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Die Stadt Genf will ab Anfang 2020 Einweg-Plastikgeschirr bei Ständen oder Veranstaltungen auf öffentlichem Grund verbieten. (Archivbild)

Die Stadt Genf will ab Anfang 2020 Einweg-Plastikgeschirr bei Ständen oder Veranstaltungen auf öffentlichem Grund verbieten. Bild: KEYSTONE

Kampf dem Plastik: Stadt Genf verbietet ab 2020 Einweg-Geschirr bei Events



Die Stadt Genf verbietet ab Anfang 2020 die Abgabe von Einweg-Plastik bei Veranstaltungen und Verkäufen auf öffentlichem Grund. Die Massnahme ziele darauf ab, «unser Ökosystem zu schützen», sagte Stadtrat Guillaume Barazzone in einem Zeitungsinterview.

Das Verbot betreffe Stände, Terrassen, Verkaufswagen und Eisdielen sowie alle von der Stadt bewilligten Anlässe auf öffentlichem Grund, sagte der für die städtische Umwelt und Sicherheit zuständige Magistrat in einem am Dienstag publizierten Interview mit der Westschweizer Zeitung «Tribune de Genève». Verboten werden sollen demnach Strohhalme, Besteck, Tassen und andere Einweg-Behälter aus Plastik.

Der Christdemokrat hofft, dass «die Betreiber das Spiel wirklich mitspielen werden». Diese hätten nun den Rest das Jahres Zeit, sich auf die neuen Regeln vorzubereiten. Wer sich nicht an das Verbot halte, werde mit einer Verwaltungsbusse belegt. Je nach Schwere des Sachverhalts oder im Wiederholungsfall könne die Stadt auch die Erlaubnis für die Benutzung des öffentlichen Grunds entziehen, sagte Barazzone weiter.

Mit dem Verbot folgt die Stadt Genf der Europäischen Union (EU). Diese beschloss, ab 2021 eine Reihe von Kunststoff-Einwegprodukten zu verbieten. Der Schweizer Bundesrat kündigte im Juni 2018 an, auf ein gleiches Verbot wie die EU zu verzichten. Die Landesregierung bevorzugt diesbezüglich Lösungen aus der Wirtschaft selbst. Im März kündigte der Kanton Genf an, die kostenlose Abgabe von Plastiksäcken zu verbieten. Er will damit die Verschmutzung insbesondere des Genfersees durch Kunststoff eindämmen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Walter Sahli 23.04.2019 12:10
    Highlight Highlight Link zur Doku "Plastik, so weit das Auge reicht" auf SRF von letzter Woche. Sehr sehenswert!

    https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/plastik-so-weit-das-auge-reicht?id=eee14a2c-2b61-4bbd-8a42-e6ffeaa276c8
  • Miss Marple Kreis 1 23.04.2019 11:54
    Highlight Highlight Solange der Gastronom nicht bereit ist 10 Cent mehr für die Verpackung auszugeben ohne den Preis dem Kunden in Rechnung zu stellen wird es nicht funktionieren. Das superauto steht meist noch vor dem Lokal und kein Kunde stört sich daran. Es gibt auch jetzt schon genügend Produkte mit den man ab sofort den plastikverbrauch verbieten kann. Wacht auf Leute
    • The Destiny // Team Telegram 23.04.2019 13:00
      Highlight Highlight Die meisten Gastronome haben sehr kleine Gewinnmargen...
    • Miss Marple Kreis 1 23.04.2019 17:41
      Highlight Highlight ... hast ja recht! Aber nicht bei Anlässen
  • Donald 23.04.2019 11:45
    Highlight Highlight Wie genau unterscheidet man Einweg- von Mehrwegplastik? In dem, dass es der Verkäufer wieder zurücknimmt?
  • Hansueli_4 23.04.2019 11:05
    Highlight Highlight Ist in Bern schon lange Pflicht: https://www.bern.ch/wirtschaft/logistik-bern/miete-mehrweggeschirr
  • Score 23.04.2019 10:33
    Highlight Highlight Die Idee tönt ja ansich gut. Nur, ist sie auch fertig gedacht? Es wäre interessant wenn man im Bericht auch was über Alternativen zum Plastik hören würde und wie es da mit der Öko Bilanz usw. aussieht... Es gibt Alternativen, das weiss ich. Aber zB Zuckerrohr Produkte werden ja kaum in der Schweiz hergestellt und ob man damit wirklich die Masse an Plastik ablösen kann wie es nötig wäre, wäre ebenfalls interessant zu erfahren...
    Ev wäre auch ein gutes Recycling Konzept ein guter Ansatz... Und vor allem Rigoros gegen Littering vorgehen! Auch, oder vor allem, bei Privatpersonen...
  • Matrixx 23.04.2019 09:10
    Highlight Highlight Man könnte auch Plastik auf Hanfbasis herstellen. Das ist dann innert weniger Wochen zu 100% zersetzt und aus schnell nachwachsendem Rohstoff hergestellt. Aber daran hätte die Erdöl-Lobby natürlich keine Freude.
    • Score 23.04.2019 10:46
      Highlight Highlight Und wie lange haltbar sind solche Produkte? Kann ich die auch nächstes Jahr noch problemlos gebrauchen wenn ich nur die hälfte gebraucht habe beim diesjährigen Event?
      Und kann ich wirklich heisse Suppe darin servieren ohne Geschmacksänderung? Oder Kaffee? Es gibt einfach sehr viele Punkte die man miteinbeziehen muss. Darum nähmen mich die wirklichen Alternativen sehr wunder.
    • Donald 23.04.2019 11:35
      Highlight Highlight Das könnte man dann nach dem Essen auch gleich rauchen.
    • Matrixx 23.04.2019 11:45
      Highlight Highlight @Score
      Biokunststoff wurde bereits in der Vergangenheit eingesetzt und hat sich bewährt.
      Es ändert sich nichts am Kunststoff selber. Nur eben an der Produktion und der Abbaubarkeit.
      Aber Hanf ist in vielen Teilen der Welt verboten, deshalblnutzt man den so selten. Er wäre aber der perfekte, "grüne" Kunststoffrohstoff.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 23.04.2019 08:55
    Highlight Highlight Der einsatz sollte allerdings durchdacht sein. In meiner stadt wurde auch mehrweggeschir an festlichkeiten eingesetzt. Zuerst anstehen für einen becher und bierbon. Dann nochmal an einem anderen ort anstehen für das bier. Dann wieder anstehen um den becher abzugeben und neuen becher mit bon und depot zu holen. Das ganze wurde in st. Gallen gereinigt und das fest war im kanton bern. Die ökonilanz war wohl schlechter als bei Einweggeschirr
  • Raphael Stein 23.04.2019 08:54
    Highlight Highlight Aus Plastikgeschirr essen ist dekadent.

    Wer kauft sein Mittagessen in Plastik zwischengelagert, für seine 20 minuten Pause am Arbeitsplatz?

    Wer mag Wein aus dem Plastikkübel trinken, oder Bier?





  • Tobsol 23.04.2019 08:40
    Highlight Highlight Bei Migros und Coop geht das Zeug täglich Tonnenweise über die Ladentheke. Ernsthaft, genau da ist das Problem, nicht bei Events.

    Ich hab mal einen griechischen Salat im Coop geholt:

    - Plastikschale
    - Plastikfolie darüber
    - Zweite Doppel-Plastikschale drin
    - Zwei Plastikfolien drüber
    - Plastikbesteck
    - In Plastikfolie

    • Score 23.04.2019 10:50
      Highlight Highlight Dieses Thema wird auf dem Migros Twitter Account fast täglich diskutiert. Das Problem als Supermarkt ist, du musst weiter denken als der empörte Konsument. Klar, dein Beispiel ist das extremste. Aber ein Beispiel welches von der Empörungsgesellschaft immer wieder kommt ist, dass zB die Gurken in einer Plastikfolie eingepackt sind. Die Antwort ist aber immer die selbe. Die Haltbarkeit erhöht sich massiv. Wenn du also auf den Plastik verzichtest und dafür die Esswaren nur noch 2 oder 3 Tage gut sind, haben wir ev. keinen Vorteil in der Ökobilanz... Es ist ein sehr komplexes Problem...
    • Donald 23.04.2019 11:34
      Highlight Highlight Dafür ist es aber auch viel länger haltbar. Weil du beklagst du vermutlich in anderen Artikeln auch über Food-Waste.
    • Supermonkey 23.04.2019 12:53
      Highlight Highlight Dein Vorschlag für eine bessere Verpackung?
  • Fredz 23.04.2019 08:28
    Highlight Highlight .... bei Events. Und wann Folgen die Take away ?
    • Score 23.04.2019 10:53
      Highlight Highlight Haben wirklich alle 16 Herzer, wie du auch, den Text nicht gelesen? Echt beschämend die Empörungsgesellschaft heutzutage... Immer motzen, motzen, motzen...

      Hier, damit ihr nicht den ganzen Text lesen müsst:
      "Das Verbot betreffe Stände, Terrassen, Verkaufswagen und Eisdielen sowie alle von der Stadt bewilligten Anlässe auf öffentlichem Grund"

      Aber schön kommentieren und Herzchen/Blitze verteilen...
    • Fredz 23.04.2019 14:17
      Highlight Highlight Also mein lieber "Score": Ließ doch den Text nochmals. Die Take aways sind (noch) nicht betroffen. Und etwas Anstand würde Die auch gut tun.
  • Moelal 23.04.2019 08:26
    Highlight Highlight Man sollte nicht nur bei Events ansetzen sondern endlich nie den fast-food Schuppen, wie McDonnalds und Starbucks! Aber dort braucht es etwas mehr Mut!
    • Alnothur 23.04.2019 10:21
      Highlight Highlight Bei McDonalds ist das Essen aber in Karton verpackt, nicht in Plastik.
    • Score 23.04.2019 11:02
      Highlight Highlight McDonnalds hat meines Wissens wenig Plastikverpackung oder? Der Deckel des Getränkes und das Röhrli... Bei Starbucks ist es ebenfalls "nur" der Deckel oder nicht?
      Es ist nicht immer alles so schlecht wie es auf den ersten Blick erscheint. Optimierungsbedarf ist aber auf jeden Fall vorhanden...
    • Alnothur 23.04.2019 11:50
      Highlight Highlight Dazu muss man aber auch sagen, dass Einwegkarton eine miserable Umweltbilanz hat.
  • AlteSchachtel 23.04.2019 08:22
    Highlight Highlight Gut so, das ist aber erst ein Anfang.

    Wenn ich daran denke, dass die welche vor 40 Jahren "Jute statt Plastik" forderten, als "Alternaive" und linke Spinner belächelt wurden......
  • walsi 23.04.2019 08:07
    Highlight Highlight Wie ist die Umweltbilanz von Mehrweggeschirr gegenüber Plastik. Hat da jemand verlässliche Zahlen? Ist das wie mit den Plastiktüten und Papiertüten?
    • andrew1 23.04.2019 08:58
      Highlight Highlight Ein plastikbecher ist nur wenige gramm schwer und kann dadurch nicht viel energie in der produktion benötigen. Das reinigen mit 80 grad warmen wasser benötigt mmn schnell mehr energie, da wasser eine sehr hohe wärmekapazität hat. Ca. 4000 kj pro kelvin.
  • dorfne 23.04.2019 07:35
    Highlight Highlight Wenn ich bedenke, dass es in fast ganz Asien, Afrika und Südamerika kein Recycling und keine Müllverbrennungsanlagen gibt, sinkt meine Hoffnung auf Besserung, was die Belastung durch Plastik betrifft. Offenbar ist Mülltrennung und Recycling kein Thema in der UNO, in der Entwicklungshilfe und bei den NGOs. Damit will ich nicht sagen, dass wir in der Schweiz nicht Alles Erdenkliche tun müssen im Kampf gegen die Plastikflut.
    • xlt 23.04.2019 08:17
      Highlight Highlight Das mag stimmen, aber solche Änderungen kommen immer aus den Wohlstandsländern und schwappen irgendwann (hoffentlich) über.
    • Baba 23.04.2019 10:47
      Highlight Highlight In Kenia ist zB seit 2017 die Verwendung von Plastiksäcken bei Strafe verboten. Vorher ging jeder ohne Tasche einkaufen,
      kam mit einem halben Dutzend Plastiksäckli aus dem Laden... heute hat fast jeder eine Taschr mit dabei... Conveniencefood wie bei uns gibt's da weniger. Die Strassenhändler packen ihre Esswaren häufig in Papier(tüten). Eine sehr gute Entwicklung in einem afrikanischen Land.
    • Score 23.04.2019 10:55
      Highlight Highlight Ich war vor einigen Tagen in Wien. Die kennen laut meinem Bekannten dort keine PET Sammlung. Man muss nicht unbedingt nach Afrika...
      Und auch wir haben durchaus viel Handlungsbedarf... Machen wir was wir können.
      Das dümmste ist immer noch nichts zu machen, weil es angeblich doch nichts bringt.
  • dorfne 23.04.2019 07:28
    Highlight Highlight Als nächstes bitte Mehrwegbecher mit 2 Fr. Depot auf Coffee to go einführen. Jeder der Kaffee zum Mitnehmen anbietet nimmt den Becher auch zurück. Oder der Konsument spühlt ihn am nächsten Brunnen aus und behält ihn für den nächsten Gebrauch.
    • Score 23.04.2019 10:56
      Highlight Highlight Sind diese nicht oft aus Karton? Ich weiss nicht wann ich das letzte mal einen Kaffee to Go in einem Plastikbecher bekam...
    • Dr. Zoidberg 23.04.2019 12:19
      Highlight Highlight @score

      die sind aus karton, aber beschichtet und deswegen (und natürlich auch, weil sie im allgemeinen in der normalen abfalltonne landen) nicht wirklich recyclebar -> einwegverpackungen, die nach benutzung verbrannt werden.
      es gibt inzwischen kompostierbare einweg-kaffeebecher, aber die müssten halt auch von den überteuerten hipsterkaffeeläden benutzt und anschliessend nicht als restmüll entsorgt werden.
    • Score 23.04.2019 12:40
      Highlight Highlight Ja aber das zeigt ja auch ein wenig die Krux der Geschichte. Denn wenn man die alternative danach auch in den Abfall wirft, wird diese ebenfalls verbrannt. Die kompostierbaren Artikel sind ja schön und recht, aber ja auch nur wenn sie danach auch wirklich kompostiert werden...
  • Schwaflichopf 23.04.2019 07:19
    Highlight Highlight Ob die sich wirklich "vortreiben"? Oder doch "vorbereiten"?
    Jedenfalls mehr als wünschenswert dass endlich mal jemand anfängt was zu tun. Es ist ja nicht so als gäbe es keine Alternativen (und jetzt bitte nicht mit beschichtetem Karton beginnen, der ist genauso schädlich!)
  • allright 23.04.2019 06:42
    Highlight Highlight Toll, dass Genf handelt. Darauf zu warten, dass die Wirtschaft, wo es in erster Linie um Profit geht, von sich aus mit Lösungen daherkommt, ist illusorisch und naiv. Lobbying halt. Für mich auch immer noch unverständlich, dass die beiden grossen Detailhändler immer noch Plastiksäckchen anbieten. Aber verstecken wir uns weiter hinter der Ausrede ,dass mein kleiner Beitrag eh nichts bewirkt. Wenn jeder so denkt, bewirken wir in der Tat nichts.
    • bebby 23.04.2019 09:27
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt kaufe ich unterdessen fast jedes Mal eine neue Papiertüte, weil ich keine dabei habe. Da hat es wenigstens mehr Platz als in der Plastiktüte.
    • Donald 23.04.2019 11:31
      Highlight Highlight Die Wirtschaft wird es danken. Jetzt gibt es einfach Depot auf dem ein wenig stabileren Geschirr und die Hälfte davon ist Gewinn, weil es nicht zurückgebracht wird...
  • Jungleböy 23.04.2019 06:41
    Highlight Highlight Das problem ist nicht plastik an sich, sondern
    1. Der verschwenderische umgang
    2. Dumme menschen die ihre abfälle einfach liegen lassen oder schlimmeres. Leider gibt es zuviele von dieser sorte.
    • Zecke 23.04.2019 08:10
      Highlight Highlight So lange es Menschen gibt, wird es den schlechten Umgang geben. Da helfen also nur Richtlinien und Gesetze.
    • Schwaflichopf 23.04.2019 08:17
      Highlight Highlight Das ist so als ob du sagen würdest: Atomkraft ist nicht das Problem, sondern der Umgang mit dem Restmüll.
    • AlteSchachtel 23.04.2019 09:13
      Highlight Highlight Es gibt da noch Nano- und Mikro-Plastik!
      Diesen kann man nicht im Müll entsorgen und er wirkt sich ebenso verheerend auf die Natur aus!

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      https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/mikroplastik-hat-viele-namen-so-spueren-sie-ihn-auf
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