Raketen" installiert? Das Russland seit vielen Jahren weitgehend "isoliert" und "sanktioniert" wird ist ein Fakt. Die USA aber darf alles: Foltern, Kriege führen und Menschen hinrichten.
      21 39 Melden
    • viella 29.06.2017 13:48
      Highlight Highlight Ich habe nicht das Gefühl, dass die USA hier bei Watson nicht kritisiert wird. Insbesondere erlebe ich die Kommentare als kontrovers mit einem Hang zu 'anti-USA',
      46 11 Melden
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  • Alice36 29.06.2017 12:05
    Highlight Highlight Für einmal bin ich vollkommen einverstanden mit Hans Fehr. Was Putin betrifft, ich habe ich einige Male in Russland gearbeitet (nach 1992) und den russischen Zustand ausserhalb der Potemkinschen Dörfer Moskau und Petersburg erlebt. Zum Glück sind die Russen genügsam und schlechte Zeiten gewohnt. Sie warten bis Putin vorbeigeht. Zu Erdogan, man muss wohl ziemlich dicke Brillengläser haben wie RK um diesen Despoten verstehen zu können. Was Göring betrifft verkneiffe ich mir den Kommentar da ich wohl ausfällig werden würde.
    166 18 Melden
  • Stambuoch 29.06.2017 12:03
    Highlight Highlight Gerade beim Punkt Putin/Baltikum trifft Fehr voll ins Schwarze. Das erste Mal, dass ich mit ihm gleicher Meinung bin.
    158 18 Melden
  • m. benedetti 29.06.2017 12:02
    Highlight Highlight Ja liebe watson-Leute, ich lese die Weltwoche regelmässig und finde sie im Gegensatz zu dieser Plattform mit ihrem Schubladendenken differenzierter und manches Mal gar erhellend. Auf jeden Fall intellektuell anspruchsvoller. Und das sage ich als linker SP Wähler.
    75 254 Melden
    • dave_Schweiz 29.06.2017 12:14
      Highlight Highlight Bitte zumindest den Link zu einem intellektuell anspruchsvollen Artikel der Weltwoche.
      Wobei sich das 'anspuchsvoll' nicht nur auf den Text sondern vor allem auf den Inhalt bezieht.
      131 29 Melden
    • Raembe 29.06.2017 12:15
      Highlight Highlight Was hat das nun mit diesem Artikel zu tun. Hier geht es um 2 verschiedene Meinungen, zweier Parteikollegen. Ausserdem sind Köppels Aussagen teilweise sehr beunruhigend.
      114 16 Melden
    • Nicholas Fliess 29.06.2017 12:16
      Highlight Highlight Natürlich sind Sie ein linker SP-Wähler... 😉
      133 15 Melden
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«Lieber Herr Köppel, berichten Sie noch oder gehören Sie schon dazu?»

SVP-Nationalrat und Journalist Roger Köppel berichtet von den Demonstrationen in Chemnitz und vergisst dabei, Angriffe auf Berufskolleginnen und -kollegen zu vermelden. Ein grober handwerklicher Fehler.

Lieber Herr Köppel 

Nachdem Sie am Wochenende bei den rechten Demonstrationen in Chemnitz Feldforschung betrieben haben, bezeichnen Sie die Sachsen nun als «intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten Deutschen Unbehagens». 

Ich musste sehr lachen, als ich das gelesen habe, weil das Attribut «intellektuelle Avantgarde» in Zusammenhang mit Hitlergruss zeigenden und «Ausländer raus!» schreienden Hooligan- und Neonazi-Mobs eine wirklich gute Pointe ist. 

Nach dem Lachen habe ich …

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