Schweiz
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Kein Tempo 140 auf Schweizer Autobahnen – die Volksinitiative kommt nicht zustande



Die Volksinitiative für Tempo 140 auf der Autobahn ist gescheitert. Die Initianten werden es nicht schaffen, bis zum Ende der Sammelfrist am 20. November die nötigen 100'000 Unterschriften einzureichen. Der 31-jährige Parteilose bestätigte eine Meldung von blick.ch. Da die Unterschriften noch hätten beglaubigt werden müssen, sei das Begehren damit gescheitert.

Die Initiative verlangte eine Erhöhung der Tempolimite auf der Autobahn von 120 auf 140 Stundenkilometer. Im Initiativkomitee sass unter anderen der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Als einzige Partei unterstützte die Junge SVP das Anliegen, wie JSVP-Präsident Anian Liebrand auf Anfrage bestätigte.

Ebenfalls im Sammelstadium gescheitert war Ende 2014 bereits die Initiative «Ja zu vernünftigen Tempolimiten» der auto-partei. Mit diesem Begehren wollte die Partei erreichen, dass auf Autobahnen mit 130 statt wie heute 120 km/h gefahren werden darf. Auf Hauptstrassen ausserorts sollte Tempo 100 gelten. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • per scientam 13.11.2015 23:11
    Highlight Highlight Man kann auch die Publikationen des Bundesamtes Für Statistik lesen (sprich Fachleuten).
    Die geben für die Schweiz und Deutschland das gleiche Risiko an.

    Wann versteht die Politik endlich, unterschiedliche Kantone andere Strassenverhältnisse haben. Und dass man sich Regional anpassen sollte...
  • per scientam 13.11.2015 23:06
    Highlight Highlight Ich finde es eigentlich Schade...
    Warum nicht? Muss man alles so genau vorschreiben?

    Sicher fahren heisst auf die Strasse schauen und nicht auf den Tacho.

    Sicherheit entsteht durch gutes Bauen. Nicht durch Repression.

    Und auch nicht durch Lügen:
    Die Grünen und Roadcross sagten sie Rechnen mit 40 % mehr Unfällen. Aber die können nicht Rechnen!
    Ich habe nachgerechnet:
    Sie teilten die Anzahl tödlicher Unfälle durch die Anzahl zugelassener Fahrzeuge.
    Aber dass die Gefahrenen km in Deutschland höher sind, nämlich 20'000 p.a. und nicht 13500 wie in der CH, sprich 40% vernachlässigen sie.
  • Gottfrird Stutz 12.11.2015 12:30
    Highlight Highlight Hinter dieser Initiative fehlte, leider, auch das 'Feuer' der Initianten.
    Mit dem jeweils lapidaren Verweis, den Unterschriftenbogen auf der Website herunterladen, macht man zuwenig Stimmen / Befürworter.
    Schade für den Aufwand, aber selber Schuld.
    • EvilBetty 12.11.2015 18:48
      Highlight Highlight Und im Stau vor dem Gotthard Unterschriften zu sammeln lässt auch noch einiges anderes vermissen 😂
  • EvilBetty 12.11.2015 11:53
    Highlight Highlight Den Leuten gehts halt auch nicht drum 140 zu fahren, sondern 164. Und das merkt man halt, wäre sowieso nicht durchgekommen.
    • per scientam 13.11.2015 23:17
      Highlight Highlight Ich war letztens auf der A1 unterwegs.
      Wer da wohnt kann ich irgendwie verstehen.

      Wer aber aus den eher Ländlichen Kantonen kommt, wo eigentlich alle Strassen, Busse und Züge fast leer sind, dann schaut es anders aus:
      Warum nicht? Warum nicht auf leeren Strassen schneller fahren können?
      Warum muss alles eine Verbotstafel haben und mit Repression geahndet werden? Das Leben wird nicht besser dadurch, nur aggressiver... Und sicherer auch nicht, das zeigen statistische Vergleiche...



    • per scientam 13.11.2015 23:23
      Highlight Highlight Aber im Vergleich ist die Schweizer Politik bezüglich Verkehrssicherheit primitiv:
      - Seit 15 Jahren werden in der EU Unterfahrschütze für Motorradfahrer gebaut. Flächendeckend. In einem Interview wusste Miss Galade nicht mal was das ist.
      - Fussgängerstreifen beleuchten? Bloss nicht, der Autofahrer würde dadurch zum schneller fahren ermutigt. (effektive Aussage)
      - Warnlampen an Fussgängerstreifen? Nein das könnte den Autofahrer verwirren.
      -Verkehrsteilnehmer trennen: warum müssen Velos auf der Hauptstrasse fahren, wenn nebendran ein Leeres Trottoir ist?
    • per scientam 13.11.2015 23:31
      Highlight Highlight - Statistisch gesehen (Unfallkarte.ch) sind 10% aller Unfälle Geschwindigkeitsbezogen. Und es gibt kaum Unfälle Ausserorts...
      Der Grösste Teil: Regelübertretung innerorts.
      Warum die Strenge ausserorts?

      Sichere Verkehr hat man durch gescheite Verkehrsführung und Trennung von Velo/Fussgänger von den Autos.

      Stimmt, dann würde Autofahren attraktiver... das sollte ja verhindert werden. ;-)

      Eigentliche eine Fatale Politik: Gezielt baut man Risikozonen für Fussgänger (30er wo jeder vor die Haube hüpft anstelle von Zaun und 50er und Lichtsignal) um dann dem Autofahrer die Schuld zu geben...
  • Charlie Brown 12.11.2015 09:42
    Highlight Highlight Der schmerzhafte Beweis für die Initianten, dass Facebook-Likes nicht gleich beglaubigte Unterschriften sind. Mir soll es recht sein.
    • zombie woof 12.11.2015 11:55
      Highlight Highlight Un dich hab immer gedacht, Facebook sei Volkes Stimme....wie konnte ich mich nur so täuschen tststs

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