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Polizist mit Tempo 150 von Kollegen geblitzt – er wollte zu seiner schwerverletzten Mutter



Ein Abteilungsleiter der Regionalpolizei für das Waadtländer Lavaux ist ausserorts in zivil von seinen Berufskollegen mit Tempo 150 geblitzt worden. Erlaubt gewesen wären nur 80 km/h. Hintergrund war ein familiärer Notfall.

Der Polizist wurde suspendiert, sagte am Donnerstag Charles Monod von der Gemeindeexekutive von Lutry VD und Präsident des Vorstands der Regionalpolizei der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit einen Bericht der lokalen Wochenpublikation «Le Régional».

Er sei ein Bürger wie jeder andere und müsse sich an das Gesetz halten. Die Polizei übergab den Fall der Waadtländer Staatsanwaltschaft. Auslöser für den Tempoexzess war ein Notfall in der Familie. Die Mutter des Polizisten lag nach einem Unfall lebensgefährlich verletzt im Spital. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • User01 25.02.2016 21:51
    Highlight Highlight 1-3 Jahre Gefängnis, oder wie war das?
  • glüngi 25.02.2016 20:00
    Highlight Highlight Wenn er ein bürger wie jeder andere gewesen wäre hätte wäre er nicht suspendiert worden. Ich bin auch gegen rasen aber ich hoffe das er deswegen nicht den job verliert.
  • samy4me 25.02.2016 19:25
    Highlight Highlight Logisch muss er sich an die Gesetze halten, da er eben ein auch nur ein ganz normaler Bürger ist - Deshalb macht die Suspension unter diesen Umständen keinen Sinn für mich.
    • trio 25.02.2016 21:03
      Highlight Highlight Also suspension bedeutet ja nur mal, dass er vorläufig nicht mehr arbeiten darf. Das macht für mich schon Sinn, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Es ist ja ein grober Verstoss und kann mit Gefängnis bestraft werden.
    • samy4me 27.02.2016 11:32
      Highlight Highlight Klar. Aber Du wirst ja auch nicht suspendiert wenn gegen Dich ein Verfahren läuft, oder? Das meinte ich mit "normaler Bürger sein"...

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