Schweiz
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Die Teilnehmer der Europa-«Arena» vom Freitag: Magdalena Martullo-Blocher, Christa Markwalder, Moderator Sandro Brotz, Filippo Lombardi, Corrado Pardini. screenshot: srf

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Magdalena Martullo-Blocher stand in der «Arena» zur EU und zum Rahmenabkommen isoliert da. Und wurde zum Schluss sogar noch von einer Professorin zurechtgewiesen, welche Szenenapplaus erntete.



Magdalena Martullo-Blocher hatte einen schweren Stand. Am Freitagabend in der «Arena» zum Thema «Schweiz-EU» kämpfte die SVP-Nationalrätin alleine auf weiter Flur und musste von allen Seiten Prügel einstecken.

Die Differenzen mit den anderen Diskussions-Teilnehmern gingen gar soweit, dass sich SP-Nationalrat Corrado Pardini partout weigerte, neben ihr zu stehen. «Zwischen der SVP und uns liegt politisch ein Ozean», begründete er seinen Entscheid.

Dabei hätte es durchaus guten Grund gegeben, dass sich SVP und SP Schulter an Schulter präsentiert hätten an diesem Abend vor dem langen Pfingstwochenende. Denn nur Stunden zuvor teilte der Bundesrat mit, dass er das mit der EU ausgehandelte Rahmenabkommen so nicht unterschreiben werde. Erst müssten mit Brüssel weitere Klärungen getroffen werden. Ein Erfolg für die Parteien von Martullo-Blocher und Pardini, welche den Deal in seiner jetzigen Form, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, ablehnten.

Christa Markwalder hingegen würde am liebsten so schnell wie möglich getrocknete Tinte unter dem Vertragswerk sehen. Die FDP-Politikerin sprang zwar für Pardini in die Bresche und bezog den Stehpult neben Martullo-Blocher, hatte das Heu aber überhaupt nicht auf der gleichen Bühne wie die SVP-Nationalrätin.

Markwalder will mit dem Rahmenabkommen den bilateralen Weg weiterführen. Dieser sei für den Unternehmensstandort von «essentieller» Bedeutung, da somit der Zugang zum zweitgrössten Binnenmarkt der Welt gesichert sei. «Die Schweiz lebt hier nicht isoliert mitten in Europa, Frau Martullo-Blocher», erinnerte sie ihre bürgerliche Kollegin und hatte dann die Chuzpe, von der EMS-Chefin zu fordern, dass sie mal anfangen solle, «als Unternehmerin zu denken». «Jeden Tag passieren Güter und Dienstleistungen im Wert von einer Milliarde Franken unsere Grenzen.»

Markwalder liefert sich Schlagabtausch mit Martullo-Blocher

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Video: streamable

Martullo-Blocher betonte denn auch, dass sie gar nicht gegen die bilateralen Verträge sei. Das Rahmenabkommen würde jedoch deren «Ende» bedeuten, entgegnete sie Markwalder, da man nicht mehr auf gleicher Augenhöhe verhandle. «Wir machen ja mit der ganzen Welt Geschäfte, ohne dass wir für alle Zukunft deren Recht übernehmen müssen», so Martullo-Blocher.

Ein ziemlich sicheres Ende der bilateralen Verträge würde die Kündigung der Personenfreizügigkeit bedeuten, welche die SVP mittels Kündigungsinitiative anstrebt. Karin Keller-Sutter mahnte am Nachmittag vor einem «Schweizer Brexit», der bei einer Annahme eintreffen würde.

Der Formulierung der Bundesrätin konnte Martullo-Blocher wenig abgewinnen, zumal man im Gegensatz zu Grossbritannien ja gar kein Mitglied der EU sei.

Dies rief wiederum Filippo Lombardi auf den Plan, der es durchaus zutreffend findet, von einem «Schweizer Brexit» zu sprechen. Der CVP-Ständerat attackierte Martullo-Blocher und ihre Partei scharf, indem er Parallelen zu Grossbritannien zog.

«Wenn man einfach Nein sagt, ohne zu wissen, was man danach tut, fällt man in eine Falle.» Die Briten wüssten nicht mehr, wohin sie wollen, das tue ihm richtiggehend weh, so Lombardi. Eine Annahme der Kündigungsinitiative würde auch in der Schweiz eine Brexit-Situation zur Folge haben, warnte der sichtlich aufgebrachte Tessiner. «Dies würde die ganzen bilateralen Verträge in Frage stellen.»

Lombardi über den «Schweizer Brexit»

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Glück hatte Martullo-Blocher, dass sich nicht auch noch SP-Mann Pardini komplett auf sie einschoss, denn dieser war am Freitagabend kaum zu bremsen. Der Gewerkschafter legte sich vor allem mit Christa Markwalder an. Er verteidigte die harte Linie beim Lohnschutz, die er und seine Partei fuhren, und somit das Rahmenabkommen ins Wanken brachten.

Aufgrund dieses Drucks habe sich der Bundesrat nun endlich bewegt und strebe Nachverhandlungen an, so Pardini. «Wer die Löhne, so wie das Frau Markwalder machen will, zur Disposition stellt, der trägt dazu bei, dass sich die Schweiz von der EU entfernt.»

Pardini verteidigt Lohnschutz und kritisiert Markwalder

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Video: streamable

Auch wenn Markwalder nach diesem Angriff erst einmal leer schlucken musste, hinterliess sie beim Zuschauer mit ihrem klaren Ja zum Rahmenabkommen immerhin den Eindruck, als hätten sie und ihre Partei einen Plan für die schweizerisch-europäische Zukunft. Martullo-Blocher blieb dies indes mit ihrem doppelten Nein, sowohl zum Rahmenabkommen als auch zur Personenfreizügigkeit, schuldig.

Und als wäre dies nicht genug, wurde die SVP-Nationalrätin auch noch von der Europarechtlerin Christa Tobler vorgeführt. Als Martullo-Blocher behauptete, dass durch die Übernahme der Unionsbürgerrichtlinie in Zukunft EU-Bürger in der Schweiz Wahlrecht erhalten würden, schritt die Professorin entschieden ein. «Das stimmt einfach nicht, das stimmt einfach nicht, das steht nicht in dieser Richtlinie, das ist ein ganz anderes Thema», korrigierte sie Martullo-Blocher und erhielt Szenenapplaus.

Professorin Tobler korrigiert Martullo-Blocher

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Video: streamable

Spätestens nach dem Einschreiten der Professorin fürchtete sich nicht mehr nur Filippo Lombardi, dass der Schweiz beim eingeschlagenen Kurs der SVP ein Brexit-ähnliches Szenario droht.

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  • Nony 09.06.2019 19:40
    Highlight Highlight You dreamer you. Hast du wirklich geglaubt, ohne seriöse Vorbereitung eine Arena zu diesem Thema durchzustehen, ohne über das unreflektierte Nachbeten von Falschaussagen deines Vaters zu stolpern? You Dreamer you
  • la vérité 09.06.2019 13:48
    Highlight Highlight Es gehört zum guten Ton die Familie Blocher zu verhöhnen. Warum dulden wir in der Politik Menschen, die Geld verdienen, Arbeitsplätze schaffen und Steuern bezahlen? Wir haben doch so tolle Politiker/innn die sich perfekt aufs verteilen des von anderen erwirtschafteten Geldes verstehen.
    Ich an Blochers Stelle hätte meinen Wohnsitz längst nach Monaco verlegt und die Firma ins Ausland.
    Was die Schweiz dringend braucht sind Spezialisten/innen fürs verteilen von Geld und NICHT fürs einnehmen.
    Also denkt bei den nächsten Wahlen daran!
    P.s. freue mich über viele Blitze!!!!

    • JackMac 09.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Es ist die Familie Blocher, die alle anderen Verhöhnt.
      Die Arroganz mit welcher diese Familie die Institutionen und Andersdenkenden in der Schweiz behandelt, ist schlicht beschämend.
      Sie können gerne wieder nach Deutschland auswandern. Der Grossteil der Bevölkerung in der Schweiz wird sich darüber freuen.
    • swisskiss 09.06.2019 15:32
      Highlight Highlight la vérité: Ja es gehört zu den Hauptaufgaben eines Politiker Geld zu verteilen. Nennt sich Budgeberatung. Und selbstverständlich gehört es zu den Aufgaben eines Politikers, dafür zu sorgen, dass die Aufgaben eines Staates, Kantons, Gemeinde, durch das Steuersubstrat gedeckt wird und nicht unnötig Schulden gemach werden.
      In unserem Mlizsystem ist die Anwesenheit von Unternehmern genauso wichtig, wie Politiker aus allen Berufen, allen Schichten und politischen Meinungen.
  • Grossmaul 09.06.2019 13:10
    Highlight Highlight Mich irritiert die Argumentation von Frau Matulla-Blocher, wenn sie einwirft: wer sagt Ihnen, dass das in 10 Jahren nicht doch so im Vertrag steht?

    Ob sie wohl über Erfahrung verfügt, auf solche Art Verträge zu machen?

    Manchmal verrät ein einziger Satz mehr über einen Menschen als über die Sache, die gerade diskutiert wird.

    Autsch.
  • P. Silie 09.06.2019 10:08
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wo das Problem bei den SVP Vertretern u.a. in der Arena ist. Frau Martullo hätte bei den Videos auf einfachste Art und Weise zurückschlagen können und die Gegner einigermassen schlecht aussehen lassen können. Weshalb sie die Argumentation nicht zu ihrem Vorteil münzt ist mir unverständlich. Entweder sieht sie die Möglichkeit nicht die sich ihr eröffnet, oder aber schenkt ihr keine Bedeutung. Ein Wermuth hätte diese Steilpässe sofort für sich genutzt.
  • the Wanderer 08.06.2019 19:13
    Highlight Highlight Die Szene, in der Frau Tobler Frau Martullo wegen der Unionsbürgerrichtlinie und Wahlrecht unterbricht und darlegt, dass diese Aussage von Frau Martullo nicht stimmt, zeigt exemplarisch, wie die Familie Blocher tickt: zuerst eine Falschaussage tätigen und als sie dabei von Frau Tobler erwischt wird einfach schnell nachschieben: "aber wir wissen ja nicht, wie's in 10 Jahren sein wird".
    Damit hat Frau Martullo indirekt zugegeben, dass sie ihre falsche Behauptung absichtlich aufgestellt hat, und dieses Handwerk mit falschen Aussagen zu operieren hat sie von ihrem "ehrenwerten" Papa gelernt
    • maertsch 09.06.2019 10:12
      Highlight Highlight Sie hat ja gesagt, sie wisse das der Passus im Moment nicht in der Richtlinie ist aber es noch werden könnte, als dann die Professorin sie unterbricht zum erklären, dass es nicht in der Richtlinie ist. Hört man im Clip sehr gut.

      Der Punkt, den sie machen wollte war, dass es in die Richtlinie aufgenommen werden könnte. Keine Ahnung ob das realistisch ist.
    • chäsli 09.06.2019 10:37
      Highlight Highlight Ja, ja Wanderer, es ist exemplarisch wie seit Jahren die Löhne wegen der Personenfreizügigkeit stagnieren. Nicht so der Lohn von Frau Professor. Macht nur Stimmung gegen Frau Martullo, eure Löhne stagnieren weiter, die Schweiz gerät mit Leuten wie Frau Tobler und Frau Markwalder immer mehr in die Abhängigkeit von Brüssel.
    • swisskiss 09.06.2019 15:42
      Highlight Highlight chäsli: Ems Chemie in Domat Ems hat einen Shuttleservice für ihre Arbeiter aus dem Voralberg. Und du willst mir erklären, was die Ursache für stagnierende Löhne ist? Das dies die Personenfreizügigkeit ist? Frag mal zu welchen Löhnen die ausländischen Hilfskräfte auf den Bauernhöfen der SVP Politiker arbeiten. Welche Partei vehement die flankierenden Massnahmen bekämpfte und immer noch bekämpft.

      Denn DAS hat absolut nichts mit Brüssel zu tun, sondern mit der Einstellung Schweizer Arbeitgebern und der Parteien, die solche Sauereien noch politisch zulassen und unterstützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gugguseli1963 08.06.2019 19:00
    Highlight Highlight Frau Martullo war allein und Pardini wollte nicht mit ihr zusammen stehen und auch die Kommentare gegen Frau Blocher sind beschämend aber nicht anders zu erwarten. Ja es stimmt Frau Martullo ist die Einzige die tausende von Familien ernährt und Arbeit gibt. Es ist ein typisches Bsp. wie schizophren die Gesellschaft ist, derjenige der noch etwas mach für die CH und die Arbeiter wird noch heruntergemacht.
    • Gugguseli1963 08.06.2019 19:43
      Highlight Highlight Wir haben dank unserem Bildungsystem eine sehr tiefe Arbeitslosigkeit auch unter Lehrabgänger. EMS Chemie bildet in jedem Jahrgang über 40 Lehrlinge aus und hier gibt es nur dummes Geschwätz gegen die Familie Martullo und Blocher. Einfach eine Schande.
    • Charming 08.06.2019 19:58
      Highlight Highlight Mir kommen die Tränen...ob Ihrem Kommentar! Was Sie abwertend mit Geschwätz titulieren sind klare Fakten und nicht Fake-News wie Frau Martullo bei jeder Gelegneheit immer wieder öffentlich ausbreitet! Dies zu erkennen braucht aber vertiefte Sachkenntnis und dies hat eben eine Europarechts-Professorin und Sie nicht!
    • Gugguseli1963 08.06.2019 21:02
      Highlight Highlight Solle diejenigen die hier alle "Blitz" klicken einmal mit 800 euro leben. Eine verwöhnte Gesellschaft sondergleichen, und nicht fähig zu arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geronimo4ever 08.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Interessant wäre es noch die Sotomo(?)-Umfrage, die Brotz erwähnt und vom Gewerkschaftsvertreter stark bezweifelt wird genauer auf Methode und Lauterkeit zu überprüfen...
    • Hierundjetzt 08.06.2019 19:13
      Highlight Highlight Jaja Zweifel sähen aber zu faul um auf der Website von Sotomo nachzuschauen: kann ich.

      Wie kann man den eine repräsentative Umfrage unlauter erstellen?

      Bitte erleuchte uns
  • WHYNOT 08.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Wer hat da wen vorgeführt? Ja, der SRF-Moderator hat in der Tat versucht unentwegt Frau Matullo-Blocher in ein falsches Licht zu rücken. Das Rahmenabkommen hat in dieser Form beim Volk trotz alle dem keine Chance auch wenn 80% der Watson-Leser ein solches natürlich abnicken würden.
    • Hierundjetzt 08.06.2019 16:36
      Highlight Highlight Das sieht eine repräsentative Umfrage der SRG ganz anders.Das Rahmenabkommen hat sogar sehr gute Chancen angenommen zu werden.

      Bitte korrekt informieren und danach in die Tasten hämmern. Merci
    • Ueli Blocher 08.06.2019 17:38
      Highlight Highlight WHYNOT, vermutlich gedach. Why Not einfach mal anderen was Unterstellen. Why Not mal ohne Argumente Schreiben.
      Why Not, warum glauben Sie das. Sie sind hier nicht bei der Rechten NZZ die nur Kapital ist alles Runterbetet. Glaube hier, wenn man liesst sieht man dass das Rahmenabkommen zur zeit einen sehr schweren Stand hat. Aber warum lesen so viele Rechte Zeitungen die sie dann immer nur als Links und schlecht abtun? Und scheinbar nicht mal die Argumente Aufnehmen sondern immer nur Polemisch allen alles Unterstellt?
      Langweiliges Leben?
  • Flo1914 08.06.2019 14:47
    Highlight Highlight Frau Martullo hat recht. Wenn wir das Rahmenabkommen unterzeichnen und annehmen, wissen wir nicht was in 5 oder 10 Jahren auf uns zu kommt.
    Vielleicht müssen wir dann weiteres EU Recht übernehmen, oder wenn nicht, zieht der EUGH die Daumenschrauben an.
    Es ist ein Unterwerfungsvertrag!
    • wasps 08.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Wer weiss schon, was in zehn Jahren ist? Wer so denkt, kann sich gleich die Kugel geben.
    • Hierundjetzt 08.06.2019 16:37
      Highlight Highlight Flo: und wenn wir den EWR hätten (von der SVP bekämpft) müssten wir jetzt nicht über dynamische Rechtsetzung diskutieren.

      Merci nochmals!!! Super gsi! Wow. Toll!
    • Flo1914 08.06.2019 17:18
      Highlight Highlight @Hierundjetzt, Du hast Recht. Wenn wir "den EWR hätten" müssten wir jetzt nicht über dynamische Rechtsetzung diskutieren. Wir hätten sie nämlich schon, seit 1992.

    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 08.06.2019 14:41
    Highlight Highlight Wäre ja auch 'ne Überraschung gewesen, wenn Maggie bei watson gut weggekommen wäre! 😂
  • Toni.Stark 08.06.2019 14:34
    Highlight Highlight Vorführen ist anders. Das war mehr Wunschdenken.
  • Yorik2010 08.06.2019 14:32
    Highlight Highlight Frau Martullo-Blocher bewegt sich genau auf der Linie der SVP. Diese argumentiert ja auch mehrheitlich mit Unwahrheiten!
  • Künzli 08.06.2019 14:31
    Highlight Highlight Was unterscheidet Martullo und Markwalder von den anderen Arenapolitiker? Genau: Sie sind Frauen. Starke Frauen. Frauen mit «Eiern»! Solche Frauen braucht das Land. Frauen, die nicht jammern und die Männer als Feindbilder hochstillisieren, wie die Streiker*innen vom 14. Juni, sondern selber anpacken und etwas bewegen. Frauen, die selbstbewusst FÜR eine Sache kämpfen und nicht einfach nur alles schlecht machen. Martullo und Markwalder sind die wahren Nachfolgerinnen unserer Helvetia!
    • Fairness 08.06.2019 15:17
      Highlight Highlight Martullo okay, Markwalder schlimm. Nur immer die selbe Leier. Tragisch.
    • giandalf the grey 08.06.2019 20:50
      Highlight Highlight Mhe ich weiss ja nicht. Sie mögen auch starke Frauen sein, aber wer sich nicht politisch für Gleichberechtigung einsetzt ist auch keine emanzipierte Frau. Nur weil Martullo vom Daddy ein Unternehmen geschenkt bekommen hat, macht sie das nicht zur Ernährerin der Schweiz. Ausserdem jammert doch gerade sie dauernd über alles. Oh die gemeinen fremden Vögte, aah aber was ist denn in 10 Jahren, uuh diese blöden Bilateralen... Jammer jammer jammer.
    • Peter R. 09.06.2019 10:16
      Highlight Highlight giandalf the grey@
      Ob Martullo-Blocher die EMS von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, wissen Sie ja nicht!
      Auf jeden Fall führt sie seit der Uebernahme die Firma hervorragend und leistet etwas im Gegensatz zu anderen Politiker, welche nur heisse Luft produzieren.
      Ist es etwa der Neid bei Ihnen um Unternehmerinnen schlecht zu machen.
  • Nüübächler 08.06.2019 13:59
    Highlight Highlight .......dass sich SP-Nationalrat Corrado Pardini partout weigerte, neben ihr zu stehen.

    Peinlich, peinlich.
    Soviel zur Toleranz von Pardini gegenüber politisch Andersdenkenden.
    • Abu Nid As Saasi 08.06.2019 21:36
      Highlight Highlight Vielleicht ist er bloss allergisch auf ihr Parfüm?
  • themachine 08.06.2019 13:42
    Highlight Highlight Corrado Pardini ist für mich der grosse personelle Lichtblick bei der Linken unseres Landes. Weiter so!
    • Fairness 08.06.2019 15:21
      Highlight Highlight Eigentlich müssten ja die Linken die PFZ abschaffen, um das allgegenwärtige Lohndumping (Ausnahme Management, da stagnieren oder sinken Löhne ncht - im Gegenteil) zu stoppen und eine gesunde Volkswirtschaft beizubehalten, bevor es der neoliberale Kapitalismus doch noch schafft, sie kaputt zumachen.
  • Platon 08.06.2019 13:28
    Highlight Highlight Die SVP hat mit ihrer Totalopposition ohne jegliche Visionen in der Europapolitik ihre Glaubwürdigkeit längst verloren. Martullo-Blocher lügt was das Zeug hält, das ist schon lange von der Republik erwiesen: https://www.republik.ch/2019/04/04/3-seiten-30-luegen
  • Jason848 08.06.2019 13:02
    Highlight Highlight Entschuldigung aber wie kann & will den die Frau Professorin wissen, ob das Wahlrecht nicht irgendwann in die Linie aufgenommen wird?
    • Interessierter 08.06.2019 18:32
      Highlight Highlight Ja klar aber das gilt für jedes Gesetz! Aber auch dann können wir wieder darüber abstimmen und müssen abwägen welche Konsequenzen eine Annahme oder Ablehnung hat. Dies ist auf jeden Fall besser als nichts zu machen und stehen zu bleiben....
    • Erba 09.06.2019 09:19
      Highlight Highlight Weil das Wahlrecht nicht in der Unionsbürgerrichtlinie verankert ist, sondern in einer anderen passage.
  • Rhabarber 08.06.2019 11:35
    Highlight Highlight Vorschlag:
    Setzt ab sofort in jede Arena politisch unabhängige Experten, die jederzeit die Diskussion unterbrechen dürfen, in dem sie FALSCHAUSSAGEN korrigieren, sonst aber nicht mitreden, also beschränkt auf Fakten-Check. So wie eben z.B. die Behauptung, dass die Unionsbürgerrichtlinie automatisches Wahlrecht bringen würde.
    Ich kann mit der Unionsbürgerrichtlinie leben, auch wenn ich nicht unbedingt Fan bin. Aber man kann nicht nur nehmen und nichts geben. Ich wäre allerdings komplett dagegen, wenn sie automatisches Wahlrecht beinhalten würde.
  • grandvlad 08.06.2019 11:12
    Highlight Highlight Die einzige Person in der Runde, welche was vom Thema versteht ist Frau Tobler, welche lange sehr lange dem chaotischen Schlagabtausch der PolitikerInnen zuhören musste. Danke Frau Tobler für Ihr Eingreifen 🙏
    • RETO1 08.06.2019 15:15
      Highlight Highlight Frau Tobler ist ein EU-Fan und würde die Schweiz lieber heute als morgen in der EU versenken
      So viel zu der Professorin
    • Ueli Blocher 08.06.2019 17:32
      Highlight Highlight Und RETO1 würde am liebsten eine 15m mauer um die Schweiz Bauen. Also ist Ihr Kommentar auch nicht relevant!
      Man könnte es auch einmal mit Argumenten Versuchen RETO1, ich verspreche die Tun nicht weh und Giftig sind die auch nicht!
    • RETO1 08.06.2019 21:33
      Highlight Highlight @ Ueli: doch,doch, es gibt Argumente die wenn sie ins schwarze treffen,weh tun
      Dein kommentar tut nicht weh,er beinhaltet keine Argumente
      Das mit der Mauer ist nur halblustig
  • Makatitom 08.06.2019 10:01
    Highlight Highlight Irgendwo im Netz gibt es einen Artikel der aufzeigt wie die Trulla-Blocher auf drei Seiten dreissig Lügen an ihre Hörerschaft bellt. Daddy hat gewaltig geschimpft. auf drei Seiten haben 60 Lügen Platz. das Töchterchen sei ineffizient (der Artikel ist von der Republik, falls es jemanden interessiert)
    • What’s Up, Doc? 08.06.2019 11:31
      Highlight Highlight Nenn mir Politiker/inen die nicht wahrheiten verdrehen oder zuweilen fakten welche nicht gerade zu ihrer Linien passen grosszügig "überlesen". Jeder Mensch lügt im Durchschnitt 25 Mal, auch Politiker.
    • Revan 08.06.2019 12:21
      Highlight Highlight @doc. natürlich lügt jeder mal, aber diese ständige 'all lügen, also ist es ok' geht mit auf den Zeiger. es ist immer noch ein Unterschied ob jemand sagt eine Frisur gefalle ihm al wenn gewisse Politiker einfach konstant und unverhohlen etwas komplett falsches erzählen. Die SVP macht dies sehr gern und dichtet zu einem Abkommen einfach noch ein paar bedrohliche Fantasiefakten hinzu.
    • Ueli der Knecht 08.06.2019 13:59
      Highlight Highlight Jedenfalls sollte Magdalena mal ein Seminar bei Donald buchen, damit sie künftig ihre Lügen besser verkaufen lernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dave1771 08.06.2019 09:55
    Highlight Highlight Blocher und Markwalder einfach nur peinlich
    • Fairness 08.06.2019 12:45
      Highlight Highlight Markwalder ja, echt schlimm. Immer die gleiche Leier.
  • Lowend 08.06.2019 09:53
    Highlight Highlight Wenigstens ist die Blochertochter keine Populistin, denn dafür müsste man zumindest populär sein. Verglichen mit ihrem Vater fehlt ihr da eben der Stallgeruch des Bauern, aber das Wahrheitsverständnis, die totale Ich-Bezogenheit und die Wendigkeit in ihren Meinungen hat sie, wie die Firma und ihre Milliarden, ganz von ihrem Papa.
  • Mutbürgerin 08.06.2019 09:51
    Highlight Highlight Man könnte meinen, in der Schweiz gäbe es nur Handwerker und Bauarbeiter, die nahe am Mindestlohn verdienen. Die Gewerkschaften interessieren sich vor allem für diese Kunden, da sie dort sehr einfach kontrollieren und ihre Kassen füllen können. Bedroht sind aber vor allem die Mittelschicht, Management unf Ü50, welches nur noch aus EU Bürgern besteht. Da gibts für die Gewerkschaften nichts zu holen, deshalb ist es ihnen egal. Die SVP und das Volk sind die Einzigen, die die Zuwanderung kontrollieren wollen.
    • tagomago 08.06.2019 11:18
      Highlight Highlight Ein bisschen verwirrt?
    • AdiB 08.06.2019 12:15
      Highlight Highlight Wtf? Also sind Handwerker es nicht wert, dass man für sie kämpft, da die meisten zu wenig verdienen sollte man sie fallen lassen?
      Du weisst aber schon, dass Handwerker auch ein teil der mittelschicht sind, wenn auch ein grosser teil untere Mittelschicht bilden und das die ü50 probleme genau in den handwerker- und logistikbranchen wie auch fabriken entstehen. In den oberen etagen wie managent usw sind die meisten ü50.
      Mir kommt es immer mehr vor, als würdest du fernab von der realität leben, nach deinen kommentaren her zu beurteilen.
    • Hierundjetzt 08.06.2019 12:26
      Highlight Highlight „Kontrollieren“

      Du meinst eher die Bilateralen II aufgeben?

      WO hat sich die SVP JE sozial exponiert? WO und WANN hat sie etwas für Arme, Ü50, für die AHV gemacht?

      Bitte jetzt ganz konkret werden, gäll!!


      SVP Initiative in Bern bereits vergessen, als man den Ärmsten 20.- wegnehmen wollte, weil einfach? Ebe

      Das Du darauf reinfliegst ist extreeeem bedenklich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 08.06.2019 09:39
    Highlight Highlight Hoffentlich sind die Bündner dieses Jahr intelligenter geworden und verschenken nicht einen ihrer NR-Sitze an die Zürcher Goldküste
    • Kronenhirsch 08.06.2019 11:53
      Highlight Highlight Danke, das hoffe ich auch, bin Bündner, meine Stimme hat sie auch letztes Jahr nicht erhalten, trotzdem schäme ich mich für meinen geliebten Kanton.
    • loplop717 08.06.2019 16:58
      Highlight Highlight Man kann Bei allen Wahlen in der Schweiz im ganzen nächst grösseren Wahlkreis kandidieren. Das heisst bei Kantonsratswahlen kann man auch in Gemeinden kandidieren wo man nicht wohnt, und bei Nationalratswahlen in Kantonen wo man nicht wohnt.
    • chäsli 09.06.2019 10:38
      Highlight Highlight Das entscheiden die Bündner allein.
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  • Gooner1886 08.06.2019 09:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ströfzgi 08.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Scott 08.06.2019 10:22
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Trollerix 08.06.2019 10:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • MGausR 08.06.2019 09:28
    Highlight Highlight Ich vermisse Projer
    • dorfne 08.06.2019 11:14
      Highlight Highlight Projer war gut und Brotz macht es auch gut. Und was schon gut ist, wird meist besser und besser.
  • quad 08.06.2019 09:25
    Highlight Highlight Frau "Money, Money, Money" Markwalder duzt Frau "ich bin besser als alle anderen" Martullo-Blocher um sich anschliessend wieder zu siezen ... damit bleibt man weiterhin politisch korrekt in der Sendung ... Bern ist heute oft nur noch eine schlechte Hollywood Parodie ... Danke dafür einmal mehr an Herr Brotz. Er führt die Sendung weiterhin äusserst souverän und fair, weiter so.
  • ch2mesro 08.06.2019 09:24
    Highlight Highlight corrado pardinis verhalten als kindisch zu bezeichnen, wäre eine beleidigung der kinder. darum unterlasse ich das einfach......
    • Ueli Blocher 08.06.2019 09:43
      Highlight Highlight Ist das jetzt die Diskussion der Arena? Warum ein NR nicht neben einer anderen NR stehen wollte.
      Das diese NR aber lügte, ist okay. Kommt mir vor wie die FPÖ, was Strache tat ist nicht schlimm, das er gefilmt wurde ist der Skandal!!
      Ablenkung vom Durchschaubarsten!

      Wir brauchen mit der EU ein neues Abkommen. Aber nicht auf kosten der Arbeitnehmer!
      Es braucht mehr Flankierende Massnahmen anstatt weniger! Dann holen SVP - FDP Unternehmer auch nicht mehr so viele Ausländische Angestellte!
    • äti 08.06.2019 10:12
      Highlight Highlight Wieso?
    • Bowell 08.06.2019 10:16
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Er will nicht neben Martullo stehen...come on...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 08.06.2019 09:18
    Highlight Highlight Das Frau Martullo und ihre UDC unisono immer wieder Unwahrheiten in die Welt setzen ist hinlänglich bekannt und zwischenzeitlich nicht mehr ganz ernst zu nehmen.
    • Firefly 08.06.2019 10:13
      Highlight Highlight Seit Trump (und kluge Zeitgenossen auch vorher schon) wissen wir ja, dass Lügen sich gut verbreiten, wenn man sie nur immer und immer widerholt.
    • Firefly 08.06.2019 10:13
      Highlight Highlight Und, dass bei der Wahrheit das Gegenteil der Fall ist.
    • äti 08.06.2019 10:15
      Highlight Highlight ... leider ist es aber sehr ernst zu nehmen, es wird laufend wiederholt und wiederholt und ...
  • Bijouxly 08.06.2019 09:10
    Highlight Highlight "sich SP-Nationalrat Corrado Pardini partout weigerte, neben ihr zu stehen. «Zwischen der SVP und uns liegt politisch ein Ozean», begründete er seinen Entscheid."

    Entschuldigung, aber das ist absolut kindisch und der Schweizer Politik unwürdig.
    • FrancoL 08.06.2019 09:24
      Highlight Highlight Nein ich finde es wichtig, dass man gerade beim InstA klar die Seiten aufzeigt:
      Pardini ist nicht gegen das InstA er verlangt klar Nachbesserungen im Bereich Lohnschutz und dann wird das InstA gestützt.
      Martello-Blocher ist grundsätzlich gegen das InstA und das ist eben Meilen weit neben der Ansicht von Pardini.
      Es ist ganz allgemein eine Unsitte, dass man in der Schweizer Politik bei einem Nein zu einer Sache , alle NEIN in einen Topf wirft, das ist unredlich und dient auch nicht der Sache.
    • Ueli Blocher 08.06.2019 09:24
      Highlight Highlight Blocher wollte ja auch nicht neben Gauland stehen und die sind Gesinnungstechnisch Identisch!

      Da hat sich auch keiner Aufgeregt! Ah, ich verstehe, ein Linker das nicht was für einen Rechten normal ist. Ja stimmt. Linke werden fürs Lügen Medial Vernichtet und bei Rechten ist es halt normal!
    • äti 08.06.2019 10:18
      Highlight Highlight ... ich hätte mir auch einen anderen Platz gewünscht, wie Pardini. Die Frau hat mit 'Schweizervolk' nunmal wenig zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 08.06.2019 08:55
    Highlight Highlight Ohne PFZ gäbe es nach etwa zwanzig Jahren endlich mal wieder einen Arbeitgebermarkt. Darum braucht es die Begrenzungsinitiative. Damit nicht alt und jung durch günstige EU-Zuwanderer ersetzt werden. Die kommen nämlich dann erst hier auf die Welt, wenn sie die KK, Miete usw. zahlen müssen. Und gehen dann wieder. Aber der Nächste steht ja bereit. Wie Wegwerfware behandeln so einige Unternehmen die Mitarbeiter. Und im Jahresbericht steht dann das Gegenteil, das grosse Dankeschön und wie wichtig sie doch sind. Lügen genau so gut wie Trump.
    • dorfne 08.06.2019 11:20
      Highlight Highlight Auch ohne PFZ hätten wir keinen einzigen Ausländer weniger in der CH. Es war dann einfach viel bürokratischer für die Firmen an die Leute zu kommen. Die SVP ist gegen das Bevölkerungswachstum durch die Personenfreizügigkeit, aber sie ist nicht gegen das Wirtschaftswachstum. Ein Widerspruch. Wer diese Arbeitnehmer aus dem Ausland nicht will, sollte zuerstals den Zwang zu immer mehr Wachstum hinterfragen.
    • AdiB 08.06.2019 12:25
      Highlight Highlight @fairness, jetzt im ernst, denkst du ohne pfz würde die arbeitslosenquote sinken und der arbeitsnehmer schutz verstärkt? Das eine hat mit dem anderen nichts gemein. Dies ist ein aberglaube der rechten. Auch muss man sich eingestehen das wir auch in der schweiz, schweizer haben die nicht arbeiten wollen. Mir ist es lieber ich habe einen arbeiter der kaum die sprache beherrscht dafür ist er pünktlich, fleissig und zuverlässig.
      Viele die jammern sie hätten keinen job wegen der zuwanderung hätten diesen auch ohne nicht. Diese leute wollen arbeitsbedienungen nach dem motto wie es mir gerade passt.
    • Maracuja 08.06.2019 12:39
      Highlight Highlight @Fairness: Ohne PFZ gäbe es

      Nein, ohne PFZ wird es nicht wieder wie früher. Sie machen die Rechnung ohne Automatisierung, Digitalisierung, Globalisierung und Gier der Eliten. Letztere wollen auf keinen Fall auf einen Teil der Profite zugunsten höherer Löhne verzichten. Aber Frau Martullo-Blocher freut‘s bestimmt, wenn Sie ein Dreamer sind und svp wählen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vpsq 08.06.2019 08:46
    Highlight Highlight Schon erstaunlich mit was für einer Überzeugungskraft gewisse SVP Vertreter Unwahrheiten verbreiten können. Bei Blocher habe ich sogar das Gefühl, dass sie das noch selber glaubt was sie da alles von sich gibt. Erschreckend.
    • dorfne 08.06.2019 11:22
      Highlight Highlight Anstelle von Unwahrheiten würde ich von Realitätsferne reden.
    • Fairness 08.06.2019 12:47
      Highlight Highlight Sorry, Arbeitnehmermarkt meinte ich natürlich ...
  • Fairness 08.06.2019 08:32
    Highlight Highlight 2/2:Darüber spricht kaum jemand, auch die Gewerkschafter nicht. Wohl weil viele Betroffene keinen GAV haben und keine Beiträge zahlen. Die PFZ muss weg, damit es endlich wieder einen Arbeitnehmer-Markt und dadurch faire Löhne gibt. Das hilft der Volkswirtschaft und nicht die übervollen Konten der Unternehmer nd Investoren, die ihr Geld gar nicht mehr ausg ben können.
  • Töfflifahrer 08.06.2019 08:31
    Highlight Highlight Wer spricht eigentlich über das seit der Personenfreizügigkeit stattfindende Lohndumping?
    Es findet in der Realität statt, zudem fördert es die Aussteuerung der Ü50.
    Vor vielen Jahren bildeten die Firmen zusammen mit den Schulen und Hochschulen ihre Spezialisten noch selbst aus, was auch die Firmentreue stärkte. Heute werden die ‚Experten‘ nur noch eingekauft und durch neue ersetzt sobald diese ein Ablaufdatum erreichen. Dies alles wird durch die Personenfreizügigkeit massiv begünstigt. Diese, andere Seite der Medaille sollte evtl. Mal diskutiert werden.
    • Ueli Blocher 08.06.2019 09:52
      Highlight Highlight Die SP, aber im Parlament wird versucht jede Flankierende Massnahme die den Lohn betrifft, zu löschen. Zu vorderst ist die FDP und dann die "Einwanderungsbegrenzungsparte" SVP und teile der CVP und GL!
      Aber auch der Stimmbürger der die Mindestlohn Initiative Ablehnte und so selber den Lohnschutz aufgab. Aber ich muss sagen, diese Initiative wurde auch von den Gewerkschaften und SP miserabel Vertreten!
    • Fairness 08.06.2019 15:30
      Highlight Highlight Die „normalen“ Löhne sind viel massiver am Sinken als die Tieflöhne. Dafür müssten sich Politiker mit gesundem Menschenverstand einsetzn. Ein schwindender Mittelstand ist enormschädlich!
  • IMaki 08.06.2019 08:25
    Highlight Highlight Bald kommt der Helvexit. Das Gallierdorf steht auf dem Herrliberg. Und ganz auf der Höhe der Zeit trägt Obelix ein Deux-Pièces.
    • Makatitom 08.06.2019 10:13
      Highlight Highlight Ich kann nicht verstehen, dass so ein grobe Beleidigung für Obelix veröffentlicht wird ;)
    • Scott 08.06.2019 10:25
      Highlight Highlight Sie lesen zu viel Comics.
  • Peter B. 08.06.2019 08:01
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, wir werden von der EU über den Tisch gezogen, oder mindestens versucht sie es. Die verschiedenen Parteien haben den Über- sowie den Durchblick sowieso schon längst verloren. Hauptsache alle gegen SVP. Das grosse Jammern kommt dann hinterher. Man sollte sich mal überlegen: was will die EU von und und was bietet sie uns im Gegenzug. Wie immer will es bei einem Ja wieder Keiner gewesen sein. Wir leben ohne die EU sicher besser als mit. Hört auf die Schweiz zu verschenken. Wir haben vor der EU auch gelebt - sogar besser. Alles nach dem Motto: damals als wir noch reich waren.
    • äti 08.06.2019 10:27
      Highlight Highlight .. die SVP macht Ausverkauf der Heimat an die Saudis, siehe Innerschweiz. Klar toll. Was der Rahmenvertrag beinhaltet könntest du eigrntlich selber nachlesen. Richtig, Mauern um die Schweiz, besser noch Kantone wäre super. Klar doch.

      Und übrigens, was ist dein ausgefeilter Plan für die Schweiz für die nächsten Jahrzehnte? Betonung auf 'ausgefeilt', nicht banale Schlagworte.
    • Helios 08.06.2019 10:38
      Highlight Highlight Genau, weil die Welt ist ja stehen geblieben, weder Globalisierung noch technologischer Wandel hat stattgefunden.

    • dorfne 08.06.2019 11:30
      Highlight Highlight @Peter B. Das grosse Jammern käme bei einer Kündigung der Personenfreizügigkeit. Die SVP behauptet ins Blaue hinaus, dies würde die bilateralen Verträge, u.a. den freien Warenverkehr nicht gefährden. Und alle Experten sagen das Gegenteil.
  • Fairness 08.06.2019 07:57
    Highlight Highlight 2/2 ...
    Darüber spricht kaum jemand, auch die Gewerkschafter nicht. Wohl weil wohl viele Betroffene keinen GAV haben und keine Beiträge zahlen. Die PFZ muss weg, damit es endlich wieder einen Arbeitnehmer-Markt und dadurch faire Löhne gibt. Das hilft der Volkswirtschaft und nicht die übervollen Konten der Unternehmer nd Investoren, die ihr Geld gar nicht mehr ausg ben können.
  • Fairness 08.06.2019 07:56
    Highlight Highlight Wieso wird immer nur über die flankierenden Massnahmen, deren Kontrollen primär nur auf den Baustellen usw. diskutiert und nie über die seit Jahren stagnierenden bzw. oft sinkenden Löhne von all den „normalen“ Jobs querbeet in vielen Branchen? Angepasst nach oben werden in den allermeisten Fällen nur die Managerlöhne, der Rest kriegt immer weniger.
    • FrancoL 08.06.2019 08:35
      Highlight Highlight Weil dies nicht unbedingt eine Sache der Bilateralen oder der EU ist, sondern der Globalisierung mitunter geschuldet ist und der Tatsache, das viele Menschen in der Schweiz zwar immer wieder die teilweise tiefen Löhne mahnen, wenn sie aber etwas teurerer einkaufen müssten, um etwas höhere Löhne zu stützen, dies nicht tun.
      Man sieht es täglich, wer mit den Produktpreisen etwas über dem Schnitt fährt riskiert eine grosse Absatzeinbusse. Der Einkauf im nahen Ausland und übers Internet lassen grüssen.
    • Hierundjetzt 08.06.2019 08:36
      Highlight Highlight Weil sich die Unia von Bauarbeitern und Detailhandelsangestellten mehr Öffentlichkeit verspricht, als von Call Agents oder Buchhaltern.

      Als Call Agents arbeiten viel prekrärer als Coop Angestellte, die ab und zu mal um 10 arbeiten müssen. Ein Maurer verdient nach der Leere 6‘000.- davon können 90% der KV Abgänger nur träumen usw usw
    • rodolofo 08.06.2019 09:09
      Highlight Highlight Gute Idee, den Lohnschutz AUSZUDEHNEN!
      Die Sache hat einen Haken, wie bei den Demeter-Richtlinien im Weinbau:
      Weil die Demeter-Richtlinien im Weinbau sogar noch strenger sind, als die Richtlinien für Knospe-Bio, macht das fast niemand...
      Es nützt also nichts, wenn wir hohe soziale- und ökologische Standards haben, und die Leute dann endet der Grenze billig einkaufen gehen, oder wenn billige Ware aus China gekauft wird, wo das Wort "Menschenrechte" so tabu ist, wie das Erzählen von einem Tianmen-Massaker, an dem unbewaffnete StudentInnen der Demokratie-Bewegung mit Panzern ZERQUETSCHT wurden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 08.06.2019 07:36
    Highlight Highlight Seven Sinking Steps...
    • Arabra 08.06.2019 10:14
      Highlight Highlight 7 of 9 von Unimatrix 01

      Eifach öpis....
  • Hierundjetzt 08.06.2019 07:32
    Highlight Highlight Pardini war im Gewerkschaftsmodus, Martullo tat mir ein wenig leid, so wie Sie unter die Räder kam. Kasachstan-Markwalder wie immer ohne Bezug zur gelebten Realität, nur Ihre Geldgeber, due internationale Konzerne im Fokus (95% der CH Firmen sind KMU mit 1-150 MA) und der Lombardi spielte perfekt die Rolle des Onkels beim Familienfest.

    Kurz: eine lebhafte Diskussion, bei der mich Pardini und der „Onkel“ aus dem Tessin gut überzeugen konnten
    • Ueli_DeSchwert 08.06.2019 08:47
      Highlight Highlight Leid?
      Wenn sich jemand mit so schwachsinn selbst ins Abseits stellt, dann muss man auch einstecken können.
    • rodolofo 08.06.2019 09:01
      Highlight Highlight "Kasachstan-Marwalder" kommt mir auch immer als erstes in den Sinn, wenn ich Markwalder in politischen Diskussionen gut präsentieren und (etwas angestrengt) lächeln sehe.
      Und dabei gibt es ja noch das männliche Pendant dazu, den "Dubai-Maudet" mit den vielen gespendeten Moneten, hahaa!
      Ist für eine gute Sache und darf darum in der Steuer-Rechnung abgezogen werden:
      Einträgliche Geschäfte, wie immer OHNE Lohnschutz!
      So bleiben auch in der Schweiz Sklaven-Arbeitsplätze erhalten und die Markwalders und Maudets müssen sich im internationalen Vergleich nicht benachteiligt fühlen.
      Immer POSITIV sein!
    • Midnight 08.06.2019 09:19
      Highlight Highlight "Martullo tat mir ein wenig leid, so wie Sie unter die Räder kam."

      Weniger unwahren Blödsinn erzählen, dann klappt's vielleicht auch mit dem Mitleid. Bei mir hält sich selbiges jedenfalls in Grenzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dho 08.06.2019 07:02
    Highlight Highlight (...) dass sie gar nicht gegen die bilateralen Verträge sei. Das Rahmenabkommen würde jedoch deren «Ende» bedeuten, (...)

    Das Rahmenabkommen würde wohl eher einen weiteren Schritt in Richtung «Ende» der SVP bedeuten.

    Der ehemalige Bundesrat Kurt Furgler hat im Parlament zu Bern schon einmal die Höhe des Rednerpultes nach unten angepasst, um sich dem Niveau des Vorredners anzunähern.

    Hier (bei M) ist es notwendig, den Pult auf eine beinahe unterirdische Ebene zu bringen.

    Seven sinking steps kann ich hier nur sagen, eine dreamerin
  • Schneider Alex 08.06.2019 06:47
    Highlight Highlight "Die Schweiz wird wie ein Stück Zucker in einem Glas Wasser in Europa aufgehen" hat schon Friedrich Dürrenmatt geweissagt. Defätismus, Kleinmut, Wohlstandsverlustangst und letztlich Dekadenz werden die Souveränität der Schweiz zerstören. Und Watson trägt zum Abgesang der Schweiz einiges bei.
    • Joe Frangelico 08.06.2019 11:34
      Highlight Highlight Wie wahr.
  • N. Y. P. 08.06.2019 06:23
    Highlight Highlight Christa Markwalder FDP hingegen würde am liebsten so schnell wie möglich getrocknete Tinte unter dem Vetragswerk sehen.
    (text)

    Frage : Wenn wir das Rahmenabkommen unterzeichnen, wie es jetzt vorliegt : Kann ich dann zwei Rumänen für vier Wochen für 14 Franken/h anstellen, um meine Ferienhütte auf Vordermann zu bringen ?

    Antwort : JA / Laut FDP wäre das völlig in Ordnung, dass viele Firmen bei uns zu Grunde gehen, wegen der Dumping - Löhne.

    Zusammenfassung : Die FDP sieht in den Dumpinglöhnen kein Problem. Welch Arroganz.

    Eben : freisinnig = ohne Regeln.
  • sugus44 08.06.2019 05:58
    Highlight Highlight Ich glaube, ich habe eine andere Arena gesehen. Frau Blocher gut, Lombardi na ja, Marktwalder von der Rolle und Pardini halt links.
    • dho 08.06.2019 10:39
      Highlight Highlight Ich borge dir gerne meine Brille.
    • Ueli Blocher 08.06.2019 14:35
      Highlight Highlight DHO
      Ist nicht notwendig, dafür Sponsore ich eine neue Batterie für das Höhrgerät von Sugus44. Dann funktioniert das wieder!
  • weachauimmo 08.06.2019 05:54
    Highlight Highlight Dass mit der Unionsbürgerschaft das Wahlrecht für EU-Bürger kommt, ist schon korrekt - jedoch bislang lediglich auf kommunaler Ebene. Dies mag zwar wenig einflussreich erscheinen, ließe sich jedoch aufgrund der Automatismen des Rahmenabkommens theoretisch alsbald auf z.B. die kantonale oder Bundesebene ausweiten. Gewisse Gemeinden und vor allem Westschweizer Kantone kennen das Stimm- und Wahlrecht für AusländerInnen (nach ~10 Jahren Aufenthalt) bereits.

    Die Unionsbürgerschaft bringt übrigens auch ein „Petitions- und Beschwerderecht“ im Wohnland.
  • jk8 08.06.2019 05:17
    Highlight Highlight Wenn die Diskussionspartner in der Arena gefühlt einmal im Monat über Europa streiten gehen der Sendung wohl langsam die Themen aus...
    • Baba 08.06.2019 06:07
      Highlight Highlight Was - ausser so brandaktuellen Themen - würde Sie denn mehr interessieren?

      Die endlich erfolgte Stellungnahme des BR zu einem in jahrelangen Verhandlungen entstandenen Vertragswerk mit der EU rechtfertigt sehr wohl eine Arena. Es ging nicht einfach "um Europa", sondern um das InstA, das unser Verhältnis zur EU in der Zukunft definieren wird...
    • Tobra 08.06.2019 07:23
      Highlight Highlight Ich pflichte Baba bei; dies ist ein hochaktuelles Thema, über das noch einiges mehr diskutiert werden muss und wird.
    • Der Rückbauer 08.06.2019 07:37
      Highlight Highlight Die Briten haben sich vor ihrer Abstimmung nicht gestritten, dafür nachher, mit dem für alle tragischen Chaos....
      Wenn du politisch nicht interessiert bist, schau doch einfach eine Kochsendung.
  • Arneis 08.06.2019 05:10
    Highlight Highlight Die SVP möchte uns aus allem heraushalten. Vielleicht mögen sich vereinzelte sich erinnern, wie gut es uns während der 90-er Jahren ging?
    • Hierundjetzt 08.06.2019 13:11
      Highlight Highlight Das war jetzt ironie oder?
  • Juliet Bravo 08.06.2019 04:40
    Highlight Highlight Dass und wie wir miteinander dikutieren zeichnet uns aus.
    • Eric Lang 08.06.2019 06:19
      Highlight Highlight Dann steht es aber nicht so gut um die Schweiz.
    • *sharky* 08.06.2019 07:22
      Highlight Highlight "You dreamer, du!"
    • Ueli Blocher 08.06.2019 09:47
      Highlight Highlight Juliet Bravo
      ja, stimmt. Und wenn man Diskussionen verfolgt ohne SVP Hardliner. Da ist die Diskussionskultur hier sehr gut und angenehm.
      Kaum Polemik und Gehässigkeiten!

      Aber mit dem Aufstieg Blochers hat eine Partei dies geändert!

Temperaturen bis zu 39 Grad: Der Bund warnt mit Gefahrenstufe 3 vor Hitzewelle

Das Bundesamt für Meteorologie (MeteoSchweiz) warnt für die kommende Woche vor einer Hitzewelle. Die Woche werde schwülheiss. Das Bundesamt gibt darum eine Hitzewarnung der Stufe 3 heraus. Von Dienstag bis Donnerstag sind lokal 39 Grad möglich.

Die Luftfeuchtigkeit dürfte zwischen 25 und 45 Prozent liegen, heisst es auf der Homepage. Die hohen Temperaturen sind in allen Landesteilen zu erwarten. Für gewisse Bevölkerungsgruppen stellt ein solches Wetter ein Gesundheitsrisiko dar.

Grund für die …

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