Schweiz
Rassismus

Papierminarette weggefegt: PNOS-Chef Lüthard erneut freigesprochen

Justiz

Papierminarette weggefegt: PNOS-Chef Lüthard erneut freigesprochen

19.06.2014, 17:1519.06.2014, 17:15

PNOS-Chef Dominik Lüthard ist am Donnerstag im Kanton Bern in zweiter Instanz vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen worden. Das bernische Obergericht hatte eine Aktion Lüthards an einer Anti-Minarett-Kundgebung im Jahr 2010 in Langenthal zu beurteilen.

Der Sachverhalt war nicht strittig: Lüthard hatte an der Demo in einem symbolischen Akt mit einem Besen Papierminarette von einer Schweizerfahne gewischt. In erster Instanz war Lüthard freigesprochen worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag eine bedingte Geldstrafe für Lüthard gefordert, sein Verteidiger plädierte auf Freispruch. Das Obergericht bestätigte das Urteil der Vorinstanz. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Geheimbericht: Finanzpolitiker stellen sich gegen Röstis AKW-Plan
Die Finanzkommission des Nationalrats fordert, dass auch die finanziellen Folgen für Bund und Kantone bei der Aufhebung des AKW-Neubauverbots berechnet werden sollen. Doch vergeblich.
Der Atomausstieg galt als beschlossene Sache. Im Mai 2017 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung mit knapp 60 Prozent Ja zur Energiestrategie 2050 – und damit zu einem schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie. Neue AKW sollten nicht mehr gebaut werden, die bestehenden Anlagen am Ende ihrer Laufzeit vom Netz gehen.
Zur Story