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St. Gallen: 12 Jahre Freiheitsstrafe für Mordversuch im Zug

Messer-Attacke im Zug: 12 Jahre Freiheitsstrafe für Mordversuch

19.01.2023, 09:0319.01.2023, 09:03
Blick in die Raeumlichkeiten des Gefaengnis Pfaeffikon anlaesslich der Jahresmedienkonferenz zum Thema Justizvollzug und Wiedereingliederung, aufgenommen am Montag, 7. November 2022 in Pfaeffikon. (KE ...
Bild: keystone

Das Kantonsgericht St. Gallen hat einen 33-jährigen Mann wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren verurteilt. Das Gericht lehnte die Berufung des Sudanesen ab und bestätigte das Urteil der Vorinstanz.

Der Beschuldigte soll im März 2021 in einem Zug mit einem 25 Zentimeter langen Fleischmesser in Tötungsabsicht mehrfach auf einen Kollegen eingestochen haben. Auslöser war ein Streit zwischen dem Sudanesen und seinem ehemaligen Mitbewohner um Geld.

In der Berufungsverhandlung vom Dienstag beantragte der Verteidiger des 33-Jährigen eine Verurteilung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und eine Reduktion der Freiheitsstrafe auf fünf Jahre.

Das Kreisgericht Toggenburg hatte den Beschuldigten in erster Instanz des versuchten Mordes schuldig gesprochen und ihn zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren sowie einer Busse von 400 Franken verurteilt. Weiter wurde er für 12 Jahre des Landes verwiesen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (aeg/sda)

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