DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Einfach ein Foto auf Twitter oder doch ein Skandal? screenshot twitter @sandrobrotz

Was hinter dem «Ficki-Ficki»-Sticker auf dem Merkel-Plakat bei SRF steckt

Rundschau-Moderator Sandro Brotz postet ein Foto auf Twitter. Ein kleiner Sticker sorgt dabei für Aufregung.



Am Dienstag Morgen schreibt der Rundschau-Moderator Sandro Brotz auf Twitter: «Mit Frau Merkel am Schnittplatz.» Und postet dazu ein Foto von seinem Arbeitsplatz. Darauf zu sehen ist der Bildschirm eines Computers, Telefon, Kaffeebecher und ein Wahlplakat der deutschen Partei CDU das für die Wiederwahl der Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt. 

Kein aussergewöhnliches Bild – auf den ersten Blick. Doch was ist das für ein Kleber, der auf dem Merkel-Plakat prangt? Schauen wir etwas genauer hin: 

Merkel, Ficki Ficki, Kleber, Sandro Brotz, SRF

screenshot: twitter @sandrobrotz

Merkel, Ficki Ficki, Kleber, Sandro Brotz, SRF

screenshot: twitter @sandrobrotz

Ein «Ficki-Ficki»-Kleber? Was soll das?, fragt sich die Twitter-Gemeinde und es geht nicht lange, bis es auf den Tweet von Brotz erste Reaktionen gibt.

Brotz schafft schnell Klarheit über die Herkunft des anstössigen Klebers. Auf Twitter antwortet er: «Von Gegnern so verunstaltet worden – im Vorab-Beitrag zum Wagenknecht-Interview geht es um den Zorn im Land respektive unterirdischen Angriffe.»

Auf Nachfrage bestätigt er, das Plakat stamme aus dem aktuellen Wahlkampf in Deutschland. Ein Redaktionskollege habe es mitgebracht. «Wir dokumentieren in der ‹Rundschau› den Zorn in Deutschland», sagt Brotz. So wie das schon «Der Spiegel» in der letzten Titelgeschichte gemacht habe («Alles wird Wut»). «Im Wahlkampf kommt es zu verunglimpfenden Angriffen auf die Kanzlerin - wie auf dem erwähnten Plakat. Es ist unsere journalistische Aufgabe, den Wahlkampf unverfälscht wiederzugeben.»

Das erste Treffen von Merkel und Macron

Video: watson

Angela Merkel in der Frittenbude

Das könnte dich auch interessieren:

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

«Die erste Umarmung» ist Weltpressefoto des Jahres

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Über Social Media tragen Rechtsextreme ihre Ideologien in die Mitte der Gesellschaft»

Andre Wolf ist Faktenchecker bei der österreichischen Rechercheplattform Mimikama. In seinem Buch «Angriff auf die Demokratie» schreibt er über die Gefahren rechtsextremer Netzwerke, die das Internet unterwandern.

Herr Wolf, in Ihrem Buch schreiben Sie, dass seit Beginn der Pandemie intensiver Fake News verbreitet werden und der Hass im Netz zugenommen haben. Warum?Andre Wolf: Dieses Phänomen kann man immer dann beobachten, wenn etwas passiert, das viele Menschen betrifft und das Thema stark medial aufgegriffen wird. Im Fahrwasser der Berichterstattung tauchen dann viele Falschmeldungen auf. Das passierte schon 2015 bei der Flüchtlingskrise. Oder immer, wenn es islamistisch-motivierte Terroranschläge …

Artikel lesen
Link zum Artikel