Der Exil-Schweizer Romeo Durscher hat sich während seines letzten «Heimaturlaubes» in Helvetia verguckt. Bei den Bildern muss man konstatieren: Es ist schon ziemlich, ziemlich schön hier!
Durscher möchte mit seinen Bildern zeigen, dass eine Drohne durchaus Gutes mit sich bringt. «Die Angst vor dem Einschnitt in die Privatsphäre ist womöglich berechtigt. Im Zeitalter von hochauflösenden Handy-, Taschen- oder Überwachungskameras werden aber Menschen von solchen Geräten viel häufiger beobachtet als von denen, die an den Drohnen hängen.»
Der Fotograf verweist auf die positiven Möglichkeiten, die die Technik schafft: «Eine Drohne kann im Alltag für einige Berufsgruppen hilfreich sein: Suchtrupps können schneller grossflächige Gebiete untersuchen. Die Feuerwehr kann sich mit einer Drohne schneller und auch sicherer einen Lage-Überblick verschaffen. Auf diese Weise kann sie dann viel effizienter gegen das Feuer vorgehen», erklärt der in Domat Ems aufgewachsene Durscher gegenüber watson.
«Und seien wir mal ehrlich: Die Menschheit hatte schon immer Angst vor neuen Technologien. Meistens verschaffte sie uns aber ein besseres Leben – auch wenn es im Fall der Drohne für manche einfach nur schöne Bilder sind.»
Eindrücklich ist auch das Video, das Romeo Durscher vom Hochwasser im Tessin gedreht hat. Zufällig befand er sich zur Zeit des heftigen Regens in Locarno.