Schweiz
Auto

Strassenverkehr fordert 2025 weniger Tote und mehr Verletzte

Auto-Unfall im Aargau
Das Resultat eines Autounfalls im Kanton Aargau.Bild: Kantonspolizei Aargau

Strassenverkehr fordert 2025 weniger Tote und mehr Verletzte

19.03.2026, 11:2419.03.2026, 11:24

Im vergangenen Jahr sind auf Schweizer Strassen 214 Menschen ums Leben gekommen, 36 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig hat die Zahl der Schwerverletzten um 143 auf 3935 Personen zugenommen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Donnerstag mitteilte.

Bei den Personenwageninsassen sank die Zahl der Todesopfer auf einen Tiefstwert. Es starben 59 Personen (-22). Bei den E-Bikes wurden 586 Menschen schwer verletzt, was einer Zunahme von 53 Personen in dieser Kategorie entspricht.

Besonders im Fokus stehen laut Astra 15- bis 17-jährige Motorradfahrende: In dieser Altersgruppe wurden 11 Personen getötet und 154 schwer verletzt. Das Astra erarbeitet deshalb Massnahmen wie Anpassungen bei der Ausbildung oder eine Erhöhung des Mindestalters.

In der Statistik erfasst werden laut dem Astra alle polizeilich gemeldeten Unfälle auf öffentlichen Strassen. Als getötet gelten Personen, die auf der Unfallstelle oder innerhalb von 30 Tagen an den Unfallfolgen sterben. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die schlimmsten Formel-1-Unfälle seit 1994
1 / 18
Die schlimmsten Formel-1-Unfälle seit 1994

Mai 1994: Nur wenige Tage nach dem Tod von Ayrton Senna verunglückt Karl Wendlinger beim GP von Monte Carlo. Der Österreicher prallt im Qualifying mit 170 Stundenkilometern seitlich in die aus Plastiktanks bestehenden Barrieren. Der Pilot schwebt für einige Tage in Lebensgefahr.

quelle: getty images north america / ben radford
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zahl der E-Trotti-Unfälle steigt – aber nicht wegen Jugendlichen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
«Die meisten schämen sich»: Pfleger für Schwerverbrecher erzählt
Im Pflegezentrum in Bauma im Zürcher Oberland leben Männer und Frauen, die schwere Straftaten begangen haben. Anton Distler pflegt sie und spricht darüber, wie es gelingt, Menschlichkeit zu bewahren, wenn man weiss, was das Gegenüber getan hat.
Wie pflegt man einen Menschen, von dem man weiss, dass er jemanden vergewaltigt oder getötet hat?
Anton Distler: Indem man im richtigen Moment das Richtige sieht. Wenn ich am Bett stehe und jemanden wasche, ankleide oder ihm das Essen eingebe, sehe ich nicht seine früheren Taten. Ich sehe einen Menschen, der in diesem Moment hilfsbedürftig ist. Natürlich weiss ich, was diese Person getan hat. Aber Pflege heisst nicht richten. Pflege – und dazu gehört auch forensisch-psychiatrische Pflege und Betreuung –, heisst, Leben als Ganzes zu erhalten, Leiden zu lindern, Würde zu sichern. Wenn ich beginne, einen Menschen auf seine schlimmste Handlung zu reduzieren, verliere ich meine Professionalität – und meine Menschlichkeit.
Zur Story