Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Gesichter bei der «NZZ»

«Neue Zürcher Zeitung»: Mit bekannten Köpfen und Restrukturierungen in die Zukunft



Colette Gradwohl, head editor of

Colette Gradwohl wird stellvertretende Chefredaktorin der NZZ. Bild: KEYSTONE

Die «Neue Zürcher Zeitung» holt bekannte Köpfe ins Boot: unter anderen Peer Teuwsen, Balz Bruppacher und Colette Gradwohl. Der Newsroom werde ausgebaut, und die Digitalisierung der Inhaltsangebote werde vorangetrieben.

Dies teilte das Medienunternehmen am Freitag mit. Zudem sei eine Ausweitung nach Österreich vorgesehen.

Colette Gradwohl war zuletzt Chefredaktorin und Geschäftsleiterin des Winterthurer «Landboten». Bei der «NZZ» wird sie als stellvertretende Chefredaktorin die publizistische Produktverantwortung Print/Replika übernehmen. Ihr Stellvertreter wird Christoph Fisch, bisher Nachrichtenchef und Redaktor im «NZZ»-Ressort Sport.

Portrait von Peer Teuwsen, verwantwortlicher Korrespondent fuer die Schweizer Ausgabe von

Peer Teuwsen wechselt von der «Zeit» zur «NZZ». Bild: KEYSTONE

Von der «Zeit» in Hamburg holt die «NZZ» Peer Teuwsen. Bevor er die Ausgabe für Hamburg betreute, war er Leiter der Schweizer Ausgabe der «Zeit». Teuwsen wird bei der «NZZ» ab Herbst für die Entwicklung von publizistischen Produkten zuständig sein.

Der ehemalige Chefredaktor der Nachrichtenagentur AP Schweiz, Balz Bruppacher, kommt zur Verstärkung des Bereichs Ausbildung und Qualitätssicherung nach Zürich. Er ist laut Mitteilung zudem auch als Autor tätig.

Der Chefredaktor von der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Schweiz, Balz Bruppacher, posiert am 15. Mai 2006 in der AP Redaktion in Bern vor diversen Zeitungen. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  ===

Der frühere Chefredaktor der Nachrichtenagentur AP verstärkt den Bereich Ausbildung und Qualitätssicherung. Bild: KEYSTONE

Die publizistische Produktverantwortung von NZZ.ch liegt neu in der Zuständigkeit von Peter Sennhauser, der unter anderem bei der «Tageswoche» mitmachte. Die mobilen «NZZ»-Angebote verantwortet künftig Thomas Stamm, zuletzt Nachrichtenchef im «NZZ»-Ressort Wirtschaft. Beide wechseln ins Leitungsgremium des Newsrooms.

Die «NZZ» strebt ferner eine sprachregionale Ausweitung nach Österreich an. Für dieses Projekt zuständig ist Michael Fleischhacker, ehemaliger Chefredaktor der österreichischen «Presse». Er sei bereits seit ein paar Wochen bei der «NZZ», heisst es in der Mitteilung. 

Was genau die «NZZ» in Österreich vorhat, wird noch nicht verraten, wie Chefredaktor Markus Spillmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Einstweilen prüfe man, welche Angebote «sinnvoll und machbar» wären. Laut Spillmann wird in den nächsten Wochen Konkreteres bekannt gegeben.

Bereits vor einiger Zeit zur «NZZ» zurückgekehrt ist Stil-Redaktor Jeroen van Roojien. (rar/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chamudi 06.06.2014 17:03
    Highlight Highlight Typisch für Teuwsen, etwas anfangen, aber dann nicht zu Ende bringen. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie die NZZ diesen ultra Linken einstellen konnte. Für mich ist dies ein Kündigungsgrund fürs Abo. Und das mache ich jetzt sofort. ich habe einfach genug vom Linksdrall dieser Zeitung. aber man muss sich ja nur den Chefredaktor ansehen, dann istt alles klar.
    • MediaEye 06.06.2014 17:37
      Highlight Highlight Ich denke eher, dass die "alte Tante" die Zeichen der Zeit (Wortspiel) erkannt hat, dass mit der FDP im Anhang der SVP kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist und sie sich mehr öffnen muss
    • goschi 06.06.2014 20:03
      Highlight Highlight Schade, dass Sie Chamudi offensichtlich nie etwas von der NZZ gelernt haben, zB eine korrekte Rechtschreibung, sachliche Herangehensweise an Themen, Objektivität und so weiter.
      Und das was Sie als Linksdrall bezeichnen ist schlicht ihr Rechtsdrall, der dazu führt, dass für Sie alles andere zu Links ist.
    • goschi 07.06.2014 11:22
      Highlight Highlight Ich habe auch kein NZZ-Abo (gehabt) ;-)
      Aber danke für die Korrektur der Kommata-Regeln, waren immer meine kleine Schwäche.

Zürich hatte «vielfältige und relevante» Verbindungen zur Sklaverei

Die Stadt Zürich war an der Sklaverei und dem Sklavenhandel finanziell beteiligt und so mitverantwortlich für die Versklavung tausender Afrikanerinnen und Afrikaner. Die Unterstützung erfolgte durch Staatsanleihen, den Handel und Plantagen.

Die Verbindungen Zürichs zur Sklavenwirtschaft waren «vorhanden, vielfältig und relevant», wie Frank Schubert, Mitautor einer Studie der Universität Zürich, am Dienstag vor den Medien sagte.

Diese Verbindungen waren Ausdruck einer Tradition einer langen …

Artikel lesen
Link zum Artikel