Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Fall Marie Une jeune fille depose des fleurs proche d'un portrait de Marie devant le Tribunal cantonal de Montbenon lors d'une marche blanche organisee en souvenir de Marie, entre le Tribunal cantonal de Montbenon et le Tribunal des mesures de contrainte de l'office du juge d'application des peines ce lundi 20 mai 2013 a Lausanne. La jeune femme avait ete enlevee le 13 mai dernier par Claude D. au bord du Golf de Payerne puis retrouvee assassinee le 15 mai dans une foret fribourgeoise. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Das Tötungsdelikt an Marie erschütterte die Schweiz und löste eine Debatte über den Strafvollzug aus.
Bild: KEYSTONE

Mord, sexuelle Nötigung, Entführung: Anklage im Fall Marie 



Die Waadtländer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den mutmasslichen Mörder von Marie erhoben. Dieser muss sich voraussichtlich Ende März 2016 vor Gericht für die Entführung und den Mord an der 19-jährigen Frau verantworten.

Der mutmassliche Täter wird wegen Mordes, sexueller Nötigung, Freiheitsberaubung und Entführung mit erschwerenden Umständen angeklagt, wie die Waadtländer Staatsanwalt am Mittwoch mitteilte. Er muss sich zudem wegen schwerer Verkehrsdelikte verantworten.

Angeklagter hat schon einmal getötet

Der Mann hatte am 13. Mai 2013 bei Payerne VD die 19-jährige Marie entführt und vermutlich in der Nacht auf den 14. Mai erdrosselt. Der mutmassliche Täter und das Opfer hatten sich zuvor über das Internet kennengelernt.

Er wurde im Verlauf des 14. Mai nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet. Darauf führte er die Polizei zu der Leiche, die sich in einem Wald bei Châtonnaye FR befand.

Er hatte bereits 1998 seine damalige Ex-Freundin entführt, vergewaltigt und getötet. Nachdem er zwei Drittel der Haftstrafe von 20 Jahren verbüsst hatte, befand er sich seit August 2012 im Hausarrest. Das Tötungsdelikt erschütterte die Schweiz und löste eine Debatte über den Strafvollzug aus. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schweizer vergewaltigt und prostituiert Kinder in Thailand – 16 Jahre Gefängnis

Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines heute 76-Jährigen abgewiesen, der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und wegen Menschenhandels zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren verurteilt wurde. Der Mann hatte in Thailand fast zehn Jahre lang Knaben sexuell ausgebeutet.

Der Verurteilte hatte von März 2003 bis 2012 unzählige pornographische Fotos von Knaben im Alter von 5 bis 16 Jahren gemacht. Er missbrauchte Kinder sexuell und nötigte sie, sich in seiner Bar in Pattaya zu prostituieren.

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel